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    <title>Energy Radio NB - Artists RSS</title>
    <description>Energy Radio NB - Artists RSS</description>
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      <title>Calvin Harris</title>
      <description><![CDATA[Adam Richard Wiles (* 17. Januar 1984 in Dumfries, Schottland), besser bekannt unter seinem K&uuml;nstlernamen Calvin Harris (sowie Love Regenerator), ist ein britischer DJ, S&auml;nger, Songwriter und Produzent, vor allem von...]]></description>
      <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 23:25:00 +0000</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<p><b>Adam Richard Wiles</b> (* 17. Januar 1984 in Dumfries, Schottland), besser bekannt unter seinem K&uuml;nstlernamen <b>Calvin Harris</b> (sowie <b>Love Regenerator</b>), ist ein britischer DJ, S&auml;nger, Songwriter und Produzent, vor allem von elektronischer Tanzmusik (EDM), hier besonders House, Elektropop und Electro-House. Er erlangte weltweite Bekanntheit durch sein Lied <i>Acceptable in the 80&rsquo;s</i>, eine Hommage an den Stil und die Kultur der 1980er Jahre.</p>
<h2 data-mw-anchor="Leben" data-mw-wikitext="">Leben</h2>
<p>Calvin Harris wurde am 17. Januar 1984 im schottischen Dumfries als Sohn eines Biochemikers und einer Hausfrau geboren. Seine ersten musikalischen Erfahrungen machte er in seiner Jugendzeit, in der er einige Demos im heimischen Schlafzimmer aufnahm. In einem Interview erkl&auml;rte Harris, dass er sich in dieser Zeit sehr isoliert habe, was sich auf seine Pers&ouml;nlichkeit ausgewirkt habe. Sein fr&uuml;hester Erfolg war die Ver&ouml;ffentlichung der Lieder <i>Da Bongos</i> und <i>Brighter Days</i> auf 12-Zoll-Single im Alter von 21 unter dem Pseudonym &bdquo;Stouffer&ldquo;. Mit diesen Liedern und 4.000 &pound; im Gep&auml;ck zog Harris nach London, schaffte es innerhalb eines Jahres aber nicht, sich k&uuml;nstlerisch zu etablieren und mehr als einen S&auml;nger f&uuml;r seine Musik zu finden.</p>
<p>Nach der R&uuml;ckkehr in sein Elternhaus arbeitete Harris in einer Fischfabrik und einem Supermarkt und begann, selbst komponierte Lieder auf die Internetplattform MySpace hochzuladen. Dort wurde er 2006 von einem Talentsucher des Labels EMI entdeckt, der Harris in der gleichen Woche einen Labelvertrag verschaffte.</p>
<p>Er war von Mai 2013 bis Juni 2014 mit der S&auml;ngerin Rita Ora liiert, im Anschluss mit der S&auml;ngerin Taylor Swift. Das Ende dieser Beziehung gaben die beiden Musiker Anfang Juni 2016 bekannt. Harris lebt mittlerweile in Los Angeles.</p>
<p>2023 heiratete er die Radio- und TV-Moderatorin Vick Hope. Am 20. Juli 2025 kam ihr gemeinsamer Sohn zur Welt.</p>
<h2 data-mw-anchor="Karriere" data-mw-wikitext="">Karriere</h2>
<h3 data-mw-anchor="2006&ndash;2008:_Erste_Erfolge_und_Deb&uuml;talbum" data-mw-fallback-anchor="2006.E2.80.932008:_Erste_Erfolge_und_Deb.C3.BCtalbum" data-mw-wikitext="">2006&ndash;2008: Erste Erfolge und Deb&uuml;talbum</h3>
<p>Harris&rsquo; erstes Album, <i>I Created Disco</i> (deutsch: <i>Ich erschuf die Diskomusik</i>), wurde am 15. Juni 2007 in Gro&szlig;britannien ver&ouml;ffentlicht. Das Album enth&auml;lt Synthpop-, Dance- und Elektropopsongs. Um Werbung f&uuml;r das Album zu machen, ging Harris mit Faithless und Groove Armada auf Tour durch das Vereinigte K&ouml;nigreich.</p>
<p>Die erste Singleauskopplung aus dem Album war <i>Vegas</i>, das nur als limitierte Vinylsingle ver&ouml;ffentlicht wurde. Der erste Charterfolg kam mit dem Elektropopsong <i>Acceptable in the 80&rsquo;s</i>, einer Hommage an die 1980er Jahre. Das Lied erreichte die Top 10 der Singlecharts in Gro&szlig;britannien, in denen es sich 15 Wochen lang halten konnte. In Deutschland erreichte das Lied gro&szlig;e Bekanntheit durch die Verwendung im Werbespot f&uuml;r die Castingshow Germany&rsquo;s Next Topmodel. In der Folge erreichte <i>Acceptable in the 80&rsquo;s</i> Platz 30 der deutschen Singlecharts. Die Nachfolgesingle <i>The Girls</i> konnte Platz 3 in den britischen Singlecharts erreichen. Unter anderem wurde das Lied in der Comedy-Sendung <i>Two and a Half Men</i> verwendet. Im Jahre 2007 ver&ouml;ffentlichte die kanadische Band Dragonette eine neue Version des Liedes mit dem Titel <i>The Boys</i>, in dem die Gruppe direkt Bezug auf Harris nimmt. Die letzte Single von <i>I Created Disco</i> war <i>Merrymaking at My Place</i>, das sich auf Platz 43 platzieren konnte.</p>
<p>Ebenfalls im Jahre 2007 ging Harris mit dem australischen Popstar Kylie Minogue ins Aufnahmestudio. Er hatte ihre Aufmerksamkeit erlangt, nachdem ein anderer Musikproduzent Harris&rsquo; Demos an sie weitergegeben hatte. Harris gab zu, dass die Arbeit mit Minogue sich unwirklich anf&uuml;hlte, aber dennoch Spa&szlig; gemacht habe, obwohl er vor dem ersten Treffen mit ihr sehr aufgeregt war. Harris produzierte und schrieb zwei Lieder f&uuml;r Minogues Album <i>X</i>: zum einen die erfolgreiche Single <i>In My Arms</i>, zum anderen <i>Heart Beat Rock</i>. Au&szlig;erdem produzierte er das Lied <i>Michael Jackson</i> f&uuml;r das britische Rap-Duo The Mitchell Brothers.</p>
<p>Im Jahr 2008 arbeitete Harris mit dem britischen Hip-Hop-K&uuml;nstler Dizzee Rascal an dem Lied <i>Dance wiv Me</i>. Die beiden Musiker stellten das Lied erstmals als Akustikversion auf dem Glastonbury Festival vor. Das Lied wurde am 30. Juni 2008 digital ver&ouml;ffentlicht und stieg direkt an die Spitze der britischen Singlecharts. Danach erreichte der Song auch Platz 48 der deutschen Singlecharts und brachte Harris eine Reihe von Nominierungen und Auszeichnungen ein, unter anderen eine Nominierung bei den BRIT Awards und eine Auszeichnung bei den NME Awards als <i>Best Dancefloor Filler</i>. Harris produzierte auch Rascals n&auml;chste Single <i>Holiday</i>, die ein weiterer Nummer-eins-Hit in Gro&szlig;britannien wurde.</p>
<p>In einem Interview mit BBC Radio 1 sagte Harris, dass er eine Zusammenarbeit mit dem US-amerikanischen Popstar Lady Gaga abgelehnt habe, da die Anfrage zu einer Zeit kam, als Lady Gaga noch unbekannt war und ihm die Demoaufnahme, die ihm zugeschickt worden war, nicht zugesagt hatte. Sp&auml;ter jedoch stellte er klar, dass er Lady Gaga als &bdquo;gro&szlig;artige K&uuml;nstlerin&ldquo; ansehe.</p>
<h3 data-mw-anchor="2009&ndash;2013:_Ready_for_the_Weekend_und_18_Months" data-mw-fallback-anchor="2009.E2.80.932013:_Ready_for_the_Weekend_und_18_Months" data-mw-wikitext="">2009&ndash;2013: <i>Ready for the Weekend</i> und <i>18 Months</i></h3>
<p>Nach Ver&ouml;ffentlichung seines Deb&uuml;talbums arbeitete Harris bereits am Nachfolger. &Auml;hnlich wie beim ersten Album nahm der K&uuml;nstler seine Lieder bei sich zu Hause auf einem Laptop auf. Im Chaos der Neuer&ouml;ffnung des Terminals 5 am englischen Flughafen London Heathrow Airport ging dieser Laptop angeblich verloren, so dass Harris gro&szlig;e Teile des Albums neu habe einspielen bzw. einsingen m&uuml;ssen. Harris gab allerdings sp&auml;ter zu, dass er sein Gep&auml;ck schon nach wenigen Tagen zur&uuml;ckerhielt. Er gestand, dass der Computer gar nicht in seinem Gep&auml;ck gewesen war und er einfach darauf hoffte, mehr Zeit zur Fertigstellung seines Albums zu bekommen. Er erkl&auml;rte: &bdquo;Mein Label wollte das Album haben, ich hatte zu dem Zeitpunkt aber nur zwei Songs fertig. Daf&uuml;r ist es jetzt aber richtig gut geworden &hellip; Ich wusste, ich musste die Leute irgendwie auf mich aufmerksam machen. Zeigen, dass ich noch lebe, dass mich mein Label nicht gedroppt hat und ich an der Arbeit f&uuml;r die zweite Platte bin. Ich &uuml;berlegte mir also diese Geschichte, meine Pressedame bei Columbia fand sie sofort super. Wir stellten sie also in meinen Myspace-Blog, und eine Menge Zeitungen schrieben sie ab.</p>
<p>Harris&rsquo; zweites Studioalbum, <i>Ready for the Weekend</i> (deutsch: <i>Bereit f&uuml;r das Wochenende</i>), wurde im August 2009 ver&ouml;ffentlicht. Zur Promotion des Albums und seiner Singles ging Harris in Gro&szlig;britannien, Irland, Frankreich, den Niederlanden und den Vereinigten Staaten auf Tour. Im Vorfeld der Albumver&ouml;ffentlichung wurde die Single <i>I&rsquo;m Not Alone</i> ver&ouml;ffentlicht, die Harris offiziell an Silvester in Sydney das erste Mal pr&auml;sentierte. Das Lied schoss an die Spitze der Charts aufgrund von hohen Downloads, wo es nach Ver&ouml;ffentlichung als CD eine weitere Woche blieb. Die zweite Single des Albums, <i>Ready for the Weekend</i>, erreichte Platz 3 der britischen Singlecharts.</p>
<p>Auch Harris&rsquo; Album <i>Ready for the Weekend</i> konnte einige Erfolge verzeichnen. In der ersten Chartwoche erreichte es die Spitzenposition der britischen Albumcharts und Platz 6 in Irland. Am 16. Oktober wurde das Album von der British Phonographic Industry f&uuml;r den Verkauf von 100.000 verkauften Exemplaren mit Gold ausgezeichnet. Die dritte und vierte Singleauskopplung aus dem Album, <i>Flashback</i> und <i>You Used to Hold Me</i> konnte nicht an den Erfolg der Vorg&auml;nger ankn&uuml;pfen. Sie konnten lediglich Platz 18 beziehungsweise Platz 27 der Charts erreichen. Au&szlig;erdem wurde im Sommer ein Remix seines Lieds <i>Yeah Yeah Yeah, La La La</i> in einem Werbespot f&uuml;r die Getr&auml;nkemarke Coca-Cola verwendet.</p>
<p>2010 konnte sich Harris erstmals in der Wahl der Top 100 DJs des DJ Magazines platzieren und wurde auf Platz 94 gew&auml;hlt. In diesem Jahr arbeitete er erneut mit Kylie Minogue bei deren elftem Studioalbum <i>Aphrodite</i> zusammen. Gemeinsam mit dem S&auml;nger der Band Scissor Sisters, Jake Shears, und Minogue schrieb und produzierte er den Synthpopsong <i>Too Much</i>. Auch mit Sophie Ellis-Bextor arbeitete er zusammen. F&uuml;r ihr Album <i>Make a Scene</i>, das im April 2011 erschien, produzierte er <i>Off &amp; On</i>, an dem er auch als Autor beteiligt war.</p>
<p>Seinen gr&ouml;&szlig;ten Charterfolg und damit auch gr&ouml;&szlig;ere Bekanntheit erlangte er als Produzent von Rihannas Hit <i>We Found Love</i>, welcher im Oktober und November 2011 ein weltweiter Nr.-1-Hit wurde. Calvin Harris wurde bei dieser Ver&ouml;ffentlichung als <i>featured artist</i> genannt.</p>
<p>Bereits im August 2011 ver&ouml;ffentlichte Calvin Harris die Single <i>Let&rsquo;s Go</i>. Diese wurde ein Jahr sp&auml;ter sein zweiter Charthit als Leading Artist in Deutschland. In Gro&szlig;britannien erreichte der Track Platz 2 und war bereits sein siebter Top-10-Hit. <i>We&rsquo;ll Be Coming Back</i> mit Example erschien am 27. Juli 2012 als Single, konnte ebenfalls in seiner Heimat Platz 2 belegen, schaffte aber nicht den Charteinstieg in einem der deutschsprachigen L&auml;nder. Erst mit der Single <i>Sweet Nothing</i> mit Florence Welch, welche am 14. Oktober 2012 erschien, gelang ihm wieder ein Hit in Deutschland. Mit Platz 19 wurde es der bis dahin h&ouml;chstplatzierte Hit. In Gro&szlig;britannien erreichte die Single Platz 1 &ndash; es war der zweite Nr.-1-Hit f&uuml;r ihn. Das Album <i>18 Months</i> wurde am 26. Oktober 2012 in Deutschland herausgebracht. Das Album platzierte sich in den Charts und konnte in Gro&szlig;britannien auf Anhieb Platz 1 erreichen. Als sechste Single aus dem Album wurde <i>Drinking from the Bottle</i> in Gro&szlig;britannien ver&ouml;ffentlicht. Bereits vor Ver&ouml;ffentlichung konnte sich der Song auf Platz 5 der englischen Charts platzieren.</p>
<p>Das Lied <i>I Need Your Love</i> mit Ellie Goulding ist die siebte Single und konnte gute Chartpositionen erreichen, sie erschien am 12. April 2013 und platzierte sich auf Platz 4 der UK-Charts. Die achte internationale und letzte Single aus dem Studioalbum war <i>Thinking About You</i> und erschien am 4. August 2013. Im Ranking des DJ Magazines konnte er sich auf Platz 15 verbessern.</p>
<h3 data-mw-anchor="2014:_Motion" data-mw-wikitext="">2014: <i>Motion</i></h3>
<p>Anfang August 2013 pr&auml;sentierte Calvin Harris seine neue Single &bdquo;Under Control&ldquo;, die in Zusammenarbeit mit Alesso und der britischen Band Hurts entstand. Am 7. Oktober 2013 wurde das Lied in den meisten europ&auml;ischen L&auml;ndern ver&ouml;ffentlicht, Deutschland folgte am 15. November. &bdquo;Under Control&ldquo; war die erste Singleauskopplung seines neuen Albums <i>Motion</i>. Am 14. M&auml;rz 2014 ver&ouml;ffentlichte Calvin Harris die zweite Single <i>Summer</i>. Sie erreichte die Nummer 1 in den UK-Charts und landete in weiteren europ&auml;ischen L&auml;ndern in den Top 5.</p>
<p>Am 7. September 2014 kam die dritte Single des angek&uuml;ndigten Albums heraus: &bdquo;Blame&ldquo; mit dem britischen S&auml;nger John Newman schaffte es auch, ein Nummer-1-Hit im Vereinigten K&ouml;nigreich zu werden. Newman sagte vor der Ver&ouml;ffentlichung &uuml;ber den Song, er werde dem Hype gerecht, der um ihn gemacht wurde. &bdquo;Ich bin sehr aufgeregt. Ich denke, das ist der n&auml;chste Schritt nach oben in meiner Karriere.&ldquo;</p>
<p>Als letzte Singleauskopplung wurde der Track &bdquo;Outside&ldquo; mit dem Gesang der britischen Singer-Songwriterin Ellie Goulding am 20. Oktober 2014 auf den Markt gebracht. Es reichte allerdings nicht erneut f&uuml;r den besten Platz in den britischen Charts. Stattdessen wurde &bdquo;Outside&ldquo; in Deutschland zu einem Nummer-1-Hit. Das Lied markierte au&szlig;erdem die zweite Zusammenarbeit zwischen Calvin Harris und Ellie Goulding nach &bdquo;I Need Your Love&ldquo; (2013).</p>
<p>Schlie&szlig;lich erschien Calvin Harris&rsquo; Album <i>Motion </i>am 31. Oktober 2014 auf seinem eigenen Label Fly Eye Records und Columbia Records. Es enth&auml;lt &ndash; abgesehen von den bereits genannten Singleauskopplungen &ndash; unter anderem Zusammenarbeiten mit R3hab, Firebeatz, Gwen Stefani, Big Sean und All About She. Die Kritiken der Medien fielen gemischt aus:</p>
<h3 data-mw-anchor="Seit_2017:_Funk_Wav_Bounces_Vol._1" data-mw-wikitext="">Seit 2017: <i>Funk Wav Bounces Vol. 1</i></h3>
<p>Am 12. Juni ver&ouml;ffentlichte Calvin Harris einen Trailer auf Twitter zu seinem kommenden Album. Zu sehen waren die Namen Snoop Dogg, Frank Ocean, Migos, Pharrell Williams, D.R.A.M., Travis Scott, ScHoolboy Q, PartyNextDoor, Lil Yachty, Big Sean, Young Thug, Future, Kehlani, Khalid, Ariana Grande und Nicki Minaj die als Feature-G&auml;ste im Album vertreten sind. Zuvor wurden auf YouTube einige Singles vom Album als H&ouml;rprobe ver&ouml;ffentlicht, wie beispielsweise <i>Slide</i> oder <i>Heatstroke</i>. Anfang Februar 2019 wurde die Single <i>Giant</i> ver&ouml;ffentlicht. Gesungen wird sie von dem britischen Solok&uuml;nstler Rag &rsquo;n&rsquo; Bone Man.</p>
<h2 data-mw-anchor="Diskografie" data-mw-wikitext="">Diskografie</h2>
<p><b>Studioalben</b></p>
<h2 data-mw-anchor="Auszeichnungen" data-mw-wikitext="">Auszeichnungen</h2>
<h2 data-mw-anchor="Weblinks" data-mw-wikitext="">Weblinks</h2>
<ul>
<li>Calvin Harris bei IMDb</li>
<li>Offizielle Website</li>
</ul>
<h2 data-mw-anchor="Einzelnachweise" data-mw-wikitext="">Einzelnachweise</h2>
<div style="float: right;">Source : <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://de.wikipedia.org/wiki?curid=3366496">Wikipedia</a></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>David Guetta</title>
      <description><![CDATA[Pierre David Guetta ([ˌpjɛːʁ daˌviːd gɛˈta]; * 7. November 1967 in Paris), bekannt als David Guetta [...]]></description>
      <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 23:27:00 +0000</pubDate>
      <link>https://www.energy-radio-nb.info/kunstler/david-guetta-18</link>
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      <content:encoded><![CDATA[<p><b>Pierre David Guetta</b> ([<span><span><span title="Aussprache im Internationalen Phonetischen Alphabet (IPA)" lang="zxx">ˌpjɛːʁ daˌviːd gɛˈta</span></span></span>]; * 7. November 1967 in Paris), bekannt als <i>David Guetta</i> [<span><span><span title="Aussprache im Internationalen Phonetischen Alphabet (IPA)" lang="zxx">ˌdeɪvɪt ˈgɛ̝tɐ</span></span></span>], ist ein franz&ouml;sischer DJ und Musikproduzent. Er begann mit House-Musik und wechselte nach seinem Durchbruch 2009 zu Dance- und Electro-Pop. Sp&auml;ter entwickelte sich sein Stil in Richtung Trap, Future-Bass und Electro-House.</p>
<h2 data-mw-anchor="Karriere" data-mw-wikitext="">Karriere</h2>
<h3 data-mw-anchor="Herkunft_und_musikalische_Anf&auml;nge" data-mw-fallback-anchor="Herkunft_und_musikalische_Anf.C3.A4nge" data-mw-wikitext="">Herkunft und musikalische Anf&auml;nge</h3>
<p>Guetta wurde 1967 in Paris geboren. Seine Mutter Monique ist eine aus Belgien stammende Psychoanalytikerin und Philosophielehrerin. Sein Vater Pierre &ndash;&nbsp;ein aus Marokko nach Frankreich eingewanderter sephardischer Jude&nbsp;&ndash; war Soziologe und Trotzkist. Der Journalist und Politiker Bernard Guetta sowie die Schauspielerin Nathalie Guetta sind seine Halbgeschwister.</p>
<p>David Guetta begann im Alter von 16 Jahren als DJ in Pariser Diskotheken zu arbeiten. Nach der Ver&ouml;ffentlichung einiger Mix-CDs Ende der 1980er Jahre wurde er zun&auml;chst Besitzer eines Nachtclubs in der franz&ouml;sischen Hauptstadt. 1994 ver&ouml;ffentlichte er die Single <i>Up &amp; Away</i> auf Dance Pool. Nach eher kleineren Erfolgen verschwand Guetta zun&auml;chst aus der Dance-Szene. Anfang der 2000er Jahre hatte er ein Comeback.</p>
<h3 data-mw-anchor="2002&ndash;2008:_Erste_Erfolge" data-mw-fallback-anchor="2002.E2.80.932008:_Erste_Erfolge" data-mw-wikitext="">2002&ndash;2008: Erste Erfolge</h3>
<p>2002 erschien sein Deb&uuml;talbum <i>Just a Little More Love</i>, auf dem einige Titel in Zusammenarbeit mit Chris Willis entstanden. Mit den Single-Auskoppelungen <i>Just a Little More Love</i> und <i>Love Don&rsquo;t Let Me Go</i> schaffte es Guetta, sich erstmals international einen Namen zu machen. 2004 erschien sein zweites Studioalbum <i>Guetta Blaster</i>. 2005 feierte er mit <i>The World Is Mine</i> einen weiteren Club-Hit. Ein Mashup seines Songs <i>Love Don&rsquo;t Let Me Go</i> und dem Remix von The Eggs <i>Walking Away</i> konnte sich 2006 in der EDM-Szene beweisen.</p>
<p>Es folgten die Singles <i>Love Is Gone</i>, <i>Baby When The Lights</i>, <i>Delirious</i>, <i>Tomorrow Can Wait</i> und <i>Everytime We Touch</i>. Sein Album <i>Pop Life</i> wurde im Sommer 2007 ver&ouml;ffentlicht. Im selben Jahr wurde Guetta bei den World Music Awards in London mit dem Preis des besten Discjockeys der Welt ausgezeichnet. Er betreibt zusammen mit Joachim Garraud das Musiklabel Gum Records, ein Sublabel von Virgin Music in Frankreich.</p>
<p>Im Juli 2008 trat er gemeinsam mit seiner Frau Cathy, Ti&euml;sto, Joachim Garraud, Martin Solveig und Carl Cox vor 40.000 Zuschauern im Stade de France auf. Dies war das erste Mal, dass ein Event dieser Kategorie in dieser Gr&ouml;&szlig;enordnung in Frankreich stattfand. Als Vorbild diente die Veranstaltung <i>Sensation White</i>, bei der Guetta schon mehrmals als DJ teilgenommen hat. Die zweite Ausgabe dieses Events fand im Juli 2009 erneut im Stade de France statt. Neben Guetta spielten Armin van Buuren, Sven V&auml;th, Axwell sowie Steve Angello. Auf der Abschlusskundgebung der Loveparade 2008 in Dortmund trat Guetta ebenfalls auf.</p>
<p>Im Juli 2008 erschien EADS-Album <i>F*** Me I&rsquo;m Famous &ndash; International</i>. Der Titel steht auch f&uuml;r eine der bekanntesten House-Partys in Europa, die von vielen Veranstaltern unter &auml;hnlichen Namen kopiert werden. Seit April 2009 hat Guetta eine w&ouml;chentliche Radiosendung beim Internetradio RauteMusik.FM zusammen mit dem Frankfurter Label BigCityBeats. Au&szlig;erdem ist er seit Januar 2009 jeden Samstag mit seiner Sendung <i>F*** me I&rsquo;m Famous</i> beim italienischen Radiosender m2o zu h&ouml;ren.</p>
<h3 data-mw-anchor="2009:_One_Love" data-mw-wikitext="">2009: <i>One Love</i></h3>
<p>Im Fr&uuml;hjahr 2009 produzierte er gemeinsam mit Will.i.am das St&uuml;ck <i>I Gotta Feeling</i> f&uuml;r dessen Band The Black Eyed Peas. Der Track wurde zu Guettas erstem weltweiten Erfolg mit Nummer-eins-Platzierungen in &uuml;ber 20 L&auml;ndern. Im August 2009 ver&ouml;ffentlichte er das Album <i>One Love</i>. Auf dem Album finden sich erstmals Kooperationen mit Hip-Hop- und R&amp;B-K&uuml;nstlern wie Akon, Kelly Rowland, Ne-Yo, Will.i.am, Kid Cudi, Estelle. Es stieg sowohl in seiner Heimat als auch in fast allen anderen L&auml;ndern in die Top 10. Es wurde weltweit &uuml;ber drei Millionen Mal verkauft und erreichte in Deutschland drei Mal Gold. Als erste Single aus dem Album wurde <i>When Love Takes Over</i> mit Kelly Rowland ver&ouml;ffentlicht. Die Single erreichte in zw&ouml;lf L&auml;ndern Platz eins, darunter erstmals im Vereinigten K&ouml;nigreich. In Deutschland erreichte das Lied Goldstatus.</p>
<p>Die zweite Single <i>Sexy Bitch</i> mit Akon wurde ebenfalls im August 2009 ver&ouml;ffentlicht. Diese konnte an den Erfolg von <i>When Love Takes Over</i> anschlie&szlig;en und wurde Guettas erster Nummer-eins-Hit in Deutschland und konnte Platinstatus erreichen. Der Song erreichte in den USA die Top-5 und wurde mit 6,5 Millionen Verk&auml;ufen einer der erfolgreichsten Titel des Jahres weltweit. 2009 wurde Guetta vom britischen <i>DJ Mag</i> zum drittbesten DJ der Welt gew&auml;hlt und war damit bestplatzierter House-DJ. Die dritte Singleauskopplung war <i>One Love</i>; sie erschien im November 2009. Gesungen wird das St&uuml;ck von Estelle. <i>Memories</i>, die vierte und letzte Singleauskopplung, konnte ebenfalls mehrere Millionen Verk&auml;ufe z&auml;hlen und erlangte in Deutschland Goldstatus. In 15 weiteren L&auml;ndern wurden die Top-10 erreicht. Aufgenommen wurde das Lied mit dem Hip-Hop-Star Kid Cudi. F&uuml;r Aufmerksamkeit sorgte insbesondere das Video, in dem der Fokus nicht auf den durch die Stadt laufenden Musikern liegt, sondern auf der Filmcrew, die sich in Fensterscheiben und Spiegeln widerspiegeln und aus unbekleideten Frauen besteht.</p>
<h3 data-mw-anchor="2010:_One_More_Love" data-mw-wikitext="">2010: <i>One More Love</i></h3>
<p>Im April 2010 erschien das Lied <i>Gettin&rsquo; Over</i> mit Fergie, Chris Willis und LMFAO. In Zusammenarbeit mit Kelly Rowland erschien im Mai 2010 <i>Commander</i> als zweite Single-Auskopplung des Albums. Zudem war der Song Teil von Rowlands Album <i>Here I Am</i>. Das St&uuml;ck erreichte in zehn L&auml;ndern die Top-10.</p>
<p>Im August 2010 ver&ouml;ffentlichte Guetta in Zusammenarbeit mit Flo Rida das Lied <i>Club Can&rsquo;t Handle Me</i>. Es wurde der Titelsong f&uuml;r den Film <i>Step Up 3D</i>. In Deutschland, &Ouml;sterreich, der Schweiz, Gro&szlig;britannien und den USA erreichte das St&uuml;ck die Top-10 der Singlecharts. Es verkaufte sich rund 4,5 Millionen Mal und stieg im Herbst 2010 bis auf Platz 2 in den DJ-Mag-Charts.</p>
<p>Im November 2010 erschien <i>Who&rsquo;s that Chick</i> mit Rihanna. Das St&uuml;ck erreichte in &uuml;ber 25 L&auml;ndern die Top-10 und hat sich knapp 2,7 Millionen Mal verkauft. Der Titel war die zweite Single-Auskopplung aus dem wiederver&ouml;ffentlichten Album <i>One Love</i>, das im November 2010 unter dem Titel <i>One More Love</i> erschien. Hierbei sind zus&auml;tzliche Gemeinschaftsproduktionen mit unter anderem Kelis, Madonna und Lil Wayne zu finden.</p>
<h3 data-mw-anchor="2011:_Nothing_but_the_Beat" data-mw-wikitext="">2011: <i>Nothing but the Beat</i></h3>
<p>Seit M&auml;rz 2011 legt er jeden Samstag f&uuml;r die <i>Radioshow</i> bei Radio 105 auf. <i>Where Them Girls At</i> mit Flo Rida und Nicki Minaj erschien im Mai 2011 als erste Singleauskopplung des n&auml;chsten Albums. Der Song stieg in Deutschland auf Platz 5 der Charts. Im Juni 2011 erschien in Deutschland der Song <i>Little Bad Girl</i>. Bei diesem wirkten S&auml;nger Taio Cruz und Rapper Ludacris mit.</p>
<p>Die n&auml;chste Single <i>Titanium</i> mit Sia erschien im August 2011. Sie entwickelte sich zu einem gro&szlig;en Erfolg in mehreren Download-Portalen und erfreute sich auch im Radio gro&szlig;er Beliebtheit. Ebenfalls im August 2011 wurde der Electro-House-Track <i>Lunar</i> ausgekoppelt. Dieser entstand in Zusammenarbeit mit Afrojack, der bereits bei <i>Titanium</i> als Co-Produzent mitgewirkt hatte, und erreichte unter anderem in Deutschland die Singlecharts. <i>Night of Your Life</i> mit Jennifer Hudson erschien als dritte und letzte Promotion-Single vor der Albumver&ouml;ffentlichung.</p>
<p>Das Album <i>Nothing but the Beat</i> wurde in Deutschland im August 2011 ver&ouml;ffentlicht, und f&uuml;nf Wochen sp&auml;ter stand es an der Spitze der Charts. Die dritte Single <i>Without You</i> mit Usher wurde mit Platz 4 sein erfolgreichster Song in den USA. Die f&uuml;nfte Single-Auskopplung war <i>Turn Me On</i>, die in Zusammenarbeit mit Nicki Minaj aufgenommen wurde. Bereits bei Erscheinen des Albums erreichte das Lied die Singlecharts mehrerer L&auml;nder. &Auml;hnlich erging es auch <i>I Can Only Imagine</i>, einer Kollaboration mit Chris Brown und dem Rapper Lil Wayne. Der Song erschien im Mai 2012 mit einem Remix von Daddy&rsquo;s Groove als Titeltrack. Unter anderem in &Ouml;sterreich, Gro&szlig;britannien und der Schweiz konnte die Single die Top-10 erreichen.</p>
<p>Zus&auml;tzlich zu dem Album feierte im September 2011 der gleichnamige Film von Huse Monfaradi im Pariser Theatersaal Rex Weltpremiere. Er ist eine Dokumentation &uuml;ber David Guettas Karriere. Im M&auml;rz 2012 erschien der Film auf iTunes und schoss an die Spitze der Podcast-Charts in L&auml;ndern wie den USA, Deutschland, Gro&szlig;britannien und Frankreich. 2011 verdr&auml;ngte Guetta Armin van Buuren als F&uuml;hrenden der weltweiten DJ-Mag-Top-100-Liste. Au&szlig;erdem wurde er mit <i>Sunshine</i> und <i>Nothing but the Beat</i> zweimal f&uuml;r die Grammy Awards 2012 nominiert. An Silvester trat Guetta vor knapp zwei Millionen Feiernden in Rio de Janeiro auf. Im M&auml;rz 2012 wurde als weitere Promotion-Single <i>The Alphabeat</i> ver&ouml;ffentlicht, die auch bei Werbeaktionen f&uuml;r den Renault Twizy, der im Musikvideo auftaucht, verwendet wurde.</p>
<h3 data-mw-anchor="2012:_Nothing_But_the_Beat_2.0" data-mw-wikitext="">2012: <i>Nothing But the Beat 2.0</i></h3>
<p>Im April 2012 gr&uuml;ndete Guetta das Musiklabel Jack Back Records, bei dem am 12. April 2012 mit <i>Metropolis</i> von Nicky Romero die erste Singleauskopplung erschienen ist. Gemeinsam mit dem Plattenlabel <i>Jack Back</i> ver&ouml;ffentlichte er kurze Zeit sp&auml;ter eine Remixversion von <i>Wild Ones</i> von Flo Rida unter dem Titel <i>Wild One Two</i>, die ein Nummer-eins-Dancehit in den USA wurde.</p>
<p>Am 24. August 2012 erschien die erste Singleauskopplung <i>She Wolf (Falling to Pieces)</i> seines kommenden Albums. Wie schon bei <i>Titanium</i>, so &uuml;bernahm die australische S&auml;ngerin Sia auch bei diesem Lied den Gesangspart. <i>She Wolf (Falling to Pieces)</i> konnte an den Erfolg des Vorg&auml;ngers anschlie&szlig;en und erreichte unter anderem in Deutschland und &Ouml;sterreich Platz drei der Charts.</p>
<p>Am 7. September 2012 erschien der dazugeh&ouml;rige Longplayer in Form einer EP mit dem Titel <i>Nothing But the Beat 2.0</i>. Auf ihr befinden sich neben den Songs des urspr&uuml;nglichen Albums noch sechs weitere Titel. Ausgekoppelt wurde im November 2012 zus&auml;tzlich <i>Just One Last Time</i>, die in Zusammenarbeit mit Taped Rai entstand. Au&szlig;erdem schrieb und produzierte David Guetta zusammen mit Nicky Romero den Song <i>Right Now</i> f&uuml;r Rihannas Album <i>Unapologetic</i>. Er erschien im Mai 2013 als Single. Parallel unterst&uuml;tzte er, ebenfalls zusammen mit Romero Britney Spears bei einer Reihe an Songs ihres Albums <i>Britney Jean</i>.</p>
<p>Mit dem Song <i>Play Hard</i>, zu dem Ne-Yo und Akon den Gesang beisteuerten, erschien die letzte und neunte Single aus Nothing But the Beat am 15. M&auml;rz 2013. Als H&ouml;chstplatzierung in den Charts blieb aber in vielen L&auml;ndern die Position nach der Ver&ouml;ffentlichung von <i>Nothing But the Beat 2.0</i> stehen, die der Song durch zahlreiche Downloads bereits in die Charts erreichten konnte. Neben dem Re-Edit konnte sich insbesondere ein Remix von Albert Neve einer gro&szlig;en Beliebtheit erfreuen.</p>
<h3 data-mw-anchor="2013:_Promo-Aktionen_f&uuml;r_Listen" data-mw-fallback-anchor="2013:_Promo-Aktionen_f.C3.BCr_Listen" data-mw-wikitext="">2013: Promo-Aktionen f&uuml;r <i>Listen</i></h3>
<p>Mitte des Jahres 2013 verbreitete sich ein neuer Titel im Internet, der von dem schwedischen S&auml;nger John Martin gesungen wurde. Bekannt ist der Track unter dem Namen <i>Love a Little Louder</i>. Es erschien des Weiteren ein Bild, auf dem Guetta und Martin im Studio zu sehen sind, jedoch kam der Track weder als Single noch als Albumtrack offiziell heraus.</p>
<p>Gemeinsam mit dem DJ-Duo Glowinthedark und dem S&auml;nger Harrison ver&ouml;ffentlichte Guetta im Juli 2013 das Lied <i>Ain&rsquo;t A Party</i>. Dies erschien zum einen als eine Auskopplung seiner <i>Fuck-Me-I&rsquo;m-Famous</i>-Kompilationsreihe, zum anderen als erste Promo-Single seines f&uuml;nften Studioalbums, dessen Ver&ouml;ffentlichung f&uuml;r das Jahr 2014 angesetzt war. Der Titel basiert auf dem bekannten Gitarren-Thema von <i>Song&nbsp;2</i> der englischen Alternative-Rock-Band Blur. Der Track erreichte lediglich in Frankreich, Deutschland und der Schweiz die Single-Charts. In S&uuml;dkorea r&uuml;ckte er sogar bis an die Spitze.</p>
<p>Mit dem US-amerikanischen S&auml;nger Mikky Ekko nahm er das Lied <i>One Voice</i> auf. W&auml;hrend Ende 2013 das Musikvideo erschien, wurde der Electro-House-Song nie offiziell als Single ver&ouml;ffentlicht. Er agiert als Aufruf zur Spende f&uuml;r Opfer des Taifuns Haiyan, der Anfang November 2013 auf den Philippinen w&uuml;tete.</p>
<p>Als offizielle zweite Promo-Single erschien am 20. Januar 2014 <i>Shot Me Down</i> mit Skylar Grey als S&auml;ngerin. Die Strophen des Songs sind ein Cover des Liedes <i>Bang Bang (My Baby Shot Me Down)</i> von Cher, das in der Version von Nancy Sinatra durch Tarantinos Kultfilm <i>Kill Bill Vol.&nbsp;1</i> ber&uuml;hmt wurde. Die Big-Room-Produktion konnte im Vergleich zu <i>Ain&rsquo;t a Party</i>, konnte <i>Shot Me Down</i> weitaus mehr Erfolg einbringen; so konnte in 17 L&auml;ndern die Top-10, darunter f&uuml;nfmal Platz eins erreicht werden.</p>
<p>Die dritte Promotion-Single erschien in Form einer Zusammenarbeit mit dem niederl&auml;ndischen DJ-Duo Showtek und der franz&ouml;sischen S&auml;ngerin Vassy. Unter dem Titel <i>Bad</i> entwickelte sich der Big-Room-Track zu einer Festival-Hymne und konnte die Spitze mehrerer skandinavischer L&auml;nder erreichen. Weiterhin konnten sie in Deutschland die Top-20 und in Gro&szlig;britannien Platz 22 erreichen. Insgesamt konnte sich <i>Bad</i> knapp eine Million Mal verkaufen. Das offizielle Musikvideo stellt eine Referenz zu dem Musikvideo von Michael Jacksons <i>Thriller</i> dar.</p>
<p>Die letzte Promo-Single erfolgte mit dem Lied <i>Blast Off</i>. Dieses entstand in Zusammenarbeit mit dem australischen Newcomer-S&auml;nger und -Produzenten Kaz James. Lediglich in Frankreich r&uuml;ckte der Titel in die offiziellen Single-Charts vor.</p>
<h3 data-mw-anchor="2014:_Listen" data-mw-wikitext="">2014: <i>Listen</i></h3>
<p>Am 1. August 2014 erschien seine erste offizielle Vorabsingle seines kommenden Albums <i>Lovers on the Sun</i> in Deutschland. Diese wurde vom US-amerikanischen Singer-Songwriter Sam Martin gesungen und zusammen mit Avicii produziert. Das Lied konnte den Erfolg der ersten Vorab-Auskopplungen &uuml;bertreffen und stand in &uuml;ber 20 L&auml;ndern in den Top 10 der offiziellen Single-Charts. Zudem erreichte der Track Platz 1 unter anderem in Deutschland, &Ouml;sterreich und Gro&szlig;britannien. Das offizielle Musikvideo wurde bereits nach wenigen Stunden mehrere Millionen Male aufgerufen.</p>
<p>Nach dem Erfolg von <i>Lovers on the Sun</i> gab Guetta den Titel seines sechsten Studioalbums bekannt. Es tr&auml;gt den Namen <i>Listen</i> und wurde am 21.&nbsp;November 2014 &uuml;ber das Plattenlabel <i>Parlophone</i> ver&ouml;ffentlicht. Die offizielle Tracklist folgte. Auf dem Album sind unter anderem Aufnahmen mit Alicia Keys, John Legend, Nico &amp; Vinz und Bebe Rexha zu finden. Als Co-Produzenten arbeiteten Afrojack, Showtek und Nicky Romero mit ihm zusammen. Des Weiteren ist als vierte und letzte Vorab-Auskopplung der Track <i>Dangerous</i>, eine weitere Zusammenarbeit mit Sam Martin, erschienen, die in Deutschland auch Platz 1 erreichte.</p>
<p>Am 20. Februar 2015 ver&ouml;ffentlichte David Guetta die dritte Single-Auskopplung aus dem Album <i>Listen</i>. Diese trug den Titel <i>What I Did for Love</i> und entstand in Zusammenarbeit mit dem schottische Soul- und R&amp;B-S&auml;ngerin Emelie Sand&eacute;. Der Song diente als offizieller Soundtrack der britischen Dailysoap <i>EastEnders</i> und erreichte in unter anderem &Ouml;sterreich, Ungarn und Gro&szlig;britannien die Top-10 der Single-Charts. Am 16. M&auml;rz 2015 folgte mit dem Lied <i>Hey Mama</i> eine weitere Single aus dem Album. Hierbei wirkten die US-amerikanische Rapperin Nicki Minaj und der niederl&auml;ndische DJ Afrojack mit. Zudem h&ouml;rt man im Refrain die US-amerikanische S&auml;ngerin Bebe Rexha. Der Track konnte den Erfolg von <i>What I Did for Love</i> &uuml;bertreffen und erreichte in &uuml;ber 20 L&auml;ndern, darunter auch den USA, die Top-10 der offiziellen Single-Charts. Als f&uuml;nfte offizielle Single-Auskopplung erschien das Lied <i>Sun Goes Down</i>. Dieses entstand als eine weitere Zusammenarbeit mit Showtek sowie mit der kanadischen R&amp;B- und Reggae-Band Magic! und dem S&auml;nger Sonny Wilson.</p>
<p>Bereits im Fr&uuml;hjahr spielte der Franzose einen Electro-House-Track, der als Kollaboration mit GlowInTheDark bekanntgegeben wurde. Nach <i>Ain&rsquo;t A Party</i> ist dies die zweite Zusammenarbeit mit dem Duo. W&auml;hrend der Entstehung wurden sie vom niederl&auml;ndischen DJ und Produzenten Martin Garrix unterst&uuml;tzt. Der Song basiert zum gro&szlig;en Teil auf Kinderlied <i>If You&rsquo;re Happy and You Know It</i>, basierend auf dem sowjetischen St&uuml;ck <i>Molodejnaya</i> aus dem sowjetischen Musikfilm <i>Wolga, Wolga</i> aus dem Jahr 1938. Das Lied erschien unter dem Titel <i>Clap Your Hands</i> am 9. Oktober 2015 als Vorbote des Re-Releases seines Studioalbums <i>Listen</i>.</p>
<p>Am 30. Oktober 2015 erschien eine Neuversion des Album-Tracks <i>Bang My Head</i>. Bei dieser wirkte neben Sia, die auch die Original-Version sang, auch der Rapper Fetty Wap mit. Im Gegensatz zum Original war diese Version kommerzieller gestaltet. Der Song diente als Vorab-Single-Auskopplung der Neuauflage seines sechsten Studioalbums, die am 27. November 2015 unter dem Titel <i>Listen Again</i> mit zus&auml;tzlichen Titeln und Remix-Versionen erschienen.</p>
<h3 data-mw-anchor="2016:_This_One&rsquo;s_For_You_&amp;_Shed_a_Light" data-mw-fallback-anchor="2016:_This_One.E2.80.99s_For_You_.26_Shed_a_Light" data-mw-wikitext="">2016: <i>This One&rsquo;s For You</i> &amp; <i>Shed a Light</i></h3>
<p>Nachdem es bereits am 20. November 2015 als Promo-Single erschien, wurde das Instrumentalst&uuml;ck <i>Pelican</i> am 16. Mai 2016 als offizielle Single ver&ouml;ffentlicht. Der Track machte bereits im Laufe des Vorjahres durch seinen f&uuml;r Guetta untypischen Old-School- und Tech-House-Stil auf sich aufmerksam. Zwei Wochen sp&auml;ter wurde das Lied <i>The Death of EDM</i>, eine weitere Kollaboration mit Showtek und Beardyman, von <i>Listen Again</i> ausgekoppelt. Beide Lieder erschienen nicht &uuml;ber Major-Labels, sondern wurden &uuml;ber die Sub-Labels von David Guetta und Showtek ver&ouml;ffentlicht. Durch die &Auml;hnlichkeit von <i>The Death of EDM</i> zu Gesaffelsteins <i>Pursuit</i> aus dem Jahr 2013 entstanden Plagiatsvorw&uuml;rfe.</p>
<p>Die Hymne zur Fu&szlig;ball-Europameisterschaft 2016 mit dem Titel <i>This One&rsquo;s For You</i> ist ein Song von Guetta mit der schwedischen S&auml;ngerin Zara Larsson. Am Vortag des EM-Starts gab Guetta in Paris auf dem Champ de Mars ein gro&szlig;es Konzert. Beim EM-Finale Frankreich-Portugal pr&auml;sentierten die beiden Musiker am 10. Juli 2016 die Hymne vor Spielbeginn auf einer Live-B&uuml;hne im Stade de France in Saint-Denis.</p>
<p>Am 30. September 2016 ver&ouml;ffentlichte Guetta eine Cover-Version des Liedes <i>Would I Lie to You</i> von Charles &amp; Eddie aus dem Jahr 1992. Diese entstand in gemeinsam mit dem Franzosen Cedric Gervais und S&auml;nger Chris Willis. Das Lied wurde im klassischen &bdquo;Old-School&ldquo;-House-Stil produziert und grenzte sich von den sonst popul&auml;ren Electro-House- oder zu der Zeit Tropical-House-Bereichen ab. W&auml;hrend das Lied in unter anderem &Ouml;sterreich, Deutschland und Tschechien bis in die Top-10 vorr&uuml;cken konnte, blieben Platzierungen in den britischen und den US-amerikanischen Single-Charts aus.</p>
<p><i>Shed a Light</i> wurde am 25. November 2016 ver&ouml;ffentlicht. Diese produzierte er in Zusammenarbeit mit dem deutschen Newcomer Robin Schulz und dem EDM-Trio Cheat Codes. Die Mischung aus Dance-Pop und Deep-House erreichte im Gegensatz zum Vorg&auml;nger wieder in Gro&szlig;britannien die Single-Charts und r&uuml;ckte wieder in die Top-10 einer Reihe europ&auml;ischer L&auml;nder, landete jedoch nur im Mittelfeld der franz&ouml;sischen Charts.</p>
<h3 data-mw-anchor="2017:_Diverse_Single-Ver&ouml;ffentlichungen" data-mw-fallback-anchor="2017:_Diverse_Single-Ver.C3.B6ffentlichungen" data-mw-wikitext="">2017: Diverse Single-Ver&ouml;ffentlichungen</h3>
<p>In einem Live-Interview auf Facebook mit Final Kid gab Guetta am 27. Januar 2017 bekannt, dass sein siebtes Studioalbum bereits fertiggestellt sei und dass seine kommende Single aus einer Zusammenarbeit mit Nicki Minaj und Lil Wayne entstanden w&auml;re. Als diese entpuppte sich das Lied <i>Light My Body Up</i>, das am 23. M&auml;rz 2017 erschien. Der Track deckt Elemente aus der Trap-, Electro-House- und Hip-Hop-Musik ab. Kommerziell konnte das Lied nicht an die Vorg&auml;nger anschlie&szlig;en. In Deutschland, &Ouml;sterreich, der Schweiz und Frankreich konnten sie die obere Charth&auml;lfte erreichen. In den USA wurde ein Einstieg nur knapp verpasst.</p>
<p>Von beiden K&uuml;nstlern beim Ultra Music Festival 2017 wurde eine Kollaboration zwischen David Guetta und Afrojack angek&uuml;ndigt. Diese erschien am 29. April 2017 das Lied <i>Another Life</i>. Gesungen wurde der Future-Bass-Song von der franz&ouml;sischen Singer-Songwriterin Ester Dean. W&auml;hrend Afrojack bereits eine Single in diesem Genre ver&ouml;ffentlichte, ist es f&uuml;r Guetta der erste Song, der diesen Musikstil vertritt. Ebenfalls spielte er beim UMF 2017 eine von Bebe Rexha gesungene Cover-Version des Klassikers <i>Blue (Da Ba Dee)</i> von Eiffel 65, die erst 2022 nach einem TikTok-Hype als Single erscheinen sollte.</p>
<p>Am 9. Juni 2017 ver&ouml;ffentlichte David Guetta gemeinsam mit dem kanadischen Pop-S&auml;nger Justin Bieber das Lied <i>2U</i>. Der Track verk&ouml;rpert eine Mischung aus Tropical-House und Future-Bass und konnte schnell Erfolg verbuchen. Nach knapp 12 Stunden stand der Song auf Platz eins der iTunes-Charts von &uuml;ber 48 L&auml;ndern. Am Tag der Ver&ouml;ffentlichung erschien ebenfalls ein Musikvideo, das in Zusammenarbeit mit vier der Victoria&rsquo;s Secret Angels entstand.</p>
<p>Vor seinem Auftritt im Ushua&iuml;a Ibiza Hotel am 26. Juni 2017 gab David Guetta bekannt, dass er bei diesem Song mit Bruno Mars zusammenspielen werde. Dahinter verbirgt sich eine Remixversion von dessen Lied <i>Versace on the Floor</i>. Am Folgetag wurde dieser als Single ver&ouml;ffentlicht. W&auml;hrend seine vorherigen Singles sich am Future-Bass-Stil orientierten, verk&ouml;rpert dieser Track eine Daft-Punk-typische Mischung aus Post-Disco-, Funk- und Pop-Musik.</p>
<p>Nachdem es bereits im Fr&uuml;hjahr 2017 pr&auml;miert wurde, erschien am 28. Juli 2017 das Lied <i>Complicated</i> als Single. Hierbei arbeitete er mit dem belgischen DJ-Duo Dimitri Vegas &amp; Like Mike und der US-amerikanischen S&auml;ngerin Kiiara zusammen. In mehreren europ&auml;ischen L&auml;ndern erreichten sie eine Single-Chartplatzierung, darunter in Belgien auf den obersten f&uuml;nf Pl&auml;tzen.</p>
<p>Im November 2017 ver&ouml;ffentlichte David Guetta seine f&uuml;nfte offizielle Kollaboration mit dem niederl&auml;ndischen DJ und Produzenten Afrojack. Diese tr&auml;gt den Titel <i>Dirty Sexy Money</i> und enth&auml;lt Vocals von S&auml;ngerin Charli XCX und Rapper French Montana. An der Entstehung waren unter anderem auch der Produzent Skrillex und Songwriterin Noonie Bao beteiligt. Der mit Pop und Future-Bass gespickte Song r&uuml;ckte in einer Reihe europ&auml;ischer L&auml;nder in die obere Chart-H&auml;lfte.</p>
<p>Am 1. Dezember 2017 folgte das Lied <i>So Far Away</i> mit Martin Garrix sowie den S&auml;ngern Jamie Scott und Romy Dya. Der weibliche Part wurde in der ersten Demo-Version des Liedes von Ellie Goulding &uuml;bernommen. Vorab sorgten Label-Auseinandersetzungen f&uuml;r Probleme mit dem Release. Ausschlaggebend daf&uuml;r war, dass Martin Garrix bei seinem Mainstage-Set beim Tomorrowland das Lied spielte, ohne sich vorher das Einverst&auml;ndnis der Vertragspartner von Ellie Goulding eingeholt zu haben. Ihr Management untersagte infolgedessen ihre weitere Beteiligung an dem Track. Daraufhin sprang S&auml;ngerin Romy Dya ein. Im Laufe des Januars 2018 entwickelte sich <i>So Far Away</i> zu einem kommerziellen Erfolg. W&auml;hrend es unter anderem in Deutschland vorerst in der unteren H&auml;lfte der Single-Charts zu finden war, r&uuml;ckte es gegen Ende des Monats bis in die Top-10 der deutschen Single-Charts vor. &Auml;hnliche Positionen konnten auch in Finnland und den Niederlanden erreicht werden.</p>
<h3 data-mw-anchor="2018:_Helium_und_siebtes_Studioalbum" data-mw-wikitext="">2018: <i>Helium</i> und siebtes Studioalbum</h3>
<p>Anfang Februar 2018 ver&ouml;ffentlichte David Guetta zusammen mit Afrojack eine neue Version des Liedes <i>Helium</i> der australischen S&auml;ngerin Sia, das bereits am 10. Februar 2017 auf dem offiziellen Soundtrack des US-amerikanischen Filmes <i>Fifty Shades Darker</i> erschien. In unter anderem &Ouml;sterreich, der Schweiz und Schweden erreichten sie mit der Future-Bass-Version die offiziellen Single-Charts.</p>
<p>Am 16. Februar 2018 erschien der Dancehall-Song <i>Mad Love</i>. Dieser entstand in Kollaboration mit dem Rapper Sean Paul sowie der S&auml;ngerin und Schauspielerin Becky G. Urspr&uuml;nglich sollte der Song mit der kolumbianischen Musikerin Shakira aufgenommen werden, doch aus rechtlichen Gr&uuml;nden fiel die Entscheidung nachher auf Becky G, wor&uuml;ber Paul und Guetta schlussendlich froh waren. <i>Mad Love</i> erreichte in &uuml;ber 9 L&auml;ndern eine Top-20-Position, darunter auch in Deutschland sowie Platz 6 der US-Dance-Charts. Mit &uuml;ber 365.000 verkauften Einheiten ging der Song in einem Land Platin, in zwei L&auml;ndern Gold.</p>
<p>Am 22. Februar 2018 ver&ouml;ffentlichte Guetta das Lied <i>Like I Do</i> seine zweite offizielle Kollaboration mit Martin Garrix. Als weitere Gastmusiker wirkt hierbei der niederl&auml;ndische DJ und Produzent Thijs Westerbroek alias Brooks sowie Singer-Songwriter Talay Riley mit. Mit Brooks produzierte er zudem das Lied <i>Blame It on Love</i>, das sp&auml;ter Teil seines Studioalbums werden sollte. Der EDM-Song r&uuml;ckte in f&uuml;nf L&auml;ndern bis unter die obersten 20 Pl&auml;tze. In Frankreich erreichte das Lied nach wenigen Monaten Goldstatus f&uuml;r &uuml;ber 100.000 verkaufte Einheiten. Auch in Deutschland erreichte der Song eine Platzierung im oberen Viertel.</p>
<p>Am 22. M&auml;rz 2018 ver&ouml;ffentlichte er die siebte Kollaboration mit S&auml;ngerin Sia. Diese tr&auml;gt den Titel <i>Flames</i> und stellt eine weniger von Future-Bass und EDM beeinflusste Produktion, als ihre Vorg&auml;nger dar. Der Track erreichte in &uuml;ber 25 L&auml;ndern, darunter in Ungarn, Norwegen und der Schweiz eine Platzierung in den Top-10. Insbesondere das am 5. April 2018 ver&ouml;ffentlicht wurde und Guetta neben unter anderem Danny Trejo als Kung-Fu-Meister zeigt, erhielt positives Feedback.</p>
<p>Nach seiner Premiere beim Ultra Korea wurde am 14. Juni 2018 das Lied <i>Your Love</i> ver&ouml;ffentlicht. Hinter diesem verbirgt sich eine Kollaboration mit dem niederl&auml;ndischen DJ-Duo Showtek, mit dem unter anderem die Tracks <i>Bad</i> und <i>When the Sun Goes Down</i> entstanden. Das Lied wurde stark vom Dance-Klassiker <i>Show Me Love</i> von Robin S. beeinflusst, wurde jedoch als Big-Room-Song produziert. Den Gesang steuerte bei der Single der niederl&auml;ndische S&auml;nger Jake Reese bei. In Deutschland stieg der Track auf Platz 70 ein.</p>
<p>Am 27. Juli 2018 folgte das Lied <i>Don&rsquo;t Leave Me Alone</i>. Dieses wurde mit der britischen S&auml;ngerin Anne-Marie aufgenommen, die erst im Fr&uuml;hjahr mit Marshmello einen Nummer-eins-Hit in mehreren europ&auml;ischen L&auml;ndern feierte. Der Song basiert auf Elementen des Traps und der Popmusik und wurde schnell als Sommerhit gehandelt. Unter knapp 20 Single-Charteinstiegen fand sich ein Top-10-Eintritt in Schottland. Das Musikvideo thematisiert die Abenteuerlust, die durch Virtual Reality ausgel&ouml;st wird.</p>
<p>Am 20. August 2018 erschien &uuml;ber Guettas Plattenlabel &bdquo;Jack Back&ldquo; und &bdquo;Spinnin&rsquo; Records&ldquo; das zweite Release unter dem Pseudonym <i>Jack Back</i>. Dieses stellt der Track <i>Overtone</i>, wobei der Name David Guetta nicht wie bei <i>Wild One Two</i> als Feature angegeben ist. Der Song war sehr von Old-School-Techno und -Underground-Musik beeinflusst, was als Grund f&uuml;r die Ver&ouml;ffentlichung unter anderem Alias vermutet wurde.</p>
<p>Mit Ver&ouml;ffentlichung des Liedes <i>Goodbye</i> wurde am 23. August 2018 der Titel <i>7</i>, das Single-Cover, die gesamte Tracklist sowie auch das Release-Date seines siebten Studioalbums offiziell verk&uuml;ndet. Hinter der Single <i>Goodbye</i> verbirgt sich eine Kollaboration mit S&auml;nger Jason Derulo, S&auml;ngerin und Rapperin Nicki Minaj, mit der er bis dato bereits zwei Mal im Studio stand sowie dem franz&ouml;sischen Rapper und Produzenten Willy William. Der Track weist Parallelen zu dem Lied <i>Time to Say Goodbye</i> des italienischen Operns&auml;ngers Andrea Bocelli auf, basiert hingegen auf Elementen von Hip-Hop und Latin-Pop.</p>
<p>&Uuml;ber &bdquo;Ultra Records&ldquo; wurde am 24. August 2018 das Lied <i>Drive</i> ver&ouml;ffentlicht. Es stellt die letzte Vorab-Single seines siebten Studioalbums dar und entstand in Zusammenarbeit mit dem s&uuml;dafrikanischen DJ und Produzenten Black Coffee. Die Vocals wurden von der britischen S&auml;ngerin Delilah Montagu beigesteuert.</p>
<p>Am 7. September 2018 ver&ouml;ffentlichte Guetta ein gesamtes Mixtape unter dem Alias Jack Back. F&uuml;r die aus 12 Liedern bestehende Titelliste kam er Franzose mit unter anderem CeCe Rogers, Adam Freeland und Ralph Wegner im Studio zusammen. Er erkl&auml;rte, dass er mit dem Mixtape zur Underground-House-Music zur&uuml;ckkehren konnte, in der er seine Karriere startete. Die Ver&ouml;ffentlichung des Mixtapes diente zugleich als Promotion f&uuml;r <i>7</i>, da es die gesamte Tracklist der zweiten CD umfasste.</p>
<p>Am 14. September 2018 erschien mit <i>7</i> Guettas siebtes Studioalbum mit einer Auswahl bisher erschienener Lieder sowie mehreren bis dato ungespielten Tracks. Mit dabei waren Kollaborationen mit unter anderem J Balvin, G-Eazy und Jess Glynne. Die auf dem Album enthaltene Zusammenarbeit mit Bebe Rexha und J Balvin <i>Say My Name</i> gelang ein Einstieg in die unter anderem deutschen, &ouml;sterreichischen und schwedischen Single-Charts, obwohl es nicht als Single erschien. Allein die hohen Download-Zahlen vom Album erm&ouml;glichten dies. &Auml;hnlich erging es auch dem Song <i>Battle</i> mit Faouzia.</p>
<p>Der zu dem Zeitpunkt bereits &uuml;ber 30 Millionen Spotify-Plays z&auml;hlende Album-Track <i>Say My Name</i> wurde am 26. Oktober 2018 als elfte Single-Auskopplung aus <i>7</i> ver&ouml;ffentlicht. Nach Single-Release stieg der Song in mehreren L&auml;ndern wieder in die Single-Charts ein. Abseits der bereits im September erreichten Hitparaden, stiegen die drei Musikern nun auch in unter anderem Kanada, Frankreich sowie mehreren s&uuml;dosteurop&auml;ischen L&auml;ndern in die Top-100 ein. 2018 wurde die Marke von 100 Millionen Spotify-Streams geknackt. Das offizielle Musikvideo wurde am 20. November 2018 ver&ouml;ffentlicht und zeigt alle drei Musiker. Mit rund 630 Millionen Aufrufen auf YouTube (Stand Februar 2020) ist es seine mit Abstand erfolgreichste visuelle Ver&ouml;ffentlichung des Jahres 2018.</p>
<h3 data-mw-anchor="2019:_Fokus_auf_EDM-Produktionen" data-mw-wikitext="">2019: Fokus auf EDM-Produktionen</h3>
<p>Am 8. Februar 2019 ver&ouml;ffentlichte Guetta das Lied <i>Better When You&rsquo;re Gone</i>. Hierbei arbeitete er nach <i>Like I Do</i> und <i>Blame It on Love</i> ein drittes Mal mit dem niederl&auml;ndischen Produzenten Brooks zusammen. Des Weiteren kam hier das US-amerikanische Popduo Loote zum Einsatz. Premiert wurde das Ergebnis erstmals in einer etwas anderen Version gemeinsam beim Tomorrowland 2018. Ebenfalls im Februar 2019 erschien der Electro-House-Track <i>Ring the Alarm</i>, der im Vorjahr premiert wurde und in Zusammenarbeit mit dem niederl&auml;ndischen DJ und Produzenten Nicky Romero entstand. Gemeinsam mit Tom Staar folgte im M&auml;rz 2019 der EDM-Song <i>This Ain&rsquo;t Techno</i> &uuml;ber &bdquo;Spinnin&rsquo; Records&ldquo;.</p>
<p>Im Mai 2019 ver&ouml;ffentlichte Guetta mit dem Lied <i>Stay (Don&rsquo;t Go Away)</i> eine kommerzielle Single. Diese entstand in Kollaboration mit der britischen S&auml;ngerin und Songwriterin Raye. Der Track entwickelte sich zu einem Airplay-Erfolg und erreichte mitunter die Top 10 der deutschen Airplaycharts. In Gro&szlig;britannien und Frankreich r&uuml;ckte der Song bis in die offiziellen Single-Charts. Im Juli 2019 ver&ouml;ffentlichte er seine zweite Zusammenarbeit mit dem belgischen DJ-Duo Dimitri Vegas &amp; Like Mike sowie dem puerto-ricanischen Rapper Daddy Yankee, dem niederl&auml;ndischen Afro Bros und S&auml;ngerin Natti Natasha. Das Lied entwickelte sich zu einem weltweiten Sommerhit. Parallel erschien auch ein Tropical-House- sowie ein Electro-House-Track. Zum einen ver&ouml;ffentlichte er zusammen mit dem franz&ouml;sischen Musiker Martin Solveig und S&auml;ngerin Noonie Bao den Song <i>Thing for You</i>, zum anderen den Song <i>Never Be Alone</i>, der gemeinsam mit dem d&auml;nischen DJ und Produzenten Morten und S&auml;nger Aloe Blacc entstand. Dieser begr&uuml;ndete eine neue musikalische Ausrichtung, die Guetta als Future Rave bezeichnete.</p>
<p>Im August 2019 ver&ouml;ffentlichte Guetta das Lied <i>Jump</i>, das mit dem Produzenten-Duo GlowInTheDark, mit dem er bereits mehrfach zusammenarbeitete, entstand. Im November 2019 folgte seine zweite Single mit Morten, die den Titel <i>Make It to Heaven</i> tr&auml;gt und Gesang von Raye enthielt. Der Song stellt einen stilistischen Nachfolger zu <i>Never Be Alone</i> dar. Nachdem im August 2019 bereits ein gemeinsam mit Morten produzierter Remix zu Aviciis posthumer Single <i>Heaven</i> erschienen war, war Guetta Teil des Line-Ups des The Avicii Tribute Concert, das dem im April 2018 verstorbenen Musiker Avicii gewidmet wurde. Dort spielte er einen Song, der auf einer Idee von ihm, Avicii und Afrojack basiert.</p>
<h3 data-mw-anchor="2020:_Zusammenarbeit_mit_Morten_im_Future_Rave_und_Let&rsquo;s_Love" data-mw-fallback-anchor="2020:_Zusammenarbeit_mit_Morten_im_Future_Rave_und_Let.E2.80.99s_Love" data-mw-wikitext=""><span id="Future_Rave"></span> 2020: Zusammenarbeit mit Morten im Future Rave und <i>Let&rsquo;s Love</i></h3>
<p>Im M&auml;rz 2020 ver&ouml;ffentlichte Guetta den Song <i>Detroit 3 AM</i>, der seine dritte Kollaboration mit Morten darstellt. Unterst&uuml;tzt wurden sie bei der Entstehung von den Produzenten Toby Green und Mike Hawkins. Im Juli 2020 folgte die gemeinsame EP <i>New Rave</i>, deren Titeltrack <i>Kill Me Slow</i> auf Spotify &uuml;ber 40 Millionen Plays z&auml;hlt und wenige Monate nach Ver&ouml;ffentlichung eine Vocal-Version erhielt.</p>
<p>Am 18. April 2020 trat Guetta mit dem Motto <i>United At Home</i> beim Pool des Icon Brickell mit Blick auf die Skyline von Downtown Miami und die Biscayne Bay auf. Der Auftritt wurde als Live-Stream &uuml;bertragen und sammelte Spenden f&uuml;r die Weltgesundheitsorganisation, Feeding South Florida, Feeding America und die H&ocirc;pitaux de Paris zur Unterst&uuml;tzung w&auml;hrend der COVID-19-Pandemie. Insgesamt wurden 750.000 US-Dollar gespendet.</p>
<p>Am 30. Mai 2020 trat Guetta auf der Aussichtsplattform des Comcast Building f&uuml;r die zweite Ausgabe seines Live-Streams <i>United-At-Home</i> auf. F&uuml;r den Auftritt kooperierte er mit der Major League Soccer und Heineken. Durch den Spendenaufruf kam eine halbe Million US-Dollar der Mayor&rsquo;s Fund to Advance New York City zugute.</p>
<p>Im September 2020 ver&ouml;ffentlichte Guetta die sechste Kollaboration mit Sia. Diese trug den Titel <i>Let&rsquo;s Love</i> und wurde von Sia urspr&uuml;nglich als Ballade aufgenommen, nachdem Guetta ihr die Piano-Akkorde sendete. Um das Lied fr&ouml;hlicher zu gestalten, produzierte er ihn jedoch als &bdquo;80er-Jahre-Synthiepop-Song&ldquo;. Dieser Stil erfreute sich 2020 unter anderem durch The Weeknds <i>Blinding Lights</i> wieder starker Beliebtheit.</p>
<p>Im November 2020 wurde er erneut auf den ersten Platz der DJ Mag Top 100 DJs gew&auml;hlt. Parallel erfolgte die Ver&ouml;ffentlichung der Single <i>Save My Life</i>, die eine weitere Zusammenarbeit mit Morten darstellte und von Alex Pavelich, der hier als Lovespeake auftrat, gesungen. Im Dezember 2020 folgte eine weitere Single mit Morten. Diese trug den Titel <i>Dreams</i> und wurde von Lanie Gardner gesungen.</p>
<h3 data-mw-anchor="2021:_Bed_und_Heartbreak_Anthem" data-mw-wikitext="">2021: <i>Bed</i> und <i>Heartbreak Anthem</i></h3>
<p>Nachdem sich Ende 2020 sein 2011 ver&ouml;ffentlichter Song <i>Memories</i> mit Kid Cudi auf der Video-Plattform TikTok zu einem viralen Hit entwickelte, produzierte Guetta eine neue Version des Liedes. Diese wurde im Januar 2021 ver&ouml;ffentlicht und brachte das Lied unter anderem erneut in die US-amerikanischen Dance-und-Electronic-Charts. Im Februar 2021 folgte eine weitere Zusammenarbeit mit Sia. Diese trug den Titel <i>Floating Through Space</i> und konnte unter anderem in Deutschland, Frankreich und der Schweiz in die Single-Charts einsteigen. In den Niederlanden erreichte die Single die Top-10. Eine Woche sp&auml;ter erschien das Lied <i>Big</i>, das in Zusammenarbeit mit Rita Ora, Imanbek und Gunna entstand und Teil von Rita Oras und Imanbeks gleichnamige EP war.</p>
<p>Am 26. Februar 2021 erschien die Single <i>Bed</i>, die in Zusammenarbeit mit dem britischen DJ und Produzenten Joel Correy und der britischen S&auml;ngerin Raye entstand. Diese entwickelte sich zu einem kommerziellen Erfolg und erreichte unter anderem Platin-Status im Vereinigten K&ouml;nigreich und Gold-Status in Deutschland. Gemeinsam pr&auml;sentierte das Trio den Song in der britischen Variety-Show <i>Ant &amp; Dec&rsquo;s Saturday Night Takeaway</i>.</p>
<p>Im April 2021 ver&ouml;ffentlichte Guetta das Lied <i>Hero</i>, die als elfte gemeinsame Single in Kollaboration mit Afrojack entstand. Beteiligt an dem Lied waren au&szlig;erdem Stargate, DubVision, Ellie Goulding, Ryan Tedder und Jamie Scott, w&auml;hrend die US-amerikanische S&auml;ngerin Luxtides dem Song ihre Stimme lieh. Bei den Grammy Awards 2022 wurde <i>Hero</i> in der Kategorie <i>Beste Dance-/Electronic-Aufnahme</i> nominiert, verlor jedoch gegen <i>Alive</i> von R&uuml;f&uuml;s Du Sol. Am 22. Mai 2021 spielte Afrojack den Song als Gastbeitrag beim Eurovision Song Contest 2021.</p>
<p>Am 7. Mai 2021 wurde die Single <i>Get Together</i> ver&ouml;ffentlicht, die aus einer Kooperation mit der d&auml;nischen Biermarke <i>Tuborg</i> hervorging. Um verschiedene Musik-Kulturen zusammenzubringen, wurde das Lied in unterschiedlichen Versionen mit S&auml;ngern aus ganzer Welt aufgenommen. Die Original-Version wurde von der niederl&auml;ndischen S&auml;ngerin Rani gesungen, w&auml;hrend in den Folgemonaten eine chinesische Version mit GAI und eine serbische Version mit Devito erschienen.</p>
<p>In Zusammenarbeit mit dem schwedischen DJ- und Produzenten-Duo Galantis und der britischen Girlgroup Little Mix ver&ouml;ffentlichte Guetta die Single am 20. Mai 2021 <i>Heartbreak Anthem</i>. Diese erreichte die Single-Charts in vielen europ&auml;ischen L&auml;ndern, darunter Platz drei im Vereinigten K&ouml;nigreich und verkaufte sich &uuml;ber eine Million Mal. F&uuml;r 500.000 verkaufte Einheiten wurde <i>Heartbreak Anthem</i> in den USA mit einer goldenen und in Gro&szlig;britannien mit einer Platin-Schallplatte ausgezeichnet. Au&szlig;erdem wurde der Song bei den BRIT Awards 2022 in der Kategorie <i>Best International Song</i> und bei den iHeartRadio Music Awards 2022 in der Kategorie <i>Dance Song Of The Year</i> nominiert.</p>
<p>Am 28. Mai 2021 erschien die Single <i>Shine Your Light</i>, das gemeinsam mit dem s&uuml;dafrikanischen Newcomer Master KG und Akon entstand. Master KG landete im Vorjahr mit dem Song <i>Jerusalema</i> einen weltweiten Hit, an dessen Stil <i>Shine Your Light</i> ankn&uuml;pft. Mit Akon ver&ouml;ffentlichte Guetta bereits zwei erfolgreiche Singles sowie einen Album-Track.</p>
<p>Nach einer Reihe kommerzieller Singles im ersten Halbjahr 2021, ver&ouml;ffentlichte Guetta am 4. Juni 2021 eine weitere Club-Produktion mit Morten. Diese trug den Titel <i>Impossible</i> und wurde vom schwedischen Musiker John Martin gesungen. Mit Martin arbeitete Guetta bereits im Jahr 2013 zusammen, woraus der Song <i>Love Louder</i> entstand, der jedoch nur den Sprung in die Live-Sets des Franzosen schaffte und 2014 ohne seinen Namen in einer neuen von Galantis-Mitglied Style of Eye produzierten Version erschien.</p>
<p>Sein am 11. Juni 2021 ver&ouml;ffentlichter Remix zum Song <i>Love Tonight</i> des australischen Produzenten-Duos Shouse entwickelte sich im Sommer 2021 zu einem weltweiten Hit. Das Original, das von den K&uuml;nstlern selbst stilistisch als Weirdo-House eingeordnet wird, wurde urspr&uuml;nglich bereits 2017 ver&ouml;ffentlicht und erreichte zun&auml;chst lediglich 2019 in Litauen die offiziellen Single-Charts. Ab Juni 2021 entstand auf TikTok ein Hype um den Song, der dem Song weltweite Bekanntheit verschaffte und ihn in die Charts zahlreicher L&auml;nder katapultierte. Der Trend wurde von Guettas Future-Rave-Remix ma&szlig;geblich befeuert.</p>
<p>Am 18. Juni 2021 erschien die Single <i>Remember</i>, die in Zusammenarbeit mit der britischen S&auml;ngerin Becky Hill entstand und ihm eine weitere Platin-Schallplatte im Vereinigten K&ouml;nigreich verschaffte. Dort erreichte das Lied au&szlig;erdem Platz drei der offiziellen Single-Charts. Au&szlig;erdem im Juni 2021 wurde in der <i>Financial Times</i> bekanntgegeben, dass Guetta seinen gesamten Songkatalog f&uuml;r etwa 100 Millionen Dollar an Warner Music verkauft hat.</p>
<p>Am 2. Juli 2021 ver&ouml;ffentlichte David Guetta gemeinsam mit dem britischen DJ und Radiomoderator Mistajam den von John Newman gesungenen Song <i>If You Really Love Me (How Will I Know)</i>. Dieser stellt eine Cover-Version des Liedes <i>How Will I Know</i> von Whitney Houston aus dem Jahr 1985 dar. In unter anderem dem deutschsprachigen Raum Europas sowie dem Vereinigten K&ouml;nigreich gelang dem Song der Einstieg in die Single-Charts.</p>
<p>Im August 2021 ver&ouml;ffentlichte Guetta gemeinsam mit Morten einen Future-Rave-Remix zu Guettas Welthit <i>Titanium</i> mit Afrojack und Sia aus dem Jahr 2011. Der Remix wurde erstmals beim EDC Mexico 2020 gespielt und erhielt vor allem durch die United-At-Home-Livestreams gro&szlig;e Aufmerksamkeit. Auf Spotify z&auml;hlte die neue Version knapp 30 Millionen Zuh&ouml;rer. Parallel erschien au&szlig;erdem ein gemeinsamer Remix zu <i>If You Really Love Me (How Will I Know).</i></p>
<p>Zwischen September 2021 und Oktober 2021 erschienen Remixe zu unter anderem <i>Pepas</i> von Farruko und <i>My Universe</i> von Coldplay und BTS. Ende Oktober 2021 folgte die Single <i>Family</i>, die und Zusammenarbeit mit Bebe Rexha, A Boogie wit da Hoodie und Ty Dolla Sign entstand. Neben der englischen Version, erschienen eine Reihe bilingualer Versionen, bei denen der Refrain nicht von Rexha, sondern einer Muttersprachlerin gesungen wird. Eine italienische Variante wurde von Annalisa gesungen, eine arabische von Imen Siar, eine deutsche von Lune, eine koreanische von Jimin X Jamie und eine russische von Artik &amp; Asti. Weiter Versionen mit der norwegischen Julie Bergan, der brasilianischen Iza und der mexikanischen Sofia Reyes wurden in englischer Sprache aufgenommen. Au&szlig;erdem wurde ein Remix vom chinesischen Produzenten 22Bullets ver&ouml;ffentlicht.</p>
<p>Anfang Dezember 2021 erschien die Single <i>Alive Again</i>, die eine weitere Kollaboration mit Morten darstellt. Au&szlig;erdem steuerte der US-amerikanische Musiker Roland Clark einen Spoken-Word-Part bei, der urspr&uuml;nglich bereits bei der Jack-Back-Produktion <i>Alive</i>, die Guetta 2021 gemeinsam mit Fancy Inc produzierte, verwendet wurde. In der Folgewoche ver&ouml;ffentlichte Guetta einen Remix zum Faithless-Song <i>God Is a DJ</i> aus dem Jahr 1998 ver&ouml;ffentlicht.</p>
<h3 data-mw-anchor="2022:_I&rsquo;m_Good_(Blue)" data-mw-fallback-anchor="2022:_I.E2.80.99m_Good_.28Blue.29" data-mw-wikitext="">2022: <i>I&rsquo;m Good (Blue)</i></h3>
<p>Anfang Januar 2022 ver&ouml;ffentlichten Guetta und Morten gemeinsam die Single <i>Permanence</i>, die erstmals 2019 live gespielt wurde. Im selben Monat erschien die Single <i>Redrum</i>, die gemeinsam mit der rum&auml;nischen S&auml;ngerin Sorana, die zuvor als Songwriterin an dem Song <i>Heartbreak Anthem</i> beteiligt war, entstand. Der Refrain des Songs ist an den Song <i>Heartless</i> von Kanye West aus dem Jahr 2008 angelehnt, w&auml;hrend das Musikvideo auf den Psycho-Horrorfilm <i>Shining</i> aus dem Jahr 1980 anspielt. Dies tut au&szlig;erdem der Titel, der als <i>redruM</i> stilisiert ist und ein Palindrom des Wortes &bdquo;Murder&ldquo; (deutsch: Mord) darstellt, das in dieser Form auch in dem Film auftaucht. In einigen L&auml;ndern der Balkanhalbinsel sowie in den Niederlanden konnte der Song in die offiziellen Single-Charts einsteigen.</p>
<p>Im Februar 2022 ver&ouml;ffentlichte Guetta einen Remix zu Kodak Blacks Single <i>Super Gremlin</i>, mit dem er einen Musikstil ins Leben rufen wollte, den er als Street House bezeichnete. Ver&ouml;ffentlicht wurde dieser hingegen als <i>Trap House Remix</i>. Parallel erschien die Single <i>Silver Screen (Shower Scene)</i>, eine Cover-Version des gleichnamigen Tracks des US-amerikanischen House-DJs und Produzenten Felix da Housecat und der franz&ouml;sischen DJ und Produzentin Miss Kittin. Beide Musiker wurden bei der neuen Version als Featuring-Artists angegeben.</p>
<p>Am 3. M&auml;rz 2022 erschien die Single <i>Trampoline</i>, die eine weitere Kollaboration mit Afrojack darstellt. Im Kontrast zu ihrem letzten gemeinsamen Song <i>Hero</i>, wird dieser weniger als eine kommerzielle als viel mehr als eine Hip-Hop-Produktion bezeichnet, die sich eher an ihrem gemeinsamen Charterfolg <i>Hey Mama</i> orientiere. Afrojack nannte den Song seine erste Hip-Hop-Produktion seit <i>Look at Me Now</i> von Chris Brown aus dem Jahr 2011. Als Gastmusiker traten bei <i>Trampoline</i> die US-amerikanischen Rapperinnen Missy Elliott, Bia und Doechii auf. Die Single erreichte keine Chartplatzierungen und konnte auch auf Musikstreaming-Plattformen nicht mit Guettas anderen Ver&ouml;ffentlichungen mithalten.</p>
<p>Nach dem Erfolg von <i>Bed</i> im Jahr 2021 ver&ouml;ffentlichte Guetta gemeinsam mit Joel Corry am 18. M&auml;rz 2022 eine zweite gemeinsame Single. Diese trug den Titel <i>What Would You Do?</i> und wurde von Bryson Tillor gesungen. Corry erz&auml;hlte, dass die Arbeit an dem Song &uuml;ber Zoom stattfand w&auml;hrend er in Dubai, Tiller in Los Angeles und Guetta in London gewesen w&auml;re. Im Vereinigten K&ouml;nigreich konnte die Single Platz 13 der Charts erreichen und wurde mit einer silbernen Schallplatte ausgezeichnet.</p>
<p>Am 8. April 2022 erschien die Single <i>Crazy What Love Can Do</i>, die in Zusammenarbeit mit den britischen S&auml;ngerinnen Ella Henderson und Becky Hill entstand. Mit letzterer ist es nach dem Song <i>Remember</i>, der im Vorjahr erschien, die zweite Kollaboration. Guetta bezeichnete die Single als Sommer-Song, &bdquo;der eine wichtige Botschaft von Liebe und wie m&auml;chtig sie ist &uuml;berbringe&ldquo;. Der Text thematisierte die Gef&uuml;hle und die St&auml;rke, die Liebe und Freundschaft hervorrufen k&ouml;nnen. Das Lied erreichte in vielen L&auml;ndern die obere Charth&auml;lfte der Single-Charts, darunter Platz f&uuml;nf im Vereinigten K&ouml;nigreich und Platz 26 in Deutschland. Im Vereinigten K&ouml;nigreich wurde <i>Crazy What Love Can Do</i> dar&uuml;ber hinaus mit einer Platin-Schallplatte ausgezeichnet. Au&szlig;erdem im April 2022 ver&ouml;ffentlichte Guetta einen Remix zu dem Song <i>Ameno Amapiano Remix</i> vom ghanaischen Produzenten Nektunez und dem nigerianischen S&auml;nger Goya Menor. Dieser basiert wiederum auf dem Lied <i>Ameno</i> des franz&ouml;sischen Musikprojekts Era aus dem Jahr 1996. Die Coverversion ging Ende 2021 auf TikTok viral und war verantwortlich f&uuml;r den Internetslang <i>You want to bambam</i>.</p>
<p>Am 6. Mai 2022 ver&ouml;ffentlichte Guetta seine nach <i>Shed a Light</i> zweite Kollaboration mit dem deutschen DJ und Produzenten Robin Schulz. Der Song trug den Titel <i>On Repeat</i> und entstand durch zus&auml;tzliche Mitwirkung des deutschen Musikprojekts Blyne. Das offizielle Musikvideo ist an die Handlung des Kultfilmes <i>Und t&auml;glich gr&uuml;&szlig;t das Murmeltier</i> aus dem Jahr 1993 angelehnt. Der Titel konnte nicht an den gro&szlig;en Erfolg der ersten Zusammenarbeit ankn&uuml;pfen und verfehlte knapp einen Einstieg in die deutschen Single-Charts. Parallel erschienen zwei Remix von Guetta zum Song <i>Sweetest Pie</i> der US-amerikanischen Rapperin Megan Thee Stallion und der britischen S&auml;ngerin Dua Lipa. Zum einen produzierte er einen Remix im Dance-Pop-Stil, zum anderen einen im Elektro-House-Stil als <i>Festivals Remix</i>.Ebenfalls im Mai 2022 stellte Guetta beim Ultra Music Festival 2022 neue Musik mit Morten vor und holte Joel Correy und Kodak Black auf die B&uuml;hne.</p>
<p>Anfang Juni 2022 erschien ein Remix zum Song <i>Cameo</i> seines Landsmannes Kavinsky gemeinsam mit der S&auml;ngerin Kareen Lomax. Am 17. Juni 2022 ver&ouml;ffentlichte Guetta gemeinsam mit The Black Eyed Peas und Shakira die Single <i>Don&rsquo;t You Worry</i>. Mit The Black Eyed Peas arbeitete er zuletzt 2011 f&uuml;r den Welterfolg <i>I Gotta Feeling</i> zusammen, w&auml;hrend er mit Shakira erstmals 2018 f&uuml;r den Dancehall-Track <i>Mad Love</i> kollaborierte, der sp&auml;ter von Guetta, Sean Paul und Becky G interpretiert wurde. <i>Don&rsquo;t You Worry</i> erreichte unter anderem die obere Charth&auml;lfte in Deutschland, &Ouml;sterreich und Frankreich sowie &uuml;ber 100 Millionen Zuh&ouml;rer auf Spotify. Das Musikvideo, in dem alle K&uuml;nstler auftreten wurde in Barcelona und Los Angeles gedreht und behandelt eine Science-Fiction-Geschichte. Eine Woche sp&auml;ter erschien die Single <i>The Drop</i>, die die zweite Zusammenarbeit mit Dimitri Vegas markiert und gemeinsam mit dem niederl&auml;ndischen Produzenten Azteck sowie der US-amerikanischen S&auml;ngerin Nicole Scherzinger entstand. Zu viert pr&auml;sentierten sie den Song auf der B&uuml;hne des Ushua&iuml;a Outdoor Clubs auf Ibiza.</p>
<p>Im Juli 2022 erschien ein Remix zu <i>Crazy What Love Can Do</i>, den er mit dem britischen Musiker James Hype produzierte. Am 15. Juli 2022 ver&ouml;ffentlichte Guetta ein Tech-House-Cover des Liedes <i>Family Affair</i> von Mary J. Blige aus dem Jahr 2001. Gesungen wurde die neue Version von der US-amerikanischen Musikerin Debra Killings. In der Folgewoche erschien die Single <i>Take Me Back</i>, die in Zusammenarbeit mit dem britischen Produzenten Lewis Thompson, der Teil des Duos Just Kiddin ist, entstand und von Kareen Lomax gesungen wurde. Gemeinsam mit Dyro produzierte er einen Disco-House-Remix zu der Single <i>Afraid To Feel</i> von LF System. Mitte August 2022 erschien ein Remake des Liedes <i>Satisfaction</i> des italienischen DJs und Produzenten Benny Benassi aus dem Jahr 2003 und das als eines der ersten kommerziellen Erfolge des Electro-House-Genres gilt. Parallel ver&ouml;ffentlichte er einen Remix von <i>Don&rsquo;t You Worry</i> seiner Kollaboration mit The Black Eyed Peas und Shakira, den er mit DJs From Mars produzierte.</p>
<p>Am 26. August 2022 ver&ouml;ffentlichte David Guetta in Zusammenarbeit mit Bebe Rexha, mit der er bereits f&uuml;nf Mal zusammenarbeitete, die Single <i>I&rsquo;m Good (Blue)</i>, die auf dem Lied <i>Blue (Da Ba Dee)</i> von Eiffel&nbsp;65 basiert. Der Song entstand bereits 2016 und wurde von Guetta beim Ultra Music Festival 2017 erstmals gespielt. Ein Mitschnitt aus dem Set, in dem das Lied zu h&ouml;ren ist, ging im Juli 2022 auf Instagram und TikTok viral und sammelten &uuml;ber 500 Millionen Aufrufe. Rexha ver&ouml;ffentlichte auf Instagram und TikTok ein Video, in dem sie den Song lipsynct und fragt, ob der Song ver&ouml;ffentlicht werden solle. Guetta teilte anschlie&szlig;end ein Video aus dem Studio, in dem er einen Einblick in die Produktion gab und ank&uuml;ndigte, das Lied ver&ouml;ffentlichen zu wollen. In &uuml;berarbeiteter Version erreichte der Song nach Release weltweiten Erfolg und konnte in unter anderem Australien, den Niederlanden, der Schweiz und dem Vereinigten K&ouml;nigreich eine Nummer-eins-Platzierung erringen. In zahlreichen weiteren L&auml;ndern r&uuml;ckte <i>I&rsquo;m Good (Blue)</i> bis an die Spitze der Single-Charts. Au&szlig;erdem war es die erste Single, die seit <i>2U</i> aus dem Jahr 2017 wieder eine Platzierung in den US-amerikanischen Single-Charts erreichen konnte. W&auml;hrend einer von Guettas Residenzen im Ushua&iuml;a Club holte er Rexha auf die B&uuml;hne, um den Song live zu singen.</p>
<p>Gemeinsam mit den britischen Musikern Sigala und Sam Ryder ver&ouml;ffentlichte Guetta am 2. September 2022 den Song <i>Living Without You</i>, der die obere Charth&auml;lfte der britischen Single-Charts erreichte. Im Oktober 2022 folgte das Lied <i>It&rsquo;s Ours</i>, das in Zusammenarbeit mit dem ukrainischen DJ- und Produzenten-Duo Artbat entstand und zus&auml;tzliche Spoken-Words-Vocals vom britischen Schauspieler und Musiker Idris Elba enthielt. Ende Oktober 2022 erschien das Lied <i>Elements</i> als Vorbote einer zweiten gemeinsamen EP mit Morten. Diese trug den Titel <i>Episode 2</i> und umfasste f&uuml;nf Tracks. Mit dabei war auch eine weitere Zusammenarbeit mit S&auml;ngerin Raye.</p>
<p>Am 11. November 2022 erschien nach dem mehrfach ausgezeichneten Song <i>Heartbreak Anthem</i> mit <i>Damn (You&rsquo;ve Got Me Saying)</i> eine zweite Single mit Galantis. Den Gesang steuerte der britische Musiker MNEK bei. Im Dezember 2022 folgten jeweils ein Remix zu <i>Bad Memories</i> von Meduza, James Carter, Elley Duh&eacute; und Fast Boy und zu <i>Unholy</i> von Sam Smith und Kim Petras sowie die Single <i>Vibra</i>, die in Zusammenarbeit mit dem puerto-ricanischen S&auml;nger Anuel AA entstand.</p>
<h3 data-mw-anchor="2023:_Baby_Don&rsquo;t_Hurt_Me" data-mw-fallback-anchor="2023:_Baby_Don.E2.80.99t_Hurt_Me" data-mw-wikitext="">2023: <i>Baby Don&rsquo;t Hurt Me</i></h3>
<p>Im Februar 2023 ver&ouml;ffentlichte Guetta gemeinsam mit Jason Derulo die Single <i>Saturday/Sunday</i>, die nach <i>Goodbye</i> aus dem Jahr 2019 die zweite Zusammenarbeit darstellt. Der Refrain des Songs basiert lose auf dem Lied <i>Saturday Love</i> von Cherrelle und Alexander O&rsquo;Neal aus dem Jahr 1985. Im selben Monat erschien die Single <i>The Freaks</i>, die er gemeinsam mit dem deutschen DJ und Produzenten Marten H&oslash;rger produzierte. Im M&auml;rz 2023 ver&ouml;ffentlichte er die Single <i>Here We Go Again</i>, die in Zusammenarbeit mit dem US-amerikanischen Musiker Oliver Tree entstand. Das Lied orientiert sich am 2022 als <i>Miss You</i> erschienenen Remix des Berliner DJs Southstar zu Oliver Trees 2020 erschienenem Song <i>Jerk</i>. Parallel erschien ein Remix zu Coi Lerays Song <i>Players</i>, der zuvor hohe Platzierungen in unter anderem den USA, in Kanada und im Vereinigten K&ouml;nigreich erreichen konnte.</p>
<p>Am 6. April 2023 erschien die Single <i>Baby Don&rsquo;t Hurt Me</i>, die in Zusammenarbeit mit Anne-Marie und Coi Leray entstand und zu weiten Teilen auf dem Lied <i>What is Love</i> von Haddaway aus dem Jahr 1992 basiert. Neben dem Team um Coi Leray, das zuvor auch <i>Playes</i> schrieb, waren Ed Sheeran und dessen Studiopartner Johnny McDaid in den Songwriting-Prozess involviert. Bei der Produktion assistierten Toby Green und Mike Hawkins, die vor allem f&uuml;r Guettas Club-Produktionen verantwortlich sind. <i>Baby Don&rsquo;t Hurt Me</i> erreichte Top-10-Platzierungen in den Single-Charts zahlreicher L&auml;nder sowie &uuml;ber 300 Millionen Spotify-Streams innerhalb eines Jahres, konnte aber nicht an den Erfolg von <i>I&rsquo;m Good</i> aus dem Vorjahr ankn&uuml;pfen. Zwei Wochen sp&auml;ter erschien ein gemeinsam mit dem italienischen Musiker Hypaton ver&ouml;ffentlichtes Future-Rave-Remake des Liedes <i>Be My Lover</i> von La Bouche aus dem Jahr 1995. F&uuml;r die Produktion konnten sie die Original-Vocals von La Bouche gewinnen. In der Folgewoche ver&ouml;ffentlichte Guetta gemeinsam mit dem australischen EDM-Duo Shouse den Song <i>Live Without Love</i>.</p>
<p>Am 12. Mai 2023 ver&ouml;ffentlichte Guetta einen Remix zu Calvin Harris und Ellie Gouldings Song <i>Miracle</i>. Ebenfalls im Mai 2023 steuerte er einen Remix zu Kelly Clarksons Single <i>Favorite Kind of High</i> bei. Parallel erschien die Single <i>Lost in the Rhythm</i> mit Morten. Anfang Juni 2023 erschienen Remixe zu Bebe Rexhas <i>Call on Me</i> und Yng Lvcas und Peso Plumas <i>Le Bebe</i>, bevor am 9. Juni 2023 die Single <i>Where You Want</i> ver&ouml;ffentlicht wurde, die in Zusammenarbeit mit Riton und Jozzy entstand. Mitte Juni 2023 folgte der Song <i>She Knows</i>, der eine Zusammenarbeit mit Afro Bros, Dimitri Vegas &amp; Like Mike und Akon darstellte und bereits 2019 erstmals von Dimitri Vegas &amp; Like Mike beim Tomorrowland gespielt wurde. Als Teil des Studioalbums <i>Cio</i> von Coi Leray erschien das Lied <i>Make My Day</i>, bei dem Guetta mitwirkte. Es basiert auf dem Song <i>Pump Up the Jam</i> von Technotronic aus dem Jahr 1989. Er war zudem an den Liedern <i>Man&rsquo;s World</i> und <i>Black Rose</i> beteiligt. Ende Juni 2023 erschien mit <i>Something to Hold On To</i> eine weitere Kollaboration mit Morten. Den Gesang steuerte die britische S&auml;ngerin Clementine Douglas bei.</p>
<p>Im August 2023 ver&ouml;ffentlichte Guetta gemeinsam mit Bebe Rexha den Sing <i>One in a Million</i>, bei dessen Produktion der britische Produzent Burns mitwirkte. Es war bereits die sechste gemeinsame Single. Im September 2023 trat Rexha mit den Liedern <i>I&rsquo;m Good (Blue)</i> und <i>One in a Million</i> live bei den Billboard Music Awards 2023 auf. Dem Song gelang der Einstieg in die Charts einiger europ&auml;ischer L&auml;nder, an dem Erfolg von <i>I&rsquo;m Good (Blue)</i> konnte er nicht ankn&uuml;pfen. Im September 2023 erschien der Sing <i>On My Love</i>, der die zweite Zusammenarbeit mit der schwedischen S&auml;ngerin Zara Larsson darstellte. An der Entstehung des Liedes war Giorgio Tuinford, der zwischen 2011 und 2018 fest zu Guettas Studioteam geh&ouml;rte, beteiligt. Ebenfalls im September 2023 ver&ouml;ffentlichte Guetta eine neue, spanischsprachige Version von <i>I&rsquo;m Good (Blue)</i>, deren Gesang von der brasilianischen S&auml;ngerin Ludmilla und vom argentinischen Rapper Lit Killah beigesteuert wurden. Parallel erschien ein Remix zu Tony Touchs <i>Apaga La Luz</i>.</p>
<p>Im Oktober 2023 ver&ouml;ffentlichte Guetta neben einem Remix gemeinsam mit Hypaton zum Nummer-eins-Hit <i>Prada</i> von Cass&ouml;, D-Block Europe und Raye die Single <i>Big FU</i>, die er gemeinsam mit Ayra Starr und dem US-amerikanischen Rapper Lil Durk aufnahm. Parallel erschien au&szlig;erdem ein Remix zu <i>Seven</i> von Jung Kook und Latto, das wie Guettas <i>Saturday/Sunday</i> auf <i>Saturday Love</i> basiert. Im November 2023 erschien die Single <i>When We Were Young (The Logical Song)</i>, deren Gesang die deutsche S&auml;ngerin Kim Petras beisteuerte. Das Lied basiert auf <i>The Logical Song</i> von Supertramp aus dem Jahr 1979 und erreichte die Single-Charts in unter anderem Deutschland, der Schweiz und des Vereinigten K&ouml;nigreichs. In der Folgewoche erschien die Single <i>Vocation</i>, die vom puerto-ricanischen S&auml;nger Ozuna gesungen wird. Im Dezember 2023 erschien au&szlig;erdem ein gemeinsam mit Seth Hills produzierter Remix zu <i>Both</i> von Ti&euml;sto, Bia und 21 Savage.</p>
<h2 data-mw-anchor="Arbeitsweise" data-mw-wikitext="">Arbeitsweise</h2>
<h3 data-mw-anchor="Musikproduktion" data-mw-wikitext="">Musikproduktion</h3>
<p>Guetta erkl&auml;rte in einem Interview mit Sound &amp; Recording, dass er es bei der Produktion eines Songs grunds&auml;tzlich bevorzuge, im Team zu arbeiten, um f&uuml;r alle Aspekte eines Songs &bdquo;die Leute um sich zu haben, die das k&ouml;nnen, was man selbst nicht kann, aber sie immer noch die eigene Vision umsetzen.&ldquo; Er starte mit einer Akkordfolge, auf dessen Grundlage anschlie&szlig;end der Text geschrieben werde. Erst im Anschluss werde festgelegt, in welches Genre sich der Song entwickle, denn dies vermeide, dass man sich auch textlich auf die Stimmung des Instrumentals versteife. Den Produktionsprozess beschreibt Guetta als teils langwierig und aufwendig. Er differenziert dabei zwischen dem Aufnehmen eines Demos und der Produktion, die mehr Geduld erfordere und sich auch zu dem Zeitpunkt noch entscheiden k&ouml;nne, ob ein Song &uuml;berhaupt gut genug sei.</p>
<p>Guetta arbeitet sowohl f&uuml;r die Musikproduktion als auch f&uuml;r Live-Sets mit Ableton.</p>
<h3 data-mw-anchor="Autorenteam" data-mw-wikitext="">Autorenteam</h3>
<p>Bis 2008 arbeitete Guetta eng mit dem franz&ouml;sischen House-Produzenten Joachim Garraud zusammen. F&uuml;r das Songwriting und die Produktion des Studioalbums <i>One Love</i> holte er sich die franz&ouml;sischen Musiker Sandy Vee und Frederic Riesterer sowie den niederl&auml;ndischen Songwriter und Produzenten Giorgio Tuinford an die Seite. Riesterer kehrte f&uuml;r die Arbeiten an <i>Nothing But the Beat</i> zur&uuml;ck und betonte, dass er sich nicht als Ghostproduzenten sehe, denn Guetta sei wesentlich am Songwriting, der Programmierung, dem Arrangement, der Produktion und dem Mixing beteiligt. Tuinfort geh&ouml;rte bis 2018 fest und anschlie&szlig;end wiederkehrend zu Guettas Autorenteam, wirkte bei nahezu jedem Lied mit und wird von Guetta als &bdquo;Piano-Wunderkind&ldquo; bezeichnet.</p>
<p>F&uuml;r die Entstehung seines 2018 erschienenen Studioalbum <i>7</i> kam es zu Kollaborationen mit verschiedenen namhaften Songwritern und Produzenten, darunter waren Carl Falk, Cirkut und Stargate. F&uuml;r einen Gro&szlig;teil des Albums arbeitete Guetta mit dem belgischen Timofey Reznikov und der deutschen Ralph Wegner zusammen. Bei fast allen Tracks, die von Guettas Sideprojekt Jack Back interpretiert wurden und bei einigen der kommerziellen Album-Tracks, trat jeweils einer von beiden als Koproduzent in Erscheinung. In den Folgejahren waren sie an verschiedenen Guetta-Singles beteiligt, wobei ab 2022 insbesondere die Zusammenarbeit mit Reznikov zunehmend enger wurde.</p>
<p>Mit dem Song <i>Never Be Alone</i> begr&uuml;ndete Guetta 2019 gemeinsam mit Morten das Future-Rave-Genre. Der Song wurde von den beiden d&auml;nischen Produzenten Mike Hawkins und Toby Green koproduziert, die zuvor bereits an Mortens stilistisch &auml;hnlichen Single <i>Me &amp; You</i> mitwirkten. Bis 2024 war das Duo an jeder Kollaboration von Guetta und Morten beteiligt und unterst&uuml;tzten Guetta von 2021 bis 2024 auch bei kommerziellen Singles.</p>
<p>Mit dem britischen DJ und Produzent Lewis Thompson arbeite Guetta 2021 f&uuml;r die Single <i>Bed</i> erstmals zusammen. In den darauffolgenden Jahren kam es zu zahlreichen weiteren Koproduktionen von Seiten Thompson sowie dess]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Glockenbach</title>
      <description><![CDATA[Glockenbach ist ein deutsches Musikprojekt des Genres Electronic Dance Music beziehungsweise der Elektronischen Popmusik mit tanzbaren St&uuml;cken.
Bandgeschichte
Glockenbach wurde 2020 geg...]]></description>
      <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 23:28:00 +0000</pubDate>
      <link>https://www.energy-radio-nb.info/kunstler/glockenbach-19</link>
      <guid>https://www.energy-radio-nb.info/kunstler/glockenbach-19</guid>
      <content:encoded><![CDATA[<p><b>Glockenbach</b> ist ein deutsches Musikprojekt des Genres Electronic Dance Music beziehungsweise der Elektronischen Popmusik mit tanzbaren St&uuml;cken.</p>
<h2 data-mw-anchor="Bandgeschichte">Bandgeschichte</h2>
<p>Glockenbach wurde 2020 gegr&uuml;ndet und besteht vermutlich aus mehreren Produzenten. Sie verstehen sich als Kollektiv, das keinen Wert auf pers&ouml;nliches Branding legt. Es benannte sich nach dem M&uuml;nchener Viertel gleichen Namens. Das Kollektiv steht bei WeFor unter Vertrag. Im Juli 2020 ver&ouml;ffentlichte das Projekt seine erste Solosingle <i>Dancing in the Dirt</i> mit der Berliner S&auml;ngerin Mougleta, die urspr&uuml;nglich aus dem Libanon stammt. Das St&uuml;ck ist ein Remix des Songs <i>The Dirt</i> des schwedischen S&auml;ngers Benjamin Ingrosso.</p>
<p>Es folgten weitere Singles. Die erste Chartplatzierung erreichten sie mit <i>Redlight</i>, Featuring ClockClock mit Bojan Kalajdzic als S&auml;nger. Die Single erschien im Februar 2021 und erreichte im Juli 2021 mit Rang 38 ihre H&ouml;chstplatzierung.</p>
<h2 data-mw-anchor="Diskografie">Diskografie</h2>
<p><b>Singles</b></p>
<ul>
<li>2020: <i>Dancing in the Dirt</i> (feat. Mougleta)</li>
<li>2020: <i>Do</i> (mit Mill&eacute; &amp; Malou Prytz)</li>
<li>2021: <i>Redlight</i> (feat. ClockClock, CH: <span><span><span typeof="mw:File"><span></span></span></span><span>Gold<i></i></span></span>)</li>
<li>2021: <i>Brooklyn</i> (feat. ClockClock)</li>
<li>2022: <i>Dirty Dancing</i> (feat. &Aacute;sd&iacute;s)</li>
<li>2023: <i>Yeah</i> (mit Joel Corry &amp; Tenchi feat. ClockClock)</li>
<li>2023: <i>Lifeline</i> (feat. Ella Henderson; #2 der deutschen Single-Trend-Charts am 5. Januar 2024)</li>
<li>2023: <i>Secrets</i> (mit &Ouml;wnboss feat. Jazz Montell)</li>
<li>2024: <i>Magic Moment</i> (feat. Chris de Sarandy; #9 der deutschen Single-Trend-Charts am 17. Mai 2024)</li>
<li>2024: <i>Better Days</i> (feat. Declan J Donovan)</li>
<li>2024: <i>Said &amp; Done</i> (mit &Ouml;wnboss)</li>
<li>2025: <i>2 Hearts</i> (mit Jem Cooke &amp; Switch Disco)</li>
<li>2025: <i>Anthem</i> (mit Norma Jean Martine)</li>
<li>2025: <i>Home</i> (feat. Tom Walker)</li>
<li>2025: <i>More Faith</i> (mit DeeVoe &amp; Theo Junior)</li>
<li>2025: <i>Just For Now</i> (mit Y3llo Koala feat. Jordan Shaw)</li>
<li>2026: <i>Sun Shines on Me</i> (mit Armin van Buuren)</li>
</ul>
<p><b>Remixe</b></p>
<ul>
<li>2020: Kiesza &ndash; <i>Love Me with Your Lie</i></li>
</ul>
<h2 data-mw-anchor="Auszeichnungen_f&uuml;r_Musikverk&auml;ufe" data-mw-fallback-anchor="Auszeichnungen_f.C3.BCr_Musikverk.C3.A4ufe">Auszeichnungen f&uuml;r Musikverk&auml;ufe</h2>
<p><span>Anmerkung: Auszeichnungen in L&auml;ndern aus den Charttabellen bzw. Chartboxen sind in ebendiesen zu finden.</span></p>
<h2 data-mw-anchor="Weblinks">Weblinks</h2>
<ul>
<li>Glockenbach auf Facebook</li>
</ul>
<h2 data-mw-anchor="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2>
<div style="float: right;">Source : <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://de.wikipedia.org/wiki?curid=11824065">Wikipedia</a></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Robin Schulz</title>
      <description><![CDATA[Robin Schulz (* 28. April 1987 in Osnabr&uuml;ck) ist ein deutscher DJ und Produzent. Er gewann viermal den Echo Pop und war f&uuml;r den Grammy nominiert.
Leben
...]]></description>
      <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 23:28:00 +0000</pubDate>
      <link>https://www.energy-radio-nb.info/kunstler/robin-schulz-20</link>
      <guid>https://www.energy-radio-nb.info/kunstler/robin-schulz-20</guid>
      <content:encoded><![CDATA[<p><b>Robin Schulz</b> (* 28. April 1987 in Osnabr&uuml;ck) ist ein deutscher DJ und Produzent. Er gewann viermal den Echo Pop und war f&uuml;r den Grammy nominiert.</p>
<h2 data-mw-anchor="Leben" data-mw-wikitext="">Leben</h2>
<h3 data-mw-anchor="Bis_2013:_Kommerzieller_Durchbruch_mit_Waves" data-mw-wikitext="">Bis 2013: Kommerzieller Durchbruch mit <i>Waves</i></h3>
<p>Die elektronische Musik spielte seit der fr&uuml;hen Jugend in Robin Schulz&rsquo; Leben eine gro&szlig;e Rolle. Sein Vater war in den 1980er Jahren ein renommierter DJ. Schulz selbst kaufte sich mit 15 Jahren den ersten Plattenspieler.</p>
<p>Er erlangte 2013 durch verschiedene Remixe popul&auml;rer Hitsingles Bekanntheit. Der Remix des niederl&auml;ndischen Top-Ten-Hits <i>Waves</i> von Mr. Probz bekam auf seiner SoundCloud-Seite besonders viel Aufmerksamkeit. Seine Version wurde Anfang 2014 als Single in Deutschland und kurz darauf auch in &Ouml;sterreich und der Schweiz ver&ouml;ffentlicht. In allen drei L&auml;ndern kam der Mix auf Platz eins der Singlecharts. Daraufhin wurde das Lied europaweit ver&ouml;ffentlicht. In Gro&szlig;britannien, Schweden und Norwegen erreichte es ebenfalls Platz eins, in Finnland, D&auml;nemark und Frankreich Platz drei. Au&szlig;erdem wurde es am Jahresende f&uuml;r einen Grammy Award in der Kategorie <i>Beste Remix-Aufnahme</i> nominiert.</p>
<h3 data-mw-anchor="2014:_Prayer_in_C" data-mw-wikitext="">2014: <i>Prayer in C</i></h3>
<p>Anfang 2014 stellte Schulz einen weiteren Remix auf seiner SoundCloud-Seite ein, der ebenfalls schnell hohe Aufrufzahlen erreichte. Er hatte sich den Song <i>Prayer in C</i> des franz&ouml;sischen Folkpopduos Lilly Wood &amp; the Prick vorgenommen, der zuvor nur als Albumtrack vorhanden war. Im Juni 2014 erschien der Remix von Schulz als Single in den deutschsprachigen L&auml;ndern und erreichte dort sofort Platz 1 der Charts. Nach drei Wochen hatte es in Deutschland Goldstatus. Zudem wurde der Remix nach Auswertungen der GfK zum &bdquo;Sommerhit 2014&ldquo; gek&uuml;rt. Im April 2020 erhielt der Remix schlie&szlig;lich f&uuml;r eine Million verkaufte Exemplare eine Diamantene Schallplatte in Deutschland, womit <i>Prayer in C</i> eine der meistverkauften Singles in Deutschland ist.</p>
<p>Am 6. September 2014 ver&ouml;ffentlichte er einen Remix von Alligatoahs Lied <i>Willst du</i>, der sich in den Singlecharts der deutschsprachigen L&auml;nder platzieren konnte. Am 15. September 2014 erschien in Kooperation mit der britischen S&auml;ngerin Jasmine Thompson Schulz&rsquo; erste Eigenkomposition <i>Sun Goes Down</i>. Diese verkaufte sich eine halbe Million Mal und stieg unter anderem in die Top-3 in allen deutschsprachigen L&auml;ndern. Am 19. September 2014 ver&ouml;ffentlichte er das Deb&uuml;talbum <i>Prayer</i>, das neben den nationalen Top-10 auch internationalen Erfolg verbuchen konnte. Neben Neuproduktionen sind auch Titel von anderen Musikern enthalten.</p>
<p>Am 22. Oktober 2014 durfte Robin Schulz sich in das zweite Goldene Buch seiner Heimatstadt Osnabr&uuml;ck eintragen.</p>
<h3 data-mw-anchor="2015:_Sugar" data-mw-wikitext="">2015: <i>Sugar</i></h3>
<p>Im April 2015 erschien die Single Headlights mit der kalifornischen Singer-Songwriterin Ilsey. Am 25. September 2015 wurde Robin Schulz&rsquo; zweites Studioalbum <i>Sugar</i> ver&ouml;ffentlicht. Die gleichnamige Single, auf der der kanadische Singer-Songwriter Francesco Yates zu h&ouml;ren ist, wurde am 17. Juli 2015 ver&ouml;ffentlicht. Es handelt sich dabei um die Coverversion eines Liedes des US-amerikanischen Rappers Baby Bash. Der Track bildete in Deutschland, &Ouml;sterreich und der Schweiz die Spitze der offiziellen Single-Charts. Zudem erreichte er ein drittes Mal eine Platzierung in den USA. &Uuml;ber zwei Millionen Verk&auml;ufe z&auml;hlt das Lied.</p>
<p>Am 18. September 2015 erschien mit <i>Yellow</i> die dritte Vorab-Singleauskopplung (Promo-Single) aus seinem zweiten Studioalbum <i>Sugar</i>. Der Song erschien in Kollaboration mit dem Produzenten-Duo Disciples. Diese erreichte in Deutschland und der Schweiz eine Single-Chartplatzierung. Eine Woche sp&auml;ter erfolgte auch das Release des Albums. <i>Sugar</i> konnte in den deutschsprachigen L&auml;ndern den Erfolg von Prayer &uuml;bertreffen, in der Schweiz erreichte das Album Platz 1. Auch in den Vereinigten Staaten erreichte das Album die offiziellen Albumcharts. Bei dieser Singleauskopplung arbeitet Schulz erstmals mit dem deutschen Produzententeam Junkx als Autor und Produzenten zusammen, unter deren Mithilfe fortan alle Ver&ouml;ffentlichungen von Schulz entstehen. Im Vorfeld war das Produzenten-Trio bereits f&uuml;r Mastering- und Programmierungsarbeiten wie unter anderem bei <i>Sun Goes Down</i> und <i>Headlights</i> f&uuml;r Schulz t&auml;tig.</p>
<p>Am 27. November 2015 erschien mit <i>Show Me Love</i> die vierte Singleauskopplung aus dem Album. Dieses wurde vom britischen Pop-S&auml;nger Richard Judge gesungen. In Deutschland und &Ouml;sterreich konnte der Song in die Top-10 vorr&uuml;cken. In der Schweiz erreichte <i>Show Me Love</i> Platz 12 in den Charts. In allen drei L&auml;ndern wurde die Single mit einer goldenen Schallplatte ausgezeichnet.</p>
<h3 data-mw-anchor="2016:_Heatwave_&amp;_Shed_a_Light" data-mw-fallback-anchor="2016:_Heatwave_.26_Shed_a_Light" data-mw-wikitext="">2016: <i>Heatwave</i> &amp; <i>Shed a Light</i></h3>
<p>Mit <i>Heatwave</i> erschien am 13. Mai 2016 die letzte Single-Auskopplung aus <i>Sugar</i>. Das Lied entstand in Zusammenarbeit mit dem US-amerikanischen S&auml;nger Akon. Die Studiosession erfolgte parallel zu denen zu Akon und DJ Antoines <i>Holiday</i>. W&auml;hrend anfangs Erfolg ausblieb, r&uuml;ckte es sp&auml;ter bis in die obere Charth&auml;lfte von Deutschland und &Ouml;sterreich vor. In Deutschland wurde es zudem f&uuml;r 200 Tausend verkaufte Einheiten ausgezeichnet.</p>
<p><i>Shed a Light</i> wurde am 25. November 2016 ver&ouml;ffentlicht. Diese Single produzierte er in Zusammenarbeit mit dem franz&ouml;sischen DJ und Produzenten David Guetta und dem US-amerikanischen EDM-Trio Cheat Codes. Die Mischung aus Dance-Pop und Deep-House erreichte im Gegensatz zum Vorg&auml;nger wieder in Gro&szlig;britannien die Single-Charts und r&uuml;ckte wieder in die Top-10 einer Reihe europ&auml;ischer L&auml;nder, landete jedoch nur im Mittelfeld der franz&ouml;sischen Charts. Im Fr&uuml;hjahr des Folgejahres wurde die Single in Italien mit einer Platin-Schallplatte ausgezeichnet. Auch im Vereinigten K&ouml;nigreich wurde es f&uuml;r 200 Tausend verkaufte Einheiten ausgezeichnet. Nach einem Lyric-Video erschien Anfang Januar 2017 das dazugeh&ouml;rige, f&uuml;r seine Kreativit&auml;t gelobte Musikvideo.</p>
<h3 data-mw-anchor="2017:_Dokumentarfilm_&amp;_OK" data-mw-fallback-anchor="2017:_Dokumentarfilm_.26_OK" data-mw-wikitext="">2017: Dokumentarfilm &amp; <i>OK</i></h3>
<p>Am 24. Februar 2017 feierte ein Dokumentarfilm mit dem Titel <i>Robin Schulz &ndash; The Movie</i> &uuml;ber Schulz&rsquo; Leben und Wirken als Discjockey in Hamburg Premiere. Einen Monat sp&auml;ter trat er beim Ultra Music Festival in Miami auf. Dort premierte er unter anderem eine zweite Kollaboration mit Jasmine Thompson sowie das Lied <i>OK</i>, das in Zusammenarbeit mit James Blunt entstand. Am 19. Mai 2017 erschien <i>OK</i> als Single. Die Single erreichte unter anderem Platz zwei der deutschen und Schweizer Single-Charts. Das Lied ist die zweite Single-Auskopplung aus Robin Schulz&rsquo; drittem Studioalbum <i>Uncovered</i>. Mit <i>I Believe I&rsquo;m Fine</i> folgte die dritte Singleauskopplung am 8. September 2017. Drei Wochen sp&auml;ter folgte letztlich die Ver&ouml;ffentlichung von <i>Uncovered</i>. Ende des Jahres erschien mit <i>Unforgettable</i> die vierte Singleauskopplung aus dem Album.</p>
<h3 data-mw-anchor="2018&ndash;2022:_Diverse_Singlever&ouml;ffentlichungen_und_IIII" data-mw-fallback-anchor="2018.E2.80.932022:_Diverse_Singlever.C3.B6ffentlichungen_und_IIII" data-mw-wikitext="">2018&ndash;2022: Diverse Singlever&ouml;ffentlichungen und <i>IIII</i></h3>
<p>Am 22. Juni 2018 erschien eine weitere Auskopplung aus seinem dritten Studioalbum. Schulz nahm das Lied <i>Oh Child</i> zusammen mit der kolumbianischen Latin-Pop-Band Piso 21 neu auf und ver&ouml;ffentlichte diese Version als Single. Am 23. August 2018 ver&ouml;ffentlichte Robin Schulz mit dem US-amerikanischen Schauspieler, S&auml;nger und Songwriter Nick Jonas den Song <i>Right Now</i>. Er ist eine Mischung aus Elektro-Pop und lateinamerikanischen Stilelementen. Am 16. November 2018 erschien die Single <i>Speechless</i>, eine Zusammenarbeit mit der finnischen S&auml;ngerin Erika Sirola. Das dazugeh&ouml;rige Musikvideo wurde in Mumbai (Indien) gedreht. Mit <i>All This Love</i> erschien am 3. Mai 2019 die zweite Singleauskopplung, die bislang auf keinem Album von Schulz zu finden ist. Hierbei handelt es sich um eine Zusammenarbeit mit der US-amerikanischen R&amp;B-S&auml;ngerin Harl&oelig;.</p>
<p>Am 13. September 2019 ver&ouml;ffentlichte Schulz die Single <i>Rather Be Alone</i>, die in Zusammenarbeit mit dem griechischen DJ und Produzenten Nick Martin und dem US-S&auml;nger Sam Martin entstand. Das Musikvideo dazu erschien am 7. Oktober 2019, welches die Geschichte von <i>All This Love</i> fortsetzt und in dem Toni Garrn als Schauspielerin zu sehen ist.</p>
<p>Im Januar 2020 erschien mit <i>In Your Eyes</i> eine weitere Single von Schulz. Hierbei handelt es sich um eine Kollaboration mit der norwegischen Singer-Songwriterin Alida. Das dazugeh&ouml;rige Musikvideo erz&auml;hlt die Geschichte der beiden vorangegangenen Singles weiter. Am 29. Mai 2020 erschien mit <i>Oxygen</i> die zweite Single des Kalenderjahres. Es handelt sich dabei um eine Zusammenarbeit mit der schwedischen Singer-Songwriterin Winona Oak. <i>Oxygen</i> ist die erste Single, die unter Schulz&rsquo; neugegr&uuml;ndeten Musiklabel Mentalo Music erschien. Drei Wochen nach der Ver&ouml;ffentlichung von <i>Oxygen</i> ver&ouml;ffentlichte Schulz gemeinsam mit Wes eine Neuauflage deren Single <i>Alane</i> aus dem Jahr 1997. Das Remake erreichte Platz&nbsp;1 der deutschen Airplay Charts, wurde somit die zehnte Nummer-1-Platzierung des K&uuml;nstlers in dieser Chartkategorie und machte Robin Schulz zum erfolgreichsten deutschen K&uuml;nstler im deutschen Radio. Am 17.&nbsp;Juli 2020 erschien ein offizieller Remix zu Bob Marleys <i>Sun Is Shining</i>. Der Remix schaffte es auf Rang 91 der Schweizer Hitparade, in Deutschland und &Ouml;sterreich blieb ein Charteinstieg verwehrt. Mit <i>All We Got</i> erschien am 16. Oktober 2020 die f&uuml;nfte Single von Schulz im Kalenderjahr 2020. Unterst&uuml;tzung erhielt er hierbei von der schwedischen Singer-Songwriterin Kiddo. Am 26. Februar 2021 erschien nach vier Jahren das vierte Studioalbum von Schulz mit dem Titel <i>IIII</i>. Zeitgleich ver&ouml;ffentlichte Schulz gemeinsam mit dem deutschen DJ Felix Jaehn die Singleauskopplung <i>One More Time</i>, die ebenfalls auf <i>IIII</i> zu finden ist. Das St&uuml;ck platzierte sich in den Singlecharts aller D-A-CH-Staaten und erreichte mit Rang 37 seine h&ouml;chste Platzierung in Deutschland.</p>
<p>Am 9. Juli 2021 ver&ouml;ffentlichte Schulz, gemeinsam mit dem deutschen DJ Alle Farben einen Remake des Medleys <i>Somewhere over the Rainbow / What a Wonderful World</i>, bei dem der Originals&auml;nger Israel Kamakawiwoʻole auch als offizieller Gasts&auml;nger gef&uuml;hrt wird. Am 12. November 2021 erschien mit <i>Young Right Now</i> eine gemeinsam Single mit dem israelischen Musiker Dennis Lloyd. Das Lied stammt urspr&uuml;nglich von Lloyd, der es bereits zehn Jahre zuvor, im Alter von 18 Jahren, geschrieben habe und auf den richtigen Moment gewartet habe, um es zu ver&ouml;ffentlichen. Dies sei der Fall gewesen, nachdem Schulz ein &bdquo;Rework&ldquo; davon t&auml;tigte. Bei <i>Young Right Now</i> handelt es sich nicht um die erste Zusammenarbeit zwischen Lloyd und Schulz. Schulz t&auml;tigte bereits einen Remix zu Lloyds Single <i>Never Go Back</i>.</p>
<p>Am 28. Januar 2022 ver&ouml;ffentlichte Schulz zusammen mit den deutschen Musikern Topic, Nico Santos und Paul van Dyk die Single <i>In Your Arms (For an Angel)</i>. Dabei handelt es sich um eine Neuauflage von van Dyks <i>For an Angel</i> aus dem Jahr 1994.</p>
<h3 data-mw-anchor="2022:_Miss_You" data-mw-wikitext="">2022: <i>Miss You</i></h3>
<p>Am 5. August 2022 ver&ouml;ffentlichte Schulz den Song <i>Miss You</i>. Der Berliner DJ Leon Kirschnek, alias Southstar, behauptete daraufhin, Schulz habe den Song von ihm geklaut. Kirschnek hatte bereits am 9. Mai 2022 einen gleichnamigen und fast identisch klingenden Song ver&ouml;ffentlicht. Am 30. Juli 2022 wurde dieser von Sony Music wiederver&ouml;ffentlicht, nachdem Southstar bei dem Label unterschrieben hatte. Beide Versionen von <i>Miss You</i> basieren auf dem Song <i>Jerk</i> von Oliver Tree (1993&ndash;2026). W&auml;hrend bei Schulz&rsquo; Version Tree als Mitinterpret angegeben ist, wird er bei Southstars Version lediglich als Autor aufgef&uuml;hrt. Schulz und Tree stehen beide bei Sublabels der Warner Music Group unter Vertrag.</p>
<p>Southstars Behauptung, die in diversen Medien aufgegriffen wurde, l&ouml;ste massive Kritik an Schulz von Musikerkollegen sowie einen Shitstorm gegen ihn in den sozialen Medien aus. Schulz' Manager Stefan Dabruck ver&ouml;ffentlichte &uuml;ber Instagram eine Stellungnahme, in der er allgemein die Missachtung von Rechten in der Musikbranche thematisiert (ohne Southstar dabei direkt zu nennen) und angibt, die Irritationen um die Songver&ouml;ffentlichung bewusst herbeigef&uuml;hrt zu haben. Er habe dies &bdquo;&uuml;ber Robin&rsquo;s Kopf hinweg entschieden&ldquo; und Schulz habe &bdquo;auf einen gemeinsamen Remix gehofft&ldquo;. Auf diese Stellungnahme reagierte Southstar und gab an, Sony Music habe die Songrechte vor der Wiederver&ouml;ffentlichung gekl&auml;rt und er sei von Schulz oder Dabruck nie bez&uuml;glich eines gemeinsamen Remixes kontaktiert worden.</p>
<p>F&uuml;r Matthias Schwarzer vom Redaktionsnetzwerk Deutschland gibt die Kontroverse um <i>Miss You</i> &bdquo;einen interessanten Einblick in eine Industrie und in das Gesch&auml;ft mit inoffiziellen Remix-Hits &ndash; und welche Streitereien dieses Gesch&auml;ft mitunter ausl&ouml;sen kann&ldquo;. F&uuml;r Schwarzer bleibe unklar, &bdquo;[w]er am Ende wirklich der &Uuml;belt&auml;ter ist&ldquo;.</p>
<h3 data-mw-anchor="2023:_Pink_und_weitere_Singleauskopplungen" data-mw-wikitext="">2023: <i>Pink</i> und weitere Singleauskopplungen</h3>
<p>Am 25. August 2023 ver&ouml;ffentlichte Schulz mit <i>Pink</i> sein f&uuml;nftes Studioalbum. Das Album erreichte Chartplatzierungen in Deutschland, &Ouml;sterreich und der Schweiz, konnte aber nicht an die Erfolge seiner Vorg&auml;nger ankn&uuml;pfen. Im Oktober 2023 arbeitete er mit der britischen Contemporary-R&amp;B- und Pops&auml;ngerin Rita Ora und dem argentinischen Rapper Tiago PZK zusammen. Daraus ging der Titel <i>I&rsquo;ll Be There</i> hervor, der zum Charthit in Deutschland avancierte.</p>
<h2 data-mw-anchor="Diskografie" data-mw-wikitext="">Diskografie</h2>
<p><b>Studioalben</b></p>
<h2 data-mw-anchor="Auszeichnungen_(Auswahl)" data-mw-fallback-anchor="Auszeichnungen_.28Auswahl.29" data-mw-wikitext="">Auszeichnungen (Auswahl)</h2>
<ul>
<li>2015: Echo Pop &ndash; Dance national</li>
<li>2016: Echo Pop &ndash; Dance national</li>
<li>2016: Echo Pop &ndash; Bester Nationaler Act im Ausland</li>
<li>2016: &bdquo;Grand Prix&ldquo;-Award des Pariser Musikvideo-Festivals f&uuml;r <i>Sugar</i> als bestes Musikvideo</li>
<li>2016: Spotify-Award &bdquo;Most viral Track of the Year&ldquo; f&uuml;r die Single <i>Sugar</i></li>
<li>2018: Echo Pop &ndash; Dance national</li>
</ul>
<h2 data-mw-anchor="Weblinks" data-mw-wikitext="">Weblinks</h2>
<ul>
<li>Robin Schulz auf soundcloud.com</li>
<li>Offizielle Website</li>
<li>Robin Schulz bei Discogs</li>
</ul>
<h2 data-mw-anchor="Quellen" data-mw-wikitext="">Quellen</h2>
<div style="float: right;">Source : <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://de.wikipedia.org/wiki?curid=8192189">Wikipedia</a></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>usher</title>
      <description><![CDATA[Usher Raymond IV. (* 14. Oktober 1978 in Dallas, Texas), bekannt unter dem K&uuml;nstlernamen Usher, ist ein US-amerikanischer R&amp;B-S&auml;nger und Schauspieler sowie mehrfacher Grammy-Preistr&auml;ger.
...]]></description>
      <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 23:30:00 +0000</pubDate>
      <link>https://www.energy-radio-nb.info/kunstler/usher-21</link>
      <guid>https://www.energy-radio-nb.info/kunstler/usher-21</guid>
      <content:encoded><![CDATA[<p><b>Usher Raymond IV.</b> (* 14. Oktober 1978 in Dallas, Texas), bekannt unter dem K&uuml;nstlernamen <b>Usher</b>, ist ein US-amerikanischer R&amp;B-S&auml;nger und Schauspieler sowie mehrfacher Grammy-Preistr&auml;ger.</p>
<h2 data-mw-anchor="Leben" data-mw-wikitext="">Leben</h2>
<p>Usher wurde als Sohn von Jonetta Patton (geborene O&rsquo;Neal) und Usher Raymond III. geboren. Er verbrachte den Gro&szlig;teil seiner Jugend in Chattanooga, Tennessee. Als er ein Jahr alt war, verlie&szlig; sein Vater die Familie, sodass er mit seiner Mutter, seinem Stiefvater und einem Halbbruder aufwuchs. Mit neun Jahren begann er, im Chor seiner Kirchengemeinde zu singen. Dort entdeckte seine Gro&szlig;mutter seine F&auml;higkeit zum Singen. In der &Uuml;berzeugung, dass eine gr&ouml;&szlig;ere Stadt mehr M&ouml;glichkeiten f&uuml;r die Pr&auml;sentation seines Talents bieten w&uuml;rde, zog seine Familie nach Atlanta, Georgia. Dort besuchte er die North Springs High School. Am 21. Januar 2008 starb sein Vater an einem Herzinfarkt.</p>
<h2 data-mw-anchor="Karriere" data-mw-wikitext="">Karriere</h2>
<h3 data-mw-anchor="Musikalische_Anf&auml;nge_und_Usher" data-mw-fallback-anchor="Musikalische_Anf.C3.A4nge_und_Usher" data-mw-wikitext="">Musikalische Anf&auml;nge und <i>Usher</i></h3>
<p>Mit 13 Jahren wurde er bei der US-amerikanischen Version von <i>Star Search</i> von einem Vertreter des Plattenlabels LaFace Records entdeckt. Dieser arrangierte ein Vorsprechen f&uuml;r Usher mit L.A. Reid, der einen Plattenvertrag mit ihm unterzeichnete. Daraufhin beendete Ushers Mutter ihre Arbeit als medizinisch-technische Assistentin, um seine Karriere zu verwalten, jedoch brach sie diese Arbeit als Clientmanagerin im Mai 2007 ab.</p>
<p>Im Jahr 1993 ver&ouml;ffentlichte er seine erste Single <i>Call Me a Mack</i>, die er f&uuml;r den Film <i>Poetic Justice</i> aufnahm. Im darauffolgenden Jahr erschien sein selbstbetiteltes Deb&uuml;talbum <i>Usher</i>, wobei Sean Combs einige Songs produzierte. Das Album hatte jedoch nur m&auml;&szlig;igen Erfolg und erreichte lediglich Platz 167 der US-amerikanischen Billboard 200.</p>
<h3 data-mw-anchor="My_Way_und_8701" data-mw-wikitext=""><i>My Way</i> und <i>8701</i></h3>
<p>Usher entwickelte eine Freundschaft mit dem US-amerikanischen Musikproduzenten Jermaine Dupri. Mit ihm produzierte er einige Songs f&uuml;r sein zweites Album, <i>My Way</i>, das am 16. September 1997 erschien. Die Singleauskopplung <i>You Make Me Wanna...</i> erreichte in Gro&szlig;britannien die Chartspitze und ist somit der erste Nummer-eins-Hit von Usher. Zudem ver&ouml;ffentlichte er noch zwei weitere Singles aus dem Album, <i>My Way</i> und <i>Nice &amp; Slow</i>. Letztere schaffte es sogar bis auf Platz 1 in den US-amerikanischen Billboard Hot 100. Das Album konnte sich weltweit &uuml;ber sieben Millionen Mal verkaufen, allein sechs Millionen Mal in den USA.</p>
<p>Im Fr&uuml;hjahr 1999 ver&ouml;ffentlichte er ein Livealbum, genannt <i>Live</i>, das Platz 73 in den US-amerikanischen Album-Charts erreichte. Es beinhaltet unter anderem Auftritte von Lil&rsquo; Kim, Jagged Edge, Shanice, Trey Lorenz und Twista. In den USA wurde das Album mit Gold ausgezeichnet.</p>
<p>Sein drittes Album <i>8701</i>, das urspr&uuml;nglich <i>All About U</i> hei&szlig;en sollte, wurde am 7. August 2001 ver&ouml;ffentlicht. Die erste Single-Auskopplung <i>Pop Ya Collar</i> konnte sich zwar gut in Gro&szlig;britannien platzieren, jedoch schaffte es die Single nur bis auf Platz 60 in den USA. Wiederum konnten sich die beiden anderen Single-Auskopplungen <i>U Remind Me</i> sowie <i>U Got It Bad</i> f&uuml;r insgesamt f&uuml;nf Wochen auf Platz 1 in den USA platzieren.</p>
<p>In den darauffolgenden zwei Jahren gewann er zwei Grammys in der Kategorie Best Male R&amp;B Vocal Performance f&uuml;r die Singles <i>U Remind Me</i> sowie <i>U Don&rsquo;t Have to Call</i>. Im Sommer 2002 war er neben Loon als Gastmusiker in dem Song <i>I Need a Girl (Part I)</i> von P. Diddy zu h&ouml;ren.</p>
<h3 data-mw-anchor="Confessions_und_Here_I_Stand" data-mw-wikitext=""><i>Confessions</i> und <i>Here I Stand</i></h3>
<p>Am 27. Januar 2004 brachte Usher, in Zusammenarbeit mit den Rappern Ludacris und Lil Jon, die erste Single-Auskopplung <i>Yeah!</i> seines vierten Albums <i>Confessions</i> heraus. Die Single wurde ein weltweiter Erfolg und ist sein erster und bisher einziger Nummer-eins-Hit in Deutschland. In den Vereinigten Staaten konnte sich der Song f&uuml;r zw&ouml;lf Wochen an der Chartspitze halten und gilt somit als der erfolgreichste im Jahr 2004 in den USA. Bislang ist <i>Yeah!</i> die erfolgreichste Single des Musikers.</p>
<p>In den darauffolgenden Monaten wurden die Singles <i>Burn</i> sowie <i>Confessions (Part II)</i> ver&ouml;ffentlicht, die sich beide f&uuml;r insgesamt zehn Wochen auf Platz 1 in den USA platzieren konnten. Im Sp&auml;tsommer 2004 erschien das Duett <i>My Boo</i> mit Alicia Keys, das sich ebenfalls f&uuml;r sechs Wochen an der Chartspitze in den Vereinigten Staaten halten konnte. Die letzte Single-Auskopplung <i>Caught Up</i> schaffte es in den USA nicht wie die vorherigen Singles auf Platz 1, sondern auf Platz 8.</p>
<p>Das Album <i>Confessions</i> wurde schon am 23. M&auml;rz 2004 herausgebracht und ist bis heute, mit &uuml;ber 15 Millionen verkauften Toneinheiten, das erfolgreichste Album des S&auml;ngers. Allein in der ersten Woche nach der Ver&ouml;ffentlichung wurden fast 1,1 Millionen Einheiten verkauft. Dies gelang bisher noch keinem R&amp;B-K&uuml;nstler. Alle Single-Auskopplungen des Albums haben insgesamt f&uuml;r 26 Wochen Platz 1 in den USA belegt. Aus diesem Grund wurde er bei den Billboard Music Awards im Jahr 2004 zum K&uuml;nstler des Jahres gek&uuml;rt.</p>
<p>Zus&auml;tzlich bekam Usher f&uuml;r das Album zahlreiche Auszeichnungen: Darunter vier American Music Awards, drei World Music Awards, zwei MTV Europe Music Awards sowie zwei MTV Video Music Awards. Bei den 47. Grammy Awards im Jahr 2005 gewann er in den Kategorien Best R&amp;B Performance By A Duo Or Group With Vocals f&uuml;r <i>My Boo</i>, Best Rap/Sung Collaboration f&uuml;r <i>Yeah!</i> sowie in der Kategorie Best Contemporary R&amp;B Album f&uuml;r <i>Confessions</i>.</p>
<p>Anfang 2005 war er neben Ludacris als Gastmusiker in dem Song <i>Lovers &amp; Friends</i> von Lil Jon zu h&ouml;ren, ebenso im Jahr 2007 in dem Song <i>Same Girl</i> von R. Kelly.</p>
<p>Am 13. Mai 2008 erschien in einigen europ&auml;ischen L&auml;ndern das f&uuml;nfte Album <i>Here I Stand</i>. In der ersten Woche wurden rund 400.000 Toneinheiten verkauft. Dadurch stieg das Album direkt an die Chartspitze der US-amerikanischen Billboard 200 ebenso die Single-Auskopplung <i>Love in This Club</i>, die &uuml;brigens mit dem Rapper Young Jeezy aufgenommen wurde. Zudem schaffte es die darauffolgende Single <i>Love in This Club Part II</i>, in dem diesmal Beyonc&eacute; und Lil Wayne ebenfalls zu h&ouml;ren sind, bis in die Top 20 der US-amerikanischen Billboard Hot 100.</p>
<h3 data-mw-anchor="Raymond_v._Raymond_und_Versus" data-mw-wikitext=""><i>Raymond v. Raymond</i> und <i>Versus</i></h3>
<p>Das sechste Album <i>Raymond v. Raymond</i> erschien am 26. M&auml;rz 2010. Drei der sechs Single-Auskopplungen wurden ausschlie&szlig;lich in den Vereinigten Staaten ver&ouml;ffentlicht, dazu geh&ouml;ren: Die Single <i>Papers</i>, <i>There Goes My Baby</i> sowie <i>Lil Freak</i>. Letztere wurde mit Nicki Minaj aufgenommen. Sie alle schafften es bis in die Top-40 der US-amerikanischen Singlecharts. Die Single <i>Hey Daddy (Daddy&rsquo;s Home)</i> erreichte lediglich in zwei L&auml;ndern eine Chartplatzierung, n&auml;mlich in den USA auf Platz 24 sowie in &Ouml;sterreich auf Platz 68.</p>
<p>In Zusammenarbeit mit will.i.am, brachte Usher seine Single <i>OMG</i> heraus, die bislang sein neunter Nummer-eins-Hit in den USA ist. In den Billboard 200 erreichte das dazugeh&ouml;rige Album ebenfalls die H&ouml;chstposition und verkaufte sich in der ersten Woche &uuml;ber 300.000 Mal. Im November 2010 wurde eine weitere Single des Albums ver&ouml;ffentlicht, <i>More</i>, die es bis auf Platz 1 in den kanadischen Singlecharts schaffte. Beim Super Bowl XLV traten die beiden Musiker mit dem Song live auf.</p>
<p>Einige Monate zuvor wurde die Extended Play <i>Versus</i> ver&ouml;ffentlicht, die ebenfalls als Deluxe Edition von <i>Raymond v. Raymond</i> verkauft wird. Es enth&auml;lt zudem einige neue Songs, unter anderem <i>DJ Got Us Falling in Love</i> mit Pitbull, <i>Hot Tottie</i> mit Jay-Z sowie <i>Somebody to Love (Remix)</i> mit Justin Bieber.</p>
<h3 data-mw-anchor="Looking_4_Myself,_The_Voice_und_Hard_II_Love" data-mw-fallback-anchor="Looking_4_Myself.2C_The_Voice_und_Hard_II_Love" data-mw-wikitext=""><i>Looking 4 Myself</i>, <i>The Voice</i> und <i>Hard II Love</i></h3>
<p>Am 8. Juni 2012 wurde das siebte Album <i>Looking 4 Myself</i> ver&ouml;ffentlicht, das bislang sein viertes Nummer-eins-Album in den USA ist. Die erste Single-Auskopplung <i>Climax</i> kletterte bis auf Platz 4 der britischen Singlecharts sowie bis auf Platz 17 in den Vereinigten Staaten; mit ihr erhielt er 2013 den Grammy Award for Best R&amp;B Performance. Die zweite Single-Auskopplung <i>Scream</i> schaffte es sogar bis in die Top 10 der US-amerikanischen Billboard Hot 100. Zudem wurden noch zwei weitere Singles des Albums ver&ouml;ffentlicht, <i>Lemme See</i>, die mit Rick Ross aufgenommen wurde, sowie <i>Numb</i>. Letztere erreichte die Top 25 der Singlecharts in Deutschland und &Ouml;sterreich.</p>
<p>Ende 2012 war Usher neben David Guetta als Gastmusiker in dem Song <i>Rest of My Life</i> von Ludacris zu h&ouml;ren.</p>
<p>Im Fr&uuml;hjahr 2013 sa&szlig; er neben Adam Levine, Blake Shelton und Shakira in der Jury der US-amerikanischen Version von <i>The Voice</i>. 2014 erschien die Single <i>She Came to Give It to You</i>, bei der er von Nicki Minaj gefeaturet wird.</p>
<p>Im Februar 2015 nahm er mit dem niederl&auml;ndischen DJ und Produzenten Martin Garrix das Lied <i>Don&rsquo;t Look Down</i> auf. Der Progressive-House-Track erschien im M&auml;rz 2015 und konnte bis in die Top-100 zahlreicher europ&auml;ischer L&auml;nder vorr&uuml;cken. Gemeinsam spielten sie das Lied am 26. M&auml;rz 2015 beim Ultra Music Festival in Miami.</p>
<p>Usher enth&uuml;llte am 7. September 2016 seinen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame.</p>
<p>Ushers achtes Studioalbum, <i>Hard II Love</i>, erschien am 16. September 2016. Es erreichte Platz 1 der UK R&amp;B Albums sowie der New Zealand Heatseekers Albums.</p>
<p>Anl&auml;sslich der Grammy Awards 2020 fand am 28. Januar 2020 im Los Angeles Convention Center in Los Angeles ein Tribut-Konzert f&uuml;r Prince unter dem Motto &bdquo;Let&rsquo;s Go Crazy: The Grammy Salute to Prince&ldquo; statt, bei dem Usher die Songs <i>Little Red Corvette</i>, <i>When Doves Cry</i> und <i>Kiss</i> sang. Das Konzert wurde am 21. April 2020, dem vierten Todestag von Prince, im US-Fernsehen ausgestrahlt.</p>
<h3 data-mw-anchor="Coming_Home_und_Super-Bowl-Auftritt" data-mw-wikitext=""><i>Coming Home</i> und Super-Bowl-Auftritt</h3>
<p>Im M&auml;rz 2022 trennte sich Usher von seinem langj&auml;hrigen Label RCA Records und unterschrieb sp&auml;ter bei dem neugegr&uuml;ndeten Label gamma. Zudem gr&uuml;ndete er zusammen mit L.A. Reid das Label Mega in Partnerschaft mit gamma. 2023 erschien seine Single <i>GLU</i>, die von Lil Jon koproduziert wurde. Im August 2023 folgten die Singles <i>Good Good</i> (mit Summer Walker und 21 Savage) und <i>Boyfriend</i>.</p>
<p>Im Pariser Kulturzentrum La Seine Musicale gab Usher vom 24. September bis 5. Oktober 2023 acht Konzerte mit dem Titel <i>Rendez-Vous &agrave; Paris</i>. Am 11. Februar 2024 trat er in der Halbzeitshow des Super Bowl LVIII auf.</p>
<p>Sein neuntes Studioalbum <i>Coming Home</i> wurde im Februar 2024 ver&ouml;ffentlicht. Im Vorfeld der US-Pr&auml;sidentschaftswahl 2024 unterst&uuml;tzte Usher die demokratischen Kandidaten Kamala Harris und Tim Walz.</p>
<h2 data-mw-anchor="Andere_Projekte" data-mw-wikitext="">Andere Projekte</h2>
<h3 data-mw-anchor="Schauspielerei" data-mw-wikitext="">Schauspielerei</h3>
<p>Usher gab 1998 sein Schauspieldeb&uuml;t in der US-amerikanischen Sitcom <i>Moesha</i>. Seine erste Filmrolle hatte er in dem Film <i>The Faculty</i>, der im Jahr 1998 erschien. Seine erste Hauptrolle hatte er in dem 1999 erschienenen Film <i>Light It Up</i>. Au&szlig;erdem war er in der Kom&ouml;die <i>Eine wie keine</i> und in dem Film <i>Texas Rangers</i> zu sehen. In der Serie <i>Eine himmlische Familie</i> hatte er 2003 in der zehnten Episode der siebten Staffel einen Gastauftritt als Radioproduzent. Im November 2005 spielte er die Hauptrolle in dem Film <i>In the Mix</i> und &uuml;bernahm am 22. August 2006 die Rolle des Billy Flynn in dem Broadway-Musical <i>Chicago</i>. Zudem spielte er 2010 in <i>Kiss &amp; Kill</i> sowie 2011 in <i>Justin Bieber: Never Say Never</i>. Zudem hatte er einen Kurzauftritt in dem Film <i>Scary Movie 5</i> im Jahr 2013. In dem 2016 ver&ouml;ffentlichten Film <i>Hands of Stone &ndash; F&auml;uste aus Stein</i> spielte er den Boxer Sugar Ray Leonard.</p>
<h3 data-mw-anchor="Produktion" data-mw-wikitext="">Produktion</h3>
<p>Im Jahr 2002 gr&uuml;ndete Usher seine Plattenfirma US Records, ein Vanity Label, das ein Tochterunternehmen des Musiklabels J Records von Clive Davis ist. Das erste Album, das ver&ouml;ffentlicht wurde, war der Soundtrack zu dem Film <i>In the Mix</i>. Es wurde verwendet, um K&uuml;nstler wie zum Beispiel One Chance oder Justin Bieber vorzustellen. Usher arbeitete als Songwriter und Produzent an dem Projekt. Die Raymond Braun Media Group, bei dem Justin Bieber unter Vertrag steht, ist ein gemeinsames Unternehmen zwischen Usher und Scooter Braun, dem Manager von Justin Bieber.</p>
<h2 data-mw-anchor="Privatleben" data-mw-wikitext="">Privatleben</h2>
<p>Im Jahr 2001 begann Usher eine Beziehung mit dem ehemaligen TLC-Mitglied Rozonda Thomas. Sie spielte unter anderem in zwei seiner Musikvideos mit, und zwar in <i>U Remind Me</i> sowie in <i>U Got It Bad</i>. Ende 2003 beendete das Paar seine Beziehung.</p>
<p>Am 3. August 2007 heiratete er Tameka Foster. Noch im November desselben Jahres kam ihr gemeinsamer Sohn Usher Raymond V. zur Welt. Im Dezember des darauffolgenden Jahres wurde ihr zweiter Sohn geboren. Im November 2009 wurde das Paar geschieden. Nach langem Streit bekam Usher das Sorgerecht f&uuml;r die Kinder.</p>
<p>Am 8. Juli 2012 wurde Ushers elfj&auml;hriger Ex-Stiefsohn nach einem Badeunfall f&uuml;r hirntot erkl&auml;rt. Ein Jahr sp&auml;ter ertrank sein leiblicher Sohn beinahe ebenfalls, &uuml;berlebte jedoch.</p>
<p>Im September 2020 wurde Usher zum dritten Mal Vater, er und seine Freundin Jenn Goicoechea wurden Eltern eines M&auml;dchens. 2021 wurde er abermals Vater eines Sohnes.</p>
<h2 data-mw-anchor="Diskografie" data-mw-wikitext="">Diskografie</h2>
<p><b>Studioalben</b></p>
<h2 data-mw-anchor="Filmografie" data-mw-wikitext="">Filmografie</h2>
<ul>
<li>1997&ndash;1998: Moesha (Fernsehserie, vier Folgen)</li>
<li>1998: The Faculty</li>
<li>1999: Light It Up</li>
<li>1999: Eine wie keine <i>(She&rsquo;s All That)</i></li>
<li>2001: Texas Rangers</li>
<li>2002: Sabrina &ndash; Total Verhext! (<i>Sabrina, the Teenage Witch</i>, Fernsehserie, Folge 6x13)</li>
<li>2002: Twilight Zone (Fernsehserie, Folge 1x08)</li>
<li>2005: In the Mix</li>
<li>2010: Kiss &amp; Kill <i>(Killers)</i></li>
<li>2011: Justin Bieber: Never Say Never (Dokumentarfilm)</li>
<li>2013: Scary Movie 5</li>
<li>2013: Justin Bieber&rsquo;s Believe (Dokumentarfilm)</li>
<li>2014: Muppets Most Wanted</li>
<li>2016: Hands of Stone &ndash; F&auml;uste aus Stein <i>(Hands of Stone)</i></li>
<li>2020: Bad Hair</li>
</ul>
<h2 data-mw-anchor="Weblinks" data-mw-wikitext="">Weblinks</h2>
<ul>
<li>Literatur von und &uuml;ber Usher im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek</li>
<li>Usher bei IMDb</li>
<li>Usher in der Notable Names Database (englisch)</li>
<li>Offizielle Website (englisch)</li>
<li>Usher bei laut.de</li>
<li><span>Usher</span> bei AllMusic (englisch)</li>
</ul>
<h2 data-mw-anchor="Einzelnachweise" data-mw-wikitext="">Einzelnachweise</h2>
<div style="float: right;">Source : <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://de.wikipedia.org/wiki?curid=304139">Wikipedia</a></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Lady Gaga</title>
      <description><![CDATA[Lady Gaga  (* 28. M&auml;rz 1986 in New York als Stefani Joanne Angelina Germanotta) ist eine US-amerikanische S&auml;ngerin, Songwriterin und Schauspielerin. Mit dem Deb&uuml;talbum The Fame gelang i...]]></description>
      <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 23:31:00 +0000</pubDate>
      <link>https://www.energy-radio-nb.info/kunstler/lady-gaga-23</link>
      <guid>https://www.energy-radio-nb.info/kunstler/lady-gaga-23</guid>
      <content:encoded><![CDATA[<p><b>Lady Gaga</b> <span><span></span></span> (* 28. M&auml;rz 1986 in New York als <i>Stefani Joanne Angelina Germanotta</i>) ist eine US-amerikanische S&auml;ngerin, Songwriterin und Schauspielerin. Mit dem Deb&uuml;talbum <i>The Fame</i> gelang ihr 2008 der internationale Durchbruch. Sie z&auml;hlt mit &uuml;ber 200 Millionen verkauften Tontr&auml;gern zu den erfolgreichsten S&auml;ngerinnen der Musikgeschichte.</p>
<p>Insgesamt ver&ouml;ffentlichte sie zehn Studioalben, darunter zwei mit dem Jazz-Musiker Tony Bennett. Mit der Hauptrolle in <i>A Star Is Born</i> (2018) und der anschlie&szlig;enden Nominierung f&uuml;r den Oscar als <i>Beste Hauptdarstellerin</i> gelang ihr zudem der internationale Durchbruch als Schauspielerin. Bisher wurde sie mit einem Oscar in der Kategorie <i>Bester Song</i>, sechzehn Grammys und zwei Golden Globes ausgezeichnet. Sie tritt zus&auml;tzlich als Unterst&uuml;tzerin der LGBT-Szene auf und unterst&uuml;tzte in diesem Kontext bei mehreren Pr&auml;sidentschaftswahlen die Demokratische Partei.</p>
<h2 data-mw-anchor="Leben" data-mw-wikitext="">Leben</h2>
<p>Sie wurde 1986 als Tochter italoamerikanischer Eltern in Manhattan geboren. Ihr Vater Joseph Germanotta ist Internetunternehmer, ihre Mutter Cynthia Louise Bissett Assistentin in einer Telekommunikationsfirma. Sie hat eine j&uuml;ngere Schwester und besuchte eine katholische M&auml;dchenschule in der Upper East Side. In der High School spielte sie Musical-Hauptrollen, wie die Adelaide in <i>Guys and Dolls</i> und die Philia in <i>A Funny Thing Happened on the Way to the Forum</i>.</p>
<p>Im Alter von 17 Jahren begann sie an der Tisch School of the Arts der New York University ein Musikstudium. Mit dem Schreiben von Essays und analytischen Arbeiten &uuml;ber Kunst, Religion, Soziales und Politik bildete sie sich in ihrem Songwriting weiter. Im vierten Semester verlie&szlig; sie die Hochschule, um sich ganz auf ihre Karriere zu konzentrieren. Nachdem sie im Alter von 18 Jahren aus ihrem Elternhaus ausgezogen war, arbeitete sie als Go-go-T&auml;nzerin, da ihre Eltern sie finanziell nicht unterst&uuml;tzten. In dieser Zeit habe sie damit begonnen, Drogen zu konsumieren, worauf ihr Vater vor&uuml;bergehend den Kontakt abgebrochen habe. Mit 19 Jahren sei sie vergewaltigt worden.</p>
<p>Sie erz&auml;hlte in der Sendung <i>Larry King Live</i>, sie leide an der Autoimmunerkrankung Lupus erythematodes, an der ihre Tante gestorben sei. Die von den &Auml;rzten bei ihr ermittelten Werte l&auml;gen jedoch im Toleranzbereich, bislang h&auml;tte sich keines der typischen Symptome gezeigt. Im September 2017 gab sie bekannt, an Fibromyalgie zu leiden.</p>
<p>Von 2011 bis 2016 war sie mit dem Schauspieler Taylor Kinney liiert, mit dem sie sich im Februar 2015 verlobt hatte. Nach einer kurzen Liaison mit ihrem Toningenieur Don Horton im Sommer 2019 pr&auml;sentierte Gaga im Februar 2020 bei Instagram den Investor Michael Polansky als neuen Mann an ihrer Seite. Bei den Olympischen Sommerspielen 2024 in Paris stellte Gaga im Rahmen eines TikTok-Videos mit dem franz&ouml;sischen Premierminister, Gabriel Attal, Polansky als ihren Verlobten vor.</p>
<h2 data-mw-anchor="Karriere" data-mw-wikitext="">Karriere</h2>
<h3 data-mw-anchor="Musikalische_Anf&auml;nge" data-mw-fallback-anchor="Musikalische_Anf.C3.A4nge" data-mw-wikitext="">Musikalische Anf&auml;nge</h3>
<p>Sie begann bereits im Kindesalter mit dem Klavierspielen und als Jugendliche mit dem Schreiben von Songs. Ihre ersten Auftritte hatte sie in der Rock-, vor allem aber in der Camp- und Queer-Szene der Lower East Side, wo sie unter anderem im Vorprogramm von Glam- und Garage-Rockbands wie Semi Precious Weapons zu sehen war. Im Alter von 19 Jahren unterzeichnete sie bei Def Jam Recordings einen Plattenvertrag, der aber nach drei Monaten wieder aufgel&ouml;st wurde. Kurz danach lernte sie den Musikproduzenten RedOne kennen, mit dem sie das Lied <i>Boys Boys Boys</i> schrieb.</p>
<p>Der Musikproduzent Rob Fusari verglich einige der Gesangsharmonien in den von Lady Gaga geschriebenen Songs mit denen von Freddie Mercury. Er habe per Zufall ihren K&uuml;nstlernamen kreiert:</p>
<p>2007 arbeitete Lady Gaga mit der K&uuml;nstlerin Lady Starlight zusammen, die ihre B&uuml;hnenoutfits kreierte. Das Duo trat schlie&szlig;lich unter dem Namen Lady Gaga and the Starlight Revue auf; im August spielten sie beim Musikfestival <i>Lollapalooza</i>. Ab 2009 war ein Team mit dem Designer Nicola Formichetti f&uuml;r ihren extravaganten Kleidungsstil verantwortlich.</p>
<h3 data-mw-anchor="2008&ndash;2010:_Der_internationale_Durchbruch_mit_The_Fame_und_The_Fame_Monster" data-mw-fallback-anchor="2008.E2.80.932010:_Der_internationale_Durchbruch_mit_The_Fame_und_The_Fame_Monster" data-mw-wikitext="">2008&ndash;2010: Der internationale Durchbruch mit <i>The Fame</i> und <i>The Fame Monster</i></h3>
<p>2008 zog Lady Gaga nach Los Angeles, um ihr Deb&uuml;talbum <i>The Fame</i> fertigzustellen; es wurde im August ver&ouml;ffentlicht. Das Album wurde mit rund 15 Millionen verkauften Tontr&auml;gern ein weltweiter kommerzieller Erfolg; es erreichte Platz 1 in sechs Staaten und Platz 2 in den Vereinigten Staaten. Die ersten beiden Singleauskopplungen, <i>Just Dance</i> und <i>Poker Face</i>, waren ebenfalls kommerzielle Erfolge. 2011 wurde sie f&uuml;r <i>Poker Face</i> mit einem Grammy in der Kategorie Best Dance Recording ausgezeichnet. F&uuml;r das Album erhielt sie einen Grammy in der Kategorie Best Electronic/Dance Album. Zudem gewann die vierte Singleauskopplung <i>Paparazzi</i> bei den MTV Video Music Awards in den Kategorien Best New Artist sowie Best Art Direction und Best Special Effects. 2008 sang sie im Vorprogramm bei einer Tournee der Boygroup New Kids on the Block. Ihre erste Tournee als Headliner war 2009 die <i>The Fame Ball Tour</i>. Im gleichen Jahr nahmen The Midway State mit Lady Gaga ein Peter-Gabriel- und Kate-Bush-Cover von <i>Don&rsquo;t Give Up</i> von 1986 auf. Der Song ist offiziell unver&ouml;ffentlicht. Eine Bootleg-Version ist jedoch auf YouTube zu finden. Produziert wurde diese Version von Martin Kierszenbaum und Gavin Brown. Dar&uuml;ber hinaus existiert eine Studio-Version von 2012.</p>
<p>Im November 2009 wurde die EP <i>The Fame Monster</i> mit acht neuen Liedern ver&ouml;ffentlicht. Die erste Single <i>Bad Romance</i> erreichte in 18 Staaten Platz 1 und wurde &uuml;ber vier Millionen Mal heruntergeladen. Damit ist sie die erste S&auml;ngerin, die drei Singles &ndash; <i>Just Dance, Poker Face, Bad Romance</i> &ndash; &uuml;ber vier Millionen Mal in den USA digital verkaufen konnte. Als zweite Single wurde das Lied <i>Telephone,</i> eine Zusammenarbeit mit Beyonc&eacute;, ausgekoppelt. Der Song wurde Lady Gagas vierter Nummer-eins-Hit im Vereinigten K&ouml;nigreich. Ihre anschlie&szlig;ende <i>Monster Ball Tour</i> umfasste rund 200 Konzerte.</p>
<h3 data-mw-anchor="2011&ndash;2012:_Born_This_Way_und_Filmdeb&uuml;t" data-mw-fallback-anchor="2011.E2.80.932012:_Born_This_Way_und_Filmdeb.C3.BCt" data-mw-wikitext="">2011&ndash;2012: <i>Born This Way</i> und Filmdeb&uuml;t</h3>
<p>Im Februar 2011 wurde aus ihrem n&auml;chsten Album die gleichnamige Singleauskopplung <i>Born This Way</i> ver&ouml;ffentlicht. Wenige Stunden nach der Ver&ouml;ffentlichung stand das Lied auf Platz 1 verschiedener Downloadportale und war in den iTunes-Charts in 23 Staaten verzeichnet. <i>Born This Way</i> war der erste Song, der nur durch Downloads Platz 1 der deutschen Singlecharts erreichte; es war Lady Gagas vierter Nummer-eins-Hit in Deutschland innerhalb von zwei Jahren. Sie gewann f&uuml;r <i>Born This Way</i> bei den Europe Music Awards zwei Preise, unter anderem f&uuml;r den besten Song. Insgesamt gewann sie am Abend vier Preise. <i>Poker Face</i> und <i>Just Dance</i> sind in den Vereinigten Staaten die ersten Songs, die mehr als sechs Millionen Mal heruntergeladen wurden. Die Musikvideos von Lady Gaga wurden auf dem Internetportal YouTube &uuml;ber eine Milliarde Mal aufgerufen, was zuvor keinem anderen Musiker gelungen war.</p>
<p>Im Mai 2011 stellte Lady Gaga in Gro&szlig;britannien einen Rekord auf: Sie ist die erste Solok&uuml;nstlerin seit Ruby Murray 1955, die es geschafft hat, mit vier Singles gleichzeitig in den Top 20 vertreten zu sein, n&auml;mlich mit <i>Born This Way</i>, <i>Judas</i>, <i>The Edge of Glory</i> und <i>Hair</i>. Ihren ersten Deutschland-Auftritt im Rahmen der Promotion-Tour f&uuml;r das neue Album absolvierte sie im Juni 2011, als sie im Finale der Casting-Show <i>Germany&rsquo;s Next Topmodel</i> in K&ouml;ln auftrat. Im November 2011 trat sie bei den MTV Europe Music Awards auf. Dort war sie f&uuml;r sechs Preise nominiert, von denen sie vier gewann. Im selben Monat trat sie beim Bambi 2011 mit dem Titel <i>Marry the Night</i> in einer Live-Version auf. Kurz darauf wurde ihr von Karl Lagerfeld der Bambi in der Kategorie Pop International &uuml;berreicht. Lady Gaga lag 2011 mit Einnahmen von mehr als 25 Millionen US-Dollar auf Platz 4 der finanziell erfolgreichsten Musiker weltweit.</p>
<p>Ende April 2012 startete sie ihre Tour <i>The Born This Way Ball</i> in Seoul; es folgten &uuml;ber 100 Shows weltweit. 2013 gab sie ihr Filmdeb&uuml;t mit der Rolle der La Chamele&oacute;n in Robert Rodriguez&rsquo; Film <i>Machete Kills</i>.</p>
<h3 data-mw-anchor="2013&ndash;2014:_ARTPOP_und_Cheek_to_Cheek" data-mw-fallback-anchor="2013.E2.80.932014:_ARTPOP_und_Cheek_to_Cheek" data-mw-wikitext="">2013&ndash;2014: <i>ARTPOP</i> und <i>Cheek to Cheek</i></h3>
<p>Wegen einer H&uuml;ftverletzung musste sie die Tournee fr&uuml;hzeitig beenden. Es folgte eine Auszeit, in der sie sich von einer Operation erholte. Im August 2013 wurde die Single <i>Applause</i> von ihrem dritten Studioalbum <i>Artpop</i> ver&ouml;ffentlicht, nachdem einige Ausschnitte illegal ins Internet gestellt worden waren. Zuvor wurde auch eine Demoversion von ihrem Song <i>Aura</i> illegal im Netz ver&ouml;ffentlicht. <i>Applause</i> konnte sich in den US-Charts in den Top 5 platzieren. Es folgte ein Auftritt an den VMAs.</p>
<p>Die folgende Singleauskopplung <i>Do What U Want,</i> eine Kollaboration mit R. Kelly, wurde ein weiterer Charterfolg. Das Album <i>Artpop</i> erschien im November 2013. Lady Gaga lud einige Fans zu einer Launch-Party in New York ein, die sie <i>artRAVE</i> nannte. Dort pr&auml;sentierte sie Statuen von Jeff Koons und sang mehrere Songs aus dem Album. <i>Artpop</i> wurde ihr zweites Nummer-eins-Album in den USA und konnte auch in anderen Staaten die Spitze der Charts erreichen. Es blieb allerdings hinter den Erwartungen zur&uuml;ck; ihr voriges Album hatte sich besser verkauft. Einen Tag vor der Ver&ouml;ffentlichung des Albums k&uuml;ndigte ihr Manager Troy Carter. Sie durchlebte eine depressive Phase und mied f&uuml;r einige Zeit die &Ouml;ffentlichkeit. Die dritte Single des Albums, <i>G.U.Y.</i>, wurde im M&auml;rz 2014 ver&ouml;ffentlicht. Sie erreichte Platz 76 in den Billboard Hot 100. Von Mai bis November 2014 ging sie auf die Welttournee <i>artRAVE: The ARTPOP Ball</i>. Sie gab insgesamt 75 Konzerte auf vier Kontinenten und trat unter anderem zum ersten Mal in Istanbul und den VAE auf.</p>
<p>Noch vor dem Ende ihrer Tournee startete sie die Promotion f&uuml;r ihr n&auml;chstes Studioalbum <i>Cheek to Cheek</i>, das sie zusammen mit Tony Bennett aufgenommen hatte. Es war bereits die zweite Zusammenarbeit mit ihm; 2011 hatte sie mit ihm ihre Version von <i>The Lady Is a Tramp</i> aufgenommen. <i>Cheek to Cheek</i> unterscheidet sich von ihren &uuml;brigen Ver&ouml;ffentlichungen dadurch, dass es eine Jazz-Platte ist. Die erste Single, <i>Anything Goes,</i> wurde im Juli 2014 ver&ouml;ffentlicht. Eine weitere Single, <i>I Can&rsquo;t Give You Anything But Love,</i> folgte im August. Beide erreichten Platz 1 der Billboard Digital Jazz Songs Charts. Die Albumver&ouml;ffentlichung folgte im September; auch dieses Album erreichte Platz 1 der Billboard-Charts. Au&szlig;erdem wurde <i>Cheek to Cheek</i> bei der 57. Grammy-Verleihung in der Kategorie <i>Best Traditional Pop Vocal Album</i> ausgezeichnet. Sp&auml;ter folgte die Ank&uuml;ndigung, dass Bennett und Lady Gaga 2015 in Amerika und Europa auf Tournee gehen w&uuml;rden. Das erste Konzert gaben sie Silvester 2014 in Las Vegas.</p>
<h3 data-mw-anchor="2015&ndash;2017:_American_Horror_Story_und_Album_Joanne" data-mw-fallback-anchor="2015.E2.80.932017:_American_Horror_Story_und_Album_Joanne" data-mw-wikitext="">2015&ndash;2017: <i>American Horror Story</i> und Album <i>Joanne</i></h3>
<p>Im Februar 2015 sang Lady Gaga bei der Oscarverleihung 2015 einen Ausschnitt aus <i>The Sound of Music</i>. F&uuml;r ihren Auftritt bekam sie gute Kritiken, so auch von Julie Andrews, die in dem 1965 Oscar-pr&auml;mierten Film die Hauptrolle spielte. Bei den Europaspielen 2015 in Baku trat sie mit einer Klavierversion von John Lennons Song <i>Imagine</i> auf. Im September 2015 erschien der Song <i>Til It Happens to You</i>, der f&uuml;r einen Grammy und einen Oscar nominiert wurde.</p>
<p>Im Oktober 2015 wurde ein Modefilm ver&ouml;ffentlicht, der von Nick Knight f&uuml;r Tom Ford gedreht worden war. Er zeigt Lady Gaga neben mehreren Models, die auf einem Laufsteg tanzen. Im Hintergrund l&auml;uft eine neue Version des St&uuml;cks <i>I Want Your Love</i> von Chic, die von Lady Gaga und Nile Rodgers aufgenommen worden war. Von Oktober 2015 bis Januar 2016 war sie in der f&uuml;nften Staffel der Serie <i>American Horror Story</i> in einer Hauptrolle zu sehen. F&uuml;r ihre Darstellung wurde sie mit einem Golden Globe ausgezeichnet. In der 6. Staffel hatte sie eine Nebenrolle.</p>
<p>Im Februar 2016 sang sie beim Super Bowl 50 die amerikanische Nationalhymne. Bei den 58. Grammy Awards im selben Monat trat sie mit einem Tribut f&uuml;r den kurz zuvor verstorbenen David Bowie auf.</p>
<p>Im September 2016 erschien <i>Perfect Illusion</i>, die erste Single aus ihrem f&uuml;nften Studioalbum <i>Joanne</i>, die im Oktober 2016 ver&ouml;ffentlicht wurde. Die Single sowie das Album konnten aber nicht an die alten Erfolge ankn&uuml;pfen und fielen nach zwei beziehungsweise f&uuml;nf Wochen aus den deutschen Charts. Im Oktober startete sie die <i>Dive Bar Tour</i>, bei der sie f&uuml;r drei Konzerte durch die USA reiste. Es folgte die Singleauskopplung <i>Million Reasons</i>. F&uuml;r das Album arbeitete sie unter anderem mit Mark Ronson, RedOne und Elton John zusammen.</p>
<p>Im Februar 2017 trat sie in der Halbzeitshow des Super Bowl LI vor 150&nbsp;Millionen Zuschauern auf. Im M&auml;rz 2017 war sie als Gast-Jurorin bei <i>RuPaul&rsquo;s Drag Race</i> zu sehen. Im April war sie der Headliner des <i>Coachella Valley Music and Arts Festival</i> und sang dort unter anderem den Song <i>The Cure</i>, der nach dem Auftritt als Single ver&ouml;ffentlicht wurde. Die Dokumentation <i>Gaga: Five Foot Two</i> wurde in Zusammenarbeit mit Netflix gedreht und im September 2017 ver&ouml;ffentlicht.</p>
<h3 data-mw-anchor="2018&ndash;2023:_Film_A_Star_Is_Born,_Shows_in_Las_Vegas_und_Chromatica" data-mw-fallback-anchor="2018.E2.80.932023:_Film_A_Star_Is_Born.2C_Shows_in_Las_Vegas_und_Chromatica" data-mw-wikitext="">2018&ndash;2023: Film <i>A Star Is Born</i>, Shows in Las Vegas und <i>Chromatica</i></h3>
<p>Im August 2017 gab Lady Gaga bekannt, dass sie mit den Arbeiten an ihrem sechsten Studioalbum begonnen habe. Sie nahm unter anderem Songs mit Boys Noize, DJ White Shadow und BloodPop auf, mit denen sie bereits fr&uuml;her zusammengearbeitet hatte. Im M&auml;rz 2018 erschien ein Cover von Elton Johns Song <i>Your Song</i>, das sie f&uuml;r das Album <i>Revamp &amp; Restoration</i> aufgenommen hatte.</p>
<p>In Bradley Coopers Remake von <i>A Star Is Born</i> &uuml;bernahm sie die Hauptrolle. Der Film erschien im Oktober 2018. Zudem nahm sie auch Songs f&uuml;r den Soundtrack auf. Als erste Single wurde bereits im September der Song <i>Shallow</i> ver&ouml;ffentlicht, den sie zusammen mit Cooper gesungen hat. Das St&uuml;ck wurde 2019 f&uuml;r mehrere Grammys nominiert und mit einem Oscar f&uuml;r den besten Filmsong ausgezeichnet.</p>
<p>Seit Dezember 2018 spielte Lady Gaga regelm&auml;&szlig;ig zwei Showprogramme in Las Vegas: Bei <i>Enigma</i> f&uuml;hrte sie ihre Pophits auf, bei <i>Jazz &amp; Piano</i> Akustikversionen ihrer St&uuml;cke sowie Jazz-Titel. Im Februar 2020 ver&ouml;ffentlichte sie mit der Single <i>Stupid Love</i> die erste Auskopplung ihres sechsten Studioalbums <i>Chromatica</i>, das Ende Mai 2020 erschien. Im selben Monat brachte sie die Single <i>Rain on Me</i>, eine Kollaboration mit Ariana Grande, heraus. Mit <i>Sour Candy</i> hatte Lady Gaga kurz vor Start des neuen Albums in Zusammenarbeit mit Blackpink die dritte Singleauskopplung ver&ouml;ffentlicht. Im Januar 2021 sang sie bei der Amtseinf&uuml;hrung von Joe Biden als Pr&auml;sident der Vereinigten Staaten im Rahmen der Feierlichkeiten die amerikanische Nationalhymne. Als Vorsichtsma&szlig;nahme hierf&uuml;r trug sie w&auml;hrend ihres Auftritts ein kugelsicheres Kleid.</p>
<p>Im Oktober 2021 erschien <i>Love for Sale</i>, ihr zweites gemeinsames Album mit Tony Bennett. Im M&auml;rz 2022 k&uuml;ndigte Lady Gaga ihre Welttournee <i>The Chromatica Ball</i> an. Diese sollte bereits 2020 stattfinden, wurde jedoch aufgrund der COVID-19-Pandemie zun&auml;chst abgesagt. Das einzige Deutschland-Konzert fand am 17. Juli 2022 in der D&uuml;sseldorfer Merkur Spiel-Arena statt.</p>
<p>F&uuml;r den Film-Soundtrack zu <i>Top Gun: Maverick</i> (2022) arbeitete sie mit den deutschen Filmkomponisten Hans Zimmer und Harold Faltermeyer zusammen. F&uuml;r den daraus resultierenden Song <i>Hold My Hand</i> erhielt sie eine Nominierung f&uuml;r einen Grammy und einen Golden Globe.</p>
<h3 data-mw-anchor="Seit_2024:_Joker:_Folie_&agrave;_Deux_und_Mayhem" data-mw-fallback-anchor="Seit_2024:_Joker:_Folie_.C3.A0_Deux_und_Mayhem" data-mw-wikitext="">Seit 2024: <i>Joker: Folie &agrave; Deux</i> und <i>Mayhem</i></h3>
<p>Neben Joaquin Phoenix spielte Lady Gaga zudem die Hauptrolle der Harley Quinn in der Fortsetzung von <i>Joker</i> (2019). Der Film kam 2024 als <i>Joker: Folie &agrave; Deux</i> in die Kinos. Bei der Er&ouml;ffnungszeremonie der Olympischen Sommerspiele 2024 in Paris sang sie das Chanson <i>Mon truc en plumes</i> von Zizi Jeanmaire. Im August 2024 ver&ouml;ffentlichte sie zusammen mit Bruno Mars das Duett <i>Die with a Smile</i>, welches bei den Grammy Awards 2025 in der Kategorie &bdquo;Best Pop Duo/Group Performance&ldquo; gewann.</p>
<p>Am 7. M&auml;rz 2025 ver&ouml;ffentlichte sie unter dem Namen <i>Mayhem</i> ihr siebtes Studioalbum und trat wenig sp&auml;ter als einer der Headliner beim Coachella Valley Music and Arts Festival auf. Bei einem kostenfreien Konzert im Rahmen der j&auml;hrlichen <i>Todo Mundo no Rio</i> in Rio de Janeiro trat Lady Gaga am 3. Mai 2025 vor mehr als zwei Millionen Menschen auf. In der zweiten Staffel der US-amerikanischen Netflix-Serie <i>Wednesday</i> &uuml;bernahm sie eine Rolle. Beim Musikvideo zu ihrem Song <i>The Dead Dance</i>, das im September 2025 ver&ouml;ffentlicht wurde, f&uuml;hrte Tim Burton Regie.</p>
<h2 data-mw-anchor="Einfl&uuml;sse_und_Musikstil" data-mw-fallback-anchor="Einfl.C3.BCsse_und_Musikstil" data-mw-wikitext="">Einfl&uuml;sse und Musikstil</h2>
<p>Musikalisch ist Lady Gaga von Musikern wie David Bowie, Queen, Madonna, Michael Jackson, Grace Jones und Debbie Harry beeinflusst worden. Ihr Gesang wird mit dem von Madonna und Gwen Stefani verglichen und ihre Musik als Pop der 1980er- und Europop der 1990er-Jahre bezeichnet. Im R&uuml;ckblick auf ihr Deb&uuml;talbum <i>The Fame</i> schrieb die Zeitung <i>Sunday Times</i>: &bdquo;Wenn man die Musik, Mode, Kunst und die Technologie kombiniert, erinnert Lady Gaga an Madonna, als sie gut war, an Gwen Stefani etwa zur Zeit von <i>Hollaback Girl</i>, an Kylie 2001 oder an Grace Jones gerade jetzt.&ldquo; &Auml;hnlich kommentierte die Kritikerin Sarah Rodman vom <i>Boston Globe</i> ihre &bdquo;Offensichtlichen Inspirationen von Madonna bis Gwen Stefani, die in ihrer m&auml;dchenhaften, aber kr&auml;ftigen Stimme und ihren sprudelnden Beats auftauchen&ldquo;.</p>
<p>Vergleiche zwischen ihr und Madonna kommentiert Lady Gaga folgenderma&szlig;en: &bdquo;Ich will nicht &uuml;berheblich klingen, aber ich habe es zu meinem Ziel gemacht, die Popmusik zu revolutionieren. Die letzte Revolution wurde von Madonna vor 25 Jahren eingeleitet.&ldquo; In einem Interview bezeichnete sie sich als gro&szlig;en Fan von Iron Maiden, f&uuml;r die sie auch schon als Roadie gearbeitet hat.</p>
<p>Lady Gaga bezeichnete Rainer Maria Rilkes <i>Briefe an einen jungen Dichter</i> als ihr Lieblingsbuch; seit 2009 tr&auml;gt sie ein Zitat daraus auf Deutsch als T&auml;towierung auf ihrem linken Oberarm: &bdquo;Pr&uuml;fen Sie, ob er in der tiefsten Stelle Ihres Herzens seine Wurzeln ausstreckt, gestehen Sie sich ein, ob Sie sterben m&uuml;&szlig;ten, wenn es Ihnen versagt w&uuml;rde zu schreiben. Mu&szlig; ich schreiben?&ldquo;</p>
<h2 data-mw-anchor="Politisches_Engagement" data-mw-wikitext="">Politisches Engagement</h2>
<p>Lady Gaga hatte ihre ersten Auftritte in Bars, die der LGBTQ-Bewegung nahe standen. Sie setzte sich seitdem f&uuml;r die LGBTQ-Gemeinschaft ein, u.&nbsp;a. auf Veranstaltungen gegen die &bdquo;Don&rsquo;t ask, don&rsquo;t tell&ldquo;-Praxis des US-Milit&auml;rs, welche unter der Obama-Administration 2011 aufgehoben wurde.</p>
<p>Im Vorfeld der US-Pr&auml;sidenschaftswahlen 2020 machte sie Wahlwerbung f&uuml;r den demokratischen Pr&auml;sidenschaftskandidaten Joe Biden. Auf Joe Bidens Amtseinf&uuml;hrung sang sie die Nationalhymne.</p>
<h2 data-mw-anchor="Diskografie" data-mw-wikitext="">Diskografie</h2>
<p><b>Studioalben</b></p>
<h2 data-mw-anchor="Filmografie" data-mw-wikitext="">Filmografie</h2>
<ul>
<li>2001: Die Sopranos (<i>The Sopranos;</i> Fernsehserie)</li>
<li>2009: The Gospel of Mark for Little Children (Kurzfilm)</li>
<li>2010: Lady Gaga: Born for Fame (Dokumentarfilm)</li>
<li>2011: Lady Gaga Presents: The Monster Ball Tour at Madison Square Garden (Konzertfilm)</li>
<li>2012: Men in Black 3 (Cameo-Auftritt als Alien)</li>
<li>2012: Die Simpsons (<i>The Simpsons;</i> Fernsehserie, Sprechrolle)</li>
<li>2013: Lady Gaga: iTunes Festival (Konzertfilm)</li>
<li>2013: Machete Kills</li>
<li>2014: Sin City 2: A Dame to Kill For</li>
<li>2014: Muppets Most Wanted</li>
<li>2015: Tony Bennett &amp; Lady Gaga: Cheek to Cheek &ndash; Live (Konzertfilm)</li>
<li>2015&ndash;2016: American Horror Story (Fernsehserie, 15 Episoden)</li>
<li>2018: A Star Is Born</li>
<li>2021: House of Gucci</li>
<li>2024: Joker: Folie &agrave; Deux</li>
<li>2025: Wednesday (Fernsehserie, Episode 2x06)</li>
<li>2026: Der Teufel tr&auml;gt Prada 2 <i>(The Devil Wears Prada 2)</i></li>
</ul>
<h2 data-mw-anchor="Auszeichnungen" data-mw-wikitext="">Auszeichnungen</h2>
<p><b>Academy Award (Oscar):</b></p>
<ul>
<li>2016: Nominierung als <i>Bester Song</i> f&uuml;r <i>Til It Happens to You</i> aus <i>Freiwild &ndash; Tatort Universit&auml;t</i></li>
<li>2019: Nominierung als <i>Beste Hauptdarstellerin</i> f&uuml;r ihre Rolle in <i>A Star Is Born</i></li>
<li>2019: Auszeichnung als <i>Bester Song</i> f&uuml;r <i>Shallow</i> aus <i>A Star Is Born</i></li>
<li>2023: Nominierung als <i>Bester Song</i> f&uuml;r <i>Hold My Hand</i> aus <i>Top Gun: Maverick</i></li>
</ul>
<p><b>Golden Globe Awards:</b></p>
<ul>
<li>2012: Nominierung als <i>Bester Filmsong</i> f&uuml;r <i>Hello Hello</i> ft. Elton John aus <i>Gnomeo und Julia</i></li>
<li>2016: Auszeichnung als <i>Beste Hauptdarstellerin (Mini-Serie oder TV-Film)</i> f&uuml;r ihre Rolle in <i>American Horror Story</i></li>
<li>2019: Auszeichnung als <i>Bester Filmsong</i> f&uuml;r <i>Shallow</i> aus <i>A Star Is Born</i></li>
<li>2019: Nominierung als <i>Beste Hauptdarstellerin (Drama)</i> f&uuml;r ihre Rolle in <i>A Star Is Born</i></li>
<li>2022: Nominierung als <i>Beste Hauptdarstellerin (Drama)</i> f&uuml;r ihre Rolle in <i>House of Gucci</i></li>
<li>2023: Nominierung als <i>Bester Filmsong</i> f&uuml;r <i>Hold My Hand</i> aus <i>Top Gun: Maverick</i></li>
</ul>
<p><b>Grammy Awards:</b></p>
<ul>
<li>2009: Nominierung Best Dance Recording &ndash; <i>Just Dance</i></li>
<li>2010: Auszeichnung Best Dance Recording &ndash; <i>Poker Face</i></li>
<li>2010: Auszeichnung Best Electronic/Dance Album &ndash; <i>The Fame</i></li>
<li>2010: Nominierung Record of the Year &ndash; <i>Pokerface</i></li>
<li>2010: Nominierung Album of the Year &ndash; <i>The Fame</i></li>
<li>2010: Nominierung Song of the Year &ndash; <i>Pokerface</i></li>
<li>2011: Auszeichnung Best Pop Vocal Album &ndash; <i>The Fame Monster</i></li>
<li>2011: Auszeichnung Best Female Vocal Pop Performance &ndash; <i>Bad Romance</i></li>
<li>2011: Auszeichnung Best Short Forum Music Video &ndash; <i>Bad Romance</i></li>
<li>2011: Nominierung Album of the Year &ndash; <i>The Fame Monster</i></li>
<li>2011: Nominierung Best Pop Collaboration with Vocals &ndash; <i>Telephone</i> ft. Beyonc&eacute;</li>
<li>2011: Nominierung Best Dance Recording &ndash; <i>Dance in the Dark</i></li>
<li>2012: Nominierung Album of the Year &ndash; <i>Born This Way (Album)</i></li>
<li>2012: Nominierung Best Pop Vocal Album &ndash; <i>Born This Way (Album) </i></li>
<li>2012: Nominierung Best Pop Solo Performance &ndash; <i>Yo&uuml; and I</i></li>
<li>2015: Auszeichnung Best Traditional Pop Vocal Album &ndash; <i>Cheek to Cheek (Album)</i> mit Tony Bennett</li>
<li>2016: Nominierung Best Song Written for Visual Media &ndash; <i>Til It Happens to You</i></li>
<li>2018: Nominierung Best Pop Local Album &ndash; <i>Joanne (Album)</i></li>
<li>2018: Nominierung Best Pop Solo Performance &ndash; <i>Million Reasons</i></li>
<li>2019: Auszeichnung Best Pop Solo Performance &ndash; <i>Joanne (Single)</i></li>
<li>2019: Auszeichnung Best Song Written for Visual Media &ndash; <i>Shallow</i> mit Bradley Cooper</li>
<li>2019: Auszeichnung Best Pop Duo/Group Performance &ndash; <i>Shallow</i> mit Bradley Cooper</li>
<li>2019: Nominierung Record of the Year &ndash; <i>Shallow</i> mit Bradley Cooper</li>
<li>2019: Nominierung Song of the Year &ndash; <i>Shallow</i> mit Bradley Cooper</li>
<li>2020: Auszeichnung Best Compilation Soundtrack for Visual Media &ndash; <i>A Star Is Born</i> mit Bradley Cooper</li>
<li>2020: Auszeichnung Best Song Written for Visual Media &ndash; <i>I&lsquo;ll Never Love Again (Filmversion)</i> mit Bradley Cooper</li>
<li>2020: Nominierung Song of the Year &ndash; <i>Always Remember Us This Way</i></li>
<li>2021: Nominierung Best Pop Vocal Album &ndash; <i>Chromatica</i></li>
<li>2021: Auszeichnung Best Pop Duo/Group Performance &ndash; <i>Rain on Me</i> ft. Ariana Grande</li>
<li>2022: Nominierung Album of the Year &ndash; <i>Love for Sale (Album)</i> mit Tony Bennett</li>
<li>2022: Auszeichnung Best Traditional Pop Vocal Album &ndash; <i>Love for Sale (Album)</i> mit Tony Bennett</li>
<li>2022: Nominierung Record of the Year &ndash; <i>I Get a Kick Out of You</i> mit Tony Bennett</li>
<li>2022: Nominierung Best Pop Duo/Group Performance &ndash; <i>I Get a Kick Out of You</i> mit Tony Bennett</li>
<li>2022: Nominierung Best Music Video &ndash; <i>I Get a Kick Out of You</i> mit Tony Bennett</li>
<li>2025: Nominierung Song of the Year &ndash; <i>Die with a Smile</i> mit Bruno Mars</li>
<li>2025: Auszeichnung Best Pop Duo/Group Performance &ndash; <i>Die with a Smile</i> mit Bruno Mars</li>
</ul>
<p>Lady Gaga gewann zudem unter anderem einen BAFTA Award, drei BRIT Awards, 22 MTV Video Music Awards sowie diverse Guinness World Records. 2019 wurde sie als erste Frau mit einem Oscar, einem Golden Globe Award, einem Grammy und einem BAFTA Award innerhalb eines Jahres ausgezeichnet.</p>
<p>2012 wurde eine Gattung der Farne, die 19 Arten umfasst, von einer Arbeitsgruppe um die Biologieprofessorin Kathleen Pryer (Duke University) nach Lady Gaga benannt, darunter die Artnamen <i>Gaga germanotta</i> (in Anspielung auf ihren Familiennamen) und <i>Gaga monstraparva</i> (&bdquo;Gagas kleine Monster&ldquo;). Ein auff&auml;lliges gemeinsames Merkmal dieser Farne sei die Abfolge der Nukleinbasen G-A-G-A in einem ihrer Gene.</p>
<h2 data-mw-anchor="Literatur" data-mw-wikitext="">Literatur</h2>
<ul>
<li>Lady Gaga, Terry Richardson: <i>Lady Gaga x Terry Richardson</i>. Aus dem Englischen von Helmut Dierlamm. Goldmann, M&uuml;nchen 2011, ISBN 978-3-442-31313-6.</li>
<li>Maureen Callahan: <i>Lady Gaga. Die Biografie.</i> Aus dem Englischen von Irene Eisenhut. Heyne, M&uuml;nchen 2010, ISBN 978-3-453-64047-4.</li>
<li>Lizzy Goodman: <i>Lady Gaga. Grenzbereich Mode.</i> White-Star-Verlag, Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-86726-168-5.</li>
<li>Michael Fuchs-Gamb&ouml;ck: <i>Lady Gaga.</i> vgs Egmont, K&ouml;ln 2010, ISBN 978-3-8025-3709-7.</li>
</ul>
<h2 data-mw-anchor="Weblinks" data-mw-wikitext="">Weblinks</h2>
<ul>
<li>Offizielle Website von Lady Gaga (englisch)</li>
<li>Lady Gaga bei universal-music (deutsch)</li>
<li>Lady Gaga bei IMDb</li>
<li>Lady Gaga bei Discogs</li>
<li>Lady Gaga bei laut.de</li>
<li><span>Lady Gaga</span> bei AllMusic (englisch)</li>
</ul>
<h2 data-mw-anchor="Quellen" data-mw-wikitext="">Quellen</h2>
<div style="float: right;">Source : <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://de.wikipedia.org/wiki?curid=3764399">Wikipedia</a></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Paul Kalkbrenner</title>
      <description><![CDATA[Paul Kalkbrenner (* 11. Juni 1977 in Leipzig) ist ein deutscher Musiker und Produzent elektronischer Musik. Weil er seine St&uuml;cke in Teile zerlegt und auf der B&uuml;hne neu zusammenf&uuml;gt, ist er &uuml;berwiegend als Liveact t&auml;...]]></description>
      <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 23:31:00 +0000</pubDate>
      <link>https://www.energy-radio-nb.info/kunstler/paul-kalkbrenner-22</link>
      <guid>https://www.energy-radio-nb.info/kunstler/paul-kalkbrenner-22</guid>
      <content:encoded><![CDATA[<p><b>Paul Kalkbrenner</b> (* 11. Juni 1977 in Leipzig) ist ein deutscher Musiker und Produzent elektronischer Musik. Weil er seine St&uuml;cke in Teile zerlegt und auf der B&uuml;hne neu zusammenf&uuml;gt, ist er &uuml;berwiegend als Liveact t&auml;tig und nicht als DJ. Er ist der &auml;ltere Bruder des Musikers und Musikproduzenten Fritz Kalkbrenner, mit dem er zusammen den Hit <i>Sky and Sand</i> produzierte. Er ver&ouml;ffentlichte unter seinem b&uuml;rgerlichen Namen und den Pseudonymen <i>Paul dB+</i>, <i>Kalkito</i>, <i>Ikarus</i> bzw. <i>Ickarus</i> und <i>Grenade</i>.</p>
<p>F&uuml;r den 2008 erschienenen Film <i>Berlin Calling</i> war Kalkbrenner auch als Schauspieler t&auml;tig.</p>
<h2 data-mw-anchor="Leben" data-mw-wikitext="">Leben</h2>
<p>Kalkbrenner wurde 1977 in Leipzig als Sohn der Journalisten J&ouml;rn und Carla Kalkbrenner geboren und wuchs in Berlin auf. Sein Gro&szlig;vater war der Maler Fritz Eisel.</p>
<p>Nach einer Ausbildung in Musiktheorie und im Trompetenspiel wandte sich Kalkbrenner, beeinflusst von den Ver&ouml;ffentlichungen der Berliner Moritz von Oswald und Mark Ernestus <i>(Basic Channel)</i>, in den fr&uuml;hen 1990er-Jahren dem Dance zu. Gemeinsam mit seinem damaligen WG-Mitbewohner Sascha Funke begann er ab 1992 als DJ in den Jugendclubs der Stadt aufzulegen. Nachdem er 1996 die Georg-Christoph-Lichtenberg-Oberschule ohne Abschluss verlassen hatte, arbeitete er bei verschiedenen Fernsehproduktionen als Editor.</p>
<p>Im Jahr 1999 ver&ouml;ffentlichte er seine erste EP <i>Largesse</i> unter dem Pseudonym <i>Paul dB+</i>, gefolgt von der EP <i>Friedrichshain</i> auf Ellen Alliens Label BPitch Control.</p>
<p>Sein erstes Album <i>Superimpose</i> erschien 2001. Gr&ouml;&szlig;ere Bekanntheit in der Dance-Szene erreichte er mit seinem 2004 erschienenen dritten Album <i>Self</i>, auf dem Kalkbrenner Downbeat- und Trance-Elemente einsetzte. Das Album erhielt &uuml;berwiegend gute bis sehr gute Kritiken.</p>
<p>Im Jahr 2008 &uuml;bernahm Kalkbrenner die Hauptrolle als Berliner DJ <i>Ickarus</i> in Hannes St&ouml;hrs Film <i>Berlin Calling</i>, f&uuml;r den er auch den Soundtrack produzierte. Zuvor hatte er bereits f&uuml;r den Soundtrack zu St&ouml;hrs <i>One Day in Europe</i> Tracks beigesteuert. Den endg&uuml;ltigen Durchbruch erzielte er 2009 mit der aus dem Soundtrack zu <i>Berlin Calling</i> ausgekoppelten Single <i>Sky and Sand</i>, die gemeinsam mit seinem Bruder Fritz entstand. Die Single drang in Deutschland mehr als drei Jahre nach ihrer Ver&ouml;ffentlichung bis auf Platz 29 der Single-Charts vor und erzielte auch international Chartplatzierungen. Am 4. Mai 2012 stellte Paul Kalkbrenner mit der Single <i>Sky and Sand</i> einen Rekord auf, da sie insgesamt 107 Wochen in den deutschen Top 100 vertreten war und damit den bisherigen Rekordhalter <i>Ein Stern</i> von DJ &Ouml;tzi sowie <i>Last Christmas</i> von Wham! auf die nachfolgenden Pl&auml;tze verwies. Eine Chartplatzierung von mehr als 107 Wochen ist bis dahin seit 1977 keiner anderen Single gelungen. Insgesamt hielt sich die Single damit 129 Wochen lang dort. Der Soundtrack wurde 2012 mit Platin f&uuml;r &uuml;ber 200.000 verkaufte Exemplare ausgezeichnet.</p>
<p>Im Winter 2010/2011 trat Kalkbrenner ohne Gage im Rahmen eines Truppenbesuchs f&uuml;r Bundeswehrsoldaten in drei Feldlagern in Afghanistan auf, was dem K&uuml;nstler zum Teil harsche Kritik einbrachte, andererseits aber durch Kollegen wie Hans Nieswandt als &bdquo;bedeutsames Ereignis&ldquo; verteidigt wurde. Kalkbrenner lehnte den Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan ab.</p>
<p>Im Jahr 2010 trennte sich der Musiker von BPitch Control und gr&uuml;ndete sein eigenes Label <i>Paul Kalkbrenner Musik</i>. Auf diesem ist Kalkbrenners Album <i>Icke Wieder</i> am 3. Juni 2011 erschienen. Es verpasste nur knapp die Spitze der deutschen Albumcharts.</p>
<p>Am 3. August 2012 ver&ouml;ffentlichte Kalkbrenner seine neue Single <i>Das Gezabel</i> auf Paul Kalkbrenner Musik. Der Track ist ebenfalls auf dem Album <i>Guten Tag</i> vertreten, welches am 30. November 2012 erschien. Am 30. Mai 2014 erschien das Remix-Album <i>x</i>, unter anderem mit Remixes von Pan-Pot und Joris Voorn.</p>
<p>Am 9. November 2014 war Paul Kalkbrenner Teil des Programms bei dem B&uuml;rgerfest &bdquo;25 Jahre Mauerfall&ldquo; am Brandenburger Tor, den offiziellen Feierlichkeiten dieses Jubil&auml;ums.</p>
<p>2015 gab Paul Kalkbrenner die Zusammenarbeit mit dem Major-Label Sony Music bekannt. Er war der erste K&uuml;nstler, der Zugang zu dem Archiv von Sony Music erhielt. F&uuml;r seine Titel durfte er den Originalgesang von Jefferson Airplanes Hit <i>White Rabbit</i>, von Luther Vandross&rsquo; Klassiker <i>Never Too Much</i> oder D-Trains &bdquo;You Are The One For Me&ldquo; verwenden. Am 7. August 2015 erschien sein siebtes Studio-Album &bdquo;7&ldquo;. Es platzierte sich von null auf Platz&nbsp;1 in Deutschland, &Ouml;sterreich und der Schweiz, auch international war das Album erfolgreich.</p>
<p>Im Juli 2016 ver&ouml;ffentlichte Kalkbrenner das erste Mixtape zu <i>Back To The Future</i>, einem pers&ouml;nlichen Projekt, bei dem er die elektronischen Songs seiner Jugend neu zusammen mixte und kostenlos ins Internet stellte. Die musikalische Chronologie seiner Jugend umfasste insgesamt drei Mixtapes. Die Mixtapes wurden &uuml;ber 1,5 Millionen Mal heruntergeladen. Die Presse reagierte dementsprechend, so beschrieb der amerikanische Rolling Stone es als &bdquo;Viral, techno history lesson&ldquo; und das US-Billboard-Magazin bezeichnete <i>Back To The Future</i> als &bdquo;work of historical excavation&ldquo;.</p>
<h2 data-mw-anchor="Privat" data-mw-wikitext="">Privat</h2>
<p>Kalkbrenner ist seit dem 25. August 2012 mit der aus Rum&auml;nien stammenden DJ Simina Grigoriu verheiratet. Sie heirateten unter Ausschluss der &Ouml;ffentlichkeit auf Schloss Herzfelde in der Uckermark. Am 20. April 2015 kam eine gemeinsame Tochter zur Welt, im Februar 2021 eine zweite Tochter.</p>
<h2 data-mw-anchor="Diskografie" data-mw-wikitext="">Diskografie</h2>
<p><b>Studioalben</b></p>
<h2 data-mw-anchor="Filmografie" data-mw-wikitext="">Filmografie</h2>
<ul>
<li>2008: Berlin Calling (Schauspieler und Soundtrack-Komponist)</li>
<li>2010: 2010 &ndash; A Live Documentary (Tour-Dokumentation)</li>
</ul>
<h2 data-mw-anchor="Preise_und_Auszeichnungen" data-mw-wikitext="">Preise und Auszeichnungen</h2>
<ul>
<li>2011: Echo: Nominierung als <i>Newcomer des Jahres national</i></li>
<li>2012: Echo: Nominierung in der Kategorie <i>Club/Dance (national oder international)</i></li>
<li>2013: Echo: Nominierung in der Kategorie <i>Club/Dance (national oder international)</i></li>
<li>2016: Echo: Nominierung in der Kategorie <i>Dance national</i></li>
</ul>
<h2 data-mw-anchor="Weblinks" data-mw-wikitext="">Weblinks</h2>
<ul>
<li>Website von Paul Kalkbrenner</li>
<li>Paul Kalkbrenner bei Discogs</li>
<li>Paul Kalkbrenner bei IMDb</li>
<li><i>Techno Superstar - Reportage &uuml;ber Paul Kalkbrenner</i> auf YouTube, einsfestival, Januar 2017</li>
</ul>
<h2 data-mw-anchor="Einzelnachweise" data-mw-wikitext="">Einzelnachweise</h2>
<div style="float: right;">Source : <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://de.wikipedia.org/wiki?curid=945439">Wikipedia</a></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Pitbull</title>
      <description><![CDATA[Pitbull (* 15. Januar 1981 in Miami, Florida; b&uuml;rgerlich Armando Christian P&eacute;rez) ist ein US-amerikanischer Rapper kubanischer Abstammung, der durch seine Zusammenarbeit mit Lil Jon weltweit erstmals Bekanntheit erlangte....]]></description>
      <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 23:32:00 +0000</pubDate>
      <link>https://www.energy-radio-nb.info/kunstler/pitbull-24</link>
      <guid>https://www.energy-radio-nb.info/kunstler/pitbull-24</guid>
      <content:encoded><![CDATA[<p><b>Pitbull</b> (* 15. Januar 1981 in Miami, Florida; b&uuml;rgerlich <i>Armando Christian P&eacute;rez</i>) ist ein US-amerikanischer Rapper kubanischer Abstammung, der durch seine Zusammenarbeit mit Lil Jon weltweit erstmals Bekanntheit erlangte. Pitbull landete insbesondere mit den Singles <i>I Know You Want Me (Calle Ocho)</i>, <i>Give Me Everything</i> und <i>Timber</i> weltweiten Erfolg. Zu seinen Markenzeichen geh&ouml;ren u.&nbsp;a., dass er sich am Anfang eines Songs mit seinem Pseudonym <i>Mr. Worldwide</i> ank&uuml;ndigt sowie das Aufheulen vor dem Beginn einer Strophe.</p>
<h2 data-mw-anchor="Leben" data-mw-wikitext="">Leben</h2>
<p>Pitbull wurde als Sohn kubanischer Eltern in Miami, Florida, geboren. Er besch&auml;ftigte sich bereits in fr&uuml;hen Jahren mit Werken von verschiedenen Dichtern. Mit drei Jahren konnte er Werke des kubanischen Dichters Jos&eacute; Mart&iacute; zitieren. P&eacute;rez&rsquo; Eltern trennten sich, als er jung war. Er wuchs daraufhin zun&auml;chst bei seiner Mutter auf. Im Alter von 16 Jahren begann er, wie sein Vater auch, mit Drogen zu handeln. Seine Mutter schickte ihn deshalb ins Kinderheim und er wuchs daraufhin bei einer Pflegefamilie in Roswell, Georgia, auf.</p>
<p>Er besuchte die South Miami Senior High School, sowie danach die Miami Coral Park High School und konzentrierte sich dann auf seine Rapper-Karriere. Er berichtete, dass es schwer f&uuml;r ihn war, als wei&szlig;er Rapper mit blauen Augen ernst genommen zu werden. Somit geh&ouml;rte viel Arbeit zu seinem Durchbruch. Beeinflusst ist seine Musik durch die Miami-Bass-Genres der Pop-Musik. Er gab als weitere Inspirationsquellen Celia Cruz und Willy Chirino an.</p>
<p>Er sagte, er habe seinen K&uuml;nstlernamen gew&auml;hlt, weil sich die Pit-Bull-Hunde festbei&szlig;en und zu dumm seien, um zu verlieren. Genau nach diesem Muster habe er seinen Plan f&uuml;r die Karriere gestrickt. Er wolle sich durchbei&szlig;en und nicht das Ziel aus den Augen verlieren, den Durchbruch zu feiern. Nach einem Treffen mit Lil Jon in Miami hatte Pitbull seine erste offizielle Aufnahme auf Lil Jons und East Side Boyz&rsquo; Album <i>Kings of Crunk</i> im Jahr 2002. Pitbulls Song <i>Oye</i> wurde 2003 als Soundtrack zum Film <i>2 Fast 2 Furious</i> verwendet. Durch diese beiden Tracks konnte er sich erstmals einen Namen in der Musikwelt machen.</p>
<h2 data-mw-anchor="Karriere" data-mw-wikitext="">Karriere</h2>
<h3 data-mw-anchor="2001&ndash;2003:_Luke_Records_und_TVT_Records" data-mw-fallback-anchor="2001.E2.80.932003:_Luke_Records_und_TVT_Records" data-mw-wikitext="">2001&ndash;2003: Luke Records und TVT Records</h3>
<p>Im Jahr 2001 unterzeichnete Pitbull einen Vertrag mit Luther Campbells Plattenlabel <i>Luke Records</i>. Dann folgte ein Vertrag mit Jullian Boothes Label <i>A&amp;R</i>. Im Jahr 2001 nahm Robert Fernandez ihn bei <i>Famous Artist Music &amp; Management</i> unter Vertrag, einem Independent-Label und -Management, das sich darauf spezialisiert hat, K&uuml;nstler gro&szlig; zu machen. Als der Vertrag mit <i>Luke Records</i> ausgelaufen war, wechselte er zu <i>Famous Artist Music &amp; Management</i>. Gemeinsam konzentrierten sie sich darauf, Pitbulls Musik radiotauglich zu machen. Fernandez sagte sp&auml;ter zu &bdquo;HitQuarters&ldquo;: &bdquo;Damals bestanden seine Lieder aus vielen Strophen und es dauerte lange, bis ein Refrain einsetzte. Daher machten wir uns an die Aufgabe, die Lieder eing&auml;ngiger zu gestalten, und weniger auf Rap zu setzen.&ldquo;</p>
<p>Fernandez brachte Lil Jon dazu, mit Pitbull das Intro seines neuen Albums <i>Kings of Crunk</i> aufzunehmen. Laut Fernandez fand Jon Gefallen an P&eacute;rez und gab ihm die M&ouml;glichkeit, einen eigenen Track zu dem Album beizusteuern. Dieser trug den Namen <i>Pitbull Cuban Ride-Out</i>. Das Ganze bezweckte, dass Pitbull schnell einen gr&ouml;&szlig;eren Namen in der Rap-Szene bekommen sollte.</p>
<h3 data-mw-anchor="2004&ndash;2005:_M.I.A.M.I." data-mw-fallback-anchor="2004.E2.80.932005:_M.I.A.M.I." data-mw-wikitext="">2004&ndash;2005: M.I.A.M.I.</h3>
<p>2004 erschien sein Deb&uuml;talbum <i>M.I.A.M.I.</i>, das komplett von Lil Jon und den Diaz Brothers produziert wurde. Zudem wirkte Jon bei mehreren Liedern, wie zum Beispiel bei Pitbulls erster Single-Auskopplung und Deb&uuml;t-Single <i>Culo</i>, mit. Das Album erreichte Platz 14 in den US-Album-Charts. <i>Culo</i> war die erste Single aus dem Album. Sie konnte Platz 32 der Billboard Hot 100, sowie Nummer 11 in den US-Hip-Hop-Charts erreichen. <i>Dammit Man</i>, <i>Back Up</i>, <i>Toma</i> und <i>That&rsquo;s Nasty</i> (beide mit Lil Jon) waren die n&auml;chsten vier Single-Auskopplungen. Keiner dieser Titel konnte die Charts erreichen.</p>
<p>Er schloss einen Vertrag mit der <i>Anger Management Tour</i> ab. Dadurch wurde er Headliner vieler Hip-Hop-Tourneen von K&uuml;nstlern wie Eminem oder 50 Cent. Pitbull arbeitete ebenfalls mit den Ying Yang Twins auf der Single <i>Shake</i> zusammen. Diese kam bis auf Platz 41 der Hot 100 und erreichte Rang 12 in den Rap-Charts. Zusammen mit Twista nahm er den Titel <i>Hit the Floor</i> auf und erreichte damit Platz 94 der Hot 100 und Platz 20 in den Rap-Charts. Sein Remix-Album <i>Money Is Still a Major Issue</i> wurde im November 2005 ver&ouml;ffentlicht. Dieses enth&auml;lt zwei CDs. Die erste besteht aus den Tracks von <i>M.I.A.M.I.</i> und einem neuen Track <i>Everybody Get Down</i>, zusammen mit der Hip-Hop-Gruppe Pretty Ricky. Die zweite CD enth&auml;lt die Musikvideos zu den Vergeben-Auskopplungen. Das Album erreichte Platz 25 der US Billboard-Top-200 und wurde mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet.</p>
<p>Zu dieser Zeit war er bei <i>TVT Records</i>, und Slip-n-Slide Records unter Vertrag. &Uuml;ber diese beiden Label erschien auch das Album <i>Welcome to the 305</i>, ein unver&ouml;ffentlichtes Album, das Pitbull im Jahr 2001 aufgenommen hatte. Ein Richter aus Miami entschied, dass Slip-n-Slide einen Rechtsanspruch darauf hatte, das Album zu ver&ouml;ffentlichen, da es aufgenommen wurde, als Pitbull ausschlie&szlig;lich bei Slip-N-Slide unter Vertrag stand. Ein US-Bezirksrichter best&auml;tigte die Entscheidung. TVT wurde dann im M&auml;rz 2007 auf Zahlung von 9.100.000 US-Dollar verklagt, da sie versucht haben sollen, die Ver&ouml;ffentlichung von Slip-n-Slide zu blockieren.</p>
<p>Im Jahr 2005 gr&uuml;ndeten Pitbull und der Rapper Sean 'Diddy' Combs das Plattenlabel <i>Bad Boy Latino</i>, ein Tochterlabel von Combs&rsquo; Bad Boy Entertainment. Es konzentriert sich haupts&auml;chlich auf Latin Hip-Hop, Latin Soul, Latin Pop und andere tropische Musik. Niederlassungen sind in New York und Miami zu finden. P&eacute;rez leitet derzeit &uuml;berwiegend die A&amp;R-Abteilung des Labels.</p>
<h3 data-mw-anchor="2006&ndash;2008:_El_Mariel_und_The_Boatlift" data-mw-fallback-anchor="2006.E2.80.932008:_El_Mariel_und_The_Boatlift" data-mw-wikitext="">2006&ndash;2008: El Mariel und The Boatlift</h3>
<p>Im Januar 2006 hatte Pitbull eine Gastrolle in der TV-Serie <i>South Beach</i>. Im Fr&uuml;hjahr nahm er zusammen mit Wyclef Jean, Carlos Ponce und Olga Ta&ntilde;&oacute;n den Song <i>Nuestro Himno</i> auf. Zudem war er an drei Songs der LP <i>Listennn &hellip; The Album</i>, dem Deb&uuml;t-Langspieler von DJ Khaled, einem Mitglied der Band Terror Squad, beteiligt. Dies waren u.&nbsp;a. die Tracks <i>Holla at Me</i> und <i>Born-N-Raised</i>, bei denen auch weitere US-Rapper mitwirkten.</p>
<p>Im Oktober 2006 erschien das Album <i>El Mariel</i>. Er widmete das Album seinem Vater, der im Mai 2006 verstarb. Neben den &uuml;blichen Party-orientierten Tracks, enth&auml;lt das Album ebenfalls politisch-thematische Tracks. Als Singles wurden die Songs <i>Bojangles</i>, <i>Ay Chico (Lengua Afuera)</i>, <i>Fuego</i> und <i>Dime</i>, ein Duett mit dem puerto-ricanischen S&auml;nger Ken-Y. <i>El Mariel</i> schaffte es bis auf Platz 15 der US-Album-Charts, sowie Platz 2 der Rap-Charts.</p>
<p>Pitbulls drittes Album mit dem Titel <i>The Boatlift</i> wurde im November 2007 ver&ouml;ffentlicht. Er k&uuml;ndigte bereits fr&uuml;her an, dass sich das Album genrem&auml;&szlig;ig in Richtung Gangsta-Rap einordnen lassen w&uuml;rde. Als erste Auskopplung wurde <i>Secret Admirer</i>, zusammen mit Lloyd, ver&ouml;ffentlicht. <i>The Anthem</i> mit und produziert von Lil Jon war die nachfolgende Single, welche die erste Single war, die sich in vielen weiteren L&auml;ndern, unter anderem Deutschland, platzieren konnte. Die dritte Single war <i>Go Girl</i>, zusammen mit Trina, die in den USA bis auf Platz 80 vorr&uuml;cken konnte. Die letzte Single trug den Namen <i>Sticky Icky</i>.</p>
<p>Von Mai 2007 bis 2009 lief auf dem Fernsehsender <i>mun2</i> seine eigene Show <i>Pitbull La Esquina</i>. Pitbull wirkte zudem auf DJ Laz Single <i>Move Shake Drop</i>, sowie auf DJ Felli Fel&rsquo;s <i>Feel It</i> mit.</p>
<h3 data-mw-anchor="2009&ndash;2010:_Rebelution_&amp;_Armando" data-mw-fallback-anchor="2009.E2.80.932010:_Rebelution_.26_Armando" data-mw-wikitext="">2009&ndash;2010: Rebelution &amp; Armando</h3>
<p>Am 28. August 2009 erschien sein viertes Studioalbum <i>Rebelution</i>. Es schaffte es in die Top 10 der US-Album-Charts und erreichte Platzierungen fast weltweit. Dazu kamen Spitzen-Positionen in Frankreich, den Niederlanden und Australien. Das ganze Album ist deutlich kommerzieller als die vorherigen. Als erste Single-Auskopplung wurde <i>Krazy</i>, erneut mit Lil Jon, ver&ouml;ffentlicht. Der Titel war deutlich erfolgreicher als die vorherigen Singles und erreichte unter anderem hohe Platzierungen in den USA, erstmals auch in Australien, Kanada und der Schweiz.</p>
<p>Als zweites erschien der Song <i>I Know You Want Me (Calle Ocho)</i> als Single, der eine Neuaufnahme von <i>75, Brazil Street</i> von Nicola Fasano vs Pat-Rich ist. Dies war die bisher erfolgreichste Single seiner Karriere. F&uuml;r den markanten und nachgespielten Bl&auml;sersound diente Chicagos <i>Street Player</i> (ebenfalls in o.&nbsp;g. <i>75, Brazil Street</i> gesampelt oder nachgespielt), das bereits von den Bucketheads Mitte der 1990er Jahre erfolgreich gesamplet wurde. Auf Fasanos St&uuml;ck spielt auch der Titelzusatz <i>Calle Ocho</i> an, die spanischsprachige Bezeichnung f&uuml;r die 8th Street in Miami. Pitbulls Song stieg in den US-Billboard-Charts bis auf Platz 2 und wurde anschlie&szlig;end ein europaweiter Sommerhit, der es u.&nbsp;a. in Frankreich, Belgien und den Niederlanden bis an die Chartspitze brachte. Das Video zu der Single war mit 82 Millionen Aufrufen das meistgesehene Musikvideo 2009 im Videoportal YouTube.</p>
<p>Die dritte Single, <i>Hotel Room Service</i>, samplet den Song <i>Push the Feeling On</i> von den <i>Nightcrawlers</i>. Diese konnte an den Erfolg von <i>I Know You Want Me (Calle Ocho)</i> anschlie&szlig;en und verhalf Pitbull letztendlich zu zwei Plattenvertr&auml;gen mit <i>Polo Grounds Music</i> und <i>Sony Music Entertainment</i>. Zudem gr&uuml;ndete er sein eigenes Label <i>Mr. 305 Inc.</i> <i>Mr. 305</i> wurde daraufhin zu seinem <i>Shout</i>, den er zu Beginn jedes Liedes, bei dem er mitwirkt, rief. Sp&auml;ter k&uuml;ndigte er sich mit <i>Mr. Worldwide</i> an.</p>
<p>Im Jahr 2010 wirkte Pitbull mit einem Rap-Part im Haiti-Benefiz-Song <i>Somos El Mundo</i>, einer spanischen Version von <i>We Are the World</i> mit. Hierbei sang eine gro&szlig;e Gruppe von Latin-K&uuml;nstlern den Text. Zudem wirkte er auch als Gastmusiker beim Titel <i>Armada Latina</i>, der vierten Single-Auskopplung aus dem Album <i>Rise Up</i> der Latin-Rap-Legenden Cypress Hill mit. Der Song wurde von Jim Jonsin produziert und verf&uuml;gt auch &uuml;ber einen Gesangspart von Marc Anthony. Pitbull nahm dann zusammen mit Alexandra Burke die Single <i>All Night Long</i> auf und erlangte einen noch h&ouml;heren Bekanntheitsgrad, insbesondere im Radio, mit <i>DJ Got Us Fallin&rsquo; in Love</i> von Usher. <i>DJ Got Us Fallin&rsquo; in Love</i> wurde ein weiterer gro&szlig;er Erfolg und erreichte s&auml;mtliche Top-10-Platzierungen weltweit.</p>
<p>Pitbull ver&ouml;ffentlichte am 2. November 2010 ein spanischsprachiges Album-Deb&uuml;t mit dem Titel <i>Armando</i>. Er erhielt zudem eine Nominierung bei den Billboard Latin Music Awards. Er sammelte 7 Nominierungen f&uuml;r <i>Latin Rhythm Airplay, Song of the Year</i> mit <i>Bon, Bon</i>, <i>Latin Rhythm Airplay, K&uuml;nstler des Jahres, Solo Artist</i>, <i>Latin Rhythm Alben, Album des Jahres</i> mit <i>Armando</i>, <i>Latin Rhythm Alben, K&uuml;nstler des Jahres, Solo Artist</i>, <i>Social 50, Latin Artist of the Year</i>, <i>Latin Digitaler Download des Jahres</i> mit <i>Bon, Bon</i> und <i>Hot Latin Song des Jahres, Vocal Event</i> f&uuml;r den Song <i>I Like It</i>, zusammen mit Enrique Iglesias. Er gewann auch die Auszeichnung TeleHit f&uuml;r <i>Most Popular Artist</i>.</p>
<h3 data-mw-anchor="2011:_Studioalbum_Planet_Pit" data-mw-wikitext="">2011: Studioalbum Planet Pit</h3>
<p>Im Juni 2011 erschien das Album <i>Planet Pit</i>. Dieses wurde weltweit ein riesiger Hit und zu seinem bisher erfolgreichsten Album. Es konnte in etlichen L&auml;ndern die Top 10 erreichen. U.a. wurde er mit 5 Platin-Schallplatten, sowie 7 Goldenen Schallplatten ausgezeichnet. Die erste Single-Auskopplung Hey Baby (Drop It to the Floor), in Zusammenarbeit mit dem US-Rapper und S&auml;nger T-Pain, erreichte gleich mehrere Top-30-Platzierungen.</p>
<p>Die zweite Single Give Me Everything konnte zudem sein bisher gr&ouml;&szlig;ter Solo-Erfolg werden und erreichte etliche Spitzenpl&auml;tze, sowie 15 Top-10-Jahres-Charts-Platzierungen. Zudem wurde er f&uuml;r die Single mit 17&times; Platin, einmal Multiplatin und 3&times; Gold ausgezeichnet. Der Titel wurde gemeinsam mit seinem guten Freund und DJ Afrojack, der S&auml;ngerin Nayer und dem S&auml;nger Ne-Yo aufgenommen. Zudem ist das Intro des Songs von Kodak gesponsert, sodass ihr Werbespruch &bdquo;Me not working hard? Yea right picture that with a Kodak&ldquo;, gefolgt von &bdquo;Or better yet, go to Times Square and take a picture of me with a Kodak.&ldquo;, zu h&ouml;ren ist. F&uuml;r dieses Intro bekam Pitbull viel Kritik. Dem Erfolg des Songs hat es dennoch nicht geschadet.</p>
<p>Zudem wirkte er mit Rap-Parts bei Jennifer Lopez&rsquo; Song <i>On the Floor</i> mit und stand damit 6 Monate lang in den deutschen Top 10 und schlie&szlig;lich auf Platz 1 der deutschen Jahres-Charts. Als n&auml;chste Single-Auskopplung aus <i>Planet Pit</i> erschien Rain Over Me, in Zusammenarbeit mit Marc Anthony. Auch diese erreichte etliche Top-10-Platzierungen. Mit Chris Brown als Gastmusiker ver&ouml;ffentlichte er 2012 als letzte Single International Love. Sie wurde insbesondere in L&auml;ndern wie Gro&szlig;britannien oder den USA ein weiterer Smash-Hit.</p>
<h3 data-mw-anchor="2012:_Men_In_Black,_Global_Warming" data-mw-fallback-anchor="2012:_Men_In_Black.2C_Global_Warming" data-mw-wikitext="">2012: Men In Black, Global Warming</h3>
<p>Am 16. November 2012 ver&ouml;ffentlichte Pitbull sein Studioalbum <i>Global Warming</i> in Deutschland. Bereits vor dem Album erschienen drei Single-Auskopplungen, und zwar <i>Back in Time</i> ein Cover des Liedes <i>Love Is Strange</i> von Mickey &amp; Sylvia, <i>Get It Started</i> mit Shakira und <i>Don&rsquo;t Stop the Party</i> mit dem EDM-DJ TJR. Alle drei Singles hatten weltweiten Erfolg. Anzumerken hierbei ist, dass das Instrumental des Liedes <i>Don&rsquo;t Stop the Party</i> auf dem Track <i>Funky Kitchen</i> von Toots &amp; the Maytals beziehungsweise insbesondere dessen Remake <i>Funky Vodka</i> von TJR allein basiert. <i>Don&rsquo;t Stop the Party</i> erreichte Platz 17 in den US-amerikanischen Billboard-Charts, Platz 7 in Gro&szlig;britannien und Platz 1 in Mexiko und erreichte noch weitere gute Chart-Platzierungen in vielen anderen L&auml;ndern. <i>Get it Started</i> mit Shakira schaffte es zwar nur auf Platz 89 in den USA, k&ouml;nnte aber in einigen anderen Charts weltweit in die Top 10 einsteigen. <i>Back in Time</i> hingegen belegte Platz 11 in den USA, Platz 5 in Deutschland und in &Ouml;sterreich, Tschechien und in mehreren L&auml;ndern sogar Platz 1. Es war der offizielle Song zum Film <i>Men in Black 3</i> mit Will Smith.</p>
<p>Als vierte Single wurde parallel zum Release von <i>Global Warming</i> der Titel <i>Feel This Moment</i> am 16. November 2012 in den USA, ver&ouml;ffentlicht. Der Track entstand in Kollaboration mit der S&auml;ngerin Christina Aguilera. Der Song erreichte die Top 10 in mehr als 29 L&auml;ndern, darunter viermal Platz eins und 14 weitere Platzierungen in den Top 5. Es galt mit &uuml;ber 16 Platin- und sechs Gold-Schallplatten als kommerziell erfolgreichste Single-Auskopplung des Albums. Der Refrain sampelt das Instrumental des 1980er-Erfolgs <i>Take on Me</i> der norwegischen Pop-Rock-Band a-ha. Neben den bereits vorab erschienenen Liedern sind auf dem Album Kollaborationen mit unter anderem Enrique Iglesias, Usher und The Wanted zu finden. Der Erfolg des Studioalbums hielt sich in Grenzen. Es erreichte zwar die offiziellen Album-Charts in &uuml;ber zehn L&auml;ndern, z&auml;hlte aber mit einer knappen halben Million nicht einmal halb so viele verkaufte Einheiten wie sein Vorg&auml;nger <i>Planet Pit</i>.</p>
<h3 data-mw-anchor="2013:_Meltdown_EP" data-mw-wikitext="">2013: Meltdown EP</h3>
<p>2013 wirkte er bei der Single <i>Sexy People (The Fiat Song)</i> der Musikerin Arianna mit, die bei der Fiat-Werbung verwendet wurde. Der Track konnte bis auf Platz 97 der US-Single-Charts vorr&uuml;cken, jedoch keine weiteren Chartplatzierungen erreichen. Im Musikvideo zu diesem Lied sind unter anderem Shaggy und Charlie Sheen zu sehen.</p>
<p><i>Global Warming: Meltdown</i> wurde am 25. November 2013 als EP ver&ouml;ffentlicht. Diese enth&auml;lt, neben den Liedern des Original-Albums, f&uuml;nf neue Lieder. Diese enthalten Gastauftritte von K&uuml;nstlern wie Kelly Rowland oder Inna, sowie Produktionen von Calvin Harris oder Benny Blanco, die jedoch alle weder ausgekoppelt wurden, noch Erfolg hatten. Als erste Single wurde der Song <i>Timber</i> mit Kesha ausgekoppelt. Der Song erschien am 7. Oktober 2013 und war Pitbulls erste Single, die Platz eins in Deutschland erreichte. Des Weiteren konnte sich der Titel in &Ouml;sterreich, Kanada und Schweden auf Platz eins und in 23 weiteren L&auml;ndern in den Top 10 platzieren.</p>
<h3 data-mw-anchor="2014:_Fifa_World-Cup_Song_&amp;_Globalization" data-mw-fallback-anchor="2014:_Fifa_World-Cup_Song_.26_Globalization" data-mw-wikitext="">2014: Fifa World-Cup Song &amp; Globalization</h3>
<p>Im April des Jahres 2014 ver&ouml;ffentlichte der Rapper das Lied <i>We Are One (Ole Ola)</i>. Dieses wurde als offizieller Song der Fu&szlig;ball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien verwendet, wodurch auch das Single-Cover entstand. Als Gastmusiker wirkten die US-amerikanische S&auml;ngerin Jennifer Lopez sowie die brasilianische S&auml;ngerin Claudia Leitte mit. Bereits eine Woche nach Ver&ouml;ffentlichung erreichte das Lied die Single-Charts vieler L&auml;nder. Auf der Er&ouml;ffnungsfeier, vor dem Spiel Brasilien gegen Kroatien, hatten die drei dann auch einen viel kritisierten Auftritt. Unter anderem wurde Pitbull f&uuml;r seine Kleiderwahl verspottet &ndash; er trug wei&szlig;e Tightpants zu einem gelben T-Shirt. Auch wurde Jennifer Lopez kritisiert, da sie zwei Tage vor dem Auftritt der FIFA eigentlich abgesagt hatte, dann aber doch und nur spontan kam und der Auftritt deshalb offensichtlich nicht genug mit ihr geprobt worden war und aus diesem Grund zu w&uuml;nschen &uuml;brig lie&szlig;.</p>
<p>Am 25. Februar 2014 wurde die Single <i>Wild Wild Love</i> mit G. R. L. ver&ouml;ffentlicht, die Single erreicht Platz 30 der Billboard Hot 100, wurde aber in Gro&szlig;britannien ein gefeierter Hit. Am 23. Juli wurde die Single <i>Fireball</i> mit John Ryan ver&ouml;ffentlicht, der Song konnte auf Platz 23 der Billboard Hot 100 vorr&uuml;cken und war auch ein globaler Hit, so wurde in mehreren L&auml;ndern die Top 20 erreicht und erreichte unter anderem in Australien und Kanada Gold- und Platin-Status. An der Produktion des Songs war unter anderem Ilsey beteiligt.</p>
<p>Im Juni 2014 wurde bekanntgegeben, dass er einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame erhalten wird.</p>
<p>Am 21. November 2014 erschien Pitbulls achtes Studioalbum <i>Globalization</i> in Zusammenarbeiten mit K&uuml;nstlern wie Ne-Yo, Chris Brown, Jason Derulo, Juicy J, Bebe Rexha, Sean Paul und vielen weiteren. Das Album enth&auml;lt elf Songs, darunter auch den Song <i>Celebrate</i>, der als offizieller Soundtrack zum Film <i>Die Pinguine aus Madagascar</i> verwendet wurde und die vierte Single-Auskopplung nach <i>We Are One (Ole Ola)</i>, <i>Wild Wild Love</i> und <i>Fireball</i> aus <i>Globalization</i> war. Am 17. November 2014 folgte die Single <i>Time of Our Lives</i> gemeinsam mit Ne-Yo. Das Lied konnte den Erfolg der Vorg&auml;nger-Singles &uuml;bertreffen und stieg in die Charts von &uuml;ber 30 L&auml;ndern ein. Seine sechste Single-Auskopplung aus diesem Album erschien Ende Juni 2015 und war das Lied <i>Fun</i>, das er mit Chris Brown aufnahm. Derzeit steht es in den Billboard-Charts auf Platz 40 und ist auch schon in den deutschen Charts vertreten.</p>
<h3 data-mw-anchor="2015:_Studioalbum:_Dale" data-mw-wikitext="">2015: Studioalbum: Dale</h3>
<p>Im Fr&uuml;hjahr 2015 tourte er durch Asien und trat am 18. April 2015 im Rahmen des Formel-1-Rennens in Bahrain auf. Am 6. Juni 2015 folgte ein Auftritt gemeinsam mit Ne-Yo und anderen Musikern beim Summertime Ball in London vor fast 80000 Zuschauern, bei dem er neben einigen alten Songs seinen aktuellen Titel Time of Our Lives pr&auml;sentierte. Am 8. Juni 2015 ver&ouml;ffentlichte Pitbull das zusammen mit Mohombi und Wisin aufgenommene Lied <i>Baddest Girl In Town</i> als Single. Der Song ist die vierte Vorab-Single seines neunten Studioalbums <i>Dale</i>, das am 17. Juli 2015 erschien. Auf diesem sind Lieder mit K&uuml;nstlern wie Farukko, Yandel, Ricky Martin, El Micha zu h&ouml;ren. Zudem ist er auf den Tracks <i>Mr. Put It Down</i> mit Ricky Martin, <i>That&rsquo;s How I&rsquo;m Feelin</i> mit Ciara und Missy Elliott, <i>Back It Up</i> mit Prince Royce und Jennifer Lopez zu h&ouml;ren. Am 26. Juli trat er gemeinsam mit Kanye West auf der Abschluss-Zeremonie der Panamerikanischen Spiele 2015 in Toronto auf. Anschlie&szlig;end ver&ouml;ffentlichte er das Video zu seinem Lied <i>Baddest Girl in Town</i> mit Mohombi und Wisin. Au&szlig;erdem wirkte er an den Songs <i>SummerThing</i> von Afrojack und <i>Never Let You Go</i> von Farukko mit.</p>
<p>Im Oktober 2015 hatte er einen Gastauftritt in der international erfolgreichen Fernsehserie Empire und interpretierte dort mit den Empire-Darstellern einen von Ne-Yo und Timbaland geschriebenen Song.</p>
<h3 data-mw-anchor="2016:_Studioalbum_Climate_Change" data-mw-wikitext="">2016: Studioalbum Climate Change</h3>
<p>Nachdem Ende 2015 die Single <i>Free.K</i> bereits als Promotion-Single ver&ouml;ffentlicht worden war, k&uuml;ndigte Pitbull f&uuml;r das Jahr 2016 sein zehntes Studioalbum <i>Climate Change</i> an. Die erste offizielle Single daraus, <i>Freedom</i> wurde Anfang 2016 ver&ouml;ffentlicht. Das Musikvideo erschien am 11. Februar und wurde von Norwegian Cruise Lines gesponsert und auf dem neusten Schiff ihrer Flotte, das von Pitbull getauft wurde, gedreht.</p>
<p>Am 15. Februar 2016 trat Pitbull zusammen mit Robin Thicke bei den 58. Grammy-Verleihungen auf und pr&auml;sentierte dort zum ersten Mal die Single <i>Bad Men</i>. F&uuml;r vier Grammys, unter anderem <i>Bestes Latino-Album</i> f&uuml;r <i>Dale</i> wurde Pitbull auch nominiert.</p>
<p>Er war zudem auf den Singles <i>Ay mi Dios</i> von Yandel und 'El Chacal', dem <i>Spanglish Remix</i> des Kassenschlagers <i>El Taxi</i> von Lil Jon und <i>Get with you</i> von 'Jung Jay Ray' zu h&ouml;ren. Am 15. Juni 2016 erhielt er einen Star auf dem Walk of Fame in Hollywood, Los Angeles. Zusammen mit Enrique Iglesias ver&ouml;ffentlichte er den Song <i>Messin Around</i>, mit Flo Rida und Lunchmoney Lewis den Track <i>Greenlight</i>.</p>
<h3 data-mw-anchor="2019:_Libertad_548" data-mw-wikitext="">2019: Libertad 548</h3>
<p><i>Libertad 548</i> ist Pitbulls elftes Studioalbum. Es wurde am 27. September 2019 ver&ouml;ffentlicht. <i>No Lo Trates</i>, ein Lied des panamaischen K&uuml;nstlers El General ft. Anaya, hat er zusammen mit der dominikanischen S&auml;ngerin Natti Natasha und Daddy Yankee aus Puerto Rico gecovert. Es wurde als Singleauskopplung am 26. April 2019 ver&ouml;ffentlicht; in den USA verkaufte sich die Single &uuml;ber 540.000 Mal und wurde deshalb mit 9 Mal Platin von der RIAA ausgezeichnet.</p>
<p>Zusammen mit Blake Shelton brachte Pitbull am 7. Februar 2020 die Singleauskopplung <i>Get Ready</i> heraus, das sich an das Arbeiterlied <i>Black Betty</i> aus dem Jahre 1977 anlehnt. Das Musikvideo wurde vor dem Seminole Hard Rock Hotel in Hollywood, Florida aufgenommen.</p>
<p>Das Album selbst wurde in den USA &uuml;ber 60.000 Mal verkauft und somit von der RIAA mit Platin geehrt.</p>
<h2 data-mw-anchor="Diskografie" data-mw-wikitext="">Diskografie</h2>
<p><b>Studioalben</b></p>
<h2 data-mw-anchor="Weblinks" data-mw-wikitext="">Weblinks</h2>
<ul>
<li>Offizielle Website</li>
<li>Pitbull bei laut.de</li>
<li>Pitbull bei Discogs</li>
<li><span>Pitbull</span> bei AllMusic (englisch)</li>
<li>Pitbull bei IMDb</li>
</ul>
<h2 data-mw-anchor="Belege" data-mw-wikitext="">Belege</h2>
<div style="float: right;">Source : <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://de.wikipedia.org/wiki?curid=846939">Wikipedia</a></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>LEA</title>
      <description><![CDATA[Lea ist ein weiblicher Vorname.
Herkunft und Bedeutung
F&uuml;r den Namen Lea kommen verschiedene Herleitungen in Frage.
Meist wird Lea vom hebr&auml;isch...]]></description>
      <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 23:33:00 +0000</pubDate>
      <link>https://www.energy-radio-nb.info/kunstler/lea-25</link>
      <guid>https://www.energy-radio-nb.info/kunstler/lea-25</guid>
      <content:encoded><![CDATA[<p><b>Lea</b> ist ein weiblicher Vorname.</p>
<h2 data-mw-anchor="Herkunft_und_Bedeutung" data-mw-wikitext="">Herkunft und Bedeutung</h2>
<p>F&uuml;r den Namen Lea kommen verschiedene Herleitungen in Frage.</p>
<p>Meist wird Lea vom hebr&auml;ischen Namen <span><span></span></span> <span lang="he-Latn">lēʾ&acirc;</span> abgeleitet. Die Etymologie dieses Namens ist nicht letztg&uuml;ltig gekl&auml;rt. Es werden haupts&auml;chlich zwei Herleitungen diskutiert. Die erste verweist auf das akkadische <i>lītu</i> und &uuml;bersetzt &bdquo;(Wild-)Kuh&ldquo;. Die zweite Herleitung deutet Lea von der Wurzel <i>*L&rsquo;J</i> &bdquo;stark sein&ldquo; mit ausgefallenem theophorem Element: &bdquo;[Gott] ist stark&ldquo;<i>.</i> In der Vergangenheit wurde der Name auch aus dem Assyrischen hergeleitet und mit &bdquo;Herrin&ldquo;, &bdquo;Herrscherin&ldquo; &uuml;bersetzt. In der aktuellen Forschung spielt diese These jedoch keine Rolle mehr. Ableitungen vom hebr&auml;ischen Wortstamm <bdo dir="ltr"><bdi dir="rtl" lang="he-Hebr" class="Hebr hebrew" style="unicode-bidi: isolate; font-style: normal;">לאה</bdi></bdo> <span lang="he-Latn">lʾh</span> &bdquo;erm&uuml;den&ldquo;, &bdquo;sich vergeblich bem&uuml;hen&ldquo;, &bdquo;zur&uuml;ckgehen&ldquo; gelten als Volksetymologie. Es handelt sich wohl um einen paronomastischen Bezug des hebr&auml;ischen Wortes <bdo dir="ltr"><bdi dir="rtl" lang="he-Hebr" class="Hebr hebrew" style="unicode-bidi: isolate; font-style: normal;">לאה</bdi></bdo> <span lang="he-Latn">lʾh</span>.</p>
<p>Selten werden auch andere Herleitungen in Erw&auml;gung gezogen. Dabei wird Lea als Variante von Lia, als Kurzform verschiedener Namen mit der Endung <i>-lea</i>, als Variante von Lee oder als weibliche Form von Leo angesehen.</p>
<h2 data-mw-anchor="Verbreitung" data-mw-wikitext="">Verbreitung</h2>
<h3 data-mw-anchor="International" data-mw-wikitext="">International</h3>
<p>In Israel z&auml;hlt <bdo dir="ltr"><bdi dir="rtl" lang="he-Hebr" class="Hebr hebrew" style="unicode-bidi: isolate; font-style: normal;">לֵאָה</bdi></bdo> <span lang="he-Latn">lēʾ&acirc;</span> zu den beliebtesten M&auml;dchennamen. Im Jahr 2020 belegte er Rang 39 der Hitliste.</p>
<p>In England und Wales befindet sich der Name seit 1996 in den Top-800. Der Name kommt in den USA seit 1880 jedes Jahr in den Top-1000 vor.</p>
<p>Der Name Lea erreichte in Frankreich seit 1900 lediglich in den Jahren 2010 bis 2012 eine Platzierung unter den 100 beliebtesten M&auml;dchennamen. Seine franz&ouml;sische Variante L&eacute;a ist dort jedoch etabliert. Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts z&auml;hlte er zu den meistgew&auml;hlten Vornamen und verlie&szlig; erst im Jahr 1931 die Top-100 der Vornamenscharts. Bis in die 1970er Jahre hinein sank die Popularit&auml;t immer weiter, konnte jedoch vor allem in den 1980er Jahren wieder rasch ansteigen. Seit 1986 geh&ouml;rt der Name wieder zu den 100 meistgew&auml;hlten M&auml;dchennamen, im Jahr 1993 erreichte er die Top-10. Von 1997 bis 2004 stand er an der Spitze der Vornamenscharts. Im Jahr 2021 belegte er Rang 16 der Hitliste.</p>
<p>In Belgien geh&ouml;rt Lea seit 2019 zu den 100 meistgew&auml;hlten M&auml;dchennamen. Im Jahr 2021 belegte er Rang 94 der Hitliste. Weitaus popul&auml;rer ist er in seiner franz&ouml;sischen Variante L&eacute;a. In dieser Form stieg der Name Ende der 1990er Jahre innerhalb von vier Jahren zun&auml;chst in die Top-100 und dann in die Top-20 der Vornamenscharts auf. Mit Rang 3 erreichte er seine h&ouml;chste Platzierung im Jahr 2008. Mittlerweile sank seine Popularit&auml;t leicht, sodass er zuletzt Rang 22 belegte (Stand 2021). Der Name kommt in den Niederlanden seit 1930 jedes Jahr in der Namensgebung vor. Seit 2010 steigt seine Beliebtheit leicht. Im Jahr 2023 belegte er Rang 124.</p>
<p>Auch in Bosnien und Herzegowina ist der Name verbreitet. Im Jahr 2021 belegte er Rang 93 der Hitliste. In Kroatien hat sich der Name in der Top-50 der Vornamenscharts etabliert. Zuletzt z&auml;hlte er mit Rang 19 zu den 20 meistgew&auml;hlten M&auml;dchennamen (Stand 2021). Lea hat sich in Slowenien ebenfalls unter den beliebtesten M&auml;dchennamen etabliert. Zuletzt sank seine Popularit&auml;t jedoch. Im Jahr 2021 belegte er Rang 52 der Hitliste.</p>
<p>Der Name geh&ouml;rt in der Slowakei seit 2003 zu den Top-50 der Vornamenscharts. In Tschechien liegt der Name seit Anfang der 1950er Jahre in den Top-200. Zwischen 2009 und 2016 pendelte er um Rang 100. In Polen erlebt der Name seit 2005 einen leichten Aufw&auml;rtstrend. Seit zehn Jahren hat er sich in den Top-120 etabliert.</p>
<p>In D&auml;nemark z&auml;hlt Lea seit 2002 zu den 50 meistgew&auml;hlten M&auml;dchennamen. Die Top-30 konnte er dabei jedoch nicht erreichen. Im Jahr 2021 belegte Lea Rang 42 der Hitliste. In Norwegen geh&ouml;rt Lea seit dem Jahr 2000 zu den 100 beliebtesten M&auml;dchennamen. Lediglich im Jahr 2013 verlie&szlig; der Name diese Hitliste. Eine Top-50-Platzierung konnte er nicht erreichen. Zuletzt stand er auf Rang 72 (Stand 2021). In Schweden erreichte er im Jahr 2005 die Top-100 der Vornamenscharts. Im Jahr 2021 belegte er Rang 60 der Hitliste.</p>
<h3 data-mw-anchor="Deutscher_Sprachraum" data-mw-wikitext="">Deutscher Sprachraum</h3>
<p>In &Ouml;sterreich trat der Name Lea im Jahr 1998 in die Hitliste der 50 meistgew&auml;hlten M&auml;dchennamen ein. Rasch etablierte er sich unter den beliebtesten M&auml;dchennamen und erreichte mehrfach Top-10-Platzierungen. Im Jahr 2021 belegte Lea Rang 10 der Hitliste und wurde an 1,3&nbsp;% aller neugeborenen M&auml;dchen vergeben. Von 1984 bis 2023 wurde der Name circa 12.600 Mal gew&auml;hlt.</p>
<p>Der Name wird in der Schweiz seit 1930 j&auml;hrlich vergeben und z&auml;hlt seit Anfang der 1980er Jahre zu den 100 beliebtesten Vornamen. Seit Ende der 1990er Jahre hat sich der Name an der Spitze der Vornamenscharts etabliert. In den Jahren 1999, 2000 und 2001 erreichte er Rang 3 der Hitliste. Zuletzt stand er auf Rang 7 der Vornamenscharts (Stand 2020). In seiner Variante L&eacute;a z&auml;hlte er von 1999 bis 2018 ebenfalls zur Top-100 der Vornamenscharts, erreichte jedoch nie eine h&ouml;here Platzierung als Rang 29 (2002). Von 1930 bis 2023 wurden etwa 15.300 M&auml;dchen so genannt.</p>
<p>In Deutschland ist der Name Lea seit den 1980er Jahren verbreitet. Seit der Mitte der 1990er Jahre z&auml;hlt er zu den beliebtesten M&auml;dchennamen. Der Name belegte durchschnittlich Rang 20 in den 1990er, Rang 4 in den 2000er und Rang 10 in den 2010er Jahren. Als h&ouml;chste Platzierung erreichte der Name in den Jahren 2014, 2015 und 2016 Rang 8 der Hitliste. Im Jahr 2021 belegte Lea Rang 10 der Vornamenscharts und wurde an 1,04&nbsp;% der neugeborenen M&auml;dchen vergeben. Dabei wurde er vor allem von s&uuml;ddeutschen Eltern gew&auml;hlt. Etwa 94&nbsp;% tragen den Namen in der klassischen Schreibweise Lea, nur etwa 6&nbsp;% tragen die Variante Leah.</p>
<h2 data-mw-anchor="Varianten" data-mw-wikitext="">Varianten</h2>
<p>Neben Lea existieren folgende Namensvarianten</p>
<ul>
<li>Deutsch: Lia</li>
<li>Englisch: Leah</li>
<li>Franz&ouml;sisch: L&eacute;a, Lya</li>
<li>Georgisch: <span lang="ka-Geor">ლია</span> <span lang="ka-Latn">Lia</span></li>
<li>Griechisch: <span lang="el-Grek">&Lambda;&epsilon;ί&alpha;</span> <span lang="el-Latn">Lia</span>
<ul>
<li>Altgriechisch: <span lang="grc-Grek">&Lambda;&epsilon;ί&alpha;</span> <span lang="grc-Latn">Le&iacute;a</span></li>
</ul>
</li>
<li>Hebr&auml;isch: <bdo dir="ltr"><bdi dir="rtl" lang="he-Hebr" class="Hebr hebrew" style="unicode-bidi: isolate; font-style: normal;">לֵאָה</bdi></bdo> <span lang="he-Latn">lēʾ&acirc;</span></li>
<li>Italienisch: Lia
<ul>
<li>Latein: Lia</li>
</ul>
</li>
<li>Litauisch: L&eacute;ja</li>
<li>Portugiesisch: Leia, Lia
<ul>
<li>Galicisch: L&iacute;a</li>
</ul>
</li>
</ul>
<h2 data-mw-anchor="Namenstag" data-mw-wikitext="">Namenstag</h2>
<p>Der Namenstag von Lea wird nach der Heiligen Lea von Rom am 22. M&auml;rz gefeiert.</p>
<h2 data-mw-anchor="Namenstr&auml;gerinnen" data-mw-fallback-anchor="Namenstr.C3.A4gerinnen" data-mw-wikitext="">Namenstr&auml;gerinnen</h2>
<p>Aufgrund der F&uuml;lle an Namenstr&auml;gerinnen kann hier nur eine Auswahl aufgef&uuml;hrt werden.</p>
<h3 data-mw-anchor="Lea" data-mw-wikitext="">Lea</h3>
<ul>
<li>Lea, &auml;ltere Schwester von Rahel und erste Frau von Jakob</li>
<li>Lea (eigentlich <i>Lea-Marie Becker;</i> * 1992), deutsche Musikerin</li>
<li>Lea van Acken (* 1999), deutsche Schauspielerin</li>
<li>Lea Ackermann (1937&ndash;2023), deutsche Ordensschwester</li>
<li>Lea Ahlborn (1826&ndash;1897), schwedische K&uuml;nstlerin</li>
<li>Lea Bouwmeester (1979), niederl&auml;ndische Politikerin</li>
<li>Lea DeLaria (* 1958), US-amerikanische Stand-up-Comedian, Jazzmusikerin und Broadway-Schauspielerin</li>
<li>Lea Deutsch (1927&ndash;1943), jugoslawische Kinderschauspielerin</li>
<li>Lea Eisleb (* 1992), deutsche Schauspielerin</li>
<li>Lea Fa&szlig;bender (* 1986), deutsche Schauspielerin</li>
<li>Lea Fleischmann (* 1947), deutsch-israelische Schriftstellerin</li>
<li>Lea Gottlieb (1918&ndash;2012), israelische Modedesignerin</li>
<li>Lea Gro&szlig;e (1906&ndash;1997), polnisch-deutsche Funktion&auml;rin und Journalistin</li>
<li>Lea Grundig (1906&ndash;1977), deutsche Malerin und Grafikerin</li>
<li>Lea Kalbhenn (* 1990), deutsche Schauspielerin, Synchronsprecherin und Moderatorin</li>
<li>Lea Kampmann (* 1997), d&auml;nische Singer-Songwriterin</li>
<li>Lea Saskia Laasner (* 1980), Schweizer Autorin</li>
<li>Lea Lu (* 1984), Schweizer S&auml;ngerin und Songwriterin</li>
<li>Lea Massari (1933&ndash;2025), italienische Schauspielerin</li>
<li>Lea Mendelssohn Bartholdy (1777&ndash;1842), deutsche Pianistin, Mutter von Felix Mendelssohn Bartholdy</li>
<li>Lea Michele (* 1986), US-amerikanische S&auml;ngerin und Schauspielerin</li>
<li>Lea M&uuml;ller (* 1999), deutsche Schauspielerin</li>
<li>Lea Nikel (1918&ndash;2005), israelische Malerin</li>
<li>Lea Paulick (* 1999), deutsche Fu&szlig;ballspielerin</li>
<li>Lea Pericoli (1935&ndash;2024), italienische Tennisspielerin und Stil-Ikone</li>
<li>L&eacute;a Pool (* 1950), schweizerisch-kanadische Filmregisseurin und Drehbuchautorin</li>
<li>Lea Rosh (* 1936), deutsche Fernsehjournalistin und Publizistin</li>
<li>Lea Ruckpaul (* 1987), deutsche Schauspielerin</li>
<li>Lea Salonga (* 1971), philippinische S&auml;ngerin und Schauspielerin</li>
<li>Lea Schlenker (*1992), Schweizer Autorin</li>
<li>Lea Schmidbauer (* 1971), deutsche Autorin</li>
<li>Lea Schreiner (* 1995), deutsche Kraftdreik&auml;mpferin</li>
<li>Lea Sch&uuml;ller (* 1997), deutsche Fu&szlig;ballspielerin</li>
<li>Lea Sirk (* 1989), slowenische S&auml;ngerin</li>
<li>Lea S&ouml;lkner (* 1958), &ouml;sterreichische Skirennl&auml;uferin</li>
<li>Lea Streisand (* 1979), deutsche Schriftstellerin und Autorin</li>
<li>Lea Thompson (* 1961), US-amerikanische Schauspielerin</li>
<li>Lea Wagner (* 1994), deutsche Journalistin und Fernsehmoderatorin</li>
<li>Lea Wermelin (* 1985), d&auml;nische Politikerin</li>
<li>Lea Wolfram (* 1992), deutsche Schauspielerin und T&auml;nzerin</li>
<li>Lea Marlen Woitack (* 1987), deutsche Schauspielerin</li>
</ul>
<h3 data-mw-anchor="L&eacute;a" data-mw-fallback-anchor="L.C3.A9a" data-mw-wikitext="">L&eacute;a</h3>
<ul>
<li>L&eacute;a Bouard (* 1996), deutsch-franz&ouml;sische Freestyle-Skierin</li>
<li>L&eacute;a Coninx (* 1998), franz&ouml;sische Triathletin</li>
<li>L&eacute;a Drucker (* 1972), franz&ouml;sische Schauspielerin</li>
<li>L&eacute;a Fehner (* 1981), franz&ouml;sische Drehbuchautorin und Filmregisseurin</li>
<li>L&eacute;a Garcia (1933&ndash;2023), brasilianische Schauspielerin</li>
<li>L&eacute;a Grauvogel-Stamm (* 1940), franz&ouml;sische Pal&auml;ontologin</li>
<li>L&eacute;a Lemare (* 1996), franz&ouml;sische Skispringerin</li>
<li>L&eacute;a Linster (* 1955), luxemburgische K&ouml;chin</li>
<li>L&eacute;a Mariage (* 2000), deutsche Synchronsprecherin</li>
<li>L&eacute;a Mysius (* 1989), franz&ouml;sische Filmregisseurin und Drehbuchautorin</li>
<li>L&eacute;a Palermo (* 1993), franz&ouml;sische Badmintonspielerin</li>
<li>L&eacute;a Pool (* 1950), schweizerisch-kanadische Filmregisseurin und Drehbuchautorin</li>
<li>L&eacute;a Rubio (* 1991), franz&ouml;sische Fu&szlig;ballspielerin</li>
<li>L&eacute;a Salam&eacute; (* 1979), franz&ouml;sisch-libanesische H&ouml;rfunk- und Fernsehjournalistin</li>
<li>L&eacute;a Seydoux (* 1985), franz&ouml;sische Schauspielerin</li>
<li>L&eacute;a Sprunger (* 1990), Schweizer Sprinterin und H&uuml;rdenl&auml;uferin</li>
<li>L&eacute;a Stein (* 1936), franz&ouml;sische Schmuckdesignerin</li>
<li>L&eacute;a Steinacker (* 1989), deutsche Sozialwissenschaftlerin, Unternehmerin und Autorin</li>
<li>L&eacute;a Tholey (* 1995), franz&ouml;sische Tennisspielerin</li>
<li>L&eacute;a Wegmann (* 1990), deutsche Schauspielerin</li>
</ul>
<h3 data-mw-anchor="Leah" data-mw-wikitext="">Leah</h3>
<ul>
<li>Leah Aini (* 1962), israelische Schriftstellerin und Dichterin</li>
<li>Leah Ayres (* 1957), US-amerikanische Schauspielerin</li>
<li>Leah Baird (1883&ndash;1971), US-amerikanische Drehbuchautorin und Schauspielerin</li>
<li>Leah Cairns (* 1974), kanadische Schauspielerin</li>
<li>Leah Carola Czollek (* 1954), deutsche Autorin, Mediatorin und Trainerin</li>
<li>Leah Dizon (* 1986), US-amerikanisches Fotomodell und J-Pop-S&auml;ngerin</li>
<li>Leah Fortune (* 1990), brasilianisch-amerikanische Fu&szlig;ballspielerin</li>
<li>Leah Gibson (* 1985), kanadische Schauspielerin</li>
<li>Leah Goldberg (1911&ndash;1970), israelische Schriftstellerin, &Uuml;bersetzerin und Sprachwissenschaftlerin</li>
<li>Leah Goldstein (* 1969), kanadisch-israelische Radsportlerin und Kickboxerin</li>
<li>Leah Gordon (* um 1980), deutsch-kanadische Lied-, Operetten-, Musical- und Operns&auml;ngerin (Sopran)</li>
<li>Leah Grie&szlig;er (* 1998), deutsche Kunstturnerin</li>
<li>Leah Jamieson (* 1949), US-amerikanische Ingenieurin und Hochschullehrerin</li>
<li>Leah Kate (* 1992), US-amerikanische S&auml;ngerin</li>
<li>Leah Kirchmann (* 1990), kanadische Radrennfahrerin</li>
<li>Leah Lewis (* 1996), amerikanische Schauspielerin</li>
<li>Leah McFall (* 1989), nordirische S&auml;ngerin/Songwriterin</li>
<li>Leah Neale (* 1995), australische Schwimmerin</li>
<li>Leah Neuberger (1915&ndash;1993), US-amerikanische Tischtennisspielerin</li>
<li>Leah Marie O&rsquo;Brien, nach Heirat Leah Marie Amico (* 9. September 1974 in Garden Grove, Kalifornien), ist eine ehemalige Softballspielerin</li>
<li>Leah Pipes (* 1988), US-amerikanische Schauspielerin</li>
<li>Leah Rabin (1928&ndash;2000), israelische Politikerin, Ehefrau von Jitzchak Rabin</li>
<li>Leah Remini (* 1970), US-amerikanische Schauspielerin</li>
<li>Leah Saunders (* 1993), australische Ruderin</li>
<li>Leah Striker (* 1973), US-amerikanische Kamerafrau</li>
<li>Leah Thomas (* 1989), US-amerikanische Radrennfahrerin</li>
<li>Leah Williamson (* 1997), englische Fu&szlig;ballspielerin</li>
<li>Leah Wilkinson (* 1986), walisisch-britische Hockeyspielerin</li>
<li>Leah Rachel Yoffie (1883&ndash;1956), russisch-amerikanische Autorin, Volkskundlerin und Hochschullehrerin</li>
</ul>
<h2 data-mw-anchor="Siehe_auch" data-mw-wikitext="">Siehe auch</h2>
<ul>
<li><i>Leah on the Offbeat</i>, Roman von Becky Albertalli aus dem Jahr 2018</li>
</ul>
<h2 data-mw-anchor="Literatur" data-mw-wikitext="">Literatur</h2>
<ul>
<li>Stefan Beyerle: <i>Art.: Lea,</i> in: <i>Neues Bibellexikon. Band II, H-N</i>, Z&uuml;rich, D&uuml;sseldorf 1995, Sp. 594&ndash;595, ISBN 3-545-23075-9.</li>
<li>Caroli Egger: <i>Lexicon nominum virorum et mulierum</i>. Rom&aelig;&nbsp;: Studium, 1963.</li>
<li>Catholic Church: <i>Martyrologium Romanum: Gregorii papae XIII jussu editum, Urbani VIII et</i>. Typis Polyglottis Vaticanis, 1956.</li>
</ul>
<h2 data-mw-anchor="Weblinks" data-mw-wikitext="">Weblinks</h2>
<h2 data-mw-anchor="Einzelnachweise" data-mw-wikitext="">Einzelnachweise</h2>
<div style="float: right;">Source : <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://de.wikipedia.org/wiki?curid=90793">Wikipedia</a></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Sido</title>
      <description><![CDATA[Sido (* 30. November 1980 in Ost-Berlin; b&uuml;rgerlich Paul Hartmut &bdquo;Siggi&ldquo; W&uuml;rdig) ist ein deutscher Rapper, Musikproduzent, Songwriter und Schauspieler.
Sidos Musik geh&ouml;rt zu verschiedenen Stilrichtu...]]></description>
      <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 23:33:00 +0000</pubDate>
      <link>https://www.energy-radio-nb.info/kunstler/sido-26</link>
      <guid>https://www.energy-radio-nb.info/kunstler/sido-26</guid>
      <content:encoded><![CDATA[<p><b>Sido</b> (* 30. November 1980 in Ost-Berlin; b&uuml;rgerlich <i>Paul Hartmut &bdquo;Siggi&ldquo; W&uuml;rdig</i>) ist ein deutscher Rapper, Musikproduzent, Songwriter und Schauspieler.</p>
<p>Sidos Musik geh&ouml;rt zu verschiedenen Stilrichtungen des Rap: Gangsta-Rap, Pop-Rap, Rap-Rock, Trap, Comedy-Rap, Battle-Rap oder &bdquo;Rap-Balladen&ldquo;. Zurzeit steht er bei Urban/Universal Music unter Vertrag. Sein K&uuml;nstlername stand nach eigenen Angaben zun&auml;chst f&uuml;r &bdquo;<b>S</b>chei&szlig;e <b>i</b>n <b>d</b>ein <b>O</b>hr&ldquo; (eine Zeile Sidos aus dem Royal-TS-Track <i>Terroarr!</i>) und sp&auml;ter f&uuml;r &bdquo;<b>s</b>uper-<b>i</b>ntelligentes <b>D</b>rogen<b>o</b>pfer&ldquo;, hat heute jedoch keine Bedeutung mehr.</p>
<p>Sido ist Mitglied der Rap-Formationen Alles ist die Sekte, Die Sekte und Deine Lieblings Rapper. 2004 erhielt er durch die Single <i>Mein Block</i> erstmals breitere Aufmerksamkeit und gilt seitdem gemeinsam mit Bushido als hauptverantwortlich f&uuml;r die kommerzielle Etablierung des deutschsprachigen Ghetto-Rap sowie seines damaligen Labels Aggro Berlin. Den Schallplattenauszeichnungen zufolge hat Sido &uuml;ber 13,3 Millionen Tontr&auml;ger verkauft und wurde mit mehreren Preisen, darunter einem MTV Europe Music Award und zwei Echos ausgezeichnet.</p>
<h2 data-mw-anchor="Leben" data-mw-wikitext="">Leben</h2>
<p>Paul W&uuml;rdig ist Sohn einer Sintiza und eines Deutschen, wie er in einigen Interviews (unter anderem mit den Zeitschriften <i>Galore </i> und <i>tip</i>) erkl&auml;rte. In einem bigFM-Interview sagte Sido, er sei au&szlig;erdem zu einem Achtel iranischer Abstammung.</p>
<p>Bis zu seinem neunten Lebensjahr lebte er mit seiner j&uuml;ngeren Schwester bei seiner alleinerziehenden Mutter im Ost-Berliner Bezirk Prenzlauer Berg. 1988 wurde der Ausreiseantrag der Mutter genehmigt und sie zog mit den beiden Kindern nach West-Berlin, wo sie kurzzeitig mit Asylbewerbern in einer Notunterkunft im Wedding lebten. Nach neunmonatigem Aufenthalt in L&uuml;beck kehrten sie nach West-Berlin zur&uuml;ck und zogen ins M&auml;rkische Viertel, wo Sido die Bettina-von-Arnim-Oberschule (Gesamtschule) besuchte.</p>
<p>Als er erste musikalische Erfolge feiern konnte, war W&uuml;rdig bereits Vater: Sein &auml;ltester Sohn wurde 1999/2000 geboren, sein zweiter Sohn, der &ndash; laut Eigenaussage &ndash; aus einer kurzzeitigen Beziehung stammt, Mitte der 2000er-Jahre. Mit der Mutter des ersten Sohns war er vor&uuml;bergehend verlobt, die Beziehung brach aber auseinander. Auf seinen ersten Sohn spielte Sido bereits 2004 mit Zeilen wie &bdquo;Ich verw&ouml;hn meinen Sohn mit Aggro&ldquo; <i>(Aggro Ansage Nr.&nbsp;4)</i> an, auf seinem zweiten Soloalbum <i>Ich</i> widmete er ihm das Lied <i>Ein Teil von mir</i>. Auf ge&auml;u&szlig;erte Kritik an seinem vermeintlichen musikalischen &bdquo;Erziehungsstil&ldquo; gegen&uuml;ber einem kleinen Kind entgegnete er, dass sein Sohn Musik der Pop-Rock-Gruppe Juli m&ouml;ge und den Teil der Musik seines Vaters, der von Gewalt handle, nicht zu h&ouml;ren bekomme.</p>
<p>Nach f&uuml;nf Jahren Beziehung verlobte er sich im Februar 2010 mit der ehemaligen Nu-Pagadi-S&auml;ngerin Doreen Steinert; sie trennten sich im Fr&uuml;hjahr 2012. Im Sommer 2012 heiratete er die Moderatorin Charlotte Engelhardt. Im August 2013 kam ihr erster gemeinsamer Sohn zur Welt, im April 2016 wurden sie zum zweiten Mal Eltern eines Sohnes. Das Paar gab im M&auml;rz 2020 die Trennung bekannt. Die Scheidung erfolgte 2022.</p>
<p>Im selben Jahr begab er sich, nach einer Zeit des Drogenabsturzes, durch die Hilfe seines Freundes Kool Savas und seiner Exfrau, in eine station&auml;re psychiatrische Behandlung. Ohne diesen Klinikaufenthalt, der ihm klargemacht habe, dass er &bdquo;wieder &ouml;fter Paul sein m&ouml;chte&ldquo;, erkl&auml;rte er r&uuml;ckblickend, h&auml;tte er nicht &uuml;berlebt. Sido lebt n&ouml;rdlich von Berlin im brandenburgischen Hohen Neuendorf. Diversen Medienberichten zufolge wurde er Ende November 2024 Vater einer Tochter.</p>
<h2 data-mw-anchor="Karriere" data-mw-wikitext="">Karriere</h2>
<h3 data-mw-anchor="Musikalische_Karriere" data-mw-wikitext="">Musikalische Karriere</h3>
<h4 data-mw-anchor="Die_Anf&auml;nge_(1997&ndash;2003)" data-mw-fallback-anchor="Die_Anf.C3.A4nge_.281997.E2.80.932003.29" data-mw-wikitext="">Die Anf&auml;nge (1997&ndash;2003)</h4>
<p>W&uuml;rdig begann eigenen Angaben zufolge mit 13 erstmals zu rappen, da er von der Aufmerksamkeit der Mitglieder lokaler Schulbands beeindruckt gewesen sei, aber selbst weder singen noch ein Instrument spielen habe k&ouml;nnen. Seine ersten Texte rappte er dabei zun&auml;chst auf Englisch, wechselte dann aber eigenen Angaben zufolge schnell komplett zu deutschsprachigem Rap. Ab 1997 trat er wie mehrere andere Berliner MCs h&auml;ufig bei Open-Mic-Session der Kreuzberger Kellerkneipe Royal Bunker auf. Zusammen mit seinem Jugendfreund und zeitweiligen Mitbewohner Bobby Davis, der als B-Tight auftrat, gr&uuml;ndete W&uuml;rdig als Sido dabei das Rap-Duo <i>Royal TS</i>, wobei Royal f&uuml;r Royal Bunker und TS f&uuml;r Tight und Sido stand. Gleichzeitig gr&uuml;ndeten gemeinsam mit <i>Royal TS</i> Rhymin Simon und Vokalmatador die Rap-Crew <i>Die Sekte</i>. &Uuml;ber das aus der gleichnamigen Kellerkneipe entstandene Hip-Hop-Undergroundlabel <i>Royal Bunker</i> ver&ouml;ffentlichte Sido 1998 bzw. 2000 mit <i>Royal TS</i> die Demotapes <i>Wissen Flow Talent</i> und <i>Back in Dissniss</i> sowie 1999 das <i>Die Sekte</i>-Demotape <i>Sintflows</i>. Im Juli 2000 trennte sich <i>Die Sekte</i> von Royal Bunker. Nach sp&auml;teren Angaben Sidos erfolgte die Trennung wegen Differenzen mit dem Royal-Bunker-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Marcus Staiger, dessen gesch&auml;ftliches Hauptaugenmerk nach Ansicht <i>Der Sekte</i> auf der damals ebenfalls bei Royal Bunker unter Vertrag stehenden Rap-Crew MOR und insbesondere deren Mitglied Kool Savas gelegen habe. DJ Tomekk pr&auml;sentierte SIDO das erste Mal einem breiteren Publikum. Die beiden waren schon l&auml;nger befreundet und fertigten von SIDOs Arschficksong eine Dubplate an und Tomekk spielte sie deutschlandweit in Clubs. Specter war zu dieser Zeit als Art Director f&uuml;r Tomekk t&auml;tig.</p>
<p>Bei einem Konzert im Berliner Freestyle-Cage <i>G-Spot</i> wurde Specter, einer der drei zuk&uuml;nftigen Chefs des damals noch nicht existierenden Labels Aggro Berlin, auf <i>Die Sekte</i> aufmerksam. Gemeinsam mit Halil Efe und Jens &bdquo;Spaiche&ldquo; Ihlenfeld beschloss Specter daraufhin das Label zu gr&uuml;nden und <i>Die Sekte</i> unter Vertrag zu nehmen. Zum Abschluss der Vertragsverhandlungen trennten sich Vokalmatador und Rhymin Simon jedoch von <i>Der Sekte</i>, da sie ihrerseits keine Kompromisse hinsichtlich der Kommerzialisierung der gemeinsamen Musik eingehen wollten. Sido und B-Tight wurden daraufhin als Duo als erste K&uuml;nstler des Labels Aggro Berlin verpflichtet und benannten sich bald darauf von Royal TS in Alles ist die Sekte, kurz <i>A.i.d.S.</i>, um.</p>
<h4 data-mw-anchor="Beginn_der_Solokarriere_(2003&ndash;2009)" data-mw-fallback-anchor="Beginn_der_Solokarriere_.282003.E2.80.932009.29" data-mw-wikitext="">Beginn der Solokarriere (2003&ndash;2009)</h4>
<p>Nachdem er bereits auf den ersten Labelsamplern von Aggro Berlin mitunter Solosongs beigesteuert hatte, von denen der 2002 auf <i>Aggro Ansage Nr.&nbsp;1</i> erschienene <i>Arschficksong</i> bis dahin der bekannteste blieb, wurde Sido ab Ende 2003 mit dem <i>Weihnachtssong</i> des Labelsamplers <i>Aggro Ansage Nr.&nbsp;3</i>, dessen Musikvideo regelm&auml;&szlig;ig im deutschen Musikfernsehen gezeigt wurde, von <i>Aggro Berlin</i> gezielt als Solok&uuml;nstler au&szlig;erhalb von A.i.d.S. auf dem Markt platziert. Beide genannten Lieder standen bald darauf im Fokus des Jugendschutzes: Sie wurden wegen frauenverachtender Inhalte der Bundespr&uuml;fstelle f&uuml;r jugendgef&auml;hrdende Medien zur Pr&uuml;fung vorgelegt, aber nicht indiziert. Das Video zum <i>Arschficksong</i> wurde mit der Altersfreigabe ab 16 Jahren (FSK&nbsp;16) freigegeben.</p>
<p>Ab Ver&ouml;ffentlichung des <i>Weihnachtssongs</i> trug Sido bei Konzerten und &ouml;ffentlichen Auftritten zun&auml;chst ausschlie&szlig;lich eine verchromte Totenkopfmaske, deren Sch&auml;del gleichzeitig an die Form eines Shure-Mikrofons angelehnt war. Diese hatte Aggro Berlins Specter 2002 nach der Idee B-Tights und Sidos entworfen, die dabei von dem US-amerikanischen Rapper Ghostface Killah inspiriert gewesen waren, der zum Anfang seiner Karriere mit einer Hockeymaske aufgetreten war. Diese stand ebenso Namenspate f&uuml;r Sidos erstes Soloalbum <i>Maske</i>, das Ende April 2004 ver&ouml;ffentlicht wurde und Platz 3 der deutschen Alben-Charts erreichte. Mitverantwortlich f&uuml;r den Erfolg des Albums war die drei Wochen zuvor erschienene Single <i>Mein Block</i>, die Sido und Aggro Berlin in der breiten &Ouml;ffentlichkeit bekannt machte. Der Song beschreibt die (vorgeblich) ghettoartige soziale Realit&auml;t in einem Plattenbau der Berliner Trabantenstadt M&auml;rkisches Viertel (&bdquo;MV&ldquo;), die als Problemsiedlung bekannt ist. Sidos Album <i>Maske</i> verkaufte sich &uuml;ber 180.000 Mal und wurde mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet. Auf die Albumver&ouml;ffentlichung folgte die Single <i>Fuffies im Club</i>, die ebenso wie <i>Mein Block</i> in den Charts in die Top 20 stieg. Zudem wurde noch der <i>Arschficksong</i> (mit leicht zensiertem Video) zum ersten Mal offiziell als Single ver&ouml;ffentlicht, was Sido drei Singles gleichzeitig in den Charts bescherte. Die dritte Single des Albums, <i>Mama ist stolz</i>, ist ein ernst gemeinter Ausdruck der Dankbarkeit Sidos f&uuml;r seine Mutter <i>(Nur meine Mutter hat immer hinter mir gestanden)</i>, die ihren Text darin selbst einspricht. Anl&auml;sslich des Bundesvision Song Contests im Februar 2005, bei dem Sido den dritten Platz f&uuml;r Berlin belegte, nahm er w&auml;hrend der Performance von <i>Mama ist stolz</i> erstmals seit 2003 &ouml;ffentlich seine Maske ab. Dieser Auftritt war der vorl&auml;ufige H&ouml;hepunkt seiner zunehmenden Fernsehpr&auml;senz im Umfeld von Stefan Raab und dessen ProSieben-Sendung <i>TV total</i>. Im M&auml;rz 2005 nahm Sido an der ebenfalls von Raab initiierten <i>Wok-WM</i> teil.</p>
<p>Im Laufe des Jahres 2005 arbeitete Sido vermehrt mit K&uuml;nstlern au&szlig;erhalb der deutschen Rapszene zusammen, etwa mit dem britischen Rapper Mike Skinner f&uuml;r eine deutsche Version von <i>Blinded by the Lights</i> oder mit dem polnischen Rapper Gural. Zusammen mit dem Rapper Harris vom Berliner Hip-Hop-Duo Spezializtz ver&ouml;ffentlichte Sido als Duo <i>Deine Lieblings Rapper</i> im Oktober 2005 zudem das Album <i>Dein Lieblings Album</i>. Die einzige Single des Albums, <i>Steh wieder auf</i>, erregte auf Grund ihres Videos Aufsehen, da sich Sido und Harris in dem Video kreuzigen lie&szlig;en. Als Grund f&uuml;r diesen Auftritt nannte Sido in einem Interview, er sei eine Art &bdquo;Jesus&ldquo; f&uuml;r die deutsche Rapszene. Immer wenn etwas an Deutschrap auszusetzen sei, sehe man sein Gesicht als Aufmacher. Gleichzeitig reagierte er damit auf die Indizierung seines Albums Maske und dreier <i>Aggro-Ansage</i>-Alben im Herbst 2005, die allerdings im April 2006 in abge&auml;nderter Version neu erschienen (als <i>Maske X</i> etc.). <i>Steh wieder auf</i> kn&uuml;pfte mit einer Top-100-H&ouml;chstplatzierung auf Platz 14 an Sidos Solo-Erfolge aus dem Vorjahr an. <i>Dein Lieblings Album</i> brachte beiden K&uuml;nstlern mit Platz 2 der Albumcharts ihre bis dahin h&ouml;chste Chartplatzierung ein. Gleichzeitig stie&szlig; der zunehmende Erfolg des Rappers erstmals auf gr&ouml;&szlig;eren Widerstand in Teilen der Rapszene. Einen Auftritt vor der Albumver&ouml;ffentlichung beim Hip-Hop- und Reggaefestival splash! 2005 beendete Sido vorzeitig, da er und Harris vom Publikum ausgebuht und mit Gegenst&auml;nden und Lebensmitteln beworfen wurden. Sido bezeichnete den Auftritt sp&auml;ter r&uuml;ckblickend als den &bdquo;beschissensten Auftritt aller Zeiten&ldquo;. Die K&uuml;nstler von Sidos Labels Aggro Berlin traten fortan nicht mehr beim Splash-Festival auf. Nach Schlie&szlig;ung des Labels befand sich Sido erst Ende 2015 erstmals wieder in Verhandlungen &uuml;ber einen erneuten Auftritt bei dem Festival.</p>
<p>Ende 2006 ver&ouml;ffentlichte Aggro Berlin Sidos zweites Soloalbum <i>Ich</i>, auf dem erstmals das f&uuml;r die Produktion seiner k&uuml;nftigen Alben hauptverantwortliche Duo Paul NZA und Marek Pompetzki den Gro&szlig;teil aller Produktionen &uuml;bernahm. Nach circa 80.000 Vorbestellungen wurde f&uuml;r <i>Ich</i> schon zwei Tage nach Ver&ouml;ffentlichung das Erreichen 100.000 verkauften Einheiten zur Auszeichnung mit einer Goldenen Schallplatte bekanntgegeben. Gleichzeitig erreichten mit <i>Stra&szlig;enjunge</i>, <i>Ein Teil von mir</i> und Schlechtes Vorbild alle Singles eine Top-20-Platzierung in den deutschen Single-Charts. Mit denselben Singles erreicht Sido erstmals seit <i>Mein Block</i> auch in &Ouml;sterreich wieder die Single-Charts. Insbesondere <i>Schlechtes Vorbild</i> wurde dort mit einer H&ouml;chstplatzierung auf Rang 18 erfolgreich, blieb f&uuml;r f&uuml;nf Jahre sein am l&auml;ngsten in &ouml;sterreichischen Charts platzierter Titel und etablierte Sido in &Ouml;sterreich dauerhaft als Solo-K&uuml;nstler.</p>
<p>Am 15. November 2006 ver&ouml;ffentlichte Sido eine Biografie unter dem Titel <i>Ich will mein Lied zur&uuml;ck</i>. Im Fr&uuml;hjahr 2007 gr&uuml;ndete Sido zusammen mit B-Tight das Label <i>Sektenmuzik</i>, auf dem alle Mitglieder von <i>Die Sekte</i> unter Vertrag genommen wurden, ver&ouml;ffentlichte zwei Monate sp&auml;tere eine Kompilation bisheriger Kollaborationen mit anderen K&uuml;nstlern namens <i>Eine Hand w&auml;scht die Andere</i> (korrekt w&auml;re: &bdquo;andere&ldquo;, die Gro&szlig;schreibung ist falsch). Vor allem machte Sido 2007 durch zunehmende TV-Pr&auml;senz, unter anderem durch mehrere Moderationsauftritte bei <i>Urban TRL</i> oder die Verleihung des Musikpreises Comet in K&ouml;ln sowie seine T&auml;tigkeit als Juror der siebten Staffel der Castingshow <i>Popstars</i>, auf sich aufmerksam, ehe er mit der Ver&ouml;ffentlichung seines dritten Soloalbums <i>Ich und meine Maske</i> Ende Mai 2008 erstmals Platz 1 der deutschen Albumcharts erreichte. Gleichzeitig wurde Sido f&uuml;r das Album sowohl mit seiner ersten Goldenen Schallplatten ausgezeichnet und konnte in den deutschen Charts mit <i>Augen auf / Halt dein Maul</i> seine erste Top-10-Single platzieren. In der Schweiz erreichte <i>Ich und meine Maske</i> sogar Platin-Status und brachte Sido einen Swiss Music Award ein.</p>
<h4 data-mw-anchor="Musikalische_Neuorientierung_(2009&ndash;2012)" data-mw-fallback-anchor="Musikalische_Neuorientierung_.282009.E2.80.932012.29" data-mw-wikitext="">Musikalische Neuorientierung (2009&ndash;2012)</h4>
<p>Nach der Schlie&szlig;ung seines langj&auml;hrigen Labels im April betitelte Sido sein am 30. Oktober 2009 erschienenes viertes Soloalbum nach diesem als <i> Aggro Berlin</i>. Mit einem Charteinstieg auf Platz 5 verzeichnete Sido seine bis dato niedrigste Platzierung als Solok&uuml;nstler. Als erstes Soloalbum des K&uuml;nstlers erreichte es zudem weder in Deutschland, &Ouml;sterreich noch der Schweiz die Verkaufszahlengrenze zur Verleihung einer Goldenen Schallplatte. Erfolgreicher wurde demgegen&uuml;ber die erste Albumsingle <i>Hey du!</i>, in welcher sich Sido f&uuml;r den in Berliner Dialekt gesungenen Refrain <i>Marias Lied</i> aus <i>Linie&nbsp;1</i> bedient. Diese erz&auml;hlt von Sidos Kindheit in der DDR und danach in West-Berlin. Erstmals in seiner Karriere machte Sido dabei seine Ost-Berliner Herkunft &ouml;ffentlich. Als Aush&auml;ngeschild des West-Labels Aggro Berlin hatte er daraus lange ein Geheimnis gemacht und verbreitet, er sei in Berlin-Reinickendorf geboren. Im Lied berichtet er, dass es nicht gerade &bdquo;cool&ldquo; war, urspr&uuml;nglich aus dem Osten zu kommen, und dass er nicht von seinen Kumpels geh&auml;nselt werden wollte. <i>Hey Du</i> erreichte Platz 4 der deutschen Single-Charts und brachte Sido nach insgesamt sechs ertraglosen Nominierungen in den Vorjahren in der Kategorie <i>Bestes Video</i> seinen ersten Echo ein.</p>
<p>Ende Januar 2010 gab Sido im Kulturzentrum <i>Fontane-Haus</i> im M&auml;rkischen Viertel, ein Unplugged-Konzert, das von MTV aufgezeichnet wurde. An dem Konzert wirkten Adel Tawil von Ich + Ich, Kurt Kr&ouml;mer, die Hip-Hop-Formation K.I.Z und Stephan Remmler von Trio mit. Sido ist der siebte deutsche K&uuml;nstler und nach den Fantastischen Vier der zweite deutsche Hip-Hop-Act, der ein MTV Unplugged machte. Das dazugeh&ouml;rige Album wurde im Mai 2010 ver&ouml;ffentlicht. Die daraus ausgekoppelte Single Der Himmel soll warten erreichte Platz 2 der deutschen Charts und verkaufte sich &uuml;ber 150.000 Mal. Auch die Single-Auskopplung Da Da Da &ndash; eine gemeinsam mit Stephan Remmler interpretierte Cover-Version &ndash; konnte sich in den deutschen Single-Charts platzieren.</p>
<p>Ende 2010 tauchte im Internet ein Lied der unbekannten Punkband <i>Fritzl&rsquo;s T&ouml;chter</i> auf, das vom Rapper und Sido-Vertrauten Liquit Walker promotet wurde. Schnell wurde die Vermutung laut, beim S&auml;nger der Band handle es sich um Sido selbst. Zudem hatte dieser einige Zeit zuvor bekanntgegeben, mit einer Punkband musizieren zu wollen. Eine Verbindung zu <i>Fritzl&rsquo;s T&ouml;chter</i> wurde jedoch dementiert. Erst Mitte 2012 gab Sido in einem Interview bekannt, Teil der Band zu sein. Obwohl albumreifes Material vorhanden sei, sei vorerst aber keine Ver&ouml;ffentlichung geplant.</p>
<p>2011 nahm Sido gemeinsam mit seinem langj&auml;hrigen Rivalen Bushido ein Album mit dem Titel <i>23</i> auf, das beide als Formation desselben Namens ver&ouml;ffentlichten. Da diese Formation nicht von Sidos Vertr&auml;gen als Solo-K&uuml;nstler erfasst war, erschien <i>23</i> nicht wie Sidos letzte Ver&ouml;ffentlichungen bei der Universal Music Group, sondern &uuml;ber Sony. <i>23</i> erreichte 2011 in &Ouml;sterreich sowie 2012 in Deutschland Gold-Status und sorgte insbesondere wegen seiner beiden Singles, dem mit einem Echo in der Kategorie &bdquo;Bestes Video&ldquo; ausgezeichneten <i>So mach ich es</i> sowie der Zusammenarbeit mit Peter Maffay auf <i>Erwachsen sein</i>, die im &ouml;ffentlichen Streit der beiden Rapper mit Maffay m&uuml;ndete, f&uuml;r mediale Aufmerksamkeit. Gleichzeitig gab es Stimmen aus dem Musikgesch&auml;ft, die angesichts der ersten gro&szlig;en Zusammenarbeit der beiden erfolgreichsten deutschen Rapper der Vorjahre von dem Projekt in Deutschland h&ouml;here Verkaufszahlen und damit eine schnellere erfolgende Auszeichnung mit einer Goldenen Schallplatte erwartet hatten.</p>
<p>Am 14. Dezember 2012 erschien das Best-Of-Album <i>#Beste</i>, das neben Sidos pers&ouml;nlichen Lieblingsliedern sechs zuvor unver&ouml;ffentlichte Titel enthielt. Die Auskopplung <i>Bilder im Kopf</i> avancierte zu seiner bis dahin erfolgreichsten Single und wurde in Deutschland mit Platin ausgezeichnet. Weiterhin wurde eine DVD seines &bdquo;Sido &amp; Friends&ldquo;-Konzertes vom Juni 2012 in Wien angek&uuml;ndigt. Diese ist bislang allerdings noch nicht erschienen.</p>
<h4 data-mw-anchor="Regelm&auml;&szlig;ige_Single-Erfolge_(seit_2013)" data-mw-fallback-anchor="Regelm.C3.A4.C3.9Fige_Single-Erfolge_.28seit_2013.29" data-mw-wikitext="">Regelm&auml;&szlig;ige Single-Erfolge (seit 2013)</h4>
<p>Am 18. Oktober 2013 wurde ein Video zu dem Lied <i>30-11-80</i> ver&ouml;ffentlicht, dem Titeltrack seines am 29. November erscheinenden Albums. Die Zahlen im Titel stehen f&uuml;r Sidos Geburtsdaten. In dem fast elf Minuten langen Track sind 18 weitere K&uuml;nstler vertreten, laut Sido damit fast alle seine &bdquo;Lieblingsrapper&ldquo;. Zwei Wochen vor der Albumver&ouml;ffentlichung wurde vorab die Single <i>Einer dieser Steine</i>, eine Zusammenarbeit mit Mark Forster, ver&ouml;ffentlicht. Am 29. November 2013 wurde zudem ein gleichnamiges Soloalbum ver&ouml;ffentlicht, das bereits in der ersten Verkaufswoche auf Platz 1 der deutschen Albumcharts einstieg. Neben Gastbeitr&auml;gen diverser deutscher Rapper waren auf <i>30-11-80</i> auch Helge Schneider, Marius M&uuml;ller-Westernhagen und Mark Forster vertreten. Mit <i>Einer dieser Steine</i> und <i>Liebe</i> verkauften sich zwei Titel des Albums jeweils &uuml;ber 150.000 Mal. Ein Jahr sp&auml;ter arbeitete Sido als Gast auf dessen Single <i>Au revoir</i> erneut mit Forster zusammen. Dieses Lied erreichte in Deutschland im Rahmen der Fu&szlig;ball-Weltmeisterschaft 2014 Platz 2 der deutschen Charts und wurde f&uuml;r &uuml;ber 600.000 in Deutschland abgesetzte Einheiten mit Doppel-Platin ausgezeichnet.</p>
<p>Am 14. August 2015 ver&ouml;ffentlichte Sido als zweite Vorabauskopplung aus seinem Album <i>VI</i> die Single <i>Astronaut</i>, eine Zusammenarbeit mit dem S&auml;nger Andreas Bourani. Die Single stieg sofort nach Ver&ouml;ffentlichung auf Platz eins der deutschen Single-Charts ein und ist nach elf Jahren Chartkarriere Sidos erster Nummer-eins-Hit in Deutschland. Insgesamt verkaufte sich auch <i>Astronaut</i> in Deutschland &uuml;ber 800.000-mal.</p>
<p>Am 18. November 2016 erschien sein siebtes Soloalbum <i>Das goldene Album</i>. Das Album stieg am 25. November 2016 auf Platz 2 in die deutschen Charts ein und konnte sich 16 Wochen in den Top 100 halten.</p>
<p>Am 29. September 2017 erschien zusammen mit Kool Savas das Kollaboalbum Royal Bunker. Es stieg am 6. Oktober 2017 auf Platz eins in die deutschen Charts ein und verblieb 21 Wochen in den Top 100.</p>
<p>Zum 1. Juni 2018 ver&ouml;ffentlichte Sido zusammen mit dem Schweizer House-Produzenten DJ Antoine sowie dem S&auml;nger Moe Phoenix die Single <i>Yallah Habibi</i>. Die Zusammenarbeit unterscheidet sich stilistisch durch die dominierenden Dance-Elemente im Song von den meisten seiner bisherigen Ver&ouml;ffentlichungen, stieg aber dennoch erfolgreich in den deutschsprachigen Markt ein. So hielt sich die Single sieben Wochen lang in den offiziellen deutschen Singlecharts und schaffte in der Schweiz sogar den Sprung in die Top 40.</p>
<p>Am 27. September 2019 erschien sein achtes Soloalbum <i>Ich und keine Maske</i>. Das Album stieg am 4. Oktober 2019 auf Platz 1 in die deutschen Charts ein und erhielt im November 2020 f&uuml;r mehr als 100.000 Verk&auml;ufe in Deutschland eine Goldene Schallplatte.</p>
<p>Im Fr&uuml;hjahr 2020 spielte Sido wegen der Covid-19-Pandemie zahlreiche vor in Autos sitzenden Zuschauern aufgef&uuml;hrte Konzerte, darunter allein drei ausverkaufte Konzerte im Rahmen der hannoverschen Autokultur-Veranstaltungsreihe.</p>
<p>In einem Interview mit SRF 3 im August 2022 gab Sido bekannt, dass am 9. Dezember 2022 sein neues Album <i>Paul</i> erscheinen wird.</p>
<h3 data-mw-anchor="Fernseh-_und_Filmkarriere" data-mw-wikitext="">Fernseh- und Filmkarriere</h3>
<p>Nach diversen TV-Auftritten im Rahmen der Sendung <i>TV total</i> und Moderationen, meist im Rahmen der MTV-Sendung <i>TRL Urban</i>, wurde Sido 2007 Jurymitglied in der siebten Staffel der Castingshow <i>Popstars</i>. Im Jahr 2009 hatte Sido einen Gastauftritt in dem Film <i>M&auml;nnersache</i> mit Mario Barth und Dieter Tappert in den Hauptrollen und wirkte in dem Reality-Format <i>Club der b&ouml;sen M&auml;dchen</i> (gesendet in den Pro7-Magazinen <i>SAM</i> und <i>taff</i>) in der im Juni 2009 ausgestrahlten dritten Staffel als Erzieher mit.</p>
<p>Einen Tag vor der Bundestagswahl 2009, am 26. September 2009, zeigte ProSieben, in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung, die Sendung &bdquo;Sido geht w&auml;hlen&ldquo;. Sido sprach daf&uuml;r mit Politikern aller Fraktionen, darunter Renate K&uuml;nast von der Partei B&uuml;ndnis 90/Die Gr&uuml;nen und SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier, und lie&szlig; sich erkl&auml;ren, warum er zur Wahl gehen soll und wof&uuml;r die einzelnen Politiker und Parteien stehen. Die Sendung wurde f&uuml;r den Grimme-Preis 2010 nominiert. Eine weitere Nominierung erhielt &bdquo;Sido geht w&auml;hlen&ldquo; in der Kategorie <i>Bestes Dokutainment</i> f&uuml;r den Deutschen Fernsehpreis.</p>
<p>F&uuml;r den ORF war Sido seit Ende 2010 als Juror in diversen Castingshows t&auml;tig, so war er Mitglied der Jury in der &ouml;sterreichischen Casting-Show <i>Helden von morgen</i> und in der Talentshow <i>Die gro&szlig;e Chance</i>. Zwischen Dezember 2011 und Februar 2012 war die Dokusoap <i>Blockstars &ndash; Sido macht Band</i> zu sehen, in der Sido mit Jugendlichen aus sozial schwachen Verh&auml;ltnissen eine Rapgruppe gr&uuml;ndete. Im Oktober 2012 sorgte Sido nach einer Folge der <i>Gro&szlig;en Chance</i> mit einem Faustschlag gegen den damaligen ORF-Societyreporter Dominic Heinzl f&uuml;r einen Skandal. Heinzl ging einige Sekunden danach zu Boden. Der ORF suspendierte daraufhin die Zusammenarbeit mit Sido. Nach einer Entschuldigung und nur einer Woche mit vor&uuml;bergehendem Ersatz in der Jury wurde er aber doch wieder eingesetzt. Im M&auml;rz 2014 k&uuml;ndigte Sido bei einem Konzert in Graz an, f&uuml;r die vierte Staffel der <i>Gro&szlig;en Chance</i> ab April 2014 nicht mehr zur Verf&uuml;gung zu stehen. Der ORF gab bekannt, man trenne sich in &bdquo;beiderseitigem guten Einvernehmen&ldquo;.</p>
<p>Am 29. Dezember 2011 kam der Film <i>Blutzbr&uuml;daz</i> in die Kinos, in dem Sido eine der Hauptrollen spielt. Der Film startete mit rund 130.000 Zuschauern in 257 Kinos innerhalb einer Woche und landete damit auf Platz 6 der deutschen Kinocharts.</p>
<p>Im M&auml;rz 2013 gewann er in der Talksendung <i>Absolute Mehrheit</i> 300.000&nbsp;Euro mit Thesen zur Legalisierung von weichen Drogen. &Uuml;ber die Verwendung des Geldes machte er keine Angaben, sein Management erkl&auml;rte, dass er Spendenempf&auml;nger nicht &ouml;ffentlich benennen w&uuml;rde.</p>
<p>2013 war Sido in <i>Die Sp&auml;tz&uuml;nder 2 &ndash; Der Himmel soll warten</i> zu sehen, in der er sich selbst spielt. Im Film <i>Halbe Br&uuml;der</i> des Regisseurs Christian Alvart aus dem Jahr 2014 &uuml;bernahm er an der Seite von Fahri Yardım und Tedros Teclebrhan eine Hauptrolle.</p>
<p>In der Gesangs-Castingshow The Voice of Germany war Sido in der 9.&nbsp;Staffel einer der vier Coaches und erreichte dort mit Kandidatin <i>Freschta Akbarzada</i> den 5. Platz.</p>
<p>2017 war er neben Christian Ulmen und Fahri Yardım in zwei Folgen der Comedy-Fernsehserie <i>Jerks.</i> zu sehen, in der er sich selbst parodierte.</p>
<p>Seit 2020 war Sido in unregelm&auml;&szlig;igen Abst&auml;nden Gast in der Unterhaltungssendung <i>Joko &amp; Klaas gegen ProSieben</i>.</p>
<p>2024 trat er beim TV-Comeback von Stefan Raab auf und sang an der Seite von Raab und Ski Aggu das gemeinsam produzierte Lied <i>Pa aufs Maul</i>.</p>
<h3 data-mw-anchor="Livestreamevents" data-mw-wikitext="">Livestreamevents</h3>
<p>Vom 16. bis 19. Juli 2020 war Sido Teil eines 72-st&uuml;ndigen Livestreams auf dem Twitch-Kanal von Jens &bdquo;Knossi&ldquo; Knossalla. Am sogenannten &bdquo;Angelcamp&ldquo; nahe Brandenburg an der Havel waren au&szlig;er ihm und Knossalla noch Manny Marc und Sascha Hellinger sowie diverse G&auml;ste wie MontanaBlack, Kool Savas, Frauenarzt, Andreas Bourani und Pietro Lombardi beteiligt. Am ersten Tag knackte der Stream mit zeitweise rund 220.000 gleichzeitigen Zuschauern den deutschen Zuschauerrekord auf der Streaming-Plattform Twitch, der am Abend des dritten Tages sogar auf &uuml;ber 300.000 parallele Zuschauer ausgebaut wurde. Ein weiteres zweit&auml;giges Livestream-Event fand in der gleichen vierk&ouml;pfigen Besetzung unter dem Namen &bdquo;Horrorcamp&ldquo;, 30. Oktober bis 1. November 2020 im Hotel Waldlust statt. Der deutsche Zuschauerrekord wurde bei diesem Event auf &uuml;ber 330.000 parallele Zuschauer ausgebaut.</p>
<h3 data-mw-anchor="Weitere_Gesch&auml;ftst&auml;tigkeiten" data-mw-fallback-anchor="Weitere_Gesch.C3.A4ftst.C3.A4tigkeiten" data-mw-wikitext="">Weitere Gesch&auml;ftst&auml;tigkeiten</h3>
<p>Mitte 2010 er&ouml;ffnete er in Berlin ein Tattoo-Gesch&auml;ft mit dem Namen <i>Ich und meine Katze</i>, 2015 kam ein weiterer Laden in M&uuml;nchen dazu. Das M&uuml;nchner Studio wurde 2017 wieder geschlossen, auch die Berliner Niederlassung gibt es nicht mehr.</p>
<p>Anfang 2013 brachte Sido in Zusammenarbeit mit der belgischen Firma <i>On.Earz</i> seine Kopfh&ouml;rer <i>Superstarz</i> auf den Markt. 2015 er&ouml;ffnete Sido in M&uuml;nchen eine Bar und ein weiteres T&auml;towierstudio. In Zusammenarbeit mit Burkhard Westerhoff kreierte Sido zudem seinen eigenen Wodka <i>(Kabumm)</i>.</p>
<p>Sido gilt &uuml;berdies als einer der Finanziers der Web-TV-Sendung 51TV mit Playboy 51. Am 1. August 2010 war er selbst Gast in der zweist&uuml;ndigen Liveshow, in der er auch ein Urlaubsvideo vorstellte und im Duett mit &Ccedil;alıkıran diverse Rapzeilen vortrug.</p>
<p>Im Jahr 2015 wurde von Sido das Independent-Label <i>Goldzweig</i> gegr&uuml;ndet.</p>
<h2 data-mw-anchor="Kontroversen" data-mw-wikitext="">Kontroversen</h2>
<h3 data-mw-anchor="Auseinandersetzungen_mit_anderen_Musikern" data-mw-wikitext="">Auseinandersetzungen mit anderen Musikern</h3>
<p>2004 kam es im Backstage-Bereich des <i>MTV HipHop Open</i> in Stuttgart zu einer Schl&auml;gerei zwischen Sido und dem Rapper Azad. &Uuml;ber die weiteren Beteiligten und den genauen Ablauf der Auseinandersetzung gibt es widerspr&uuml;chliche Angaben. Anlass soll eine von Sido auf der B&uuml;hne ausgesprochene, sexuelle Beleidigung gegen Azads Mutter gewesen sein.</p>
<p>Am 27. Januar 2007 kritisierte Sido bei der Show <i>TRL</i> die Band Linkin Park und Bandmitglied Mike Shinodas Nebenprojekt Fort Minor. Dies sorgte f&uuml;r Aufruhr in den Fangemeinden beider Bands.</p>
<h3 data-mw-anchor="Strafverfahren" data-mw-wikitext="">Strafverfahren</h3>
<p>Am 12. Oktober 2009 wurde ein Verfahren gegen Sido wegen Beleidigung, Bedrohung und K&ouml;rperverletzung er&ouml;ffnet. In der Anklage wurde ihm unter anderem vorgeworfen, eine gehbehinderte Frau mit Steinen beworfen zu haben, was Sido jedoch bis zuletzt bestritt. Das Verfahren wurde gegen Zahlung einer Geldauflage von 12.000&nbsp;Euro und Zahlung von 2.000&nbsp;Euro an die Rentnerin eingestellt.</p>
<h3 data-mw-anchor="Konflikte_im_Rahmen_von_Sidos_T&auml;tigkeit_f&uuml;r_den_ORF" data-mw-fallback-anchor="Konflikte_im_Rahmen_von_Sidos_T.C3.A4tigkeit_f.C3.BCr_den_ORF" data-mw-wikitext="">Konflikte im Rahmen von Sidos T&auml;tigkeit f&uuml;r den ORF</h3>
<p>Im September 2011 kam es bei der ORF-Castingshow <i>Die Gro&szlig;e Chance</i> zu einem Streit zwischen Sido und dem <i>Kronen-Zeitung</i>-Kolumnisten Michael Jeann&eacute;e. Nachdem Jeann&eacute;e backstage vor laufender Kamera erkl&auml;rt hatte: &bdquo;Der Sido, der geh&ouml;rt vernichtet&ldquo;, brachte die <i>Kronen Zeitung</i> einen sehr negativen Artikel &uuml;ber den Rapper unter dem Titel <i>Das Leben des &bdquo;ORF-Stars&ldquo; als einziger Mix aus Kriminalit&auml;t und Taktlosigkeit</i>. Sido ging aufgrund des Artikels juristisch gegen die <i>Kronen Zeitung</i> vor, verklagte sie erfolgreich wegen &uuml;bler Nachrede und auf Schadenersatz in H&ouml;he von 7.000&nbsp;Euro.</p>
<p>Im November 2011 sorgte Sido im Rahmen einer Gala in Wien durch die Aussage &bdquo;Ihr &Ouml;sterreicher habt uns da mal einen r&uuml;bergeschickt, der uns Ordnung beigebracht hat!&ldquo; f&uuml;r einen Eklat. Dies wurde als Anspielung auf Adolf Hitler interpretiert. Einige ORF-Moderatoren, darunter Martina Kaiser und Eberhard Forcher, reagierten mit Emp&ouml;rung auf die Aussagen, zumal Sido vom &Ouml;sterreichischen Rundfunk gef&ouml;rdert wurde. ORF-Programmdirektor Wolfgang Lorenz erkl&auml;rte daraufhin: &bdquo;Der Satz, der w&auml;hrend Sidos B&uuml;hnenshow gefallen ist, war ausschlie&szlig;lich ironisch gemeint und ein Versuch des K&uuml;nstlers, die Stimmung auf der Tanzfl&auml;che zu heben. Von der &uuml;berwiegenden Zahl der Anwesenden wurde diese Ironie auch erkannt und daher mit einem Schmunzeln quittiert.&ldquo;</p>
<p>Am 20. Oktober 2012 gab der ORF bekannt, die Zusammenarbeit mit Sido mit sofortiger Wirkung zu beenden. Am Vortag war es im Anschluss an die Liveshow <i>Die gro&szlig;e Chance</i> zu einer Auseinandersetzung zwischen dem ORF-Reporter Dominic Heinzl und Sido gekommen, im Zuge derer Sido handgreiflich wurde. Gem&auml;&szlig; einem von Heinzl ver&ouml;ffentlichten Videomitschnitt entwickelte sich das Zusammentreffen der beiden Kontrahenten zu einem Streit. Die Konfrontation eskalierte, und Sido begann daraufhin, Heinzl w&uuml;st zu beschimpfen, und attackierte ihn schlie&szlig;lich mit einem Faustschlag ins Gesicht, woraufhin Heinzl zu Boden ging. Am 21. Oktober 2012 entschuldigte sich Sido via Twitter bei Heinzls Mutter f&uuml;r eine im Rahmen der Auseinandersetzung ge&auml;u&szlig;erte Beleidigung.</p>
<p>Am 31. Oktober 2012 teilte der ORF mit, dass Sido nach einer Woche Pause wieder Bestandteil der Jury der Sendung <i>Die gro&szlig;e Chance</i> sei. Der ORF begr&uuml;ndete diese &uuml;berraschende Entscheidung damit, dass sich beide beteiligten Personen einsichtig ihrer falschen Handlung gezeigt haben und somit die Wiedereinstellung Sidos als Beispiel f&uuml;r das ideale Ende eines Streites &ndash; die Vers&ouml;hnung und der Neustart &ndash; zu sehen ist. In seinem Lied <i>Hier bin ich wieder</i> spielt Sido mit der Textzeile &bdquo;[&hellip;] Heinzl macht ne Judorolle. Auf dem Boden, weil er sein Niveau da suchen wollte [&hellip;]&ldquo; auf den Vorfall an.</p>
<h3 data-mw-anchor="Verschw&ouml;rungstheorien" data-mw-fallback-anchor="Verschw.C3.B6rungstheorien" data-mw-wikitext="">Verschw&ouml;rungstheorien</h3>
<p>In einem Video mit dem Hip-Hopper Ali Bumaye erweckte Sido den Eindruck, dass er an die QAnon-Verschw&ouml;rungstheorie glaubt, der zufolge ein &bdquo;deep state&ldquo;, eine unsichtbare Schattenregierung, in unterirdischen Tunnelsystemen Millionen von Kindern missbrauche, foltere und t&ouml;te und aus ihrem Blut Adrenochrom gewinne. Sido sprach in dem Interview von Kindern, die &bdquo;auf unerkl&auml;rliche Weise verschwinden&ldquo;, und von &bdquo;sehr reichen, sehr m&auml;chtigen Leuten&ldquo;. Er habe zwar &bdquo;keine Ahnung&ldquo;, was sie mit den Kindern machen, er glaube jedoch, dass es &bdquo;so was&ldquo; geben k&ouml;nne. Au&szlig;erdem, so Sido, glaube er &bdquo;schon, die gro&szlig;en Medien sind unterwandert. Die geh&ouml;ren alle einem reichen Typen, die sorgen daf&uuml;r, dass er und seinesgleichen gesch&uuml;tzt werden&ldquo;. Man brauche &bdquo;wahrhaftige alternative Medien, die auch mal sagen, ich wei&szlig; es nicht hundertprozentig, aber es k&ouml;nnte so sein&ldquo;. Auf Xavier Naidoos Verschw&ouml;rungstheorien angesprochen, attestierte Sido Naidoo, dieser k&auml;me &bdquo;aus der Frankfurt-Ecke&ldquo;, und er kenne andere Rapper aus Frankfurt, die best&auml;tigt h&auml;tten, es gebe &bdquo;so was, besonders in Frankfurt&ldquo;. Sido erkl&auml;rte, der &bdquo;alte Rothschild&ldquo; habe seinen Sohn nach Frankfurt geschickt, deshalb sei &bdquo;Frankfurt auch eine B&ouml;rsenstadt&ldquo;.</p>
<p>Daf&uuml;r kritisierte Eliran Kendi von <i>Mannheim24</i> Sido: Solange man das Wort &bdquo;Jude&ldquo; umgehe und durch &bdquo;Rothschild&ldquo; ersetze, k&ouml;nne man zwar nicht wegen Volksverhetzung belangt werden, verbreite aber dennoch unterschwelligen Judenhass. Kendi zufolge greife Sido &bdquo;in die antisemitische Trickkiste&ldquo; und &bdquo;trigger[e] [&hellip;] die Zuschauer gezielt in die Richtung der j&uuml;dischen Weltverschw&ouml;rung&ldquo;. Auf <i>Hiphop.de</i> sagte Sido, mit den Attila Hildmanns und KenFMs habe er jedoch &bdquo;nichts zu tun&ldquo;, er &bdquo;lache [sich] kaputt &uuml;ber die&ldquo;.</p>
<h2 data-mw-anchor="Diskografie" data-mw-wikitext="">Diskografie</h2>
<p><b>Studioalben</b></p>
<h2 data-mw-anchor="Filmografie" data-mw-wikitext="">Filmografie</h2>
<h3 data-mw-anchor="Kinofilme" data-mw-wikitext="">Kinofilme</h3>
<ul>
<li>2009: M&auml;nnersache</li>
<li>2011: Blutzbr&uuml;daz</li>
<li>2015: Halbe Br&uuml;der</li>
</ul>
<h3 data-mw-anchor="Fernsehfilme" data-mw-wikitext="">Fernsehfilme</h3>
<ul>
<li>2013: Die Sp&auml;tz&uuml;nder 2 &ndash; Der Himmel soll warten</li>
<li>2017: Eine Braut kommt selten allein</li>
</ul>
<h3 data-mw-anchor="Fernsehserien" data-mw-wikitext="">Fernsehserien</h3>
<ul>
<li>2014: Deutsches Fleisch, Zeichentrickserie f&uuml;r Erwachsene, Sprecher von <i>Rapper Sido</i> in einer Folge</li>
<li>2017: Jerks., Comedy-Fernsehserie, Gastauftritte in zwei Folgen</li>
<li>2018: Blockbustaz, Comedyserie, Gastauftritte in zwei Folgen der 2. Staffel</li>
<li>2020: Check Check, Comedyserie, Gastauftritt in einer Folge der 2. Staffel</li>
<li>2025: Intimate, Comedyserie, Gastauftritt in zwei Folgen der 2. Staffel</li>
</ul>
<h3 data-mw-anchor="Fernsehshows" data-mw-wikitext="">Fernsehshows</h3>
<ul>
<li>2007: Popstars</li>
<li>2011: Helden von morgen</li>
<li>2011: Blockstars &ndash; Sido macht Band</li>
<li>2012&ndash;2013: Die gro&szlig;e Chance</li>
<li>2016: In the Box</li>
<li>2018: X Factor</li>
<li>2019: The Voice of Germany, Coach in der 9. Staffel</li>
<li>seit 2020: Joko &amp; Klaas gegen ProSieben (Gastauftritte)</li>
<li>2023: Wer stiehlt mir die Show?, Teilnehmer</li>
<li>2024: Der Clark Final Fight Stefan Raab vs. Regina Halmich (Gastauftritt)</li>
<li>2025: Raabs Pokernacht, Teilnehmer</li>
</ul>
<h2 data-mw-anchor="Auszeichnungen" data-mw-wikitext="">Auszeichnungen</h2>
<p><b>1 Live Krone</b></p>
<ul>
<li>2015: in der Kategorie <i>Beste Single</i> f&uuml;r <i>Astronaut</i> mit Andreas Bourani</li>
<li>2019: in der Kategorie <i>Bester K&uuml;nstler</i></li>
</ul>
<p><b>Comet</b></p>
<ul>
<li>2004: in der Kategorie <i>Newcomer National</i></li>
<li>2009: in der Kategorie <i>Bester Song</i></li>
<li>2010: in der Kategorie <i>Bester Song</i></li>
<li>2011: in der Kategorie <i>Bester K&uuml;nstler</i></li>
</ul>
<p><b>Deutscher Musikautorenpreis</b></p>
<ul>
<li>2015: <i>Erfolgreichstes Werk des Jahres</i> f&uuml;r <i>Au revoir</i> mit Mark Forster</li>
<li>2016: <i>Erfolgreichstes Werk des Jahres</i> f&uuml;r <i>Astronaut</i> mit Andreas Bourani</li>
</ul>
<p><b>ECHO Pop</b></p>
<ul>
<li>2010: in der Kategorie <i>Bestes Video</i> f&uuml;r <i>Hey du!</i></li>
<li>2012: in der Kategorie <i>Bestes Video</i> f&uuml;r <i>So mach ich es</i> mit Bushido</li>
</ul>
<p><b>Hiphop.de Awards</b></p>
<ul>
<li>2011: Bestes Video National f&uuml;r <i>So mach ich es</i> (mit Bushido)</li>
<li>2013: Bestes Video National f&uuml;r <i>Einer dieser Steine</i></li>
<li>2018: Lebenswerk national</li>
</ul>
<p><b>Bravo Otto</b></p>
<ul>
<li>2004: in <i>Gold</i> in der Kategorie <i>Rapper National</i></li>
<li>2006: in <i>Silber</i> in der Kategorie <i>Bester Rapper National</i></li>
<li>2007: in <i>Silber</i> in der Kategorie <i>Bester Rapper National</i></li>
</ul>
<p><b>Juice-Awards</b></p>
<ul>
<li>2006: Platz 1 in der Kategorie <i>Album National</i> f&uuml;r <i>Ich</i></li>
</ul>
<p><b>Goldenes Tape</b></p>
<ul>
<li>2007: f&uuml;r 15 Nummer-1-Platzierungen des Videos <i>Stra&szlig;enjunge</i> in der MTV-Show <i>Total Request Live</i></li>
</ul>
<p><b>Swiss Music Awards</b></p>
<ul>
<li>2009: in der Kategorie <i>Best Album Urban International</i></li>
</ul>
<p><b>MTV Europe Music Awards</b></p>
<ul>
<li>2010: in der Kategorie <i>Best German Act</i></li>
</ul>
<p><b>Guinness World Records</b></p>
<ul>
<li>2023: In der Sendung <i>Wer stiehlt mir die Show?</i> stellte Sido einen Weltrekord auf, indem er mit sieben St&uuml;ck die &bdquo;meisten Donuts in 30 Sekunden&ldquo; aufeinanderstapelte. Der Rekord wurde schon wenige Monate sp&auml;ter von einem Zuschauenden gebrochen.</li>
</ul>
<h2 data-mw-anchor="Weblinks" data-mw-wikitext="">Weblinks</h2>
<ul>
<li>Sido bei laut.de</li>
<li>Sido bei Discogs</li>
<li>Werke von und &uuml;ber Sido im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek</li>
<li>Sido bei IMDb</li>
</ul>
<h2 data-mw-anchor="Einzelnachweise" data-mw-wikitext="">Einzelnachweise</h2>
<div style="float: right;">Source : <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://de.wikipedia.org/wiki?curid=288836">Wikipedia</a></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Samra</title>
      <description><![CDATA[Samra (* 15. Januar 1995 in Berlin; b&uuml;rgerlich Hussein Akkouche) ist ein deutscher Rapper und Unternehmer, dessen Werke gr&ouml;&szlig;tenteils dem Deutschrap zuzuordnen sind. Er besitzt das Label Cataleya Edition, dessen...]]></description>
      <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 23:34:00 +0000</pubDate>
      <link>https://www.energy-radio-nb.info/kunstler/samra-27</link>
      <guid>https://www.energy-radio-nb.info/kunstler/samra-27</guid>
      <content:encoded><![CDATA[<p><b>Samra</b> (* 15. Januar 1995 in Berlin; b&uuml;rgerlich <i>Hussein Akkouche</i>) ist ein deutscher Rapper und Unternehmer, dessen Werke gr&ouml;&szlig;tenteils dem Deutschrap zuzuordnen sind. Er besitzt das Label <i>Cataleya Edition</i>, dessen Verlag seit 2022 &uuml;ber iGroove abgewickelt wird.</p>
<h2 data-mw-anchor="Leben_und_Karriere" data-mw-wikitext="">Leben und Karriere</h2>
<h3 data-mw-anchor="Fr&uuml;he_Jugend" data-mw-fallback-anchor="Fr.C3.BChe_Jugend" data-mw-wikitext="">Fr&uuml;he Jugend</h3>
<p>Die Eltern von Samra stammen aus dem S&uuml;den des Libanon. Er selbst wurde in Berlin geboren, hat die deutsche Staatsb&uuml;rgerschaft und wuchs zusammen mit f&uuml;nf Geschwistern in der Thermometersiedlung in Berlin-Lichterfelde auf.</p>
<h3 data-mw-anchor="Anf&auml;nge_und_fr&uuml;he_Zusammenarbeiten_(2009&ndash;2016)" data-mw-fallback-anchor="Anf.C3.A4nge_und_fr.C3.BChe_Zusammenarbeiten_.282009.E2.80.932016.29" data-mw-wikitext="">Anf&auml;nge und fr&uuml;he Zusammenarbeiten (2009&ndash;2016)</h3>
<p>Ab 2009 ver&ouml;ffentlichte Samra, damals noch unter dem K&uuml;nstlernamen Pimp Hussin, seine ersten Songs. Es folgten erste Auftritte bei Veranstaltungen wie der Graffitibox Summerjam. Nach weiteren Namens&auml;nderungen in Samra45 bzw. Samra, was auf Arabisch so viel wie &bdquo;Die Dunkle&ldquo; bedeutet, schloss sich der Berliner Rapper Alpa Guns Caney Armee an. Nach einem ersten Feature auf dem Album <i>Ehrensache II</i> von Alpa Gun im Jahr 2015 sorgte Samra auf dessen Album <i>Zur&uuml;ck zur Stra&szlig;e</i> zum ersten Mal f&uuml;r Aufmerksamkeit. Kurz darauf &auml;u&szlig;erte Farid Bang Interesse, Samra bei seinem Label Banger Musik unter Vertrag zu nehmen. 2016 folgte ein Track mit dem YouTuber und Rapper Mert.</p>
<h3 data-mw-anchor="EGJ-Signing,_erste_Charterfolge_und_kommerzieller_Durchbruch_(2017&ndash;2019)" data-mw-fallback-anchor="EGJ-Signing.2C_erste_Charterfolge_und_kommerzieller_Durchbruch_.282017.E2.80.932019.29" data-mw-wikitext="">EGJ-Signing, erste Charterfolge und kommerzieller Durchbruch (2017&ndash;2019)</h3>
<p>2017 unterschrieb Samra einen Vertrag bei Bushidos Label Ersguterjunge. Samra bezeichnete den Vertrag Jahre sp&auml;ter als Knebelvertrag, bei dem er selbst nur 20 Prozent der Einnahmen erhalten habe. Am 13. April 2018 erschien seine erste Single <i>Rohdiamant</i>, die Platz 26 der deutschen Charts erreichte. Kurz darauf kam es zur Trennung Bushidos vom Abou-Chaker-Clan und Samra blieb neben Bushido als einziges aktives Signing auf dem Label zur&uuml;ck, bis der Rapper Capital Bra das Label wieder zu einem Trio erweiterte. Bushido und Samra reisten nach Japan und drehten dort das Video zum Song <i>Hades</i>, der ersten Single aus Bushidos n&auml;chstem Album <i>Mythos</i>. Die Single erreichte am 22. Juni 2018 Platz 8 der deutschen Singlecharts.</p>
<p>Am 5. Juli 2018 erschien der Track <i>F&uuml;r euch alle</i> zusammen mit Bushido und Capital Bra. Die Single erreichte Platz eins der deutschen und &ouml;sterreichischen Singlecharts. F&uuml;r Samra und Bushido war es der erste Nummer-eins-Hit in beiden L&auml;ndern. Am 9. November 2018 wurde das Lied <i>Cataleya</i> ver&ouml;ffentlicht, welches Platz eins der deutschen Singlecharts erreichte. Samra belegte damit das zweite Mal die Spitzenposition. Am 11. Januar 2019 erschien &uuml;ber den Streamingdienst Amazon Music ein neuer Track namens <i>Instinkte</i> als Exklusivtitel. Kurz darauf wurde dazu ein Musikvideo auf YouTube ver&ouml;ffentlicht, welches den ersten Platz der deutschen Trends erreichen konnte. Der Song stellte Samras letzte Ver&ouml;ffentlichung unter Ersguterjunge dar.</p>
<h3 data-mw-anchor="Signing_bei_Universal_Urban,_Berlin_lebt_2_und_Rekorde_mit_Capital_Bra_(2019_&ndash;_2020)" data-mw-fallback-anchor="Signing_bei_Universal_Urban.2C_Berlin_lebt_2_und_Rekorde_mit_Capital_Bra_.282019_.E2.80.93_2020.29" data-mw-wikitext="">Signing bei Universal Urban, <i>Berlin lebt 2</i> und Rekorde mit Capital Bra (2019 &ndash; 2020)</h3>
<p>Am 15. M&auml;rz 2019 ver&ouml;ffentlichte Samra mit Capital Bra die Kollaboration <i>Wir ticken</i> &uuml;ber Capital Bras Label Bra Musik. Das Lied stieg auf Anhieb auf Platz eins der deutschen Singlecharts ein. Anfang April 2019 wurde bekannt, dass Samra sich, wie bereits auch kurz zuvor Capital Bra, von Bushidos Label Ersguterjunge getrennt hat und einen Vertrag bei Universal Urban unterschrieben hat. Der Trennung war bereits im Januar 2019 der Song <i>Fick 31er</i> von Capital und Samra vorausgegangen, f&uuml;r das die beiden Rapper das Instrumental des Tracks <i>Nie wieder</i> ihres ehemaligen Labelchefs benutzten. Mit der Ver&ouml;ffentlichung <i>Harami</i> erreichte Samra im April 2019 das vierte Mal die Spitze der deutschen Singlecharts. Der Song war die erste Auskopplung aus der <i>Travolta</i>-EP, die dem Album <i>CB6</i> von Capital Bra beilag. Nur einen Monat sp&auml;ter stieg auch die Zusammenarbeit <i>Wieder Lila</i> mit Capital Bra auf Platz eins der deutschen Singlecharts ein.</p>
<p>Eine Woche sp&auml;ter brachte er die Single <i>Marlboro Rot</i> heraus, welche auf YouTube mehr als 2 Millionen Klicks innerhalb von 2 Tagen erreichte. F&uuml;r den 13. September 2019 war urspr&uuml;nglich Samras Deb&uuml;talbum <i>Marlboro Rot</i> angek&uuml;ndigt worden, welches jedoch im Juni 2019 in <i>Smoking Kill</i> umbenannt wurde und am 28. Februar 2020 erscheinen sollte. Am 4. Oktober 2019 kam ein Kollaboalbum mit Capital Bra heraus, welches den Titel <i>Berlin lebt 2</i> trug und eine Hommage an Capital Bras Album <i>Berlin lebt</i> (2018) ist. Im Vorfeld wurden daraus bereits die Singles <i>Tilidin</i>, <i>Zombie</i>, <i>Nummer 1</i>, <i>Huracan</i> und <i>110</i> ver&ouml;ffentlicht. Mit Letzterem brachen Capital Bra und Samra in Deutschland sowohl den Rekord f&uuml;r den meistgestreamten Song innerhalb eines Tages als auch den f&uuml;r den am h&auml;ufigsten gestreamten Titel in einer Woche mit rund 15 Millionen Aufrufen.</p>
<p>Trotz des gro&szlig;en Erfolges von <i>Berlin lebt 2</i> verschwand Samra durch die Deaktivierung seines Instagram-Kontos am 4. Oktober 2019. Am 5. Dezember 2019 meldete Samra sich zur&uuml;ck und ver&ouml;ffentlichte am 6. Dezember die Single <i>Colt</i>.</p>
<h3 data-mw-anchor="Ver&ouml;ffentlichung_von_Jibrail_&amp;_Iblis,_Rohdiamant_und_Trennung_von_Capital_Bra_(2020&ndash;2021)" data-mw-fallback-anchor="Ver.C3.B6ffentlichung_von_Jibrail_.26_Iblis.2C_Rohdiamant_und_Trennung_von_Capital_Bra_.282020.E2.80.932021.29" data-mw-wikitext="">Ver&ouml;ffentlichung von <i>Jibrail &amp; Iblis, Rohdiamant</i> und Trennung von Capital Bra (2020&ndash;2021)</h3>
<p>Am 16. April 2020 erschien mit <i>Jibrail &amp; Iblis</i> das erste Soloalbum von Samra. Es erreichte die Spitzenposition der Albumcharts in Deutschland, der Schweiz und &Ouml;sterreich. Am 21. Januar 2021 gab Capital Bra in einem auf Instagram ver&ouml;ffentlichten Video unter dem Titel <i>Die Augen l&uuml;gen nie Chico</i> die Trennung von Samra bekannt. In einem Interview mit dem YouTuber Leeroy Matata im November 2022 &auml;u&szlig;erte Samra, dass der Track samt dem dazugeh&ouml;rigen Video nicht in die &Ouml;ffentlichkeit geh&ouml;rt h&auml;tte. Mittlerweile h&auml;tten er und Capital Bra sich allerdings ausgesprochen und vertragen.</p>
<h3 data-mw-anchor="Gr&uuml;ndung_von_Cataleya_Edition_und_erste_Signings_(2021_&ndash;_heute)" data-mw-fallback-anchor="Gr.C3.BCndung_von_Cataleya_Edition_und_erste_Signings_.282021_.E2.80.93_heute.29" data-mw-wikitext="">Gr&uuml;ndung von Cataleya Edition und erste Signings (2021 &ndash; heute)</h3>
<p>Anfang 2021 wurde bekannt, dass Samra mit <i>Cataleya Edition</i> sein eigenes Label gegr&uuml;ndet hat, f&uuml;r den iGroove als Vertrieb fungiert. Mit Ano im Januar 2021 sowie Bojan im August 2021 konnte Samra die ersten beiden Signings verzeichnen. Am 13. Mai 2022 wurde ein gemeinsamer Sampler der drei Rapper mit dem Titel <i>Cataleya Ed1tion</i> ver&ouml;ffentlicht.</p>
<p>Am 25. Februar 2025 erschien seine Autobiografie <i>1995 Lichterfelde</i>, die Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste Sachbuch (Paperback) erreichte. Aus diesem Anlass gab er im Einkaufszentrum Gropius Passagen in Berlin-Neuk&ouml;lln ein Gratiskonzert, bei dem jedoch 3000 Fans statt der erwarteten 700 kamen. In dem darauf folgenden Gedr&auml;nge wurden nach Polizeiangaben 18 Menschen verletzt, nachdem ein Besucher Pfefferspray verwendet haben soll.</p>
<p>Am 11. Juli 2025 erschien sein drittes Soloalbum <i>Kareem</i>, benannt nach seinem am 16. M&auml;rz 2024 geborenen Sohn. Das Album hat eine Laufl&auml;nge von 1,5 Stunden mit insgesamt 27 Tracks. Es erreichte Platz 2 der deutschen Charts.</p>
<h2 data-mw-anchor="Unternehmerische_T&auml;tigkeiten" data-mw-fallback-anchor="Unternehmerische_T.C3.A4tigkeiten" data-mw-wikitext="">Unternehmerische T&auml;tigkeiten</h2>
<p>In seinem Heimatort Berlin-Lichterfelde besitzt Samra einen Friseursalon namens <i>Cutaleya</i>. 2022 brachte Samra mit <i>Undercover Vapes</i> eine Reihe von eigenen E-Zigaretten auf den Markt. Im Fr&uuml;hjahr 2023 er&ouml;ffnete er mit <i>Cataleya Ink</i> au&szlig;erdem sein erstes Tattoostudio in Berlin.</p>
<h2 data-mw-anchor="Musikstil" data-mw-wikitext="">Musikstil</h2>
<p>Der Stil von Samra l&auml;sst sich insbesondere dem Stra&szlig;enrap zuordnen. Seine Texte tr&auml;gt Samra dabei mit einer &bdquo;markant brachialen Stimme und der inbr&uuml;nstigen, kantigen Delivery&ldquo; vor. &bdquo;Wenn [Samra] einsetzt, schl&auml;gt er ein wie ein D&auml;mon, hungrig, z&auml;hnefletschend, ein Flow und Stimmeinsatz, der durch Mark und Bein geht&ldquo;, schreibt Yannik G&ouml;lz von laut.de. Der ZEIT-Journalist Lars Weisbrod bezeichnet den Song <i>Huracan</i> von Samra und Capital Bra wegen den Zeilen &bdquo;Zwanzig Darby Huper in 'nem Hurac&aacute;n&ldquo; im Feuilleton-Podcast <i>Die sogenannte Gegenwart</i> als &bdquo;wichtig f&uuml;r den deutschen Rap&ldquo;. 2019, 2020 und 2021 war Samra in Deutschland der zweit-, dritt-, bzw. f&uuml;nft-meistgestreamte K&uuml;nstler auf der Plattform Spotify.</p>
<h2 data-mw-anchor="Kontroversen" data-mw-wikitext="">Kontroversen</h2>
<p>Im Juni 2021 beschuldigte eine Frau Samra &ouml;ffentlich und unter gro&szlig;em Medienecho, sie ein Jahr zuvor vergewaltigt zu haben. Samra bestritt die Anschuldigungen vehement, er werde &bdquo;den Sachverhalt von der Staatsanwaltschaft kl&auml;ren lassen&ldquo;, da diejenige, die ihn beschuldige, die Sache nicht zur Anzeige bringen wolle. Der Vorfall l&ouml;ste in Deutschland unter dem Hashtag <i>#DeutschrapMeToo</i> eine MeToo-Bewegung aus, in deren Rahmen zahlreiche Erfahrungsberichte &uuml;ber sexuellen Missbrauch durch deutsche Rapper ver&ouml;ffentlicht wurden. Das Label Universal Music setzte die Zusammenarbeit bis zur Aufkl&auml;rung der Anschuldigungen gegen Samra aus, dieser entfernte sich daraufhin vom Label und beendete die Zusammenarbeit seinerseits endg&uuml;ltig. Samras zuvor beworbener Gin <i>Asmarani</i>, welcher wenige Tage sp&auml;ter erscheinen sollte, wurde vom Kooperationspartner Berentzen aufgrund der Vergewaltigungsvorw&uuml;rfe annulliert. Im Juli 2021 erwirkte Samra vor dem Landgericht K&ouml;ln eine einstweilige Verf&uuml;gung gegen seine Anschuldigerin, die es der Frau untersagt, weiterhin &ouml;ffentlich zu behaupten, Samra habe sie sexuell missbraucht. Nachdem diese die Vorw&uuml;rfe online wiederholte, erwirkte Samra innerhalb weniger Tage die Verh&auml;ngung eines Ordnungsgeldes gegen seine Anschuldigerin. Das Strafverfahren endete mit einem Freispruch f&uuml;r Samra. 2025 thematisierte er den Gerichtsprozess und das auf die Anschuldigungen folgende &bdquo;Cancelling&ldquo; in seinem Album <i>Kareem</i>.</p>
<p>Im November 2022 sprach Samra im Interview mit Leeroy Matata &uuml;ber seine jahrelange Drogensucht und die negativen Auswirkungen des Konsums. Seit Oktober 2021 konsumiere er keinerlei Drogen mehr.</p>
<h2 data-mw-anchor="Privates" data-mw-wikitext="">Privates</h2>
<p>Samra ist verheiratet. Er ist Muslim. Nach eigenen Angaben ist er Fan des 1. FC Magdeburg. 2024 wurde er Vater eines Kindes.</p>
<h2 data-mw-anchor="Diskografie" data-mw-wikitext="">Diskografie</h2>
<p><b>Studioalben</b></p>
<h2 data-mw-anchor="Auszeichnungen_und_Nominierungen" data-mw-wikitext="">Auszeichnungen und Nominierungen</h2>
<h3 data-mw-anchor="Erhaltene_Auszeichnungen" data-mw-wikitext="">Erhaltene Auszeichnungen</h3>
<p><b>Hiphop.de Awards</b></p>
<ul>
<li>2018: &bdquo;Bester Newcomer National&ldquo;</li>
<li>2019: &bdquo;Bestes Duo National&ldquo; (mit Capital Bra)</li>
</ul>
<p><b>Hype Awards</b></p>
<ul>
<li>2019: &bdquo;Hype Newcomer&ldquo;</li>
</ul>
<h3 data-mw-anchor="Nominierungen" data-mw-wikitext="">Nominierungen</h3>
<p><b>1 Live Krone</b></p>
<ul>
<li>2019: &bdquo;Beste Single&ldquo; (f&uuml;r <i>110</i> mit Capital Bra und Lea)</li>
<li>2019: &bdquo;Bester Hip-Hop Act&ldquo; (mit Capital Bra)</li>
</ul>
<p><b>Swiss Music Awards</b></p>
<ul>
<li>2020: &bdquo;Beste Gruppe International&ldquo; (mit Capital Bra)</li>
<li>2021: &bdquo;Bester Breaking-Act International&ldquo;</li>
</ul>
<h2 data-mw-anchor="Werke" data-mw-wikitext="">Werke</h2>
<ul>
<li><cite style="font-style: italic;">1995 Lichterfelde</cite>. Riva, M&uuml;nchen 2025, ISBN 978-3-7423-2832-8.<span title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Samra&amp;rft.btitle=1995+Lichterfelde&amp;rft.date=2025-02-25&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783742328328&amp;rft.place=M%C3%BCnchen&amp;rft.pub=Riva">&nbsp;</span></li>
</ul>
<h2 data-mw-anchor="Weblinks" data-mw-wikitext="">Weblinks</h2>
<ul>
<li>Samra bei laut.de</li>
<li>Website von Cataleya Edition (Samras Label)</li>
</ul>
<h2 data-mw-anchor="Einzelnachweise" data-mw-wikitext="">Einzelnachweise</h2>
<div style="float: right;">Source : <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://de.wikipedia.org/wiki?curid=10382328">Wikipedia</a></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Martin Garrix</title>
      <description><![CDATA[Martin Garrix (* 14. Mai 1996 in Amstelveen; mit b&uuml;rgerlichem Namen Martijn Gerard Garritsen) ist ein niederl&auml;ndischer DJ und Musikproduzent.
Im Jahr 2013 hatte er seinen internationalen Durchbruch mit dem Lied A...]]></description>
      <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 23:35:00 +0000</pubDate>
      <link>https://www.energy-radio-nb.info/kunstler/martin-garrix-28</link>
      <guid>https://www.energy-radio-nb.info/kunstler/martin-garrix-28</guid>
      <content:encoded><![CDATA[<p><b>Martin Garrix</b> (* 14. Mai 1996 in Amstelveen; mit b&uuml;rgerlichem Namen <i>Martijn Gerard Garritsen</i>) ist ein niederl&auml;ndischer DJ und Musikproduzent.</p>
<p>Im Jahr 2013 hatte er seinen internationalen Durchbruch mit dem Lied <i>Animals</i>. Seit Beginn seiner Karriere ist er in den Bereichen der Electro- und Dirty-House-Musik aktiv, vertritt seit 2015 jedoch vermehrt melodischere Varianten des Electro-House und Future-Bass. Er ist au&szlig;erdem unter seinen anderen K&uuml;nstlernamen <b>GRX</b> (Big-Room), <b>YTRAM</b> (Deep- &amp; Bass-House) und <b>Area21</b> (in Zusammenarbeit mit dem Rapper Maejor Ali; Future-Bass, Hip-Hop) bekannt.</p>
<h2 data-mw-anchor="Karriere" data-mw-wikitext="">Karriere</h2>
<h3 data-mw-anchor="Kindheit" data-mw-wikitext="">Kindheit</h3>
<p>Martin Garrix lernte ab dem Alter von vier Jahren das Gitarrespielen. Als er acht Jahre alt war, fasste er den Entschluss, sp&auml;ter einmal DJ zu werden, nachdem er Ti&euml;sto bei den Olympischen Spielen in Athen gesehen hatte. Garrix machte seinen Abschluss an der Herman Brood Academy, einer speziellen Schule f&uuml;r Musikproduktion.</p>
<h3 data-mw-anchor="2012:_Musikalische_Anf&auml;nge" data-mw-fallback-anchor="2012:_Musikalische_Anf.C3.A4nge" data-mw-wikitext="">2012: Musikalische Anf&auml;nge</h3>
<p>Um im Musikbusiness Fu&szlig; zu fassen, produzierte Martin Garrix einen Track als Ghost Producer. Wie er dem DJ Magazine 2013 verriet, wurde dieser Song, dessen Namen er nicht sagen darf, von Spinnin&rsquo; Records ver&ouml;ffentlicht und wurde ein gro&szlig;er Erfolg. &bdquo;Sie [Spinnin&rsquo; Records &ndash; Anm.] fanden heraus, dass ich ihn gemacht habe, und luden mich in ihr B&uuml;ro ein und ich spielte ihnen meine anderen Sachen vor&ldquo;, erz&auml;hlte Garrix in dem Interview. Daraufhin sei er bei Spinnin&rsquo; Records unter Vertrag genommen worden. Zun&auml;chst folgte im September 2012 die Solo-Single <i>Keygen</i>. Gemeinsam mit Julian Jordan ver&ouml;ffentlichte Garrix dann im November 2012 den Track <i>BFAM</i>. Im selben Jahr produzierte er au&szlig;erdem f&uuml;r Christina Aguilera einen Remix des Liedes <i>Your Body</i>, der auf der Deluxe-Version ihres Albums Lotus ver&ouml;ffentlicht wurde, sowie einen Remix f&uuml;r Roy Gates&rsquo; Titel <i>Midnight Sun 2.0</i>.</p>
<h3 data-mw-anchor="2013:_Musikalischer_Durchbruch,_Animals_&amp;_Wizard" data-mw-fallback-anchor="2013:_Musikalischer_Durchbruch.2C_Animals_.26_Wizard" data-mw-wikitext="">2013: Musikalischer Durchbruch, <i>Animals</i> &amp; <i>Wizard</i></h3>
<p>Im Februar 2013 ver&ouml;ffentlichte Martin Garrix zusammen mit Sidney Samson den Track <i>Torrent</i>, welcher auf dem Label Musical Freedom, einem Sublabel von Spinnin&rsquo; Records, erschien. Im M&auml;rz brachte Garrix dann gleich zwei Tracks heraus: Einen Remix des Songs <i>Stellar </i>von Daddy&rsquo;s Groove sowie eine Zusammenarbeit mit Jay Hardway mit dem Namen <i>Error 404</i>. Wenige Wochen bevor Martin Garrix&rsquo; zweite Solo-Single <i>Animals</i> erschien, wurde noch ein Track, der in Zusammenarbeit mit TV Noise entstand und <i>Just Some Loops </i>hei&szlig;t, ver&ouml;ffentlicht. Ende September erschien der Martin-Garrix-Remix von <i>Project T</i>, einem Track von Sander van Doorn, Dimitri Vegas und Like Mike.</p>
<p>Ein kommerzieller Erfolg gelang ihm mit seiner zweiten Solover&ouml;ffentlichung <i>Animals</i>. Die Single erschien am 17. Juni 2013 und stieg bis auf Platz 3 der niederl&auml;ndischen Charts. In Belgien und Gro&szlig;britannien erreichte sie Platz 1. Auch in anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern konnte sich <i>Animals</i> als Hit etablieren. Es erreichte die Top 5 in der Schweiz, in Frankreich, in Deutschland, in &Ouml;sterreich und in Schweden. Des Weiteren konnte das Lied eine Platzierung in den USA erlangen und wurde mit insgesamt sieben Platin und zwei goldenen Schallplatten ausgezeichnet.</p>
<p>Da Garrix vorgeworfen wurde, <i>Animals</i> nicht selbst produziert zu haben, sah dieser sich dazu veranlasst, in einem fast 70-min&uuml;tigen Video zu zeigen, wie er den Track gemacht hat. In einem weiteren Video des Future Music Magazine, in dem der niederl&auml;ndische DJ erkl&auml;rt, wie er seine Hitsingle produziert hat, sieht man, dass er teilweise gecrackte Software benutzt, was ihm nochmal einiges an Kritik einbrachte. Laut Martin Garrix basiert die Melodie in <i>Animals</i> auf einem seiner alten Tracks, die er nie ver&ouml;ffentlicht hat. Au&szlig;erdem sei der Titel von dem Lied <i>What It Is</i> des US-amerikanischen Rappers Busta Rhymes inspiriert. Zu <i>Animals </i>erschienen Remixe von Grum, Victor Niglio, Isaac, Oliver Heldens, Jay Ronk, DirtyS und Botnek.</p>
<p>Am 2. Dezember 2013 ver&ouml;ffentlichte Martin Garrix zusammen mit Jay Hardway die Single <i>Wizard</i>. Bereits nach wenigen Stunden stand das Lied in den Top 10 zahlreicher iTunes-Charts, darunter Platz 4 in Deutschland und Nummer 7 in Gro&szlig;britannien. Auch in den offiziellen Single-Charts stieg der Track hoch ein, darunter waren Platz 6 in Belgien, Platz 4 in Schottland, Rang 7 in Gro&szlig;britannien sowie weitere Top-100 Positionen in &uuml;ber 15 L&auml;ndern. In Schweden erhielt das Duo eine Goldene Schallplatte. Das offizielle Musikvideo des Big-Room-Tracks wurde innerhalb eines Jahres &uuml;ber 120 Millionen Mal aufgerufen. &bdquo;Spinnin&rsquo;&ldquo; gab bekannt, dass keine bisherige Ver&ouml;ffentlichung so schnell auf Platz 1 der Beatport-Charts vorger&uuml;ckt war wie <i>Wizard</i>. Remixe steuerten unter anderem Twoloud, Tchami, Mike Hawkins, Yellow Claw und Tom &amp; Jame bei.</p>
<p>Im April 2013 startete Martin Garrix seine eigene w&ouml;chentliche Radioshow <i>The Martin Garrix Show</i>.</p>
<h3 data-mw-anchor="2014:_Zusammenarbeit_mit_anderen_K&uuml;nstlern,_weitere_Erfolge" data-mw-fallback-anchor="2014:_Zusammenarbeit_mit_anderen_K.C3.BCnstlern.2C_weitere_Erfolge" data-mw-wikitext="">2014: Zusammenarbeit mit anderen K&uuml;nstlern, weitere Erfolge</h3>
<p>Mit seiner Edit-Version des Bassjackers-Tracks <i>Crackin</i> stieg Martin Garrix in das neue Jahr ein. Mit seiner neuen Single <i>Helicopter</i>, die am 17. Februar 2014 zusammen mit Firebeatz erschien, konnte Martin Garrix zun&auml;chst nicht an seine Erfolge mit <i>Animals</i> und <i>Wizard</i> ankn&uuml;pfen. Die Single erreichte in den Niederlanden Platz 59 der Charts, in Frankreich Platz 98 und in Belgien Platz 33. In Deutschland, der Schweiz und &Ouml;sterreich reichte es nicht f&uuml;r eine Chartplatzierung.</p>
<p>Am 5. M&auml;rz erschien eine neue Solo-Ver&ouml;ffentlichung von Martin Garrix. <i>Proxy</i> wurde zum kostenlosen Download auf seiner SoundCloud-Seite angeboten. Garrix wollte damit seinen Fans f&uuml;r die Unterst&uuml;tzung 2013 danken. Ende M&auml;rz trat er auf dem Ultra Music Festival 2014 in Miami auf. Dabei pr&auml;sentierte er einige neue Songs, die im Laufe des Jahres ver&ouml;ffentlicht werden sollten. Darunter befinden sich auch gemeinsame Werke mit Afrojack und Dillon Francis.</p>
<p>Am 21. April 2014 erschien <i>Tremor</i>, eine gemeinsame Single mit Dimitri Vegas &amp; Like Mike. Nach wenigen Tagen erreichte sie Platz 1 der Beatport-Charts und konnte insbesondere in Download-Portalen wie iTunes mit hohen Platzierungen punkten. <i>Tremor</i> entwickelte sich zu einem der fortan bekanntesten Big-Room-Lieder &uuml;berhaupt. Mit <i>Gold Skies</i> ver&ouml;ffentlichten Sander van Doorn, Martin Garrix und DVBBS im Juni einen weiteren Track, der die Beatport-Charts eroberte.</p>
<p>In den ersten Monaten des Jahres 2014 wurde bekannt, dass neben Ti&euml;sto auch Martin Garrix in das Line-Up der Sendung &bdquo;BBC Radio 1&rsquo;s Residency&ldquo; aufgenommen werden sollte. Am 1. Mai absolvierte Garrix seine erste Sendung bei dem Sender BBC Radio 1. Bis zum 4. Dezember 2014 meldete er sich monatlich in seiner einst&uuml;ndigen Sendung mit &bdquo;energiegeladener Partymusik und den neuesten exklusiven Tracks aus dem Studio&ldquo;.</p>
<p>Nach <i>Crackin&rsquo;</i> erschien am 7. Juli 2014 eine weitere Edit-Version von Garrix, diesmal mit dem Track <i>Backlash</i> von DubVision. Ende Juli 2014 lud Garrix eine Preview des Titels <i>Turn Up The Speakers</i>, welcher in Zusammenarbeit mit Afrojack entstanden war, bei Soundcloud hoch. Das Erscheinungsdatum war der 25. August 2014. F&uuml;r wenige Tage erreichte die Single Platz 1 der Beatport-Top-Ten.</p>
<p>Mit einer ungew&ouml;hnlichen PR-Aktion k&uuml;ndigten Martin Garrix und MOTi Mitte September ihren neuen Track <i>Virus </i>an. Auf dem Twitter-Account der beiden K&uuml;nstler wurden dazu Tweets ver&ouml;ffentlicht, die darauf hindeuteten, dass die DJs und Produzenten gehackt worden sein k&ouml;nnten. Auf der Webseite von Garrix flackerte jedoch ein Text im Code-Stil, der das Ver&ouml;ffentlichungsdatum, den 13. Oktober, bekanntgab. Dar&uuml;ber hinaus f&uuml;hrte eine URL zu einem eine Stunde und 40 Minuten langen Video auf YouTube, das nur eine Zahlenfolge, geschrieben im Computer-Stil, zeigte. Im Oktober 2014 verpasste Garrix nur knapp den Einzug unter die DJ Mag Top 100 DJs Top 3 und landete auf Rang 4.</p>
<h3 data-mw-anchor="2015:_Musikalische_Neuausrichtung" data-mw-wikitext="">2015: Musikalische Neuausrichtung</h3>
<h4 data-mw-anchor="Anfang_2015:_Stilwechsel_&amp;_UMF-Auftritt" data-mw-fallback-anchor="Anfang_2015:_Stilwechsel_.26_UMF-Auftritt" data-mw-wikitext="">Anfang 2015: Stilwechsel &amp; UMF-Auftritt</h4>
<p>Nach dem Lied <i>Virus</i> begann Martin Garrix zum Jahr 2015 sich neu zu pr&auml;sentieren. Am 24. Januar 2015 spielte Danny Howard beim britischen Radiosender BBC Radio 1 die Premiere von <i>Forbidden Voices</i>, welches starke melodische Einfl&uuml;sse aufweist und nicht seinem vorher typischen Big-Room-Stil entsprach. Der Song wurde ab dem 7. Februar 2015 als Dank f&uuml;r 10 Millionen Facebook-Likes zum kostenlosen Download angeboten. Zeitgleich erhielt Martin Garrix au&szlig;erdem ein neues Logo.</p>
<p>Anfang M&auml;rz 2015 wurde eine Zusammenarbeit mit dem US-amerikanischen S&auml;nger Usher angek&uuml;ndigt. Das Release erfolgte am 17. M&auml;rz 2015. Bereits Wochen vorher erschien ein Live-Mitschnitt von <i>Don&rsquo;t Look Down </i>im Internet. Anfangs wurde vermutet, dass die Vocals vom schwedischen Pops&auml;nger John Martin stammen. Des Weiteren wurde der Musikstil bereits fr&uuml;h mit dem des norwegischen Produzenten Kygo verglichen. Bereits eine Woche nach der Ver&ouml;ffentlichung stand das Lied in der oberen Charth&auml;lfte zahlreicher L&auml;nder, darunter in Deutschland, &Ouml;sterreich und den Niederlanden. Das offizielle Musikvideo verzeichnete bereits nach 24 Stunden &uuml;ber eine Million Aufrufe.</p>
<p>Bei seinem Auftritt beim Ultra Music Festival in Miami Ende M&auml;rz 2015 spielte Martin Garrix mehrere unver&ouml;ffentlichte neue Songs. F&uuml;r Aufsehen sorgten insbesondere ein von ihm produzierter Track im Future-House-Stil zusammen mit Justin Mylo, der im Internet unter dem Namen <i>Bouncybob</i> kursierte sowie der lang erwartete Song <i>Rewind Repeat It</i>, der bereits Mitte des Jahres 2014 in Zusammenarbeit mit dem britischen Singer-Songwriter Ed Sheeran angek&uuml;ndigt wurde und f&uuml;r zahlreiche Ger&uuml;chte verantwortlich war. Des Weiteren regte der Moment, als Garrix w&auml;hrend Ti&euml;stos Set live auf der B&uuml;hne erschien und sie gemeinsam ihre kommende Single <i>The Only Way Is Up</i> spielten, Gespr&auml;chsstoff an. Die Performance des Liedes <i>Don&rsquo;t Look Down</i>, bei der der S&auml;nger Usher live auf der B&uuml;hne erschien, brach einen Ultra-Music-Rekord, da es im Internet zuvor nie mehr Zuschauer bei einem Online-Stream gab.</p>
<p>Anfang April 2015 &auml;u&szlig;erte sich Garrix erstmals wieder zur lang erwarteten Zusammenarbeit mit David Guetta und gab bekannt, um welchen Track seines Ultra-Music-Festival-Set es sich handele. Das St&uuml;ck wies im Gegensatz zu seinen vorherigen House-Liedern wieder Merkmale des Big-Room sowie auch des French-House auf. Ein Releasedate wurde nicht bekannt gegeben. Jedoch erschien am 4. Mai 2015 seine Zusammenarbeit mit Ti&euml;sto <i>The Only Way is Up</i> als Single. Sie fand bereits 2014 als Tonspur mit den Titeln <i>Voices</i> und <i>Kindergarten</i> ihren Weg im Internet. Das offizielle Musikvideo entsteht in Kooperation mit dem Unternehmen hinter der Limonade 7 Up und wird jeweils einen Auftritt der beiden DJs in einer W&uuml;ste zeigen. Parallel wurde auch bekanntgegeben, dass 7 Up auch in Zukunft als Sponsor f&uuml;r Garrix in Erscheinung treten w&uuml;rde. Des Weiteren erschien auch eine Special Edition ihres Getr&auml;nks mit seinem Namen als &bdquo;Tropical Version&ldquo;.</p>
<p>Vorher erschien jedoch am 21. Mai 2015 der mit dem schwedischen DJ Avicii produzierte Titel <i>Waiting for Love</i>, bei dem f&auml;lschlicherweise lange Zeit davon ausgegangen wurde, dass die Vocals vom US-amerikanischen Singer-Songwriter John Legend stammen w&uuml;rden. Obwohl Garrix wie bei den Avicii-Singles &uuml;blich nicht erw&auml;hnt wurde, machte sich der Titel als Collab seine Wege durch das Internet und wurde ein gro&szlig;er Erfolg. Sie erreichten unter anderem Platz eins in Schweden sowie die Top 10 in D&auml;nemark, &Ouml;sterreich und seinem Heimatland, den Niederlanden.</p>
<p>Ende August 2015 ver&ouml;ffentlichte Garrix seinen lang angek&uuml;ndigten Remix des Liedes <i>Can&rsquo;t Feel My Face</i> des kanadischen Rappers The Weeknd auf SoundCloud. Bereits vorab erschienen mehrere Mitschnitte seiner Live-Auftritte, bei denen er dieses Lied spielte. Anfangs war der Remix sehr Deep-House-lastig, wurde aber stark &uuml;berarbeitet, da Garrix den Remix aggressiver gestalten wollte. Zwar wurde er im Nachhinein stark mit dem Stil des Produzenten MOTi verglichen, der Track wurde aber dennoch positiv aufgegriffen. Es erschien ebenfalls ein Remix-Video auf YouTube, in dem Szenen seines Sets beim EDC-Las-Vegas zusammen mit Teilen des offiziellen Musikvideos von The Weeknd zu sehen sind. Ein Single-Release wurde nicht angek&uuml;ndigt und vorab auch nicht vorgesehen.</p>
<h4 data-mw-anchor="Ende_2015:_Trennung_von_&bdquo;Spinnin&rsquo;_Records&ldquo;" data-mw-fallback-anchor="Ende_2015:_Trennung_von_.E2.80.9ESpinnin.E2.80.99_Records.E2.80.9C" data-mw-wikitext="">Ende 2015: Trennung von &bdquo;Spinnin&rsquo; Records&ldquo;</h4>
<p>Am 27. August 2015 verk&uuml;ndete Garrix &uuml;ber Instagram, dass seine Zusammenarbeit mit seinem Management &bdquo;MusicAllstars Management&ldquo; sowie dem Label &bdquo;Spinnin&rsquo; Records&ldquo; beendet sei, er jedoch bereits an neuen Projekten arbeite. Garrix gab bekannt, dass er durch die 360&deg;-Vertr&auml;ge beinahe alle Rechte an seinen Liedern verloren habe. Ein Versuch, diese zur&uuml;ckzukaufen, wie es Steve Angello im Vorjahr bei &bdquo;Columbia&ldquo; tat, scheiterte. Des Weiteren waren die Vertr&auml;ge ebenfalls schuld daran, dass Garrix&rsquo; Mitarbeit an Aviciis Erfolgstrack <i>Waiting For Love</i> nicht auf der Single erw&auml;hnt wurde. Laut seinem ausf&uuml;hrlichen Instagram-Statement scheint sein US-amerikanischer Manager Scooter Braun nicht von der Trennung betroffen zu sein und auch seine PR-Agentur &bdquo;The Media Nanny&ldquo; wird nicht erw&auml;hnt. Neuigkeiten soll es vor allem im Rahmen des Amsterdam Dance Events geben. Einen Tag nach Garrix&rsquo; Statement &auml;u&szlig;erte sich Eelko van Kooten, Mitglied von &bdquo;Spinnin&rsquo; Records&ldquo;, zu der ganzen Sache. Er erkl&auml;rte, dass sie auf Grund seines Erfolges in den letzten Monaten im engen Kontakt zu Martijn und seinem Team standen, um die immer noch bestehenden Vertr&auml;ge anzupassen. Des Weiteren w&auml;ren sie bereit gewesen, Martijns Wunsch zu entsprechen und die Vertr&auml;ge zu seinen Gunsten neu zu verhandeln. Dabei best&auml;tigten sie auch den Wechsel des Besitzes. Dennoch entschied sich Martijn, die Zusammenarbeit unmittelbar einseitig zu beenden. Sie beschrieben die Begleitung Martijns von einem unbekannten, h&ouml;chst talentierten K&uuml;nstler zu einem weltber&uuml;hmten Star als eine gro&szlig;artige Erfahrung.</p>
<p>Nach der Trennung von Spinnin&rsquo; und der Unterzeichnung eines Vertrages mit dem Schweizer Unternehmen TAG Heuer erschien das Aftermovie des Ultra Music Festivals 2015, in dem er eine neue Produktion vorstellte. Das Lied verbreitete sich im Internet unter dem Titel <i>Don&rsquo;t Crack Under Pressure</i>, da ein Werbespot mit demselben Motto von TAG Heuer ver&ouml;ffentlicht wurde. Der Track kam sehr gut an, und es entstanden schnell Ger&uuml;chte, wann er ver&ouml;ffentlicht werde. Anfang Februar 2016 gab Martin Garrix auf seiner Facebook-Seite bekannt, dass er gemeinsam mit John Martin und Michel Zitron, dem S&auml;nger von Ti&euml;stos <i>Red Lights</i> eine Vocal-Version zu diesem Lied aufgenommen habe. Verglichen wurde das Lied jedoch mit Aviciis <i>Silhouettes</i>.</p>
<p>Parallel k&uuml;ndigte der Niederl&auml;nder eine Reihe an Free-Tracks an, da diese wohl durch den Vertrag mit Spinnin&rsquo; aufgrund seines kommerziellen Erfolges nur sehr selten bewilligt wurden. Jedoch erschien am 31. Oktober 2015 ohne jegliche Promotion-Kampagne das Lied <i>Poison</i> zum Free-Download. Pr&auml;miert wurde das Lied nur zwei Wochen zuvor beim Amsterdam Dance Event 2015. Ebenfalls gab er auf Facebook eine Zusammenarbeit mit David Guetta und Afrojack sowie auf Snapchat eine neue Single mit Jay Hardway im Bereich des Big-Rooms und eine erneute Zusammenarbeit mit Julian Jordan (ebenfalls auf Snapchat) bekannt.</p>
<p>Mitte Oktober 2015 landete Garrix bei den DJ Mag Top 100 DJs hinter Dimitri Vegas &amp; Like Mike und Hardwell auf Platz drei.</p>
<p>Mitte November 2015 ver&ouml;ffentlichte Garrix seinen lang erwarteten Remix zu <i>Can&rsquo;t Feel My Face</i> von The Weeknd &uuml;ber &bdquo;Universal Music&ldquo; als Single. Ebenfalls k&uuml;ndigte er auf Facebook an, dass seine Kollaboration mit Justin Mylo und dem gerade einmal 16-j&auml;hrigen Mesto am 31. Dezember 2015 als Free-Track erscheinen werde. <i>Bouncybob</i> war somit der zweite Free-Track in Folge. Bereits seit seinem Auftritt beim Ultra Music Festival im Mai 2015 wird der Future-House-Song erwartet. W&auml;hrenddessen wurde ein Remake auf YouTube sehr popul&auml;r und erhielt als vermeintliches Original beinahe eine Million Klicks.</p>
<h3 data-mw-anchor="2016:_Stmpd_Rcrds" data-mw-wikitext="">2016: Stmpd Rcrds</h3>
<h4 data-mw-anchor="Anfang_2016:_vom_House_zum_Future-Bass" data-mw-wikitext="">Anfang 2016: vom House zum Future-Bass</h4>
<p>Am 11. M&auml;rz 2016 erfolgte letztlich das Release der Kollaboration mit John Martin und Michel Zitron unter dem Titel <i>Now That I Found You</i>. Der Track konnte den Erfolg seiner letzten Lieder &uuml;bertreffen und erreichte innerhalb k&uuml;rzester Zeit die Download-Charts mehrerer L&auml;nder. Zudem pr&auml;sentiert es die erste Ver&ouml;ffentlichung seines eigenen Plattenlabels &bdquo;Stmpd Rcrds&ldquo;. Der Name basiert auf dem englischen Wort &bdquo;Stamp&ldquo;, was f&uuml;r &bdquo;Briefmarke&ldquo; steht. Inspiriert f&uuml;r die Namensgebung wurde er von seinem Vater, der bei einer Briefmarken-Vermarktungs-Agentur arbeitete. Bei seinem Auftritt beim Ultra Music Festival im M&auml;rz 2016 spielte er eine gro&szlig;e Auswahl an neuen Liedern, darunter Produktionen mit Bebe Rexha, Avicii und den langerwarteten Titel <i>Spotless</i> mit Jay Hardway.</p>
<p>Am 1. April 2016 ver&ouml;ffentlichte Martin &uuml;ber sein Plattenlabel das Lied <i>Spaceships</i> als Free-Download. Der Lovetrap-Song erschien unter dem Pseudonym &bdquo;Area 21&ldquo;, hinter dem er sich gemeinsam mit dem Rapper Maejor Ali versteckt. Eine weitere Produktion mit dem Projekt tr&auml;gt den Titel <i>We Did It</i> und wurde ebenfalls beim Ultra Music Festival premiert. Mitte April 2016 sickerte &uuml;ber unbekannte Wege die Studioversion des Liedes <i>Waiting for Tomorrow</i> durch, das gemeinsam mit dem Produzenten Pierce Fulton und dem S&auml;nger Mike Shinoda von Linkin Park aufgenommen worden war. Zwar wurden viele der Uploads gel&ouml;scht, aber die Verbreitung konnte nicht gestoppt werden. Am 20. Mai wurde ein weiterer Track von Area 21 mit dem Namen <i>Girls</i> ver&ouml;ffentlicht.</p>
<p>Im Mai 2016 erschien der, beim Ultra als Intro seines Sets verwendete Track <i>Lions in the Wild</i> und wurde bei Fans sowohl durch Vocals, als auch durch seine unverkennbare Melodie gelobt. Der Titel entstand in Kollaboration mit dem britischen Duo Third Party. Die Charts konnte das Lied in Frankreich erreichen.</p>
<p>Am 13. Juni 2016 erschien das Lied <i>Oops</i> als Single. Das Release basiert auf dem Muster einer Promo-Single, da diese im Zuge seines Video-Spiels erschien. Neben typischen Martin-Garrix-Elementen orientierte er sich auch an stilistische Mittel von Soundtracks von Spielen wie Super Mario. Das Video-Spiel an sich ist eine abgewandelte Version von Flappy Bird.</p>
<p>Am 29. Juli 2016 wurde die Single <i>In The Name Of Love</i> ver&ouml;ffentlicht, welche zusammen mit der US-amerikanischen S&auml;ngerin Bebe Rexha geschrieben und produziert wurde. Im Gegensatz zu Garrix anderen Liedern, ist diese Future-Bass lastig mit einigen Elementen des Lovetraps. Kommerziell gesehen brauchte das Lied ein wenig Anlaufzeit, konnte dann jedoch hohe Chartplatzierungen erreichen, darunter waren die Top-15 in Deutschland, den Niederlanden und Gro&szlig;britannien. Zudem konnte erstmals seit <i>Animals</i> wieder die Top-100 in den USA erreicht werden. Bis Ende 2016 wurde <i>In the Name of Love</i> &uuml;ber eine Million Mal verkauft.</p>
<h4 data-mw-anchor="Ende_2016:_Seven-EP_&amp;_DJ_Mag_&bdquo;Nr.1_DJ&ldquo;" data-mw-fallback-anchor="Ende_2016:_Seven-EP_.26_DJ_Mag_.E2.80.9ENr.1_DJ.E2.80.9C" data-mw-wikitext="">Ende 2016: Seven-EP &amp; DJ Mag &bdquo;Nr.1 DJ&ldquo;</h4>
<p>Im Zuge des Amsterdam Music Festivals erschienen sieben Lieder in einer Woche, die die EP &bdquo;Seven&ldquo; bildeten. <i>WIEE</i> machte den Anfang. Es stellt nach &bdquo;Bouncybob&ldquo; die zweite Kollaboration mit dem Nachwuchsproduzenten Mesto dar. <i>The Sun Is Never Going Down</i> erschien als zweite Single der EP. Lange Zeit wurde vermutet, dass Simon Aldred, der S&auml;nger von Aviciis und Garrix&rsquo; <i>Waiting For Love</i> hinter den Vocals steckt, aber tats&auml;chlich ist es Dawn Golden. <i>Spotless</i> mit Jay Hardway ist die Nummer drei der Liste. Das Lied wurde lang von den Fans erwartet und wurde schnell mit dem Lied <i>Memories</i> von KSHMR und den Bassjackers verglichen. <i>Hold On &amp; Believe</i> bildete die vierte Single der EP und wurde gemeinsam mit The Federal Empire aufgenommen. Bereits vor Release wurde das Lied durch seine &Auml;hnlichkeit zu <i>Waiting For Love</i> als zweite Kollaboration mit Avicii mit dem Titel <i>Hold On Never Leave</i> gehandelt. Die langerwartete zweite Kollaboration mit seinem Freund Julian Jordan wurde mit <i>Welcome</i> am 19. Oktober 2016 ver&ouml;ffentlicht. Die Nummer ist gepr&auml;gt mit Jordans Dub-House-Stil. Mit <i>Together</i>, die gemeinsam mit dem DJ-Duo Matisse &amp; Sadko produziert wurde, ging es weiter. Das Lied bildete das Finale seines Tomorrowland-Sets. <i>Make Up Your Mind</i> stellt den letzten Track der Woche dar. Dieser basiert entgegen Florian Picassos eigentlichem House-Stil auf Spuren des Groove-House&rsquo;und des Bigrooms.</p>
<p>Am 19. Oktober 2016 wurde Martin Garrix vom Magazin DJ Mag zum #1 DJ der Welt gek&uuml;rt. Damit ist er der j&uuml;ngste DJ, der jemals den Platz 1 des DJ Mag Votings gewonnen hat. Der Preis wurde ihm von seinem Mentor und dreimaligen Gewinner des Dj Mag Top 100 Voting, Ti&euml;sto &uuml;berreicht. Die Verleihung fand in Amsterdams bekannter Heineken Musik Hall statt und war die Er&ouml;ffnungsfeier des diesj&auml;hrigem Amsterdam Music Festival, welches das gr&ouml;&szlig;te Festival des Amsterdam Dance Event (ADE) ist.</p>
<h3 data-mw-anchor="2017:_Future-Bass_und_Kurze_&bdquo;R&uuml;ckkehr_zum_EDM&ldquo;" data-mw-fallback-anchor="2017:_Future-Bass_und_Kurze_.E2.80.9ER.C3.BCckkehr_zum_EDM.E2.80.9C" data-mw-wikitext="">2017: Future-Bass und Kurze &bdquo;R&uuml;ckkehr zum EDM&ldquo;</h3>
<h4 data-mw-anchor="Anfang_2017:_Welterfolg:_Scared_to_Be_Lonely" data-mw-wikitext="">Anfang 2017: Welterfolg: <i>Scared to Be Lonely</i></h4>
<p>Beim AVA New Year&rsquo;s Eve in Myanmar premierte Martin Garrix eine neue Future-Bass-Produktion. Dem Lied wurde der Titel <i>Scared to Be Lonely</i> hinzugeordnet und die britische S&auml;ngerin Dua Lipa als Vocalistin vermutet. Von Garrix wurde Mitte Januar 2017 beides best&auml;tigt. Zudem wurde seit <i>In the Name of Love</i> erstmals wieder ein Musikvideo gedreht. Release erfolgte am 27. Januar 2017. Innerhalb einer Woche konnte das Musikvideo mehr als 10 Millionen Aufrufe verzeichnen. Das Lied startete mit &auml;hnlichem Erfolg wie <i>In the Name of Love</i> und erreichte in der ersten Woche die Single-Charts zahlreicher europ&auml;ischer L&auml;nder sowie die Top-100 der USA. Am 7. April 2017 erschien eine Akustikversion des erfolgreichen Tracks auf Garrix&rsquo; YouTube-Kanal, in dem der Future-Bass-Song mit Geigen, Gitarren und Klavieren nachgespielt wurde.</p>
<p>Am 7. April 2017 ver&ouml;ffentlichte Garrix das Lied <i>Byte</i>. Dieses entstand in Zusammenarbeit mit dem niederl&auml;ndischen Produzenten Brooks. Den Lead-Sound des Liedes stellte er bereits Wochen vorher in einem Livestream auf Instagram. Zu diesem Zeitpunkt orientierte sich der Track noch an seinem fr&uuml;heren Big-Room-Stil, w&auml;hrend die finale Version auf Charakterz&uuml;gen von Brooks Future-Bounce-Stil basiert. Martin Garrix bezeichnete den Track als seine &bdquo;R&uuml;ckkehr zum EDM&ldquo;.</p>
<p>Eine Woche nach Release von <i>Byte</i> trat Garrix beim &bdquo;Coachella Festival&ldquo; in Indio, USA auf. Dort spielte er neben einer Reihe &bdquo;ID&ldquo;s auch einen Mash-Up der Original-Version und des Brooks-Remix&rsquo; von <i>Scared to Be Lonely</i>, f&uuml;r den er Dua Lipa auf die B&uuml;hne holte. Bereits wenige Tage vorher traten sie gemeinsam in der O2 Ritz in Manchester mit dem Lied auf.</p>
<h4 data-mw-anchor="Sommer_2017:_There_For_You" data-mw-wikitext="">Sommer 2017: <i>There For You</i></h4>
<p>Teil seiner premierten Neuproduktionen vom Coachella war das Lied <i>There For You</i>, das er gemeinsam mit dem australischen S&auml;nger, YouTuber und Schauspieler Troye Sivan spielte. Mit dem Lied f&uuml;hrte Garrix seinen Future-Bass-Stil fort und erhielt schnell positive Resonanz. Auf Twitter gaben Sivan und Garrix Titel und Release-Date bekannt. Am 27. Mai 2017 erschien das Lied als Single. In seiner Heimat r&uuml;ckte der Song in die Top-20 ein; in vielen weiteren europ&auml;ischen L&auml;ndern gelang den Musikern der Sprung in die obere Charth&auml;lfte. Das Musikvideo zeigt beide Interpreten in San Francisco sowie bei ihrem gemeinsamen Live-Auftritt.</p>
<p>Mitte Juni 2016 k&uuml;ndigte Martin Garrix an, dass die Ver&ouml;ffentlichung zweier Singles bevorstehen w&uuml;rde. Zum einen soll das Lied <i>We Did It</i> mit seinem Projekt Area 21 erscheinen, zum anderen steht das Release des Tracks <i>Waiting For Tomorrow</i> mit Pierce Fulton und Mike Shinoda an. Beide Produktionen erfuhren ihre Premiere beim Ultra Music Festival des Vorjahres. Den Anfang machte <i>We Did It</i> am 22. Juni 2017.</p>
<p>Beim Tomorrowland 2017 erhielt sein Plattenlabel &bdquo;STMPD&ldquo; eine neue Stage. Im Line-Up befand sich unter anderem der Name <b>YTRAM</b>. Auf der B&uuml;hne erschien dieser maskiert, doch noch w&auml;hrend des Auftritts legte er die Maske ab, woraufhin sich herausstellte, dass sich Garrix selber hinter dem Pseudonym verbirgt. R&uuml;ckw&auml;rts gelesen stimmt das neue Pseudonym mit Garrix&rsquo; ersten K&uuml;nstlernamen <b>MARTY</b> &uuml;berein. Stilistisch l&auml;sst sich das neue Projekt in eine Mischung aus Deep-, Tech- und Bass-House einordnen.</p>
<p>Bei seinem Mainstage-Set beim Tomorrowland spielte er unter anderem unver&ouml;ffentlichte Kollaborationen mit David Guetta und Ellie Goulding, Loopers und Justin Mylo. Bez&uuml;glich des finalen Tracks gab er bekannt, dass dieser Ende August 2017 eine Ver&ouml;ffentlichung erfahren w&uuml;rde. Unter dem Titel <i>Pizza</i> wurde die High-Energy-Produktion am 25. August 2017 ver&ouml;ffentlicht. Nicht nur der Titel, sondern auch die Machart, die mit Orchestra-Elementen gespickt ist, sorgte f&uuml;r positives Aufsehen.</p>
<h4 data-mw-anchor="Herbst_2017:_Erneuter_Erfolg_beim_DJ-Mag" data-mw-wikitext="">Herbst 2017: Erneuter Erfolg beim DJ-Mag</h4>
<p>Am 13. Oktober 2017 ver&ouml;ffentlichte Martin Garrix unter seinem Pseudonym <b>GRX</b> eine zweite Kollaboration mit dem Future-Bounce-Produzenten Brooks. Diese tr&auml;gt den Titel <i>Boomerang</i> und ging urspr&uuml;nglich aus einer Zusammenarbeit zwischen Brooks, Breathe Carolina, Pillface und S&auml;nger Jason Walker hervor. Da Breathe Carolina und Pillface jedoch nicht von dem Ergebnis &uuml;berzeugt waren, traten diese von dem Projekt zur&uuml;ck. Garrix hingegen promotete den Song seit der Ver&ouml;ffentlichung der ersten Demo-Version, woraufhin Brooks und er sich entschlossen, den Song gemeinsam fertigzustellen. Dabei entstand ein komplett neuer Break, w&auml;hrend der Drop dem der ersten Finalen Version entspricht. Nur eine Woche sp&auml;ter ver&ouml;ffentlichte er als vierte Zusammenarbeit mit dem DJ-Duo Matisse &amp; Sadko den Track <i>Forever</i>.</p>
<p>Ende Oktober 2017 konnte Garrix sich bei der zwanzigsten Ausgabe der DJ-Mag-Wahlen zum zweiten Mal in Folge die Auszeichnung zum besten DJ der Welt sichern.</p>
<p>Mitte November 2017 spielte Garrix eine Neuversion der bis dato unver&ouml;ffentlichten Kollaboration mit David Guetta. Hierbei kamen neue Vocals zum Einsatz. Garrix gab auf Twitter bekannt, dass Ellie Goulding den Song nicht ver&ouml;ffentlichen wollte, weshalb eine neue S&auml;ngerin ins Studio geholt wurde. Das Release ist f&uuml;r Dezember 2017 angesetzt und am gleichen Tag soll auch die dritte Area-21-Single erscheinen. Hier wurde der Titel von <i>It Doesn&rsquo;t Really Matter</i> in <i>Glad You Came</i> umbenannt.</p>
<p>F&uuml;r 2017 ist zudem die Ver&ouml;ffentlichung eines Dokumentationsfilms angesetzt. Dieser soll Martin Garrix und DJ-Legende Carl Cox als Hauptdarsteller mit dem Titel <i>What We Started</i> zeigen. Dabei soll die Entwicklung der EDM-Szene im Laufe der letzten 30 Jahre gezeigt werden, bei dem insbesondere Cox, der erst k&uuml;rzlich seinen R&uuml;cktritt vom Ibiza-Club Space bekanntgab, als Hauptbegr&uuml;nder in den Fokus genommen wird. Martin Garrix wird im Zuge seines Belegen des ersten Platzes der DJ-Mag-Top-100 die heutige EDM-Szene repr&auml;sentieren. Regie, Co-Autor und Produzent des Filmes ist Bert Marcus. Der Soundtrack und die Co-Produktion &uuml;bernahm Pete Tong.</p>
<h4 data-mw-anchor="Winter_2017:_So_Far_Away" data-mw-wikitext="">Winter 2017: So Far Away</h4>
<p>Am 1. Dezember 2017 wurde das Lied <i>So Far Away</i> mit David Guetta sowie den S&auml;ngern Jamie Scott und Romy Dya ver&ouml;ffentlicht. Der weibliche Part wurde zur ersten Demo-Version des Liedes von Ellie Goulding &uuml;bernommen. Vorab sorgten &auml;hnlich wie bei <i>Rewind Repeat It</i>, Label-Auseinandersetzungen f&uuml;r Probleme mit dem Release. Ausschlaggebend daf&uuml;r war, dass Martin Garrix bei seinem Mainstage-Set beim Tomorrowland das Lied spielte, ohne sich vorher ein Einverst&auml;ndnis der Vertragspartner von Ellie Goulding einzur&auml;umen. Ihr Management untersagte infolgedessen ihre weitere Beteiligung an dem Track. F&uuml;r sie sprang daraufhin S&auml;ngerin Romy Dya, die durch ihre Kollaboration mit CMC$ bereits vorher auf seinem Plattenlabel aktiv war ein. Am gleichen Tag wurde ebenfalls das Lied <i>Glad You Came</i> ver&ouml;ffentlicht. Dieses war das vierte Release mit Maejor unter dem Pseudonym Area21.</p>
<p>Im Laufe des Januars 2018 entwickelte sich <i>So Far Away</i> zu einem kommerziellen Erfolg. W&auml;hrend es unter anderem in Deutschland vorerst in der unteren H&auml;lfte der Single-Charts zu finden war, r&uuml;ckte es gegen Ende des Monats bis in die Top-10 der deutschen Single-Charts vor. &Auml;hnliche Positionen konnten auch in Finnland und den Niederlanden erreicht werden.</p>
<h3 data-mw-anchor="2018:_Auftritt_bei_den_Olympischen_Spielen_&amp;_namhafte_Kollaborationen" data-mw-fallback-anchor="2018:_Auftritt_bei_den_Olympischen_Spielen_.26_namhafte_Kollaborationen" data-mw-wikitext="">2018: Auftritt bei den Olympischen Spielen &amp; namhafte Kollaborationen</h3>
<h4 data-mw-anchor="Fr&uuml;hjahr_2018:_Like_I_Do" data-mw-fallback-anchor="Fr.C3.BChjahr_2018:_Like_I_Do" data-mw-wikitext="">Fr&uuml;hjahr 2018: Like I Do</h4>
<p>Am 22. Februar 2018 ver&ouml;ffentlichte Martin Garrix eine weitere Produktion mit David Guetta. Diese tr&auml;gt den Titel <i>Like I Do</i>, f&uuml;r die auch Brooks ins Studio geholt wurde. Mit letzterem arbeitete Martin Garrix im Vorjahr bereits zweimal bei den Liedern <i>Byte</i> und <i>Boomerang</i> zusammen. Des Weiteren beteiligten sich Throttle, Talay Riley und Sean Douglas an dem Track. Zwar konnte der Track nicht an den Erfolg von <i>So Far Away</i> anschlie&szlig;en, vertrat andererseits aber auch einen weitaus clubtauglicheren Stil. Insgesamt wurden die Single-Charts von &uuml;ber 20 L&auml;ndern und in unter anderem Gro&szlig;britannien, Kanada und Italien Schallplattenstatus erreicht. In einem Instagram-Livestream gab Guetta bekannt, bereits eine weitere Idee mit Garrix und Brooks teilen zu wollen.</p>
<p>Am 24. Februar 2018 trat Martin Garrix als Closing-Act bei der Abschlusszeremonie der olympischen Winterspiele 2018 auf. Ti&euml;stos Auftritt der gleichen Art im Jahr 2004 in Athen bezeichnet er als den Auftritt, der seinen Wunsch DJ zu werden ins Leben rief.</p>
<p>Am 20. April 2018 folgte das Lied <i>Game Over</i>, das in Zusammenarbeit mit dem niederl&auml;ndischen Dutch- und Electro-House-DJ Loopers produziert wurde. Der Song baut auf einem EDM-Stil auf und stellt Garrix erstes Instrumental-Release im Jahr 2018 dar. In den US-amerikanischen Dance-Charts r&uuml;ckte der Song bis auf Platz 44 vor.</p>
<h4 data-mw-anchor="Sommer_2018:_Ocean_&amp;_High_on_Life" data-mw-fallback-anchor="Sommer_2018:_Ocean_.26_High_on_Life" data-mw-wikitext="">Sommer 2018: Ocean &amp; High on Life</h4>
<p>Nachdem die Zusammenarbeit bereits im Oktober 2017 auf Anfrage eines Fans angek&uuml;ndigt wurde, ver&ouml;ffentlichte Garrix am 15. Juni 2018 eine Kollaboration mit dem US-amerikanischen Rapper und S&auml;nger Khalid, der sich unter anderem mit Marshmello und dem Lied <i>Silence</i> einen Namen machen konnte. Mit an der Entstehung beteiligte sich auch der Songwriter Giorgio Tuinfort, der zuvor an diversen David-Guetta-Produktionen beteiligt war. Der Track tr&auml;gt den Titel <i>Ocean</i> und bekam bereits vorab starkes Hitpotential zugesprochen. Der von Pop und Future-Bass gepr&auml;gte Track erreichte in Garrix&rsquo; Heimat eine Top-10-Platzierung und in neuen weiteren L&auml;ndern die Top-20. Das offizielle Musikvideo erschien am Tag des Release&rsquo; und wurde binnen weniger Wochen &uuml;ber 100 Millionen Mal aufgerufen.</p>
<p>Nach seinem Auftritt beim ersten Tomorrowland-Wochenende, gab Garrix bekannt, dass der als <i>High On Life</i> betitelte Closing-Track am Folgewochenende zum Zeitpunkt seines Sets ver&ouml;ffentlicht werden soll. Hinter dem Lied verbarg sich eine Kollaboration mit dem schwedischen Musiker Kristoffer Fogelmark alias Bonn, die von dem russischen DJ-Duo Matisse &amp; Sadko co-produziert wurde, mit dem er bereits vorher f&uuml;nf Mal kollaborierte. Nachdem das Lied am 29. Juli 2018 als Single erschien, konnte es auf zahlreichen Streaming- und Download-Plattformen hohe Aufrufzahlen erreichen.</p>
<p>Bereits vorab wurde seine Kollaboration mit dem niederl&auml;ndischen Hip-Hop- und Future-Bass-Produzenten CMC$ premiert. Die Ver&ouml;ffentlichung des Liedes wurde f&uuml;r den 10. August 2018 angek&uuml;ndigt. Bei der finalen Version waren zus&auml;tzlich Vocals vom schwedischen Elektropop-Duo Icona Pop zu h&ouml;ren. Das Lied tr&auml;gt den Titel <i>X&rsquo;s</i> und erschien trotz des Future-Bass-lastigen Stils unter seinem EDM-Pseudonym GRX.</p>
<p>Am 12. August 2018 trat er mit Bondax, SG Lewis und vielen anderen K&uuml;nstlern am Sunny Hill Festival in der kosovarischen Hauptstadt Pristina auf. Das Festival wurde von S&auml;ngerin Dua Lipa und ihrem Vater Dukagjin Lipa organisiert.</p>
<p>Am 14. September 2018 ver&ouml;ffentlichte Martin Garrix seine lang erwartete zweite Kollaboration mit dem niederl&auml;ndischen Produzenten Justin Mylo, der ihn seit 2017 auf seiner Tournee begleite. Der Titel wurde bereits im Vorjahr premiert und als besagte Kollaboration identifiziert. F&uuml;r das Release wurden Vocals vom US-amerikanischen Singer-Songwriter Dewain Whitmore eingesungen. Der Musiker war vorab schon an der Entstehung von <i>Ocean</i> beteiligt. <i>Burn Out</i> erreichte eine Chartplatzierung in allen deutschsprachigen L&auml;ndern sowie auch in seiner Heimat, womit sich der Song zu Justin Mylos ersten kommerziellen Erfolg wurde.</p>
<h4 data-mw-anchor="Herbst_2018:_BYLAW-EP_&amp;_Dreamer" data-mw-fallback-anchor="Herbst_2018:_BYLAW-EP_.26_Dreamer" data-mw-wikitext="">Herbst 2018: <i>BYLAW</i>-EP &amp; <i>Dreamer</i></h4>
<p>Ab dem 15. Oktober 2018 ver&ouml;ffentlichte Garrix f&uuml;nf Singles innerhalb von f&uuml;nf Tagen mit zugeh&ouml;rigen Musikvideos im Zuge des Releases der EP <i>Bylaw</i>. Der Titel setzt sich aus den Namen der auf der EP enthaltenen Lieder zusammen. So machte das Lied <i><b>B</b>reach (Walk Alone)</i> den Anfang. Der Song stellt eine Kollaboration mit dem Produzenten Blinders dar. Es folgten <i><b>Y</b>ottabyte</i>, <i><b>L</b>atency</i> mit Dyro, <i><b>A</b>ccess</i> und <i><b>W</b>aiting for Tomorrow</i>. Letztere entstand in Zusammenarbeit mit dem DJ Pierce Fulton und Linkin-Park-Mitglied Mike Shinoda. Der Track wurde bereits beim Ultra Music Festival 2016 premiert und wurde &uuml;ber Jahre hinweg aufgeschoben. Mit &uuml;ber 20 Millionen Klicks auf Spotify bildet es den erfolgreichsten Song der EP.</p>
<p>Nachdem Martin Garrix Ende August 2018 in verschiedenen sozialen Netzwerken das Cover seines ersten Buches ver&ouml;ffentlicht hatte, kam dieses im Oktober 2018 auf den Markt. Es trug den Titel <i>Martin Garrix Life = Crazy</i>. Es enth&auml;lt Bilder, die w&auml;hrend seiner Karriere entstanden sind, sowie auch Bilder aus seinem pers&ouml;nlichen Lebens.</p>
<p>Bereits im Sp&auml;tsommer gab der Niederl&auml;nder bekannt, dass er derzeit mit dem durch America&rsquo;s Got Talent bekannt gewordenen Stra&szlig;enmusiker Mike Yung an einer Single arbeiten w&uuml;rde. Der Song erschien am 1. November 2018. Der zuvor ungespielte Song trug den Titel <i>Dreamer</i> und wurde in einem sehr ruhigem Stil produziert. Der bereits vorher auf verschiedenen Festivals gespielte Remix von Nicky Romero folgte Anfang Dezember 2018, woraufhin der Track in der EDM-Szene st&auml;rkere Ber&uuml;cksichtigung fand.</p>
<h4 data-mw-anchor="Winter_2018:_Glitch" data-mw-wikitext="">Winter 2018: <i>Glitch</i></h4>
<p>In Zusammenarbeit mit seinem Kumpel Julian Jordan erschien am 14. Dezember 2018 der EDM-Song <i>Glitch</i>. Dem Track gelang eine Platzierung in den Beatport-Top-100 sowie mehrere Millionen Klicks auf Spotify. Ein schwarz-wei&szlig;es Musikvideo zeigt die beiden Produzenten im Portr&auml;t, w&auml;hrend die Kamera ihre Einstellung hektisch wechselt.</p>
<h3 data-mw-anchor="2019:_No_Sleep_&amp;_Mistaken" data-mw-fallback-anchor="2019:_No_Sleep_.26_Mistaken" data-mw-wikitext="">2019: <i>No Sleep</i> &amp; <i>Mistaken</i></h3>
<p>Am 1. Februar 2019 ver&ouml;ffentlichte Martin Garrix das Lied <i>No Sleep</i>, das den Nachfolger zu <i>High on Life</i> darstellte. Auch hier steuerte Bonn wieder den Gesang bei. In unter anderem Deutschland, &Ouml;sterreich und der Schweiz r&uuml;ckte er in die Charts vor. Parallel spielte er bei seinen Live-Sets wiederholt einen Song, der den Titel <i>Mistaken</i> tr&auml;gt. Parallel zu seinem Auftritt beim Ultra Music Festival 2019 wurde das Lied bei dem Matisse &amp; Sadko sowie S&auml;nger Alex Aris mitwirken ver&ouml;ffentlicht. Neben der originalen House-Version war auch ein Club Mix enthalten, der in den Bereich des Big-Rooms einzuordnen ist.</p>
<p>Am 19. April 2019 k&uuml;ndigte Garrix in verschiedenen sozialen Netzwerken das Lied <i>Summer Days</i> an, das in Zusammenarbeit mit dem US-amerikanischen Rapper Macklemore und dem Fall-Out-Boy-Frontmann Patrick Stump entstand. Der Track wurde in einem langsameren Stil gestaltet, als er f&uuml;r Garrix sonstige Produktionen typisch ist und erfuhr bis dato auch keine Verwendung in seinen Livesets. Verglichen wurde das Lied mit Charakterz&uuml;gen von Daft Punk und Justice sowie David Guettas <i>The Alphabeat</i>.</p>
<p>Am 4. Juli 2019 spielte er erstmals eine Kollaboration mit dem jamaikanischen Musiker Jaramye Daniels alias JRM, der vorher unter anderem Lieder f&uuml;r Beyonc&eacute; und Kygo schrieb und f&uuml;r Sam Feldt einsung. Ihr gemeinsamer Song trug den Namen <i>These Are the Times</i> und wurde am 18. Juli 2019 kurz vor Martin Garrix Auftritt beim Tomorrowland ver&ouml;ffentlicht.</p>
<h3 data-mw-anchor="Zusammenarbeit_mit_der_UEFA_&amp;_Drown" data-mw-fallback-anchor="Zusammenarbeit_mit_der_UEFA_.26_Drown" data-mw-wikitext="">Zusammenarbeit mit der UEFA &amp; <i>Drown</i></h3>
<p>Nachdem der europ&auml;ische Fu&szlig;ballverband UEFA am 18. Oktober 2019 Garrix als offiziellen Musiker der Fu&szlig;ball-Europameisterschaft 2020 ank&uuml;ndigte, sollte der Niederl&auml;nder neben dem offiziellen Song der Europameisterschaft 2020, auch die offizielle Einlaufmusik sowie die Musik f&uuml;r alle offiziellen &Uuml;bertragungen liefern. Aufgrund der COVID-19-Pandemie 2020 musste die Endrunde um ein Jahr verschoben werden. Die Zusammenarbeit mit Garrix blieb bestehen. So erschien am 14. Mai 2021 die Single <i>We Are the People</i> in Kollaboration mit Bono und The Edge von U2. Das Lied ist der offizielle Song der im Jahr 2021 stattfindenden Fu&szlig;ball-Europameisterschaft.</p>
<p>Am 27. Februar 2020 ver&ouml;ffentlichte Garrix das Lied <i>Drown</i>, das in Zusammenarbeit mit dem norwegischen Singer-Songwriter Clinton Kane entstand. In seiner Heimat erreichte der Pop-Song eine Platzierung in den offiziellen Single-Charts. Remix-Versionen steuerten unter anderem Nicky Romero und Alle Farben bei.</p>
<p>Am 8. Oktober 2021 ver&ouml;ffentlichte Garrix das Lied <i>Diamonds</i> zusammen mit Julian Jordan und Tinie Tempah.</p>
<p>2022 ver&ouml;ffentlichte er mit dem S&auml;nger JVKE das Lied <i>Hero</i>, das als Titelsong des Online-Strategiespiels &bdquo;Snap&ldquo; von Marvel eingesetzt wurde.</p>
<h2 data-mw-anchor="Werbekooperationen" data-mw-wikitext="">Werbekooperationen</h2>
<p>2017 war Garrix das Gesicht der Marketingkampagne der Herbst-Winter-Kollektion der italienischen Modemarke <i>Armani Exchange</i>. Die Ank&uuml;ndigung erfolgte im Juli 2017 zusammen mit der Ver&ouml;ffentlichung der Werbefotos in seinen sozialen Netzwerken. Der Werbespot, in dem das Lied <i>Make Up Your Mind, Make Up Your Soul</i> von ihm und Florian Picasso zu h&ouml;ren war, wurde im August 2017 ver&ouml;ffentlicht. Im Jahr 2018 pr&auml;sentierte er erneut die Herbst-Winterkollektion in einem Werbespot, der mit seiner Loopers-Kollaboration <i>Game Over</i> untermalt wurde. Dar&uuml;ber hinaus wurde ein Behind-the-Scenes-Video ver&ouml;ffentlicht. Garrix wurde Botschafter der Kosmetikmarke <i>AXE</i>, die eine limitierte Auflage eines Martin Garrix-K&ouml;rpersprays auf den Markt brachte. Dieses wurde erstmals am 14. September 2018 verkauft. In dem offiziellen Musikvideo des Liedes <i>Burn Out</i> von Garrix und Justin Mylo wurde die Marke beworben. Anfang 2019 war Garrix das Gesicht der Fr&uuml;hjahr-Sommer-Kollektion von <i>Armani Exchange</i>. Im Spot ist das Lied <i>Yottabyte</i> zu h&ouml;ren.</p>
<p>Seit April 2021 ist Martin Garrix globaler Markenbotschafter f&uuml;r JBL.</p>
<h2 data-mw-anchor="Pers&ouml;nliches" data-mw-fallback-anchor="Pers.C3.B6nliches" data-mw-wikitext="">Pers&ouml;nliches</h2>
<p>Martin Garrix wuchs mit seinen Eltern Karin und Gerard Garritsen sowie seiner Schwester Laura in Amstelveen in den Niederlanden auf, wo er bis heute lebt. Zwischen 2013 und 2014 war er mit der als Model und Zeichnerin bekannten Lynn Spoor liiert. Im Herbst 2015 gab er bekannt mit der Lifestyle-Bloggerin Sonja Horn zusammen zu sein. Ab Sommer 2016 wurde er nicht mehr mit ihr in Verbindung gebracht. Seit Oktober 2016 gingen Ger&uuml;chte herum, dass er in einer festen Beziehung mit dem Model Charelle Schriek sei. Er best&auml;tigte dies allerdings erst im Jahr 2018. Im November des Jahres 2019 gab er das Ende der 3-j&auml;hrigen Beziehung auf Instagram bekannt.</p>
<p>Im Februar 2025 gab Garrix bekannt, dass er unter chronischem Tinnitus leidet.</p>
<h2 data-mw-anchor="Philanthropie" data-mw-wikitext="">Philanthropie</h2>
<h3 data-mw-anchor="Fuck_Cancer" data-mw-wikitext="">Fuck Cancer</h3>
<p>Im Mai 2016 trat Garrix als Gesicht einer Veranstaltung in Los Angeles in Erscheinung, deren Erl&ouml;se allesamt an die Non-Profit-Organisation &bdquo;Fuck Cancer&ldquo; gingen. Hinter dieser verbirgt sich ein Unternehmen, welches sich f&uuml;r die Pr&auml;vention und Unterst&uuml;tzung Krebsbetroffener einsetzt.</p>
<h3 data-mw-anchor="Magic_Bus" data-mw-wikitext="">Magic Bus</h3>
<p>Im November 2016 startete Garrix seine Indien-Tour mit einem Charity Konzert in Mumbai, das von &uuml;ber 40.000 Leuten besucht wurde. Auf der Mahalaxmi-Rennstrecke veranstaltete Martin Garrix ein weiteres Event, dessen Erl&ouml;se an den Magic Bus gespendet wurden. Dieser unterst&uuml;tzt &uuml;ber 10.000 Kinder im ganzen Land in Form von Bildungshilfe.</p>
<h3 data-mw-anchor="SOS_Children&rsquo;s_Village" data-mw-fallback-anchor="SOS_Children.E2.80.99s_Village" data-mw-wikitext="">SOS Children&rsquo;s Village</h3>
<p>Am 24. Februar 2017 wurde Garrix als &bdquo;internationaler Freund&ldquo; des <i>SOS Children&rsquo;s Village</i> in S&uuml;dafrika bekanntgegeben. Hierhinter verbirgt sich eine Non-Profit-Organisation, die Unterk&uuml;nfte f&uuml;r verwaiste, verlassene oder andere gef&auml;hrdete Kinder aus der ganzen Welt anbietet. In einem Interview mit Billboard sagte er, dass es &bdquo;schlimm&ldquo; w&auml;re, dass &bdquo;so viele Kinder aus der ganzen Welt keine Unterst&uuml;tzung einer sich k&uuml;mmernden Familie&ldquo; h&auml;tten. Von dort an besuchte er das Dorf wiederholt, spielte Fu&szlig;ball mit den Kindern oder machte gemeinsam mit ihnen Musik.</p>
<p>Am 28. Februar 2019 besuchte der Niederl&auml;nder <i>SOS Children&rsquo;s Village</i> ein weiteres Mal im Zuge seines Auftrittes beim Ultra South Africa. Dabei spielte er ein einst&uuml;ndiges Set f&uuml;r ein Publikum aus Hunderten Kindern und Jugendlichen.</p>
<h2 data-mw-anchor="Diskografie" data-mw-wikitext="">Diskografie</h2>
<p><b>Studioalben</b></p>
<h2 data-mw-anchor="Auszeichnungen_und_Nominierungen" data-mw-wikitext="">Auszeichnungen und Nominierungen</h2>
<h2 data-mw-anchor="Weblinks" data-mw-wikitext="">Weblinks</h2>
<ul>
<li>Offizielle Website</li>
</ul>
<h2 data-mw-anchor="Einzelnachweise" data-mw-wikitext="">Einzelnachweise</h2>
<div style="float: right;">Source : <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://de.wikipedia.org/wiki?curid=7823728">Wikipedia</a></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Ed Sheeran</title>
      <description><![CDATA[Edward Christopher &bdquo;Ed&ldquo; Sheeran, MBE (* 17. Februar 1991 in Halifax (West Yorkshire)) ist ein britischer Singer-Songwriter. Er verkaufte &uuml;ber 150 Millionen Tontr&auml;ger. Seine erfolgreichste Ver&ouml;ffentlichung ist die ...]]></description>
      <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 23:35:00 +0000</pubDate>
      <link>https://www.energy-radio-nb.info/kunstler/ed-sheeran-29</link>
      <guid>https://www.energy-radio-nb.info/kunstler/ed-sheeran-29</guid>
      <content:encoded><![CDATA[<p><b>Edward Christopher &bdquo;Ed&ldquo; Sheeran</b>, MBE (* 17. Februar 1991 in Halifax (West Yorkshire)) ist ein britischer Singer-Songwriter. Er verkaufte &uuml;ber 150 Millionen Tontr&auml;ger. Seine erfolgreichste Ver&ouml;ffentlichung ist die Single <i>Shape of You</i>, die &uuml;ber 40 Millionen Mal verkauft wurde.</p>
<p>Er ist auch Songwriter f&uuml;r andere K&uuml;nstler wie Camila Cabello, Eminem, Justin Bieber, BTS und Rita Ora.</p>
<h2 data-mw-anchor="Leben_und_Karriere" data-mw-wikitext="">Leben und Karriere</h2>
<h3 data-mw-anchor="Herkunft_und_fr&uuml;he_Jahre" data-mw-fallback-anchor="Herkunft_und_fr.C3.BChe_Jahre" data-mw-wikitext="">Herkunft und fr&uuml;he Jahre</h3>
<p>Ed Sheeran wurde 1991 in Halifax in der englischen Grafschaft West Yorkshire geboren. Er hat einen &auml;lteren Bruder, der als Komponist arbeitet. Sheerans Eltern, John und Imogen Sheeran, stammen aus London; seine Gro&szlig;eltern v&auml;terlicherseits sind Iren. Sp&auml;ter zog die Familie nach Framlingham in Suffolk, wo er die Thomas Mills High School besuchte. Bereits in jungen Jahren lernte er, Gitarre zu spielen, und in seiner Schulzeit entstanden erste eigene Songs, die von Van Morrison beeinflusst waren.</p>
<h3 data-mw-anchor="2005&ndash;2013:_Erste_Erfolge_und_Durchbruch" data-mw-fallback-anchor="2005.E2.80.932013:_Erste_Erfolge_und_Durchbruch" data-mw-wikitext="">2005&ndash;2013: Erste Erfolge und Durchbruch</h3>
<p>2005 erschien unter dem Titel <i>The Orange Room EP</i> sein erstes Mini-Album. 2006 und 2007 folgten zwei Alben, 2008 zog er nach London und spielte dort in kleinen Clubs. Im selben Jahr nahm er ohne Erfolg am Casting f&uuml;r die ITV-Sendung <i>Britannia High</i> teil. Nach Ver&ouml;ffentlichung einer weiteren EP, <i>You Need Me</i>, ging Sheeran mit Just Jack auf Tournee. Im Februar 2010 erschien seine EP <i>Loose Change</i>, der Rapper Example lud ihn ein, ihn auf seiner Tour zu begleiten. Im Januar 2011 ver&ouml;ffentlichte Sheeran die EP <i>No. 5 Collaborations Project</i>, auf der Gastmusiker wie Wiley, JME, Devlin und Ghetts zu h&ouml;ren sind. &Uuml;ber iTunes verkaufte sie sich in der ersten Woche &uuml;ber 7000 Mal. Daraufhin erhielt er einen Plattenvertrag bei Atlantic Records.</p>
<p>Seine Deb&uuml;tsingle <i>The A Team</i> erschien im Juni 2011 in Gro&szlig;britannien und im November in Deutschland, das Deb&uuml;talbum <i>+</i> (Aussprache: <i>plus</i>) erschien im September 2011 in Gro&szlig;britannien und im Februar 2012 in Deutschland. Nach einem Auftritt in der Castingshow <i>The Voice of Germany</i> erreichte <i>The A Team</i> Platz 9 der deutschen Singlecharts, das Album stieg gleichzeitig auf Platz 12 der Charts ein.</p>
<p>Bei der Schlussfeier der Olympischen Sommerspiele 2012 in London interpretierte Sheeran im August 2012 zusammen mit Nick Mason von Pink Floyd, Richard Jones (The Feeling) und Mike Rutherford (Genesis) vor einem Millionenpublikum den Pink-Floyd-Song <i>Wish You Were Here</i>. Ebenfalls 2012 erschien <i>Everything Has Changed</i>, das Ed Sheeran zusammen mit Taylor Swift geschrieben und als Duett aufgenommen hat. Der Song wurde auf Swifts Album <i>Red</i> ver&ouml;ffentlicht. 2013 steuerte Sheeran zum Film <i>Der Hobbit: Smaugs Ein&ouml;de</i> den Titelsong <i>I See Fire</i> bei. Das St&uuml;ck erreichte in vielen L&auml;ndern obere Platzierungen in den Charts.</p>
<h3 data-mw-anchor="2014&ndash;2018:_Studioalben_&times;_und_&divide;" data-mw-fallback-anchor="2014.E2.80.932018:_Studioalben_.C3.97_und_.C3.B7" data-mw-wikitext="">2014&ndash;2018: Studioalben <i>&times;</i> und <i>&divide;</i></h3>
<p>Im Juni 2014 ver&ouml;ffentlichte Sheeran mit <i>&times;</i> (Aussprache: <i>multiply</i>, engl. f&uuml;r Multiplikation) sein zweites Album. Als erste Single wurde der von Pharrell Williams geschriebene und produzierte Titel <i>Sing</i> im April 2014 vorab ver&ouml;ffentlicht und als Deutschland-Premiere im Finale der Show <i>Germany&rsquo;s Next Topmodel</i> gespielt. Im August 2014 erschien die zweite Singleauskopplung <i>Don&rsquo;t</i>, mit der ihm erstmals ein Top-Ten-Hit in den Billboard Hot 100 gelang, das Lied platzierte sich auf Platz 9. Im September 2014 folgte die dritte Single <i>Thinking Out Loud</i>, die sich in den Top-10 platzierte und in den britischen Charts den ersten Platz belegte. Mit der im April 2015 erschienenen Singleauskopplung <i>Photograph</i> gelang ihm der f&uuml;nfte Top-10-Erfolg als Solok&uuml;nstler in Deutschland. F&uuml;r &uuml;ber eine Million verkaufte Einheiten in Deutschland wurde das Lied im November 2020 vom Bundesverband Musikindustrie mit Diamant ausgezeichnet, womit <i>Photograph</i> zu den meistverkauften Singles in Deutschland z&auml;hlt.</p>
<p>Im Januar 2017 erschienen die Leadsingles <i>Shape of You</i> und <i>Castle on the Hill</i> seines dritten Studioalbums <i>&divide;</i> (Aussprache: <i>divide</i>, engl. f&uuml;r Division), das im M&auml;rz 2017 herauskam. W&auml;hrend erstere auf Platz 1 der deutschen Singlecharts einstieg, schaffte <i>Castle on the Hill</i> den Einstieg auf Platz 2. Er ist somit der erste K&uuml;nstler, der mit zwei Liedern gleichzeitig auf Platz 1 und 2 in die Singlecharts einstieg. Auch in den britischen Singlecharts gelang ihm dies. In &Ouml;sterreich und der Schweiz stiegen die beiden Titel ebenfalls auf Platz 1 bzw. 2 der Singlecharts ein.</p>
<p>Das Album wurde in Gro&szlig;britannien bereits in der ersten Woche &uuml;ber 670.000 Mal verkauft und stellte den Rekord als meistverkauftes Album eines m&auml;nnlichen K&uuml;nstlers in der ersten Verkaufswoche auf. W&auml;hrend dieses von 0&nbsp;auf&nbsp;1 in die offiziellen Charts einstieg, belegten seine Studioalben <i>&times;</i> und <i>+</i> die Pl&auml;tze 4 bzw. 5. Zudem wurde er der erste Interpret, der gleichzeitig die ersten f&uuml;nf Positionen der britischen Singlecharts besetzen konnte. Insgesamt platzierten sich am 10. M&auml;rz neun Titel aus dem Album in den Top&nbsp;10, sieben weitere erreichten die Top&nbsp;20. In den deutschen Charts stellte Sheeran mit sechs Top-20-Platzierungen ebenfalls einen neuen Rekord auf, zudem konnten sich auch dort alle 16 Titel gleichzeitig in den Charts platzieren, ebenso in &Ouml;sterreich.</p>
<p>Trotz vier Nominierungen gewann er bei den Brit Awards 2018 in keiner der Hauptkategorien; f&uuml;r seinen besonderen weltweiten Erfolg erhielt er jedoch eine Sonderauszeichnung. Am 7. Dezember 2017 wurde Sheeran von Prinz Charles die Auszeichnung zum <i>Member</i> des Order of the British Empire verliehen.</p>
<h3 data-mw-anchor="Seit_2019:_Divide_Tour_und_weitere_Studioalben" data-mw-wikitext="">Seit 2019: <i>Divide Tour</i> und weitere Studioalben</h3>
<p>2019 gelang es Sheeran, mit seiner seit 2017 andauernden <i>Divide Tour</i> zwei weitere Rekorde zu brechen. Sie war bereits vor ihrem Ende sowohl die kommerziell erfolgreichste Tournee (mit &uuml;ber 737 Millionen US-Dollar) als auch die mit den meisten Besuchern (&uuml;ber 7,3&nbsp;Millionen). Er l&ouml;ste damit die Band U2 als Rekordhalter ab. Im Juli 2019 erschien mit <i>No. 6 Collaborations Project</i> sein viertes Studioalbum, auf der er alle Titel mit befreundeten Musikerkollegen wie Khalid, Camila Cabello, Justin Bieber, Eminem und Bruno Mars gemeinsam aufnahm.</p>
<p>Im Juni 2021 erschien die Leadsingle <i>Bad Habits</i> zu seinem f&uuml;nften Studioalbum <i>=</i> (Aussprache: <i>equals</i>, engl. f&uuml;r Gleichheitszeichen), das Ende Oktober 2021 ver&ouml;ffentlicht wurde. Das Album platzierte sich weltweit auf Platz 1, in Deutschland und &Ouml;sterreich erlangte es Goldstatus. Im Dezember 2021 koppelte er mit <i>Merry Christmas</i> ein gemeinsames Weihnachtslied mit Elton John aus, dessen Erl&ouml;s an die Sheeran Suffolk Music Foundation und der Elton John AIDS Foundation &uuml;berging. Im Februar 2022 erschien mit <i>The Joker And The Queen</i> ein viertes Duett mit Taylor Swift.</p>
<p>Sheeran begann im M&auml;rz 2022 seine bis September 2025 dauernde <i>+&minus;=&divide;&times;</i>-Tour (Aussprache <i>Mathematics Tour</i>). Im Juni 2022 interpretierte er beim Platin-Thronjubil&auml;um von Elisabeth II. sein Lied <i>Perfect</i>. Im M&auml;rz 2023 erschien die Lead-Single <i>Eyes Closed</i>, die von Max Martin, Shellback und Fred Again geschrieben und produziert wurde und die ein weiterer Nummer-eins-Hit in den britischen Charts f&uuml;r Sheeran wurde. Anfang Mai 2023 kam sein sechstes Studioalbum <i>-</i> (Aussprache: <i>subtract</i>, engl. f&uuml;r Minuszeichen) heraus, das sich in D-A-CH und in den britischen Charts, wo es in wenigen Wochen Goldstatus erreichte, erneut auf dem ersten Rang platzieren konnte. Im September 2023 erschien mit <i>Autumn Variations</i> sein siebtes Studioalbum. Im September 2025 folgte das Album <i>Play</i>.</p>
<h3 data-mw-anchor="Film_und_Fernsehen" data-mw-wikitext="">Film und Fernsehen</h3>
<p>Seit Beginn seiner Karriere als Musiker hat Sheeran regelm&auml;&szlig;ig Gastauftritte in Film und Fernsehen. 2015 sah man ihn in einer Folge der Sitcom <i>Undateable</i>, im selben Jahr in f&uuml;nf Folgen von <i>The Bastard Executioner</i> in der Rolle von Sir Cormac und im Sommer 2017 in einer Folge von <i>Game of Thrones</i>. Sich selbst spielte er u.&nbsp;a. 2016 in Sharon Maguires Filmkom&ouml;die <i>Bridget Jones&rsquo; Baby</i>, 2019 in der britischen Musikkom&ouml;die <i>Yesterday</i> und im November 2021 in der Actionkom&ouml;die <i>Red Notice</i> von Rawson Marshall Thurber.</p>
<h3 data-mw-anchor="Privates" data-mw-wikitext="">Privates</h3>
<p>Ed Sheeran verlobte sich zum Jahresende 2017 und k&uuml;ndigte an, 2018 seine langj&auml;hrige Freundin Cherry Seaborn zu heiraten. Am 22. Dezember 2019 allerdings gab er in seinem neuen Musikvideo zu <i>Put It All On Me</i> an, dass er Seaborn erst im Januar 2019 geheiratet habe. Das Paar hat zwei gemeinsame T&ouml;chter.</p>
<h2 data-mw-anchor="Diskografie" data-mw-wikitext="">Diskografie</h2>
<p><b>Studioalben</b></p>
<h2 data-mw-anchor="Auszeichnungen" data-mw-wikitext="">Auszeichnungen</h2>
<p><b>BT Digital Music Awards</b></p>
<ul>
<li>2011: Breakthrough Artist of the Year</li>
</ul>
<p><b>Q Award</b></p>
<ul>
<li>2011: Breakthrough Artist</li>
<li>2014: Best Solo Artist</li>
</ul>
<p><b>BRIT Awards</b></p>
<ul>
<li>2012: British Male Solo Artist</li>
<li>2012: British Breakthrough Act</li>
<li>2015: British Male Solo Artist</li>
<li>2015: British Album of the Year (Album: <i>&times;</i>)</li>
<li>2018: Global Success (Sonderpreis)</li>
</ul>
<p><b>Ivor Novello Award</b></p>
<ul>
<li>2012: Best Song Musically &amp; Lyrically <i>(The A Team)</i></li>
</ul>
<p><b>MTV Europe Music Awards</b></p>
<ul>
<li>2015: Best World Stage Performance</li>
<li>2015: Best Live Act</li>
</ul>
<p><b>MTV Video Music Awards</b></p>
<ul>
<li>2014: Best Male Video <i>(Sing)</i></li>
</ul>
<p><b>ECHO Pop</b></p>
<ul>
<li>2015: Bester K&uuml;nstler international Rock/Pop</li>
<li>2016: K&uuml;nstler international Rock/Pop</li>
<li>2018: Album des Jahres <i>(&divide;)</i></li>
<li>2018: Hit des Jahres <i>(Shape of You)</i></li>
<li>2018: K&uuml;nstler International <i>(&divide;)</i></li>
</ul>
<p><b>Grammy Awards</b></p>
<ul>
<li>2016: Song des Jahres <i>(Thinking Out Loud)</i></li>
<li>2016: Beste Pop-Solodarbietung <i>(Thinking Out Loud)</i></li>
<li>2018: Beste Pop-Solodarbietung <i>(Shape of You)</i></li>
<li>2018: Bestes Gesangsalbum &ndash; Pop (Best Pop Vocal Album) <i>(&divide;)</i></li>
</ul>
<p><b>Goldene Kamera</b></p>
<ul>
<li>2017: Beste Musik International</li>
</ul>
<p><b>Melon Music Awards</b></p>
<ul>
<li>2017: Pop Award <i>(Shape of You)</i></li>
</ul>
<p><b>Spotify &ndash; Music in Year</b></p>
<ul>
<li>2017: Most Streamed Male</li>
<li>2017: Top 5 Artist (1. Platz)</li>
<li>2017: Top 5 Songs (1. Platz mit <i>Shape of You</i>)</li>
<li>2017: Top 5 Albums (1. Platz mit <i>&divide;</i>)</li>
</ul>
<p><b>Gaon Chart Music Awards</b></p>
<ul>
<li>2018: International Pop Song Award <i>(Shape of You)</i></li>
</ul>
<p><b>Mnet Asian Music Awards</b></p>
<ul>
<li>2021: Favorite International Artist</li>
</ul>
<h2 data-mw-anchor="Filmografie" data-mw-wikitext="">Filmografie</h2>
<ul>
<li>2014: Shortland Street (Fernsehserie)</li>
<li>2015: Undateable (Fernsehserie)</li>
<li>2015: Home and Away (Fernsehserie)</li>
<li>2015: The Bastard Executioner (Fernsehserie, 5 Folgen)</li>
<li>2016: Bridget Jones&rsquo; Baby</li>
<li>2017: Game of Thrones (Fernsehserie, Folge 7x01)</li>
<li>2019: Yesterday</li>
<li>2019: Modern Love (Fernsehserie, Folge 1x07)</li>
<li>2021: Red Notice</li>
<li>2025: Zoomania 2 (<i>Zootopia 2</i>, Stimme)</li>
</ul>
<h2 data-mw-anchor="Weblinks" data-mw-wikitext="">Weblinks</h2>
<ul>
<li>edsheeran.com (englisch)</li>
<li>Ed Sheeran bei Discogs</li>
<li>Ed Sheeran bei laut.de</li>
<li><span>Ed Sheeran</span> bei AllMusic (englisch)</li>
<li>Ed Sheeran bei IMDb</li>
</ul>
<h2 data-mw-anchor="Einzelnachweise" data-mw-wikitext="">Einzelnachweise</h2>
<div style="float: right;">Source : <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://de.wikipedia.org/wiki?curid=6272195">Wikipedia</a></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Culcha Candela</title>
      <description><![CDATA[Culcha Candela ist eine 2002 gegr&uuml;ndete Band des Reggae, Dancehall und Hip-Hop aus Berlin mit internationaler Besetzung, die sich multiethnisch inszeniert. Ihre Liedtexte reichen von ernstem, gesellschaftskritischem Inhalt (Una cosa...]]></description>
      <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 23:36:00 +0000</pubDate>
      <link>https://www.energy-radio-nb.info/kunstler/culcha-candela-32</link>
      <guid>https://www.energy-radio-nb.info/kunstler/culcha-candela-32</guid>
      <content:encoded><![CDATA[<p><b>Culcha Candela</b> ist eine 2002 gegr&uuml;ndete Band des Reggae, Dancehall und Hip-Hop aus Berlin mit internationaler Besetzung, die sich multiethnisch inszeniert. Ihre Liedtexte reichen von ernstem, gesellschaftskritischem Inhalt <i>(Una cosa&hellip;, Sch&ouml;ne neue Welt)</i> bis hin zu stimmungshebenden Liedern <i>(Hamma, Monsta)</i>.</p>
<h2 data-mw-anchor="Geschichte" data-mw-wikitext="">Geschichte</h2>
<p>Culcha Candela selbst legen ihre Gr&uuml;ndung auf den 7. Juli 2002 durch die Bandmitglieder Johnny Strange, Itchyban und Lafrotino. Nach und nach kamen noch Larsito, Mr. Reedoo (eig. Hanno Graf), Don Cali (eig. Omar David R&ouml;mer Duque) und DJ Chino (eig. Matthias Hafemann) dazu. Jasik ist geb&uuml;rtiger Pole, Hafemann Sohn eines deutschen Vaters und einer s&uuml;dkoreanischen Mutter und Lwanga Sohn eines ugandischen Vaters und einer deutschen Mutter. Don Cali und Lafrotino sind beide geb&uuml;rtige Kolumbianer, ebenso wie Larsitos Vater.</p>
<p>Die unterschiedliche Herkunft der Mitglieder spiegelt sich auch in der Musik wider, so rappen und singen die Bandmitglieder auf Englisch, Deutsch, Spanisch und Patois. In den folgenden Jahren gaben sie zahlreiche Konzerte, im Jahre 2004 kam das Deb&uuml;talbum <i>Union Verdadera</i> heraus, das sogar in die deutschen Charts einstieg.</p>
<p>Die Gruppe war gemeinsam mit Sa&iuml;an Supa Crew, Gentleman und den S&ouml;hnen Mannheims auf Tournee. Im Mai 2005 erschien ein Remix von <i>Sientelo</i>, dem Reggaeton-Hit des Puertoricaners Speedy und der US-S&auml;ngerin Lumidee. Am 12. September 2005 folgte das zweite Album <i>Next Generation</i>, das auch Anlass f&uuml;r die erste eigene Tour war. Es &auml;hnelt vom Stil her dem Vorg&auml;nger, war also gr&ouml;&szlig;tenteils von Reggae gepr&auml;gt.</p>
<p>Am 10. August 2007 erschien mit <i>Hamma!</i> die Vorabsingle des am 31. August 2007 ver&ouml;ffentlichten dritten Albums <i>Culcha Candela</i>. Mit dem Direkteinstieg auf Platz 1 am 24. August 2007 gelang der Band &uuml;berraschend der gr&ouml;&szlig;te Erfolg ihrer bisherigen Karriere. In den folgenden sechs Wochen konnten sie den ersten Platz in den Singlecharts erfolgreich verteidigen. <i>Hamma!</i> erreichte sp&auml;ter Platin. Es folgte eine <i>Hamma!-Tour</i> im deutschsprachigen Raum. Als zweite Auskopplung aus dem Album erschien <i>Ey DJ</i> am 23. November 2007.</p>
<p>Am 14. Februar 2008 vertrat die Band ihre Heimatstadt Berlin mit dem Song <i>Chica</i> beim Bundesvision Song Contest in der TUI Arena, bei welchem sie den siebten Platz belegte.</p>
<p>Am 28. August 2009 erschien ihr viertes Studioalbum <i>Sch&ouml;ne neue Welt</i>, f&uuml;r das sie 2011 in Deutschland mit Platin und in der Schweiz mit Gold pr&auml;miert wurden. Das Album hielt sich &uuml;ber ein Jahr lang in den deutschen Charts. Vom Stil her orientierte es sich an seinem Vorg&auml;nger, es befinden sich Partysongs, ernste Lieder, aber auch zwei Balladen darauf. Als erste Singleauskopplung wurde der gleichnamige Song <i>Sch&ouml;ne neue Welt</i> ver&ouml;ffentlicht, in dem es um die gesellschaftliche, politische Entwicklung und die der Umwelt geht. Die zweite Single <i>Monsta</i> erschien am 22. Oktober, sie erreichte in Deutschland Gold und in der Schweiz sogar Platin. Dritte Single wurde <i>Eiskalt</i>, die am 19. M&auml;rz 2010 erschien. Im Sommer 2010 wurde die vierte und letzte Single <i>Somma im Kiez</i> ver&ouml;ffentlicht.</p>
<p>Im November 2010 waren Culcha Candela drei Wochen lang auf Einladung des Goethe-Instituts in Mittelamerika auf Tour. In diesem Jahr verlie&szlig; Lafrotino die Band.</p>
<p>Am 22. Oktober 2010 erschien ihr erstes Best-of-Album <i>Das Beste</i>, auf dem sich Songs ihrer vier alten Alben, aber auch drei neue Lieder befinden: <i>Move It</i>,<i> Berlin City Girl</i> und <i>General</i>. Als erste Single wurde am 8. Oktober <i>Move It</i> ver&ouml;ffentlicht und stieg in den deutschen Charts bis Platz&nbsp;7. Als zweite Auskopplung am 14. Januar 2011 wurde <i>Berlin City Girl</i> als Wir Edition Remix ver&ouml;ffentlicht.</p>
<p>Am 27. Mai traten sie in der K&ouml;nig-Pilsener-Arena in Oberhausen bei der Verleihung des VIVA Comet 2011 auf und bekamen auch den Preis in der Kategorie <i>Beste Band</i> verliehen. Nach der Preisverleihung k&uuml;ndigten sie f&uuml;r Ende des Jahres ein neues Album (<i>Fl&auml;trate</i>) an, dessen ersten Song sie auf ihrer Tour vorstellten: <i>Hungry Eyes</i>.</p>
<p>Am 6. Januar 2012 erschien die Single <i>Wildes Ding</i>. Die &bdquo;Dschungelversion&ldquo; des Songs war Titellied zum RTL-Dschungelcamp 2012. Am 8. M&auml;rz 2012 starteten sie ihre 15 Konzerte umfassende <i>Fl&auml;trate Tour</i> mit einem Konzert in Dresden und gaben drei Wochen darauf das Abschlusskonzert in ihrer Heimatstadt Berlin vor ungef&auml;hr 7000 Fans.</p>
<p>Ende 2012 gaben sie bekannt, dass sie sich im n&auml;chsten Jahr eine Auszeit nehmen werden, es sollen weder Konzerte stattfinden, noch neue Musik ver&ouml;ffentlicht werden. Stattdessen wollten sie an Soloprojekten arbeiten. So bot Larsito Trommelworkshops an und nahm ein Album mit dem Namen <i>Etwas bleibt</i> auf, Johnny Strange engagierte sich f&uuml;r die Organisation Afrika Rise, Don Cali produzierte als Teil des Projektes <i>KAO</i> Musik, Chino und Itchy traten als <i>Itchinosound</i> auf. Im Juni 2014 ver&ouml;ffentlichte Itchyban unter seinem richtigen Vornamen <i>Mateo</i> sein Soloalbum <i>Unperfekt</i> beim Label Warner.</p>
<p>Am 15. Mai 2014 gab Culcha Candela offiziell bekannt, dass Larsito und Mr. Reedoo die Band verlassen haben und nun solo weiterarbeiten m&ouml;chten. Anfang 2015 gaben die vier verbliebenen Bandmitglieder ebenfalls den Wechsel zu Warner Music und das Erscheinen eines neuen gemeinsamen Albums im Sommer 2015 bekannt. Am 1. Mai 2015 ver&ouml;ffentlichten sie das Lied <i>La Noche Entera</i>, welches als Pre-Single exklusiv auf ihrer Facebook-Seite Premiere feierte. Am 5. Juni erschien ihre erste offizielle Single <i>Wayne</i> (feat. Curlyman) vom neuen Album <i>Candelistan</i>, welches am 28. August 2015 auf den Markt kam.</p>
<h2 data-mw-anchor="Stil_und_Inhalte" data-mw-wikitext="">Stil und Inhalte</h2>
<p>Zu Beginn ihrer Karriere mischten sie haupts&auml;chlich die Genres Reggae, Salsa, Samba und Dancehall. Die Musik wurde fast ausschlie&szlig;lich live im Studio mit Instrumenten entweder von ihnen selbst oder von Gastmusikern eingespielt. Auf ihren ersten beiden Alben singen sie noch gleichm&auml;&szlig;ig verteilt in Deutsch, Spanisch und Englisch beziehungsweise Patois, in dem Song <i>Back to Our Roots</i> singt Johnny Strange sogar auf Luganda. Sie legten au&szlig;erdem noch mehr Wert auf Texte mit sozial- und politikkritischen Inhalten, wie zum Beispiel in <i>Una Cosa</i>, einem Song gegen Kokainkonsum, in dem s&auml;mtliche Mitglieder mit Ausnahme Larsitos auf Spanisch oder Englisch einen Menschen spielt, der &uuml;ber Drogen spricht, so spielt Itchyban einen stolzen Drogendealer und Lafrotino einen Mann, der vor den Drogen warnt, oder <i>Mother Earth</i>, der f&uuml;r mehr Umweltbewusstsein pl&auml;diert. Ferner spielten sie des &Ouml;fteren mit ihren verschiedenen Kulturen und ihrer Vielfalt. Dennoch gab es auch damals bereits Partysongs wie <i>Solarenergie</i>, <i>One Destination (Wir Wollen&rsquo;s Schneller)</i> oder <i>Partybus</i>.</p>
<p>Mit den n&auml;chsten Alben &auml;nderte sich der Stil: Auf dem Album Culcha Candela befinden sich mehr Dancehall- und Popsongs und stattdessen mit <i>Revolution</i> nur noch ein Reggae-Titel. Auff&auml;llig ist auch, dass sie nur noch eine Single mit nicht nur deutschen Texten auskoppelten. Mit <i>Sch&ouml;ne Neue Welt</i> bewegten sie sich noch weiter weg von Reggae und auch die Sprachenverteilung fiel nun anders aus: Sie singen &uuml;berwiegend auf Deutsch und alle Auskopplungen beinhalten nur deutsche Lyrics. Ferner haben nur noch die Songs <i>Sch&ouml;ne Neue Welt</i> und <i>Steh auf</i> einen gesellschaftspolitischen Inhalt. Die erste Single zum Beispiel kritisiert mit viel Ironie die heutige Konsum-Gesellschaft und spricht auch Umweltprobleme an. Mit Fl&auml;trate distanzierten sie sich fast v&ouml;llig von ihren urspr&uuml;nglichen musikalischen Wurzeln: Viel mehr Elemente aus der Elektronikmusik und House werden verwendet, nur noch wenige Stellen wurden mit Musikinstrumenten aufgenommen und ihre Stimmen wurden auch mit Auto-Tune &uuml;berarbeitet. Sie konzentrieren sich inhaltlich auch mehr auf Unterhaltung und Spa&szlig; und weniger auf Kritik oder soziale Inhalte. Immerhin beinhaltet das Album mit <i>Von allein</i> die erste Single mit nicht ausschlie&szlig;lich englischen Texten seit <i>Chica</i> im Jahr 2007, welches zudem ihren gr&ouml;&szlig;ten Hit in &Ouml;sterreich darstellt.</p>
<p>Auch <i>Candelistan</i> ist nach wie vor ein Partyalbum, hier wird jedoch wieder etwas Autotune verwendet. Hier gibt es auch wieder mehr sozialkritische Lieder wie z.&nbsp;B. <i>Traumwelt</i> oder <i>Lass ma einen baun</i>. Au&szlig;erdem sind wieder mehr Dancehall-Einfl&uuml;sse zu h&ouml;ren und mit <i>Coming Home</i> und <i>Lass ma einen bauen</i> gibt es auch wieder zwei Reggae-Songs. Des Weiteren wurde die Sprachverteilung erneut ge&auml;ndert. Zwar dominieren erneut die deutschsprachigen Lyrics (jedes Lied beinhaltet zumindest einen deutschsprachigen Part), im Vergleich zu Fl&auml;trate gibt es jedoch wieder mehr spanischsprachige Texte, die jetzt allerdings nach dem Ausscheiden der anderen beiden Kolumbianer komplett von Don Cali interpretiert werden. Da sie jetzt nur noch zu viert sind, ist die Einteilung klarer gewordenː Mateo singt auf Deutsch, Johnny Strange auf Deutsch sowie auf Englisch oder Patois in <i>La Noche Entera</i> (welche die erste Single mit englischem Text seit <i>Follow Me</i> im Jahr 2006 darstellt) und <i>Zeiten &auml;ndern sich</i> und Don Cali auf Spanisch oder Deutsch. Auf dem Song <i>Together We Are One (Bring Back The Energy)</i> mit Remady und Manu-L, welcher zwar nicht auf dem Album enthalten war, welcher jedoch der zweitgr&ouml;&szlig;te Hit in der Schweiz f&uuml;r Culcha Candela nach <i>Monsta</i> wurde, &uuml;bernimmt Mateo sogar erstmals einen englischsprachigen Part. Das Album <i>Feel Erfolg</i> ist ein reines Dancehall-Album. Englischsprachige Texte gibt es &uuml;berhaupt nicht mehr (bis auf den Refrain von <i>Rodeo</i>), daf&uuml;r sind noch mehr spanische Verse von Don Cali zu finden. Das Album beinhaltet auch ein Remake von <i>Ey DJ</i> unter dem Namen <i>Ey DJ II</i> mit neuen Strophen im Soca-Stil. Die dritte Singleauskopplung <i>In meiner City</i> beinhaltet einen Gastbeitrag Mr. Reedoo, der den Refrain singt, das Lied selbst beinhaltet die Bridge ihrer Deb&uuml;tsingle <i>In da city</i>. Insgesamt ist das Album wieder mehr auf Spa&szlig; als auf Sozialkritik ausgelegt.</p>
<p>Auch einige der sechs neuen Songs des Albums <i>Besteste</i>, die allesamt im elektronischen Dancehall/Hip-Hop-Stil gehalten sind, beinhalten, wohl um den Bandnamen in Ehre zuhalten, einen spanischen Vers Don Calis, darunter u. a. die Single <i>No tengo Problema</i>.</p>
<p>Auch die Alben <i>Top Ten</i> und <i>Zum wahr um sch&ouml;n zu sein</i> sind reine Dancehall-Alben mit Hip-Hop- und Reggaeton-Einfl&uuml;ssen. Ersteres enth&auml;lt mit <i>Quiereme Ahora</i> das erste Lied mit englischsprachigem Vers bzw. ohne deutsche Texte seit <i>Big Fat Smile</i> und <i>Rise And Shine</i> aus <i>Fl&auml;trate</i>.</p>
<h2 data-mw-anchor="Soziales_Engagement" data-mw-wikitext="">Soziales Engagement</h2>
<p>Culcha Candela hat unter anderem bei der DVD <i>Kein Bock auf Nazis</i> mitgewirkt, eine Initiative, die sich gegen die Ideen der NPD und den Neonazismus richtet.</p>
<p>Johnny Strange, mit b&uuml;rgerlichem Namen John Magiriba Lwanga, gr&uuml;ndete im April 2008 die Organisation Afrika Rise, deren Ziel es ist, die Aufbauarbeit in Afrika und den Austausch zwischen Deutschland und Afrika zu f&ouml;rdern. Bei den kulturellen Veranstaltungen wie zum 50. Unabh&auml;ngigkeitstag Ugandas, dem Heimatland seines Vaters, tritt er regelm&auml;&szlig;ig auch mit anderen Bandmitgliedern auf.</p>
<p>Seit 2008 engagiert sich die Band f&uuml;r die Kindernothilfe-Kampagne "Action!Kidz - Kinder gegen Kinderarbeit". Damit setzen sie sich daf&uuml;r ein, dass Kinder weltweit ein Leben mit Bildung und W&uuml;rde f&uuml;hren k&ouml;nnen. 2019 traten sie im Rahmen des evangelischen Kirchentags in Dortmund f&uuml;r die Kindernothilfe auf.</p>
<p>Auch beim Integrationswettbewerb <i>Alle Kids sind VIPs</i> der Bertelsmann Stiftung fungiert sie als Botschafter. Ihr Ziel sind faire Bildungschancen im deutschen Bildungssystem. Bei dem Integrationswettbewerb geht es darum, Sch&uuml;ler und Lehrer dazu anzuregen, sich f&uuml;r mehr Fairness und Integration im Schulalltag starkzumachen.</p>
<p>Die Band &auml;u&szlig;ert sich auf der eigenen Facebookseite regelm&auml;&szlig;ig zu den aktuellen politischen Geschehnissen und positioniert sich dabei offen gegen Rassismus und Diktatur.</p>
<p>Des Weiteren engagiert sich die Band regelm&auml;&szlig;ig bei der Arche Berlin.</p>
<p>Seit 2020 engagiert sich Culcha Candela auch f&uuml;r die Hilfsorganisation Project Wings aus Koblenz. Diese engagiert sich mit verschiedenen Projekten sowohl in Deutschland als auch in Indonesien f&uuml;r den Umweltschutz und verbindet mit ihrer Arbeit Mensch, Natur und Tier. Als Projektpaten traten Jonny und DJ Chino 2022 f&uuml;r das Projekt Umweltbildung von Project Wings beim RTL-Spendenmarathon &ndash; &bdquo;RTL &ndash; Wir helfen Kindern&ldquo; auf.</p>
<h2 data-mw-anchor="Kontroversen" data-mw-wikitext="">Kontroversen</h2>
<p>Im April 2020 entfachte die Band einen Shitstorm wegen Tweets zu den Corona-Beschr&auml;nkungen w&auml;hrend der COVID-19-Pandemie.</p>
<h2 data-mw-anchor="Diskografie" data-mw-wikitext="">Diskografie</h2>
<p><b>Studioalben</b></p>
<h2 data-mw-anchor="Auszeichnungen" data-mw-wikitext="">Auszeichnungen</h2>
<ul>
<li><b>Comet</b>
<ul>
<li>2011: f&uuml;r <i>Beste Band</i></li>
</ul>
</li>
</ul>
<p><b>Nominierungen:</b></p>
<ul>
<li><b>Comet</b>
<ul>
<li>2008: f&uuml;r <i>Beste Band</i></li>
<li>2008: f&uuml;r <i>Bester Song (Hamma!)</i></li>
<li>2010: f&uuml;r <i>Bester Partysong (Monsta)</i></li>
<li>2010: f&uuml;r <i>Bester Liveact</i></li>
<li>2011: f&uuml;r <i>Bester Partysong (Berlin City Girl)</i></li>
</ul>
</li>
<li><b>Echo</b>
<ul>
<li>2008: f&uuml;r <i>Nationale K&uuml;nstler/Gruppe Hip-Hop/R&amp;B</i></li>
</ul>
</li>
<li><b>MTV EMA</b>
<ul>
<li>2011: f&uuml;r <i>Best German Act</i></li>
</ul>
</li>
<li><b>1 Live Krone</b>
<ul>
<li>2011: f&uuml;r <i>Beste Band</i></li>
</ul>
</li>
</ul>
<h2 data-mw-anchor="Siehe_auch" data-mw-wikitext="">Siehe auch</h2>
<ul>
<li>Liste der Lieder von Culcha Candela</li>
</ul>
<h2 data-mw-anchor="Weblinks" data-mw-wikitext="">Weblinks</h2>
<ul>
<li>Offizielle Webpr&auml;senz</li>
<li>Culcha Candela bei AllMusic (englisch)</li>
<li>Culcha Candela bei MusicBrainz (englisch)</li>
</ul>
<h2 data-mw-anchor="Einzelnachweise" data-mw-wikitext="">Einzelnachweise</h2>
<div style="float: right;">Source : <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://de.wikipedia.org/wiki?curid=2445901">Wikipedia</a></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Esther Graf</title>
      <description><![CDATA[Esther Claudia Graf (* 8. September 1998 in Spittal an der Drau) ist eine &ouml;sterreichische S&auml;ngerin und Songwriterin. Sie steht beim Label Sony RCA unter Vertrag.
Werdegang...]]></description>
      <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 23:36:00 +0000</pubDate>
      <link>https://www.energy-radio-nb.info/kunstler/esther-graf-30</link>
      <guid>https://www.energy-radio-nb.info/kunstler/esther-graf-30</guid>
      <content:encoded><![CDATA[<p><b>Esther Claudia Graf</b> (* 8. September 1998 in Spittal an der Drau) ist eine &ouml;sterreichische S&auml;ngerin und Songwriterin. Sie steht beim Label Sony RCA unter Vertrag.</p>
<h2 data-mw-anchor="Werdegang" data-mw-wikitext="">Werdegang</h2>
<p>Graf wurde in Spittal an der Drau in K&auml;rnten geboren und wuchs in Altersberg, Gemeinde Trebesing auf. Nach der Unterstufe in Spittal wechselte sie auf das BORG Gastein in Bad Hofgastein, Salzburg, und erhielt dort eine Musikausbildung. Gemeinsam mit Javier Rodaro nahm sie als Solistin mit dem Chor der Schule an der ORF-Sendung <i>Die gro&szlig;e Chance der Ch&ouml;re</i> teil, der Chor erreichte den dritten Platz. Daraufhin zog sie weiter nach Wien, legte dort in der Abendschule ihre Matura ab und machte sich danach als Model und S&auml;ngerin selbstst&auml;ndig. Die Stilrichtung ihrer Songs kann als Mischung aus Pop, R&amp;B und Hip-Hop bezeichnet werden.</p>
<p>Seit Anfang 2021 lebt sie in Berlin. Zwischen 2021 und 2022 moderierte sie zusammen mit Emily Roberts eine monatliche Sendung bei Radio Fritz namens <i>Vitamin E</i>.</p>
<p>Der Durchbruch gelang ihr 2022 mit der Ver&ouml;ffentlichung der EP "Red Flags".</p>
<p>2023 trat sie auf der <i>Noch nie begegnet</i>-Tour in verschiedenen St&auml;dten in Deutschland, &Ouml;sterreich und der Schweiz auf.</p>
<p>Im Jahr 2025 trat Graf als Testimonial in einer bundesweiten Kampagne der Targobank zur Einf&uuml;hrung der Trading-App <i>Joe Broker</i> auf. Sie steuerte dabei auch den Kampagnensong bei, der unter dem Motto &bdquo;Genau mein Trading&ldquo; insbesondere die Generation Z ansprechen sollte.</p>
<h2 data-mw-anchor="Diskografie" data-mw-wikitext="">Diskografie</h2>
<h3 data-mw-anchor="Studioalben" data-mw-wikitext="">Studioalben</h3>
<h3 data-mw-anchor="EPs" data-mw-wikitext="">EPs</h3>
<ul>
<li>2022: <i>Red Flags</i> (RCA Sony)</li>
<li>2023: <i>Nach den schlechten Tagen</i> (RCA Sony)</li>
</ul>
<h3 data-mw-anchor="Singles" data-mw-wikitext="">Singles</h3>
<p><b>Weitere Singles</b></p>
<ul>
<li>2019: <i>Cham&auml;leon</i></li>
<li>2019: <i>Nummer 10</i></li>
<li>2020: <i>Wasted</i></li>
<li>2020: <i>Dynamit</i> (Karen feat. Esther Graf)</li>
<li>2021: <i>Weck mich auf</i> (Olexesh &amp; Hell Yes feat. Esther Graf)</li>
<li>2021: <i>Geldautomat</i></li>
<li>2021: <i>Red Flags</i></li>
<li>2021: <i>November (Akustik)</i> (Madeline Juno feat. Esther Graf)</li>
<li>2021: <i>Merry Christmas Everyone</i></li>
<li>2021: <i>Tschau Tschau</i></li>
<li>2022: <i>Schiebedach</i> (Alexa Feser feat. Esther Graf)</li>
<li>2023: <i>Best Part</i></li>
<li>2023: <i>Renn zur&uuml;ck</i> (feat. Fourty)</li>
<li>2023: <i>Exes</i></li>
<li>2023: <i>Urlaub</i></li>
<li>2023: <i>Esther</i></li>
<li>2023: <i>Vergessen</i></li>
<li>2024: <i>loslassen</i> (mit Aaron)</li>
<li>2025: <i>Wenn&rsquo;s am sch&ouml;nsten ist</i></li>
<li>2025: <i>Was ich f&uuml;hl</i></li>
<li>2025: <i>Driving Home For Christmas</i> (mit Rea Garvey und Joy Denalane)</li>
<li>2025: <i>dar&uuml;ber schlafen</i></li>
</ul>
<h3 data-mw-anchor="Autorenbeteiligungen" data-mw-wikitext="">Autorenbeteiligungen</h3>
<p><b>Esther Graf als Autorin in den Charts</b></p>
<p><b>Weitere Autorenbeteiligungen</b></p>
<ul>
<li>2022: <i>No Hard Feelings</i> &ndash; Vanessa Mai</li>
<li>2024: <i>In anderen Armen</i> &ndash; Ness feat. Madeline Juno</li>
</ul>
<h2 data-mw-anchor="Auszeichnungen" data-mw-wikitext="">Auszeichnungen</h2>
<h3 data-mw-anchor="Preise" data-mw-wikitext="">Preise</h3>
<p><b>Polyton</b></p>
<ul>
<li>2026: in der Kategorie &bdquo;Pop&ldquo; (<i>Rage Girl (Remix)</i>)</li>
</ul>
<h3 data-mw-anchor="Auszeichnungen_f&uuml;r_Musikverk&auml;ufe" data-mw-fallback-anchor="Auszeichnungen_f.C3.BCr_Musikverk.C3.A4ufe" data-mw-wikitext="">Auszeichnungen f&uuml;r Musikverk&auml;ufe</h3>
<p><span>Anmerkung: Auszeichnungen in L&auml;ndern aus den Charttabellen bzw. Chartboxen sind in ebendiesen zu finden.</span></p>
<h2 data-mw-anchor="Weblinks" data-mw-wikitext="">Weblinks</h2>
<ul>
<li>Esther Graf bei Discogs</li>
<li>Esther Graf bei laut.de</li>
</ul>
<h2 data-mw-anchor="Einzelnachweise" data-mw-wikitext="">Einzelnachweise</h2>
<div style="float: right;">Source : <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://de.wikipedia.org/wiki?curid=11924421">Wikipedia</a></div>]]></content:encoded>
    </item>
  </channel>
</rss>
